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	<description>Nachrichten &#38; Informationen</description>
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		<title>Wenn die Verzweiflung zu groß ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 15:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Weinheim/Rhein-Neckar, 22. mai 2013. (red) Der Fall ist tragisch. Ein 37-jähriger Familienvater verunglückt in der Nacht vom 12. Mai in der Schlossgasse mit dem Fahrrad. Eine bislang unbekannte Person hatte eine Holzpalette auf die abschüssige Straße gezogen, der Radfahrer kollidiert damit, stürzt und erleidet durch den Sturz lebensgefährliche Kopfverletzungen. Seitdem liegt er im Koma. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14792" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><img class="size-full wp-image-14792" alt="palette" src="http://istlokal-medien.de/weinheimblog/files/2013/05/palette.jpg" width="620" height="405" /><p class="wp-caption-text">Mit diesem Foto zeigt die Polizei die nachgestellte Situation, wegen der ein 37-jähriger Familienvater in Weinheim-Lützelsachsen mit dem Rad nachts schwer verunglückte und seitdem im Koma liegt. Quelle: Polizei</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weinheim/Rhein-Neckar, 22. mai 2013. (red) Der Fall ist tragisch. Ein 37-jähriger Familienvater verunglückt in der Nacht vom 12. Mai in der Schlossgasse mit dem Fahrrad. Eine bislang unbekannte Person hatte eine Holzpalette auf die abschüssige Straße gezogen, der Radfahrer kollidiert damit, stürzt und erleidet durch den Sturz lebensgefährliche Kopfverletzungen. Seitdem liegt er im Koma. Die Familie setzt eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise auf den Täter aus. Und veröffentlicht ein Foto des Vaters, seiner Frau und der beiden Kinder. <a href="http://www.hirschbergblog.de/2013/05/22/private-fahndungen-bergen-erhebliche-risiken/">Der Nutzen dieser privaten Fahndungsaktion ist äußerst fragwürdig.</a><span id="more-10347"></span></strong></p>
<p><em>Von Hardy Prothmann</em></p>
<p>Der Anlass für folgenden Artikel ist ein Gespräch mit einer Journalistin, die mir gestern in einem Telefonat mitteilte:</p>
<blockquote><p>Hast Du das Posting zum verunglückten Radfahrer gesehen? Das geht ab wie Schmitts Katze, wie die Hölle. Schon fast 20.000 Mal geteilt &#8211; ist das nicht krass? Läuft bei mir auch gut. Jede Menge Kommentare.</p></blockquote>
<p>Auch die Journalistin hat das Posting geteilt und &#8220;partizipiert&#8221; von der Aufmerksamkeit. Krass finde ich die Bemerkung &#8220;Schmitts Katze&#8221; und &#8220;wie die Hölle&#8221;. Die Journalistin versichert mir, dass sie ebenfalls Beilad empfindet. Das glaube ich ihr sogar &#8211; aber ich sehe auch das andere Motivationsinteresse, nämlich auf dem Aufmerksamkeitszug eine zeitlang mitzufahren.</p>
<p>Genau an diesem Punkt setzt meine Überlegung an: Greife ich das Thema auf oder lasse ich den Zug davonfahren? Ich greife das Thema auf &#8211; aber nicht, um auf den Zug aufzuspringen, sondern aus einer anderen Perspektive. Mit einer Warnung, weil niemand weiß, wohin dieser Aufmerksamkeitszug fährt und wo er hält und wer noch wie &#8220;einsteigt&#8221;.</p>
<p>Jeder mitfühlende Mensch kann die Ausnahmesituation verstehen, in der das Opfer und dessen Familie sich befinden. Der Familienvater (37) ist mit dem Rad auf dem Weg nach Hause, knallt gegen eine Holzpalette auf der Straße und ist im nächsten Moment schwer verletzt. Ob er jemals wieder aus dem Koma erwacht, ist nach den uns vorliegenden Informationen zur Zeit völlig offen. Seine Kinder sind ein und drei Jahre alt.</p>
<h3><strong>Private Fahndung</strong></h3>
<p>Die Polizei ermittelt, untersucht die Palette auf DNA-Spuren. Aktuell sieht es danach aus, dass keine beweissicheren Spuren gefunden werden können. <a href="http://www.weinheimblog.de/15/37-jahriger-fahrradfahrer-nach-wie-vor-in-akuter-lebensgefahr/14719.html" target="_blank">Die Polizei sucht Zeugen</a>, befragt Personen und <a href="http://istlokal-medien.de/weinheimblog/files/2013/05/Fanhndungsplakat-mit-Bilder-VU-in-Weinheim-am-12.-Mai-2013doc.jpg" target="_blank" rel="lightbox[10347]">veröffentlicht letztlich ein Fahndungsplakat mit einem Zeugenaufruf</a>. In Abstimmung mit der Familie.</p>
<p>Der Bruder des Opfers erweitert die Fahnung privat &#8211; vermutlich in Abstimmung mit der Schwägerin. Er veröffentlicht ein Familienfoto bei Facebook, auf dem Vater, Mutter und die beiden Kinder zu sehen sind. Und er nennt die Vornamen von allen vier Personen. Zusätzlich steht auf dem Foto:</p>
<p><em>Familienvater unverschuldet lebenslang im Koma &#8211; Zeugen gesucht! 5.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen.</em></p>
<p>Zum Foto schreibt der Angehörige diesen Text:</p>
<p><em>Am Samstagabend wurde unser geliebter Vater, Mann, Sohn, Bruder und Freund Thomas aus seinem bisherigen Leben gerissen. Seine zwei Kinder ((Name angegeben, von der Redaktion gelöscht), 3 Jahre, (Name angegeben, von der Redaktion gelöscht), 1 Jahr, werden wahrscheinlich nie mehr mit ihrem Vater kommunizieren können, er kann nie mehr seine Träume verwirklichen, seine Frau wird ihre Kinder selbst erziehen müssen. Daher appellieren wir an Sie:</em></p>
<p><em>Wer kann Angaben zu folgenden Sachverhalten machen:</em></p>
<p><em>• Wer konnte eine Person oder mehrere Personen dabei beobachten, wie in der Schlossgasse 48, Weinheim (Stadtteil Lützelsachsen), in der Nacht von Samstag (11.05.2013) auf Sonntag (12.05.2013) vor 23 Uhr eine Euro-Palette von dem anliegenden Gründstück genommen wurde und auf die Straße gelegt wurde?</em><br />
<em> • Wer konnte eine Person oder mehrere Personen dabei beobachten, wie an der gleichen Stelle die Euro-Palette in der Nacht von Samstag (11.05.2013) auf Sonntag (12.05.2013) gegen 01:30 Uhr erneut auf die Straße gelegt wurde – was schlussendlich zu dem schwerwiegenden Fahrrad-Unfall mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen geführt hat?</em><br />
<em> • Wer konnte beobachten, dass sich Personen am Tattag oder den Tagen danach auffällig verhalten haben oder durch Äußerungen (auch in sozialen Netzwerken) Ihre Aufmerksamkeit erregt haben (z.B. auch durch Handverletzungen durch das Umhertragen der Europalette)?</em></p>
<p><em>An dem Tatabend fand ein Burschenschaftstreffen „Weinheimer Tagung“ mit Gästen aus ganz Deutschland statt und es waren etliche einheimische Jugendliche und Erwachsene unterwegs.</em></p>
<p><em>Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen werden 5000 Euro – in Worten Fünftausend Euro – ausgesetzt.</em></p>
<p><em>Mit Hinweisen – auch anonym – wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei Heidelberg/ Verkehrspolizei</em></p>
<h3><strong>Rasante, unkontrollierte Verbreitung</strong></h3>
<p>Das Foto ist seit dem 15. Mai über 20.000 Mal geteilt worden. Wie viele es heruntergeladen und selbst neu gepostet haben und wie oft diese Postings geteilt wurden, weiß niemand.</p>
<p>Was offiziell klingt, ist eine private Fahndung. Der Text zum Foto ist nicht mit der Polizei abgestimmt und fehlerhaft, wie unsere Nachfragen bei der Polizei ergeben haben. Der Unfall ereignete sich Sonntag früh und nicht Samstagabend. Nach den Ermittlungen der Polizei ist der Tatzeitraum zudem auf die Zeit zwischen 23:45 Uhr und 2:20 Uhr zu begrenzen, da ein Zeuge die Palette zuvor von der Straße geräumt hat und danach irgendjemand diese wieder auf die Straße gelegt hat. Der Bruder, der auch im Medienbereich tätig ist, schreibt &#8220;vor 23 Uhr&#8221;.</p>
