Donnerstag, 20. Juni 2013

Gemeinderatssitzung am 06. Mai 2013

Klimaschutz auf “leichtem” Weg

Hirschberg, 08. Mai 2013. (red/sap) Der Klimaschutz in Hirschberg ist eigentlich ohnehin schon auf einem guten Weg: Die Gemeinde ist schon fast seit zehn Jahren Gesellschafter der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) in Heidelberg, bei Neubauprojekten wird viel Wert auf regenerative Energien und eine vernünftige Isolation gelegt. Trotzdem will man in Zukunft strategischer und ganzheitlicher vorgehen, anstatt Punkte einzeln zu verbessern.

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Unbekannter schlug mit Teleskop-Schlagstock auf DRK-Mitarbeiter ein

Angriff auf Sanitäter am Jugendhaus: Polizei ermittelt noch

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Hirschberg, 09. April 2013. (red/aw) Die Gemeinde Hirschberg wollte mit dem Jugendhaus eigentlich einen Ort der Freude schaffen. Einen erschwinglichen Raum, in dem man toll und günstig feiern kann, der besonders auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten ist. Doch am 22. März 2013 eskalierte es bei einer Geburtstagsparty im Jugendhaus am Sportzentrum in Leutershausen. Während ein 17-Jähriger so betrunken war, dass ihn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgen musste, griff ein anderer junger Mann einen Rettungssanitäter an. Mit einen Teleskop-Schlagstock verletzte der Täter den 48 Jahre alten DRk-Mitarbeiter so schwer, dass dieser später im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Ermittlungen zur Identifizierung des Täters dauern noch an.

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Übung der Freiwilligen Feuerwehr

Mitten im Ort – Brandbekämpfung auf engstem Raum

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Hirschberg, 18. März 2013. (red/pro) Es ist eng – kompliziert für die Maschinisten ihre großen Fahrzeuge an den Brandort zu bringen. Die Zeit drängt, ein Mädchen ist verletzt, zwei Jungs vermisst, die Scheune ist verqualmt. Dieses Szenario bildete die Hauptübung der Feuerwehr 2013. Ziel der Übung: Vorhandene Einsatzkonzepte zu erproben und gegebenenfalls nachzubessern. [Weiterlesen...]

Nach Umbau und Digitalisierung läuft das Olympia-Kino rund

Weiter auf der Erfolgsspur: Olympia-Betreiber blicken positiv in die Zukunft

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Hirschberg, 14. März 2013. (red/aw) Als das „Olympia-Kino“ gebaut und am 29. August 1952 eröffnet wurde, war es eines von vielen Dorfkinos entlang der Bergstraße. Heute, 60 Jahre später, ist es eine Rarität. Nur noch wenige der damals entstandenen Lichtspielhäuser haben den Sprung in das digitale Zeitalter nach der Jahrtausendwende überlebt. Das Olympia-Kino in Leutershausen ist eines davon. Betrieben wird es vom Förderkreis Kommunales Olympia Kino e.V.. Wir trafen die beiden Vorstandsvorsitzenden Wiebke Dau-Schmidt und Renate Keppler-Götz für einen Rück- und Ausblick. [Weiterlesen...]

Ausschuss für Technik und Umwelt entscheidet über Beschlussvorschläge

Große Einigkeit über Bauvorhaben in Hirschberg

Hirschberg, 13. März 2013. (red/ms/aw) Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat in seiner Sitzung am 12. März gleich mehrere Bauvorhaben genehmigt. Darunter  zwei Maßnahmen in Leutershausen und drei in Großsachsen. Die Beschlüsse ergingen allesamt einstimmig, wenn auch nicht immer ohne Kritik und Forderungen. [Weiterlesen...]

Dieses Jahr läuft er durch Leutershausen

Sommertagszug am 17. März

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Hirschberg, 04. März 2013. (red/pm) Der Sing- und Volkstanzkreis Leutershausen führt mit der Unterstützung der Gemeinde am Sonntag, 17. März 2013, den 27. Hirschberger Sommertagszug durch. In diesem Jahr findet der Umzug im Stadtteil Leutershausen statt. Die Aufstellung erfolgt ab 14.00 Uhr an der Karl-Drais-Schule. [Weiterlesen...]

Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant eröffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Straße: “Es kann losgehen”

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Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu können, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Straße 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von fünf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen...]