<p>Die Belohnung wird zur Ergreifung &#8220;des Täters&#8221; ausgelobt. Es kann auch eine Täterin gewesen sein &#8211; es können auch mehrere Personen gewesen sein. Es können auch unterschiedliche Personen sein, die das erste und das zweite Mal die Palette auf die Straße legten &#8211; würde also die Person ermittelt, die vor 23 Uhr die Palette auf die Straße legte, wäre sie nicht der/die &#8220;Täterin&#8221;, sondern die zweite Person, sofern es zwei unterschiedliche Personen wären. Das ist Sache der Polizei, dies zweifelsfrei zu ermitteln.</p>
<p>Weiter ruft die private Fahndung auf, &#8220;auffälliges Verhalten&#8221; zu melden oder &#8220;Äußerungen&#8221;. Zudem sollen &#8220;Handverletzungen&#8221; gemeldet werden &#8211; wenn es die gäbe, gäbe es Blut an der Palette und die Polizei hätte eine sichere DNA-Spur. Und ohne jede Grundlage wird auf Mitglieder des Corps-Treffen auf der Wachenburg als mutmaßliche Tatverdächtige verwiesen &#8211; auch dies äußerst fragwürdig, weil es sich um Corps-Studenten und keine Burschenschaften handelt, das Treffen weit entfernt vom Unfallort stattfand und es bei der Polizei keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang gibt. Zudem ermittelt nicht die Kriminalpolizei, sondern die Verkehrspolizei und zuständig ist das Revier Weinheim &#8211; wobei natürlich jede Polizeidienststelle sachdienliche Hinweise entgegennimmt.</p>
<h3><strong>Öffentlichkeit vs. Privatheit</strong></h3>
<p>Bis zum Zeitpunkt des Facebook-Postings waren uns redaktionell nur die relevanten Fakten bekannt. Wir haben auch keine Anstrengung unternommen, einen Kontakt zur Familie herzustellen, da wir dort keine für die Öffentlichkeit wichtigen Informationen erwarten. Wir sind der Auffassung, dass die Familie Ruhe und Kraft für die schwere Zeit braucht und keine &#8220;Behandlung&#8221; des Schmerzes in der Öffentlichkeit.</p>
<p>Durch das Posting des Bruders und die Nennung der Vornamen sowie die Kombination von Einzelinformationen ist es nun ein leichtes, innerhalb von wenigen Sekunden den Namen und die Wohnadresse des Opfers zu ermitteln. Innerhalb weniger Minuten konnten wir eine Vielzahl weiterer Informationen über das Opfer und Teile der Familie recherchieren. Wir behandeln diese Informationen vertraulich, weil es keinerlei Gründe gibt, warum die öffentlich werden müssten. Aber auch andere Personen können diese Recherchen durchführen und die Ergebnisse für welche Ziele auch immer verwenden.</p>
<p>Kann es im Interesse des Opfers und dessen Familie sein, dass jedermann sich durch das Posting des Bruders weitere Informationen besorgen kann? Sicher nicht. Die Folgen können unübersehbar sein: Was, wenn jemand versucht, die Lage geschäftlich auszunutzen? Das kann die journalistische Aufmerksamkeitsindustrie sein, das können andere Branchen sein. Das können auch Spinner sein, die Spaß dran haben, die &#8220;krassesten Meldungen&#8221; zu verbreiten und gucken, welche besonders gut &#8220;abgeht&#8221;. Was, wenn jemand die Notlage auf verbrecherische Weise auszunutzen versucht? Die 5.000 Euro Belohnung können auch als Hinweis gelesen werden, das &#8220;Geld da ist&#8221;. Diese Fragen sind nicht theoretisch, sondern relevant.</p>
<p>Selbstverständlich fühlen wir hier in der Redaktion mit der Familie mit und wünschen dem verunglückten Mann, dass er genesen und die Familie wieder ein gutes Leben führen kann. Und selbstverständlich helfen wir auch gerne, indem wir umgehend und unentgeltlich das Fahnungsplakat der Polizei veröffentlicht haben.</p>
<p>Tatsächlich betrachten wir es aber auch als unsere Aufgabe, unsere Leserinnen und Leser im Umgang mit der Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Gerade mit dem Medium, dass wir als Veröffentlichungsplattform benutzen, dem Internet und den darüber nutzbaren Diensten, die auch wir täglich verwenden, um Öffentlichkeit herzustellen.</p>
<h3><strong>&#8220;Gut gemeint&#8221; muss keinen guten Verlauf nehmen</strong></h3>
<p>Die meisten Menschen nehmen Anteil am Leben anderer Menschen und sind gerne bereit zu helfen &#8211; beispielsweise durch das heute so einfache Weiterverbreiten von Informationen. Leider kann sich auch eine gut gemeinte Hilfe ins Gegenteil entwickeln, wenn Fehler gemacht werden oder &#8211; auch das gibt es &#8211; Böswilligkeit, Schadenfreude oder Wichtigtuerei mit ihm Spiel sind. Und auch die Personen, die eigentlich nur helfen wollen, können selbst Probleme bekommen, wie ein Fachwalt im Interview erläutert.</p>
<p>Nach unseren Recherchen wurde die private Fahndung bereits mit Aussagen kommentiert wie: &#8220;Der hätte mal besser weniger gesoffen, dann hätte er die Palette gesehen&#8221; oder &#8220;Wer Licht am Fahrrad hat, sieht auch was&#8221;. Diese Kommentare wurden durch unsere Quelle wieder gelöscht und die Kommentatoren &#8220;gebannt&#8221;. Beides sind Beispiele für blödsinnige und böse Kommentare, weil das Opfer erstens nüchtern war und zweitens ein eingeschaltetes Licht hatte. Und selbst wenn beides nicht der Fall gewesen wäre &#8211; ist der Mann immer noch ein unschuldiges Opfer eines oder mehrerer bislang unbekannter Täter(innen).</p>
<p>Der Erfolg des privaten Zeugenaufrufs bei Facebook und auch das Verteilen von Flugblättern und Postern in Geschäften ist ernüchternd: Obwohl allein bei Facebook über 20.000 Mal geteilt, gab es bislang nur einige Anrufe bei der Polizei (Stand: 22. Mai, 16:00 Uhr) und alle bislang ohne irgendeinen wichtigen Hinweis, der die Ermittlungen voranbringen könnte. Dafür haben jetzt möglicherweise hunderttausende Menschen das Foto der Familie gesehen und die Namen der beiden Kinder erfahren. Selbst das öffentlich-rechtliche ZDF, dem man eigentlich mehr Verantwortungsbewusstsein zutrauen müsste, <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/428#/beitrag/video/1905086/drehscheibe-am-21-Mai-2013" target="_blank">hat sich in der Boulevard-Sendung &#8220;Hallo Deutschland&#8221; des Themas angenommen und zeigt das Familienfoto gleich aus drei Perspektiven.</a> Ebenfalls hunderttausende von Zuschauern überall in Deutschland kennen nun die Namen und Gesichter der Familie &#8211; kann das im Sinne des Opfers und seiner Kinder sein?</p>
<p>Ob das in einem vernünftigen Verhältnis steht, müssen die betroffene Personen selbst entscheiden. Wie gesagt: Die ohnmächtige Not im Kreis der Familie ist absolut nachvollziehbar und unser Artikel will in keinem Fall jemanden &#8220;verurteilen&#8221;, sondern aktuell und für die Zukunft zu sensibilisieren, dass die Möglichkeit &#8220;alles zu versuchen&#8221; aus einer Not heraus selten zu dem erhofften Ergebnis führt und eventuell, was sehr bitter wäre, weitere &#8220;Beschädigungen&#8221; nach sich ziehen kann.</p>
<p>Ein Hoffnung könnte sein, dass das Foto das schlechte Gewissen bei den oder der unbekannten Person(en) so sehr verstärkt, dass man sich selbst stellt. Es kann aber auch dazu führen, dass man den öffentlichen Pranger nun umso mehr fürchtet und sich nicht stellt. Niemand kann die Reaktion vorhersehen. Und vielleicht weiß der Täter, wissen die Täter nicht einmal, welches Unglück sie herbeigeführt haben. Weil sie nicht aus Weinheim oder Umgebung sind oder keine Nachrichten verfolgen oder nicht bei Facebook sind oder dort gar nicht von dem Zeugenaufruf erfahren.</p>
<p>Die Veröffentlichung von Fotos samt Text dieser Art verfolgt natürlich das Ziel, die &#8220;Betroffenheit&#8221; zu steigern. Fatal wird es, wenn damit nochmals das Opfer und die Familie &#8220;getroffen&#8221; werden, wenn solche Veröffentlichungen eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickeln.</p>
<p>Auch die Stadt Weinheim hatte das Foto auf der eigenen Facebook-Seite geteilt. Auf unseren Hinweis an den Oberbürgermeister wurde das Posting gelöscht, da Herr Bernhard &#8220;keine sachdienliche Information&#8221; durch das Foto erkennen konnte, wie er uns mitteilte. <a href="https://www.facebook.com/weinheim/posts/10151619420869275" target="_blank">Die Stadt hat stattdessen den Zeugenaufruf der Polizei und als Symbolbild eine Holzpalette veröffentlicht</a>, was absolut ausreicht, um Zeugen zu einer Aussage zu bewegen.</p>
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		<title>&#8220;Private Fahndungen bergen erhebliche Risiken&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 15:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weinheim/Rhein-Neckar/Köln, 22. Mai 2013. (red) Der tragische Unfall eines 37 Jahre alten Weinheimers in Lützelsachsen macht die Menschen fassungslos: Wer kommt auf die Idee, eine Holzpalette nachts auf eine Straße zu legen?, fragen sich die Menschen. Und es wird nicht an Flüchen über den/diejenigen gespart, der/die einen anderen und dessen Familie sinnlos ins Unglück gestürzt ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14794" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-14794 " alt="grote" src="http://istlokal-medien.de/weinheimblog/files/2013/05/grote.jpg" width="200" height="291" /><p class="wp-caption-text">Fachanwalt Grote rät zum vorsichtigen Umgang mit der Bilder-Teilen-Funktion bei sozialen Medien. Foto: wbs-law.de</p></div>
<p><strong>Weinheim/Rhein-Neckar/Köln, 22. Mai 2013. (red) <a href="http://www.hirschbergblog.de/2013/05/22/wenn-die-verzweiflung-zu-gros-ist/">Der tragische Unfall eines 37 Jahre alten Weinheimers in Lützelsachsen macht die Menschen fassungslos: Wer kommt auf die Idee, eine Holzpalette nachts auf eine Straße zu legen?, fragen sich die Menschen.</a> Und es wird nicht an Flüchen über den/diejenigen gespart, der/die einen anderen und dessen Familie sinnlos ins Unglück gestürzt hat/haben. Tausende Menschen nehmen Anteil und teilen auch tausendfach ein Foto des Opfers mit seiner Familie. Doch das kann weiteres Unheil nach sich ziehen &#8211; für das Opfer, die Kinder, die Frau, aber auch für Personen, die mit dem Teilen des Fotos eigentlich nur helfen wollten. Der Fachanwalt Otto Freiherr Grote von der auf Internet- und Medienrecht spezialisierten Kanzlei <a href="http://www.wbs-law.de/" target="_blank">Wilde, Beuger, Solmecke</a> erklärt im Interview mögliche Problemlagen. </strong><span id="more-10348"></span></p>
<p><em>Interview: Hardy Prothmann</em></p>
<p><em>Herr Grote, vermutlich hat der Bruder ein Bild des Unfallopfers und dessen Familie veröffentlicht. Darf er das?</em><br />
<strong>Otto Freiherr Grote: </strong>Nicht ohne eine entsprechende Einwilligung. Entscheiden kann das nur die abgebildete Person selbst oder deren gesetzlicher Vertreter. Wenn diese nicht entscheidungsfähig ist, könnte das vorliegend vielleicht die Ehefrau/Mutter. Ein Onkel hat jedenfalls kein automatisches Recht, über die Abbildung seiner Nichten und Neffen zu entscheiden – auch hier braucht er die Zustimmung eines Elternteils.</p>
<p><em>Gehen wir mal davon aus, die Zustimmung liegt vor. Bleibt es trotzdem heikel?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Ja. Persönlichkeitsrechte sind nicht ohne Grund stark geschützt. Natürlich können die Eltern darüber entscheiden, welche Öffentlichkeit sie in Bezug auf ihre Kinder herstellen – doch sollte man dabei beachten, dass man über das öffentliche Bild der Kinder bestimmt und sie vor vollendete Tatsachen stellt. Das ist eine persönliche Einschätzung: Ich finde, die Kinder sollten über ihre öffentliche Wahrnehmung selbst bestimmen können, wenn sie erwachsen sind.</p>
<p><em>Warum sehen Sie das problematisch?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Fotos, die einmal im Internet verbreitet sind, insbesondere bei Sozialen Medien, sind kaum noch zu kontrollieren. Hier kann sich eine Eigendynamik entwickeln, die ein enormes Risiko in sich trägt. Was, wenn ein negativer Kontext hergestellt wird? Klar, man kann versuchen, rechtlich gegen einzelne oder viele Personen vorzugehen, aber die öffentliche Wahrnehmung bekommt man oftmals nicht mehr in den Griff.<br />
<em><br />
Würden Sie dazu raten, für eine private „Fahndung“ Fotos zu veröffentlichen?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Davon kann ich aufgrund der damit verbundenen Risiken nur abraten. Sehr wichtig ist jedenfalls, dass solche Maßnahmen klar mit den Ermittlungsbehörden abgesprochen werden, um einen polizeilichen Ermittlungserfolg nicht zu gefährden.</p>
<p><em>Die Familie handelt doch unter Druck – können Sie nicht verstehen, dass man da alles versucht?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Selbstverständlich ist das nachvollziehbar. Entscheidungen wie diese erfolgen aus einer Extremsituation und oft nicht mit klarem Kalkül – deswegen ist es gut auf externe Experten zu vertrauen, wie die Ermittlungsbehörden oder anwaltlichen Rat.</p>
<p><em>Das vom Bruder der Familie veröffentlichte Foto ist gut 20.000 Mal geteilt worden. Welches Risiko gehen die Menschen ein, die helfen wollen, indem sie das Bild teilen?</em><br />
Grote: Sie gehen ein sehr großes Risiko ein, weil sie nicht überprüfen können, ob derjenige, der das Foto und andere Informationen veröffentlicht hat, auch dazu berechtigt ist.<br />
<em><br />
Aber die Leute handeln doch aus einer ehrbaren Absicht heraus?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Dieses ehrbare Motiv spielt im Zweifel keine Rolle, wenn jemandem dadurch ein Schaden entsteht und dieser Schaden juristisch geltend gemacht wird. Es gibt hier insbesondere zwei Gefahren für Personen, die fremde Fotos teilen: Das Teilen eines Fotos kann gegen das Urheberrecht des Fotografen und das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Personen verstoßen.<br />
<em><br />
Was kann das für negative Folgen haben?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Man muss mit einer unter Umständen sehr teuren Abmahnung rechnen. Die Höhe und der Umfang hängen immer vom Einzelfall ab.</p>
<p><em>Dann sollte man gar nichts teilen?</em><br />
<strong>Grote:</strong> Diese Entscheidung trifft mit allen möglichen Konsequenzen jeder selbst. Das Risiko verkleinert sich, je seriöser die Quelle ist und man annehmen kann, dass hier zuvor entsprechende Abwägungsprozesse stattgefunden haben. Aber auch seriöse Quellen machen Fehler. Das Risiko bleibt also.</p>
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		<title>Diese Woche: Tipps und Termine</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 20. bis 26. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite. Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”. ***** ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 20. bis 26. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.</p>
<p>Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”.<span id="more-10344"></span></p>
<p style="text-align: center">*****</p>
<p><strong>Montag, 20. Mai 2013, 20:00 Uhr, TiKK</strong>.</p>
<div id="attachment_31067" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-31067   " alt="Szene aus Solitaire. Quelle: Karlstorbahnhof." src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog1/files/2013/05/20.05.TiKK_solitaire-einSoloberdasSolo_IN-150x150.jpg" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Szene aus Solitaire. Quelle: Karlstorbahnhof.</p></div>