Örtliche Bedarfsplanung nach Umfrage dargestellt und vom Gemeinderat verabschiedet

Hirschberg in Sachen Kindertagesbetreuungsgesetz gut aufgestellt

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) Die örtliche Bedarfsplanung gemäß des Kindertagesbetreuungsgesetzes in Hirschberg ist aktuell analysiert und dokumentiert. Ermittelt wurden dabei nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte. Die Bedarfsplanung zeigt, dass derzeit in Hirschberg allen Kindern einen Kindergartenplatz zur Verfügung stellen könnte. Die vorgelegte Bedarfsplanung wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Von Alexandra Weichbrodt

Bei der örtlichen Bedarfsplanung zur Ermittlung der Einhaltung der Richtlinien zum Kindertagesbetreuungsgesetzes, wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass unter Berücksichtigung der statistischen Zahlen bis ins Jahr 2014 zwei weitere Gruppen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz erforderlich sind. [Weiterlesen...]

Zu viele offene Fragen: Beschluss wird zurückgestellt

Sanierung der Alten Turnhalle verzögert sich

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) In der Gemeinderatsitzung am 26. Februar 2013 wurde ein Beschlussantrag für den Beginn der Sanierungsmaßnahmen an der “Alten Turnhalle” zurückgestellt. Der Vorentwurf wurf bei den Fraktionen zu viele noch ungeklärte Fragen auf. Der Sanierungszeitraum verzögere sich daraufhin, teilte Bauamtsleiter Rolf Pflästerer mit. Finanzielle Mittel für den Austausch der Brandschutzklappen in der “Heinrich-Beck-Halle” in Leutershausen wurden vom Gemeinderat bewilligt. 

Der Beginn der Umbau- sowie Sanierungsmaßnahmen in der “Alten Turnhalle”, am Marktplatz in Großsachsen, kann nicht wie geplant erfolgen. In einer aktuellen Bestandsaufnahme zeigten sich erhebliche Mängel am Gebäude, die in drei Bauabschnitten behoben werden sollen. [Weiterlesen...]

Die Zukunft der frei gewordenen Flächen Bauhof/Bücherei ist noch offen

Parken, Mehrfamilienhäuser, barrierefreies Wohnen

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Das Lager des Hirschberger Bauhofs gegenüber dem Rathaus in der Großsachsener Straße. Noch ist unklar, was auf dem Areal in Zukunft stehen wird.

 

Hirschberg, 12. Februar 2012. (red/aw/pro) Nach dem Bau des neuen Hilfeleistungszentrums hat die Gemeinde Hirschberg ein “Luxusproblem”. Was tun mit den frei gewordenen Flächen und Gebäuden? Das ehemalige Bauhofgelände in der Mozartstraße steht zur freien Verfügung. Ebenso wie das Lagerareal gegenüber dem Rathaus in der Großssachsener Straße und das Feuerwehrhaus in Leutershausen. Rund 3.200 Quadratmeter Fläche stehen insgesamt zur Verfügung. Da ist eine gute Planung das A und O. Vor allem, da momentan noch kein Bebauungsplan vorliegt. 

Derzeit sind die Planungen noch in den Kinderschuhen und lange nicht abgeschlossen,

sagt der Bauamtsleiter Rolf Pflästerer. Wenn die Stadtbücherei wie geplant zum Ende des ersten Quartals in das ehemalige Feuerwehrzentrum in die Raiffeisenstraße umzieht, steht einem Abriss von Bauhof und Gemeindebücherei-Gebäude (1.300 Quadratmeter) nichts mehr im Wege. Doch was dann?

Wir prüfen noch, ob das Gelände des Bauhofs und der Bücherei für einen Parkplatz beziehungsweise ein Parkhaus genutzt werden kann.

Parkenmöglichkeiten sind dringend

Denn Parkmöglichkeiten würden dringend benötigt, wenn gegenüber am Getränkemarkt Ost die Parkflächen für ein “Betreutes Wohnheim” weichen. Die Bauarbeiten könnten Ende 2013 beginnen, sobald entschieden sei, welche Maßnahme die beste und auch kostengünstigste ist. Bürgermeister Manuel Just favorisiert ein Parkdeck. Die Eröffnung der Einrichtung für betreutes Wohnen könnte 2015 realisiert werden.

Da hier allerlei Materialien und Stoffe gelagert wurde, hat die Gemeinde zunächst Bodenuntersuchungen durchführen lassen. So soll bösen Überraschungen vorgebeugt werden.

 

Auch was mit dem Areal gegenüber dem Rathaus in der Großssachsener Straße passiert (1.900 Quadratmeter, davon 600 Quadratmeter Parkplatz), ist derzeit noch unklar. Da der Bauhof das Gelände jahrelang als Lagerfläche genutzt hat, waren zunächst Bodenuntersuchungen vorgenommen worden. Die Ergebnisse des Bodengutachtens liegen mittlerweile vor – Bürgermeister Manuel Just hatte aber bislang noch keine Zeit, sich inhaltlich damit zu beschäftigen, wie er uns auf Anfrage mitteilte:

Was mögliche Interessenten anbelangt, so gab es lose Anfragen bzw. Vorgespräch um eine mögliche Bebauung auszuloten. Da jedoch noch keinerlei Grundsatzbeschluss über eine Bebauung herbeigeführt wurde, wurden diese Gespräche auch nicht intensiviert.