<p><strong>Heidelberg</strong>. <strong>Best of(f) BW 2013 &#8211; Solitaire</strong> &#8211; Ein Solo über das Solo von und mit Eva Baumann. In Solitaire widmet sich die Tänzerin und Choreografin Eva Baumann dem Solo als besonderes Ausdrucksmittel. Das Stück ist als eine Auseinandersetzung mit dem Tanz und Tänzer-Sein sowie der Kunst des Choreografierens konzipiert.</p>
<p>In einer Art „Making of“ wird das Publikum für die Komplexität einer Choreografie sensibilisiert. Videoeinspielungen dokumentieren den Probenprozess, auch tritt die Tänzerin in Interaktion mit dem Video. Fragmentarische Tanzsequenzen loten das Spiel mit dem Spitzenschuh als choreografisches Mittel aus.</p>
<p>Die Elemente der Choreografie, der Musik und des Lichtdesigns kulminieren schließlich in einem atmosphärischen Stück, das dem Zuschauer einen anderen, vielleicht neuen, Blick auf den Tanz als zeitgenössische Kunstform werfen lässt.</p>
<p>Nominiert für den Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis 2013.</p>
<p><strong>Ort</strong>: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.</p>
<p><strong>Eintritt</strong>: Tickets kosten 12 Euro regulär und 8 Euro ermäßigt.</p>
<p><strong>Infos und Tickets</strong>: <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/content/">http://www.karlstorbahnhof.de/content/</a>.</p>
<p style="text-align: center">*****</p>
<p><strong>Dienstag, 21. Mai 2013, 19:00 bis 21:00 Uhr, Ernst-Bloch-Zentrum</strong>.</p>
<div id="attachment_31068" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-31068" alt="Jan Tenhavens Dokumentarfilm Herbstgold." src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog1/files/2013/05/herbstgold10-150x150.jpg" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Jan Tenhavens Dokumentarfilm Herbstgold.</p></div>
<p><strong>Ludwigshafen</strong>. <strong>Kino &amp; Kritik zeigt „Herbstgold“</strong>: Anlässlich des Turnfests zeigt Kino &amp; Kritik Jan Tenhavens Dokumentarfilm Herbstgold (D/A 94).</p>
<p>Der Film erzählt die lebensbejahende Geschichte von fünf Leichtathleten, die sich auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten. Ihre größte Herausforderung ist das Alter: Die potentiellen Weltmeister sind zwischen 80 und 100 Jahre alt.</p>
<p>Der Eintritt ist frei!</p>
<p><strong>Ort</strong>: Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, 67061 Ludwigshafen.</p>
<p style="text-align: center">*****</p>
<p><strong>Donnerstag, 23. Mai 2013, 12:00 bis 13:30 Uhr, Ludwigsplatz</strong>.</p>
<div id="attachment_31069" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-31069" alt="Der Ludwigsplatz in Ludwigshafen." src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog1/files/2013/05/800px-Ludwigsplatz_Ludwigshafen-150x150.jpg" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Der Ludwigsplatz in Ludwigshafen.</p></div>
<p><strong>Ludwigshafen.</strong> <strong>Musikalischer Mittag</strong> &#8211; Live-Musik und kulinarische Genüsse.</p>
<p>Der Musikalische Mittag auf dem Ludwigsplatz in der Ludwigshafener Innenstadt ist längst eine lieb gewordene Tradition. Veranstaltet wird die im jährlichen Turnus jeweils vierteilige Veranstaltungsreihe vom Marketing-Verein Ludwigshafen e.V. mit Unterstützung der Sparkasse Vorderpfalz.</p>
<p>Jeweils am letzten Donnerstag im Monat werden zwischen 12 und 13.30 Uhr auf dem Ludwigsplatz musikalische und kulinarische Genüsse kredenzt. Sommerliche Urlaubsstimmung unter dem Blätterdach mächtiger Platanen im einladenden Ambiente des Platzes &#8211; eine willkommene Oase im hektischen Alltag!</p>
<p>„Die Besucher können in ihrer Mittagspause kultiviert entspannen, von ihrer Arbeit abschalten und sich für die anstehenden Aufgaben des Tages inspirieren lassen“, unterstreicht Michael Cordier, Geschäftsführer des Marketing-Verein Ludwigshafen e.V. die Vorzüge dieser Veranstaltungsreihe. „Gerne unterstützt die Sparkasse Vorderpfalz Ludwigshafen-Schifferstadt den „Musikalischen Mittag“.</p>
<p>Diese wunderbare Kombination aus musikalischen und lukullischen Leckerbissen direkt vor unserer Haustür bietet nicht nur den ansässigen Unternehmen und ihren Angestellten eine etwas andere Mittagspause, sondern lockt viele eigens für diese Veranstaltung in die Stadt“, betont Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Ludwigshafen-Schifferstadt.</p>
<p>Hauptsponsor des Musikalischen Mittags ist die Sparkasse Vorderpfalz. Zudem wird die Veranstaltungsreihe unterstützt von IG BCE, Europa Hotel, Post Apotheke und Hapag-Lloyd Reisebüro.</p>
<p><strong>Ort</strong>: Ludwigsplatz, Innenstadt, 67059 Ludwigshafen.</p>
<p style="text-align: center"><strong>*****</strong></p>
<p><strong>Freitag, 24. Mai 2013, 19:00 bis 02:00 Uhr, Innenstadt Speyer</strong>.</p>
<div id="attachment_31193" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><img class=" wp-image-31193 " alt="Die Kult(o)urnacht 2013 in Speyer." src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog1/files/2013/05/Kultournacht-Programm-2013-Titelbild1.jpg" width="192" height="137" /><p class="wp-caption-text">Die Kult(o)urnacht 2013 in Speyer.</p></div>
<p><strong>Speyer</strong>. <strong>Kult(o)urnacht in Speyer</strong>: 27 Kultureinrichtungen bieten spannende Aktionen, Musik, Tanz und Theater.</p>
<p>Nicht nur die großen Einrichtungen wie Historisches Museum der Pfalz Speyer oder das Technik Museum Speyer öffnen an diesem Abend ihre „Schatztruhen“, auch die zahlreichen kleinen Galerien, Museen und viele Sehenswürdigkeiten und kulturell geprägte Einrichtungen haben sich für diese Nacht ganz besondere Themen und Aktionen einfallen lassen.</p>
<p>Tickets im Vorverkauf sind bei der Tourist Information Speyer und alle beteiligten Einrichtungen erhältlich.</p>
<p><strong>Ort</strong>: Innenstadt, 67346 Speyer.</p>
<p><strong>Eintritt</strong>: Tickets kosten 7 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.</p>
<p><strong>Infos zum Programm</strong>: <a href="http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Kultur/Kult(o)urnacht%20Speyer/">http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Kultur/Kult(o)urnacht%20Speyer/</a>.</p>
<p style="text-align: center">*****</p>
<p><strong>Sonntag, 26. Mai 2013, 10:30 bis 12:00 Uhr, Zimmertheater Speyer</strong>.</p>
<div id="attachment_31169" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-31169 " alt="Erwin Ditzner auf der Bühne." src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog1/files/2013/05/Ditzer_live2-150x150.jpg" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Erwin Ditzner auf der Bühne.</p></div>
<p><strong>Speyer</strong>. <strong>Croissant Kaffee mit Ditzner Solo</strong>: Der Schlagzeuger Erwin Ditzner stellt seine aktuelle Platte  vor.</p>
<p>Erwin Ditzner begann mit zehn Jahren Schlagzeug zu spielen und erhielt eine klassische Ausbildung als Schlagwerker am Wiesbadener Konservatorium, die er aber nach zwei Jahren beendete, um erste Tourneen im Rockbereich (Guru Guru, Rif, Sanfte Liebe) zu unternehmen.</p>
<p>Seit Anfang der 1990er-Jahre widmete er sich immer mehr dem Jazz. Es folgten Konzerte mit Musikern wie Peter Brötzmann, Karl Berger, Alfred Harth, Rudi Mahall oder Hannes Bauer.</p>
<p>Seitdem wirkte er an etwa dreißig Alben mit und trat in Fernseh- und Rundfunkproduktionen von NDR, ARTE, SWF, HR und BR auf. Er unternahm Tourneen durch Afrika, Europa, Nord- und Südamerika.</p>
<p><strong>Ort</strong>: Zimmertheater Speyer, Gewölbekeller im Kulturhof Flachsgasse, Flachsgasse 3, 67346 Speyer.</p>
<p><strong>Eintritt</strong>: Tickets kosten 15 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse.</p>
<p style="text-align: center">*****</p>
<p><strong>Sonntag, 26. Mai 2013, 14:00 Uhr, Minigolfplatz im kleinen Schlosshof</strong>.</p>
<div id="attachment_28374" class="wp-caption alignright" style="width: 132px"><img class=" wp-image-28374    " alt="Der Geo-Naturpark-Führer Franz Piva." src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog1/files/2013/03/Franz-Piva-532x800.jpg" width="122" height="184" /><p class="wp-caption-text">Der Geo-Naturpark-Führer Franz Piva.</p></div>
<p><strong>Weinheim</strong>. <strong>Kinderwanderung</strong>: Mit dem Wilden Willi über Stock und Stein. In Weinheim führt dieser Kinderwanderweg zu spannenden und lustigen Stationen. Auf rund 4,2 Kilometer gibt es für Kinder viel zu erforschen.</p>
<p>Egal ob Bäume, Hecken oder Geschichten, ständiger Begleiter ist der unsichtbare Waldgeist, der Wilde Willi, und der kennt sich bestens aus. Selbst manch junger Wandermuffel kommt da auf den Geschmack von Freiheit und Abenteuer.</p>
<p>Der Erlebniswanderweg für Kinder führt über acht Stationen und dauert ungefähr 3 bis 3,5 Stunden. Ob Räuberschlappen – Stamm der wilden Leute – Kletterberg- oder den Stimmen des Waldes lauschen, es gibt viel zu erforschen. An einer alten Eiche zum Beispiel erfahren die Kinder, wie wichtig diese Baumart früher für die Gerberei in Weinheim war. Woanders lernen sie die „Kinderstube des Waldes“ kennen.</p>
<p>Mit gutem Schuhwerk ist das für 6-12-jährige kein Problem und nehmt genug zu trinken mit. Essen natürlich auch, denn unterwegs ist eine Rast eingeplant. Franz Piva, Weinheimer Stadt- und Geoparkführer, bietet Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren eine Führung auf diesem Weg an.</p>
<p>Selbstverständlich können Eltern ihre Kinder begleiten. Familien können den Weg aber auch auf eigene Faust erkunden. Auf dem Wanderportal „Wanderwalter.de“ ist der Weg ausgewiesen, so dass er auf einem GPS-fähigen Handy erkundet werden kann. Oder man druckt sich die Seiten samt Karte vor dem Ausflug aus und nimmt sie mit.</p>
<p><strong>Ort</strong>: Treffpunkt: Minigolfplatz im kleinen Schlosshof, 69469 Weinheim.</p>
<p><strong>Eintritt</strong>:  Die Führung kostet 4 Euro pro Person.</p>
<p style="text-align: center">*****</p>
<p>Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.</p>
<p>Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.</p>
<p>Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:</p>
<p>Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.</p>
<p>Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.</p>
<p>Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: <img src='http://www.hirschbergblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ausweitung der Betreuung Hirschberger Schulen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 17:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Das vom Gemeinderat vorgeschlagene Betreuungsangebot an den Hirschberger Schulen ist ab sofort deutlich sozialer. Beschlossen wurde ein Konzept zur Ausweitung des Betreuungsangebots an der Grundschule Großsachsen, ein Vorschlag für eine neue Beitragsstruktur für eine verlässliche Grundschul- und Nachmittagsbetreuung sowie eine Gehaltsangleichung der Betreuungspersonen an der Großsachsener Grundschule und der Karl-Drais-Schule. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Das vom Gemeinderat vorgeschlagene Betreuungsangebot an den Hirschberger Schulen ist ab sofort deutlich sozialer. Beschlossen wurde ein Konzept zur Ausweitung des Betreuungsangebots an der Grundschule Großsachsen, ein Vorschlag für eine neue Beitragsstruktur für eine verlässliche Grundschul- und Nachmittagsbetreuung sowie eine Gehaltsangleichung der Betreuungspersonen an der Großsachsener Grundschule und der Karl-Drais-Schule.<span id="more-10333"></span></strong></p>
<p>Zusätzlich zu dem Betreuungsangebot von 3 Tage/Woche und 5 Tage/Woche zwischen einem zeitlichen Rahmen von 7.30 Uhr &#8211; 14.00 Uhr oder 7.30 Uhr &#8211; 15.00 Uhr soll das neue Betreuungsangebot um einen weiteren, dritten Betreuungszeitraum von 7.30 Uhr &#8211; 17.00 Uhr erweitert werden.</p>
<p>Darüber hinaus sollen Eltern zukünftig anstelle der 3 bzw. 5 Tage eine tägliche Wahlmöglichkeit haben. Da 25 Kinder pro Betreuungsgruppe kritisch sind, beträgt die maximale Anzahl 20 Kinder je Betreuungsgruppe.</p>
<blockquote><p>Ein sehr gelungenes Konzept für beide Ortsteile. Die Flexibilität ist kaum zu überbieten,</p></blockquote>
<p>sagt Monika Maul-Vogt (GLH).</p>
<p>Die neue Beitragsstruktur für die Grundschule Großsachsen behält die Sozialstaffelung durch die Differenzierung der Beitragsgruppen bei. Jede Beitragsgruppe wurde stark erweitert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_10332" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><img class="size-full wp-image-10332 " alt="GS 2013-05-15 12-10-15" src="http://www.hirschbergblog.de/files/2013/05/GS-2013-05-15-12-10-15.jpg" width="620" height="355" /><p class="wp-caption-text">Mögliche neue Beitragsstruktur für die Großsachsener Grundschule. Foto: Vorlage zur Gemeinderatssitzung.</p></div>
<h3></h3>
<h3>Mehr Lohn für Personal</h3>
<p>Die Betreuungspersonen in der Grundschule Großsachsen sind aufgrund des länger zurückliegenden Einstellungszeitpunktes höher eingruppiert als die Betreuungspersonen der Karl-Drais-Schule. Der Grund für die tarifliche Eingruppierung der Karl-Drais-Schule war die Einschätzung, dass es sich um &#8220;nichtpädagogische Arbeit&#8221; handelt.</p>
<p>Da die Anforderungen in den Schulen stetig gestiegen sind, sollen allen derzeitigen und zukünftigen Betreuungskräften, sowohl an der Grundschule Großsachsen als auch an der Karl-Drais-Schule, entsprechend dem Tarifvertrag für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst in die Entgeldgruppe S4 eingruppiert werden.</p>
<blockquote><p>Eine wirkliche pädagogische Betreuung können wir nicht anbieten,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Horst Metzler von der SPD und weist auf ein eventuell fehlendes Sicherheitskonzept hin. Der Hauptamtsleiter Ralf Gänshirt ergänzt auf die Kritik von Dr. Horst Metzler, dass immer eine zweite Person in der Nähe sei.</p>
<p>Dem Beschlussvorschlag wurde zugestimmt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Technik für Grundschule und Rathaus</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 17:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Bald läuft der Leasingvertrag der EDV-Anlage im Rathaus aus. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird die Hardware zukünftig nicht mehr geleast, sondern gekauft. Da die Technik der Grundschule Großsachsen ebenfalls mittlerweile veraltet ist, soll auch sie neue Hard- und Software für rund 27.000 Euro bekommen. Im Oktober 2008 wurde die EDV-Anlage im ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Bald läuft der Leasingvertrag der EDV-Anlage im Rathaus aus. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird die Hardware zukünftig nicht mehr geleast, sondern gekauft. Da die Technik der Grundschule Großsachsen ebenfalls </strong><strong>mittlerweile </strong><strong>veraltet ist, soll auch sie neue Hard- und Software für rund 27.000 Euro bekommen.</strong><span id="more-10335"></span></p>
<p>Im Oktober 2008 wurde die EDV-Anlage im Rathaus aufgrund des auslaufenden Leasingvertrages ein neuer Leasingvertrag abgeschlossen. Dieser endet zum 30. Juni 2013. Durch die geänderten Bedingungen bei der Finanzierung hat die Kämmerei errechnet, dass gegenüber Leasing der Kauf der Hardware künftig grundsätzlich wirtschaftlicher ist.</p>
<p>Deshalb wurde bei den Haushaltsberatungen bereits ein entsprechender Betrag im Haushalt 2013 vorgesehen. Leider ergaben die Planungen durch das Rechenzentrum einen deutlich höheren Finanzbedarf als ursprünglich geplant. &#8220;Das konnte keiner so recht wissen&#8221;, sagt Hauptamtsleiter Gänshirt</p>
<blockquote><p>Unsere leistungsstarke Verwaltung braucht eine adäquate Ausstattung,</p></blockquote>
<p>sagt Matthias Dallinger von der CDU.</p>
<p>Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.</p>
<h3>Technik der Grundschule Großsachsen veraltet</h3>
<p>Im Januar 2006 wurde die Lernwerkstatt der Grundschule Großsachsen neu strukturiert und die aus Leihgaben unterschiedlicher Firmen bestehenden Rechner durch einen Ankauf gebrauchter Leasing-Ruckläufer ersetzt. Die im Jahre 2006 installierten Geräte waren zu diesem Zeitpunkt bereits vier Jahre alt, genügten aber den Anforderungen damals noch.</p>
<p>Auch das Rektorat wurde 2007 mit neuer Hardware ausgestattet, der seinerzeit abgeschlossene Leasingvertrag lief bereits 2011 aus und die Geräte wurden mit Ablauf des Vertrages abgelöst und übernommen.</p>
<p>Sowohl Lernwerkstatt als auch das Rektorat stehen vor demselben Problem, dass die zugrundeliegenden Betriebssysteme und die Office-Umgebung 2014 von Microsoft nicht länger unterstützt werden. Hinzu kommt, dass die zum Teil elf Jahre alten Geräte deutliche Ausfallerscheinungen zeigen und den aktuellen Anforderungen in keinster Weise mehr genügen.</p>
<blockquote><p>Es ist wichtig, dass auch Grundschüler an die neue Technik herangeführt werden,</p></blockquote>
<p>sagt Matthias Dallinger (CDU). Dr. Horst Metzler (SPD) dagegen meinte:</p>
<blockquote><p>Wir denken nicht, dass es nötig ist, den neusten &#8220;Elektronikschrott&#8221; anzuschaffen, nur weil sie zu Hause bereits das neuste Tablet haben. Wir stimmen zu, halten aber die Argumentation mit dem Alter für falsch.</p></blockquote>
<p>Die Gemeinde Hirschberg vergibt den Auftrag für Hard- und Software sowie die Installation der EDV-Anlage für die Grundschule Großsachsen an die Firma RBI Rittershofer GmbH, zum Angebotspreis von rund 27.000 Euro.</p>
<p>Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Besuch mit Schülern der Karl Drais Schule bei John Deere</title>
		<link>http://www.hirschbergblog.de/2013/05/16/besuch-mit-schulern-der-karl-drais-schule-bei-john-deere/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 17:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/pm) Mit einer 8. Klasse der Karl Drais Werkrealschule besuchten die Freien Wähler Hirschberg die John Deere Werke in Mannheim. Der Besuch sollte den Schülern aufzeigen, welche berufliche Möglichkeiten in dem für Deutschland sehr bedeutenden, bei den Arbeitskräften regional orientierten Schlepperwerk bestehen. Information der Freien Wähler Hirschberg: &#8220;Vor Beginn der Fahrt ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/pm) Mit einer 8. Klasse der Karl Drais Werkrealschule besuchten die Freien Wähler Hirschberg die John Deere Werke in Mannheim. Der Besuch sollte den Schülern aufzeigen, welche berufliche Möglichkeiten in dem für Deutschland sehr bedeutenden, bei den Arbeitskräften regional orientierten Schlepperwerk bestehen.<span id="more-10342"></span></strong></p>
<p><em>Information der Freien Wähler Hirschberg:</em></p>
<p>&#8220;Vor Beginn der Fahrt nach Mannheim mit Privat PKW unterhielten sich Helmut Bühler – Lehrer an der Werkrealschule – und Manfred Kopp, Klaus Peekel und Volker Ehret von den Freien Wählern über die Frage, ob die Gemeinschaftsschule in Heddesheim/Hirschberg kommen wird. Bühler wies dabei darauf hin, dass sie langfristig mehr Perspektiven als die Werkrealschule bieten würde. Allerdings würde sie nach Meinung von Ehret Investitionen in beträchtlicher Höhe in Hirschberg auslösen.</p>
<p>Die Gemeinschaftsschule beinhaltet deutlich mehr Platzbedarf für den einzelnen Schüler. Allgemein waren sich die Beteiligten einig, dass das föderale Schulsystem in Deutschland nicht wenige Nachteile für die Schülerinnen und Schüler hat. Es wäre besser, für alle Kinder über alle Länder hinweg einheitliche Strukturen zu haben.</p>
<p>Zu Beginn der Werksbesichtigung standen Fakten zum Werk in Mannheim. Es hat rd. 29.000 Besucher im Jahr, die Führungen erfolgen in 33 Sprachen. Die Historie von John Deere beginnt im Jahr 1837, er ersetzte in Illinois (USA) den Holzpflug durch den Metallpflug und hatte damit großen Erfolg. 1918 stieg die Firma ins Traktorengeschäft ein. Parallel dazu verlief die Firmengeschichte von Heinrich Lanz. Seine 1859 in Mannheim gegründete Firma vertrieb Gartengeräte und aus England importierte Motoren und Geräte.</p>
<p>1921 gab es in Deutschland den ersten Lanzbulldog. In den Jahren 1930 – 1940 hatte Lanz einen Marktanteil von 48 % bei Traktoren. Im 2. Weltkrieg wurde das Werk Mannheim zu 85 % zerstört, der Wiederaufbau ging schleppend. Lanz hielt an einzylindrischen Motoren fest, der Markt forderte jedoch andere Produkte. 1956 übernahm John Deere über 50 % der Aktien von Lanz, später folgte der Rest.</p>
<p>John Deere besitzt 65 Fabriken in 18 Ländern, insgesamt sind 68.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Hauptwerke sind in den USA und in Europa, aber auch in China, Indien und Südamerika und Südafrika gibt es Niederlassungen. Der Umsatz 2012 betrug 36,16 Mrd US Dollar. Dabei kamen 75 % aus der Landtechnik.</p>
<h3>Täglich 5 Mio. US Dollar</h3>
<p>Bei John Deere werden täglich 5 Mio. US Dollar in die Forschung und Entwicklung gesteckt. In Deutschland gibt es 6 Standorte, in Mannheim werden zwei Schlepperreihen, in Zweibrücken Mähdrescher und in Bruchsal Kabinen produziert. Daneben gibt es noch die Produktion von Sabo Rasenmähern(Tochter von John Deere) in Gummersbach, ein Werk in Stadtlohn und das Technologiezentrum in Kaiserslautern.</p>
<p>Die Aufgaben in Europa sind verteilt, so werden z.B. in Frankreich die Schleppermotoren hergestellt, in den Niederlanden entstehen Feldspritzen und in Finnland produziert John Deere Forstmaschinen. In Mannheim wurden seit 1921 1,6 Mio Traktoren montiert, gegenwärtig hat John Deere in Deutschland einen Marktanteil von 66 %. Von rd. 4.000 Mitarbeitern werden in Mannheim (Areal umfasst rd. 40 ha Fläche) rd. 40.000 Schlepper pro Jahr mit 70 bis 210 PS hergestellt.</p>
<p>Davon werden 50 % nach Westeuropa und 18 % nach Nordamerika exportiert. Die Getriebe werden in Mannheim selbst produziert. John Deere ist seit einigen Jahren weltweit der größte Landmaschinenhersteller. Nach dieser Vorstellung der Firma durch Frau Christina Lica wurde den Besuchern ein Film vorgeführt, demnach legt John Deere großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeinsparung. Die Traktoren aus Mannheim sind hoch technisiert.</p>
<p>Nach diesem Film teilte sich die Besuchergruppe. Christina Lica und Joachim Nagler führten die Teilgruppen zunächst in die Lehrwerkstatt. Dort referierte der Ausbildungsleiter Peter Weinsheimer über die einzelnen Berufe. Bei John Deere Mannheim werden u.a. Industriemechaniker, Mechatroniker und Produktionstechnologen ausgebildet. Insgesamt gibt es 100 Azubis, jeweils 35 erhalten pro Jahr einen neuen Lehrvertrag.</p>
<h3>10% der Azubis sind Mädchen</h3>
<p>Etwa 10 % bei den Azubis sind Mädchen. Weinsheimer betonte, dass die Noten in Mathematik, Physik und Technik wichtig seien. Gleich hoch bewertet werden die Noten in Verhalten und Mitarbeit. Die Azubis kommen vor Allem von Real- und Werkrealschulen, vereinzelt seien auch Abiturienten dabei. Für die 35 Stellen pro Jahr würden etwa 2.700 Bewerbungen eingehen. Die Azubis müssen jede Woche Berichte schreiben, regelmäßig erfolgen Prüfungen in praktischer und theoretischer Hinsicht.</p>
<p>Im Fertigungsbereich wurde vor Allem die Herstellung der Getriebe besichtigt. Hier muss mit äußerster Präzision gearbeitet werden. Da John Deere in Mannheim keine Gießerei mehr hat, werden bestimmte Teile(z.B. Rohlinge) zugeliefert. Bei einem Schlepper werden große Anforderungen an ein Getriebe gestellt, es muss z.B. unter Last(mit Pflug oder angehängter Maschine) schaltbar sein.</p>
<p>John Deere bietet Getriebe mit viel Automatik und großer Effizienz an. Während des Rundgangs wurde auch deutlich, dass Schlepper aus Mannheim im Vergleich zu Konkurrenten deutlich günstiger im Einkauf sind. Alle Traktoren aus Mannheim haben die Grundfarbe grün, im kommunalen Bereich werden sie orange lackiert. Sie wiegen von rd. 3 bis rd. 8 Tonnen.</p>
<p>Beim Antrieb kann es künftig auch Mini – Hybrid Schlepper geben, sie werden im Verbrauch günstiger sein. Demnächst wird es auch schärfere Emissionsvorschriften geben. Interessant war auch zu erfahren, dass 90 % der Schlepper aus Mannheim Allradantrieb haben. Allerdings wird der Allradantrieb ab 20 km/h abgeschaltet. Die Herstellung eines Traktors beginnt bei John Deere erst dann, wenn eine Bestellung vorliegt. Es sind somit alles Einzelprodukte mit ganz individueller Ausgestaltung.</p>
<h3>Das Museum von John-Deere</h3>
<p>Zum Schluss wurde das Museum von John Deere besichtigt, neben modernsten Traktoren konnten auch alte Lanz Bulldogs bestaunt werden. Helmut Bühler von der Karl Drais Schule dankte den beiden Lotsen durch das Werk für die sehr detaillierten, verständlichen und extrem gute Führungen, die Schülerinnen und Schüler hätten besonderen Einblick in das Schlepperwerk erhalten. Volker Ehret für die Freien Wähler Hirschberg dankte ebenfalls und schloss sich diesen Ausführungen an.</p>
<p>Er hob besonders hervor, dass beide Führer sehr engagiert ihren Arbeitgeber vorgestellt hätten, die Teilnehmer gingen mit einem sehr positiven Bild von John Deere nach Hause. Auf der Heimfahrt bestätigten die beim Chronisten mitfahrenden Schüler Andre Barteldes, Majed Majed und Marc Dittmar, dass sie Wertvolles aus diesem Besuch mitgenommen haben, sie dankten für die Organisation und Durchführung der Fahrt.&#8221;</p>
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		<title>Gas statt Pellets sorgt für &#8220;aufgeheizte&#8221; Debatte</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Im November vergangenen Jahres beriet der Gemeinderat über die Erneuerung der Heizungsanlage im Rathaus. Nach langen Überlegungen wurde dem Gemeinderat vom Ausschuss für Technik und Umwelt die Erneuerung der Heizungsanlage in der Variante &#8220;Gasbrennwertkessel&#8221; nahgelegt. Diese Empfehlung stieß im Gemeinderat auf viel Kritik. Von Alina Eisenhardt Am 20. November 2012 ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Im November vergangenen Jahres beriet der Gemeinderat über die Erneuerung der Heizungsanlage im Rathaus. Nach langen Überlegungen wurde dem Gemeinderat vom Ausschuss für Technik und Umwelt die Erneuerung der Heizungsanlage in der Variante &#8220;Gasbrennwertkessel&#8221; nahgelegt. Diese Empfehlung stieß im Gemeinderat auf viel Kritik.<span id="more-10336"></span></strong></p>
<p><em>Von Alina Eisenhardt</em></p>
<p>Am 20. November 2012 hat der Hirschberger Gemeinderat über die Erneuerung der Heizungsanlage im Rathaus beraten. Im Laufe der Beratung wurden einige neue Fragen aufgeworfen, welche eine zusätzliche Klärung und Diskussion erforderten.</p>
<p>Aus diesem Grund wurde das Ingenieurbüro HTP aus Weinheim damit beauftragt, eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung als Vollkostenvergleich für die Variante einer Beheizung mit Erdgas oder mit Pellets aufzustellen. Dabei werden die Gesamtkosten, die Investitionskosten, die Betriebskosten wie auch Finanzierungs- und Wartungskosten beider Varianten betrachtet.</p>
<p>Nach Ansicht der Verwaltung sollten aber nicht nur die nackten Zahlen als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden. Kriterien wie z.B. Wartungsaufwand und Platzangebot für Pellettanks im Außen- und Innenbereich des Rathauses lassen sich nicht primär in Kosten ausdrücken, sollten aber für den Beschluss berücksichtigt werden.</p>
<p>Nach intensiver Abwägung schlug der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Gemeinderat vor, die Erneuerung der Heizungsanlage in der Variante &#8220;Gasbrennwertkessel&#8221; zu beschließen.</p>
<h3>&#8220;Wenn man etwas ändern will, muss man bei sich selbst anfangen&#8221;</h3>
<p>Der Beschlussvorschlag traf auf viel Kritik.</p>
<blockquote><p>Draußen wird von Klimaschutz gesprochen und und wir schaffen uns eine Gasheizung an,</p></blockquote>
<p>sagte Thomas Herdner (GLH).</p>
<p>Eva-Marie Pfefferle (SPD) sagte:</p>
<blockquote><p>Wenn man etwas ändern will, muss man bei sich selbst anfangen. Die Befürchtung, ein Verantwortlicher könnte vergessen die Pellets zu kaufen, ist reinste Polemik.</p></blockquote>
<p>Hartmut Kowalinski (FPD) sagte:</p>
<blockquote><p>Wir gestatten der Verwaltung, dass sie einen gewissen Teil an Bequemlichkeit haben darf. Spätestens, wenn wir anfangen die letzten Baumstümpfe aus den Wäldern zu ziehen, hat die Co2-Bilanz der Pellets ihre Unschuld verloren.</p></blockquote>
<p>Bürgermeister Manuel Just kommentierte:</p>
<p>Klimaschutz kann nicht um jeden Preis erfolgen.</p>
<p>Der Beschlussvorschlag wurde mit sechs Gegenstimmen von GLH und SPD angenommen.</p>
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		<title>18.000 Euro für das Goldbeck Festival</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Die Goldbeck GmbH spendet der Gemeinde für das Ausrichten des Goldbeck Festivals 2013 einen Zuschuss von insgesamt 18.000 Euro. Anlässlich des &#8220;Hirschberger Musiksommers&#8221; spendet die Goldbeck GmbH der Gemeinde eine großzügige Summe. Mit insgesamt 18.000 Euro unterstützt die Firma die Gemeinde bei der Ausrichtung des Goldbeck Festivals 2013. Das Goldbeck ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Die Goldbeck GmbH spendet der Gemeinde für das Ausrichten des Goldbeck Festivals 2013 einen Zuschuss von insgesamt 18.000 Euro.<span id="more-10338"></span></strong></p>
<p>Anlässlich des &#8220;Hirschberger Musiksommers&#8221; spendet die Goldbeck GmbH der Gemeinde eine großzügige Summe. Mit insgesamt 18.000 Euro unterstützt die Firma die Gemeinde bei der Ausrichtung des Goldbeck Festivals 2013.</p>
<p>Das Goldbeck Festival gehört zusammen mit verschiedenen anderen Veranstaltungen und Künstlern zu dem &#8220;Hirschberger Musiksommer&#8221;. Ein Garant für die Druchführbarkeit dieser Veranstaltungsreihe ist die gute Zusammenarbeit von den Hirschberger Kulturinstitutionen, Unternehmen und der Gemeindeverwaltung. Daher ist man im Gemeinderat &#8220;dankbar&#8221; für diese Unterstützung.</p>
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		<title>Sanierungen und Endabrechnung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sabine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 14. Mai 2013. (red/sap/ae) In Hirschberg wird einiges saniert. In der &#8220;Alten Schule&#8221; sollen Kellerwände abgedichtet, ein öffentlicher Parkplatz erstellt und die Sandsteinmauer saniert werden. Des weiteren wurden Kanaluntersuchungen für ganz Hirschberg ausgeschrieben. Auch über den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums konnte sich der Gemeinderat einig werden. Von Alina Eisenhardt In der Märzsitzung des Hirschberger ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 14. Mai 2013. (red/sap/ae) In Hirschberg wird einiges saniert. In der &#8220;Alten Schule&#8221; sollen Kellerwände abgedichtet, ein öffentlicher Parkplatz erstellt und die Sandsteinmauer saniert werden. Des weiteren wurden Kanaluntersuchungen für ganz Hirschberg ausgeschrieben. Auch über den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums konnte sich der Gemeinderat einig werden.<span id="more-10328"></span><br />
</strong></p>
<p><em>Von Alina Eisenhardt</em></p>
<p>In der Märzsitzung des Hirschberger Gemeinderates wurde der Baubeschluss für die Abdichtung der Kellerwände, die Erstellung des öffentlichen Parkplatzes und die Sanierung der Sandsteinmauer im Schulhof der &#8220;Alten Schule&#8221; in Großsachsen gefasst.</p>
<p>Nach der öffentlichen Ausschreibung der Baumaßnahmen haben acht Bewerber die Unterlagen angefordert und schließlich wurde von sechs Bietern ein Angebot abgegeben, darunter Gemeinderat Karl Schnell (CDU), der wegen Befangenheit nicht mit abstimmte. Am günstigsten war mit rund 106.000 Euro das Angebot der Firma C. + S. Warzel GmbH aus Walldorf. Zusätzlich der Honorarkosten und sonstiger Kosten beläuft sich die Summe auf rund 126.000 Euro, die im Haushalt 2013 dafür bereit gestellt sind.</p>
<p>Die Sandsteinmauer soll im Zuge der Baumaßnahmen für fast 10.000 Euro gleich mitsaniert werden. Das günstigste Angebot hierfür kam von der Firma Will Bauunternehmungen GmbH aus Schriesheim. Diese überplanmäßigen Kosten sollen durch Wenigerausgaben bei der Gebäudeunterhaltung &#8220;Am Lindenbrunnen 1&#8243; gedeckt werden.</p>
<p>Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussvorschlag in allen drei Punkten einstimmig zu.</p>
<h3>188.000 Euro für Kanaluntersuchungen</h3>
<p>In der Märzsitzung des Gemeinderates wurde ebenfalls der Beschluss zur Untersuchung der Ortskanalisation im Rahmen der Eigenkontrollverordnung gefasst.</p>
<p>Die Arbeiten für die Kanaluntersuchungen wurden zusammen mit dem Abwasserverband Oberer Landgraben öffentlich ausgeschrieben. Zwölf Firmen haben Ausschreibungsunterlagen angefordert und neun Firmen haben ein Angebot abgegeben.</p>
<p>Das günstigste Angebot in Höhe von rund 188.000 Euro kam von der Firma Beyerle GmbH aus Eppingen. Auf die Gemeinde Hirschberg entfallen hiervon brutto rund 165.000 Euro und auf den Abwasserverband rund 23.000 Euro.</p>
<p>Der Auftrag zur Durchführung der Kanaluntersuchung wurde einstimmig an die Firma Beyerle GmbH vergeben.</p>
<h3>Neubau Kommunales Hilfeleistungszentrum</h3>
<p>Der Abrechung zum Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums wurde mit drei Enthaltungen zugestimmt und die überplanmäßigen Ausgaben wurden genehmigt.</p>
<p>Oliver Reisig von der FDP zeigte sich zufrieden und sagte:</p>
<blockquote><p>Wir können endlich einen Schlussstrich ziehen und haben unser Ziel erreicht.</p></blockquote>
<p>Dr. Horst Metzler (SPD) kritisierte die erneuten Kosten und enthielt sich:</p>
<blockquote><p>Ich halte das ehrlichkeitshalber für nicht zustimmungsfähig.</p></blockquote>
<p>Gemeinderat Alexander May (Freie Wähler) brauste daraufhin auf und sagte:</p>
<blockquote><p>Ich finde es einfach dreist, wie man hier nach Krumen sucht, gerade vor dem Hintergrund, dass es die Grün-rote Regierung nicht schafft, den Bahnhof in Stuttgart hinzubekommen.</p></blockquote>
<p>Sein Kollege Werner Volk kommentierte:</p>
<blockquote><p>Insgesamt wurde hart gerungen, um unter den Kostenansatz zu bleiben.</p></blockquote>
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		<title>Kinder, Kinder</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Hirschbergs Kindertagesstätten brauchen neue und gut ausgebildete Erzieher und Erzieherinnen. Denn ab dem 01. August 2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Deswegen hat die evangelische und katholische Verrechnungsstelle angekündigt, eine praxisintegrierte Ausbildungsform für Kinderbetreuer anzubieten. Doch nicht nur mangelnde Fachkraft ist ein ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Hirschbergs Kindertagesstätten brauchen neue und gut ausgebildete Erzieher und Erzieherinnen. Denn ab dem 01. August 2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Deswegen hat die evangelische und katholische Verrechnungsstelle angekündigt, eine praxisintegrierte Ausbildungsform für Kinderbetreuer anzubieten. Doch nicht nur mangelnde Fachkraft ist ein Problem für Hirschbergs Kindergärten: Das Evangelische Verwaltungs- und Serviceamt beantragte eine komplette Leitungsfreistellung.<span id="more-10334"></span></strong></p>
<p><em>Von Alina Eisenhardt</em></p>
<p>Ab dem 01. August 2013 braucht Hirschberg neue, gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Ab diesem Zeitpunkt hat jedes Kind mit dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Das Land Baden-Württemberg hat zum Schuljahr 2012/13 eine neue, praxisintegrierte Ausbildung entwickelt, um zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen und weitere Zielgruppen anzusprechen.</p>
<p>Die evangelische und katholische Verrechnungsstelle hat für ihre Einrichtungen in Hirschberg angekündigt, dass zukünftig auch die praxisintegrierte Ausbildungsform angeboten werden soll &#8211; parallel zu der Beschäftigung eines Anerkennungspraktikanten.</p>
<blockquote><p>Eine praxisintegrierte Ausbildung wird von uns ausdrücklich begrüßt,</p></blockquote>
<p>sagte Dr. Horst Metzler (SPD).</p>
<p>Es wurde beantragt, von einer Anrechnung der praxisintegrierten Ausbildungsstelle auf den Stellenschlüssel abzusehen.</p>
<h3>&#8220;Die Qualität unserer Kindergärten steigt&#8221;</h3>
<p>Zum 01. September 2012 sind die Mindestpersonalschlüssel in Kindertagesstätten nach der Kindertagesstättenverordnung (KiTaVO) verbindlich in Kraft getreten. Mit Schreiben vom 28. Februar 2012 hatte das Evangelische Verwaltungs- und Serviceamt eine komplette Leitungsfreistellung für beide in Hirschberg ansässigen evangelischen Einrichtungen beantragt.</p>
<p>Aus Sicht der Verwaltung sollte eine Leitungsfreistellung von 0,1 Stellen/Gruppe anerkannt werden. Die Größe der Gruppen ist dabei irrelevant. Die Umsetzung kann bis zum 01. September 2013 erfolgen.</p>
<blockquote><p>Die Qualität unserer Kindergärten steigt,</p></blockquote>
<p>begründet Alexander May (Freie Wähler) die Zustimmung.</p>
<p>Beiden Beschlussvorschlagen wurde einstimmig zugestimmt.</p>
<h3>Praxisintegrierte Ausbildung soll dem &#8220;Erzieher-Notstand&#8221; abhelfen</h3>
<p>Die neue Ausbildungsform ist eine praxisintegierte Ausbildung für Erzieherinnen- und Erzieher (<a href="http://www.rheinneckarblog.de/07/mannheim-startet-mit-weiterem-einzigartigen-pilotprojekt-pia/15785.html" target="_blank">PIA</a>). Sie wurde vom Land Baden-Württemberg entwickelt &#8211; unter Beteiligung der kommunalen Landesverbände, der kirchlichen und freien Kindergartenträgerverbände sowie dem Kommunalverband für Jugend und Soziales.</p>
<p>Die neue Ausbildungsform soll dem &#8220;Erzieher-Notstand&#8221; entgegenwirken und weitere Zielgruppen ansprechen. Der Unterschied zur klassischen Ausbildung ist, dass alle fachtheoretischen Inhalte und die beiden Praktika im Unter- und Oberkurs sowie dem Anerkennungsjahr verschmolzen werden. Mit PIA erhalten die Auszubildenden über alle drei Jahre eine Vergütung hinweg. In der klassischen Ausbildung wird nur das vierte Ausbildungsjahr vergütet.</p>
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