Gemeinderat muss sich entscheiden

Der Gemeinderat solle zunächst für sich zu einer Entscheidung kommen ob das Grundstück bebaut werden soll oder ob es eine andere Verwendungsmöglichkeit hierfür gebe:

Sollte es zu einer Bebauung kommen, so gehen wir heute davon aus, dass ein Bebauungsplan nicht notwendig wird, da sich ein mögliches Vorhaben auch nach § 34 BauGB einfügen könnte. Auch dies gilt es allerdings in den kommenden Wochen belastbar zu prüfen.

Für die Gemeinde ergeben sich hier unter Umständen erhebliche Einnahmemöglichkeiten: Abhängig von der Lage des Grundstücks und seiner Nutzung, also Gewerbe oder Wohnen, lassen sich zwischen 90 Euro (Gewerbe) und 575 Euro (Wohnen) pro Quadratmeter erzielen. Bürgermeister Just weist darauf hin, dass der “Bodenrichtwert” aber nur bedingt eine Kalkulationsgrundlage liefert:

Teilweise werden in den einzelnen Gebieten selbstverständliche “Preise” deutlich über und deutlich unter dem Bodenrichtwert gezahlt.

Barrierefreies Wohnen wird benötigt

Der Umzug der Bücherei wird sich verzögern. Ursprünglich war dieser im ersten Quartal geplan, jetzt soll er bis zu den Pfingstferien vollzogen sein:

Was den Umzug der Bücherei angeht, so haben wir erfreulicherweise keinen zeitlichen Druck, da wir keinerlei wirtschaftliche Faktoren bei der Altimmobilie zu berücksichtigen haben (z.B. Miet- oder Pachtzahlungen an einen bisherigen Vermieter oder Verpächter, etc.). Insofern sind wir an einer guten – nicht an einer schnellen Lösung interessiert.

Auch hier ist ein Bau von Wohnhäusern möglich. Eventuell Mehrfamilienhäuser oder auch barrierefreie Wohnungen, denn diese werden verstärkt benötigt. Bereits bei der Eröffnung des Seniorenzentrums am Turm in Großsachsen war die Nachfrage deutlich höher als das geschaffene Angebot. Es herrscht also ein Bedarf an seniorengerechten Wohnräumen.

Auch Mehrkosten für die Sanierung des Pumpenturms werden gedeckelt.

Gemeinderat trägt die Mehrkosten für die Sanierung des ev. Kindergarten

Hirschberg, 31. Januar 2013. (red/aw/jkr) In der ersten Sitzung des Hirschberger Gemeinderats im Jahr 2013 konnten gleich zwei Sanierungsfinanzierungen abschließend beschlossen werden. Der Gemeinderat stimmte sowohl den Mehrkosten von rund 141.000 Euro für die Dachaufstockung und energetische Sanierung des evangelischen Kindergartens in Großsachsen zu, als auch den üperplanmäßigen Ausagben für die Sanierung des Pumpenturms von rund 9.5000 Euro. Allerdings erfolgten die Beschlüsse nicht ganz ohne Kritik an der generellen Kostenschätzung der Gemeinde und ihren beauftragten Unternehmern.

Um jeden Kind eine Betreuungsmöglichkeit ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bieten zu können, musste die Gemeinde Hirschberg umdenken und die vorhandenen Angebote ausbauen. Dies geschah mit dem Beschluss des Gemeinderates im Sommer 2011, als der An- bzw. Ausbau des Kindergartens in Großsachsen bewilligt wurde. Jetzt stellt die Gemeinde fest, dass dieser Anbau zumindest derzeit nicht mehr benötigt wird.

Dank eines Ausbaus des katholischen Kindergarten in Leutershausen, hat die Gemeinde bereits die Möglichkeit zwei neue Kindergartengruppen zu schaffen. Eine Gruppe hat sich bereits im Herbst 2012 gebildet. Durch diese zusätzlichen Plätze wird ein Anbau an den evangelischen Kindergarten aktuell überflüssig. Der Gemeinderat beschloss daher von einem Anbau zum jetztigen Zeitpunkt abzusehen.

Hirschberg könnte mit einer zweiten Gruppe im katholischen Kindergarten in Leutershausen insgesamt 338 Betreuungsplätze schaffen,

so Bürgermeister Manuel Just. Zwar würde dann nicht jeder Familie ihr Wunsch-Kindergarten im bevorzugten Ortsteil zur Verfügung stehen, aber es könnten zukünftig auch ohne Anbau des evangelischen Kindergartens, alle Kinder untergebracht werden.

Alle Hirschberger Kinder hätten einen Betreuungsplatz

Die Dachaufstockung sowie die energetische Sanierung des evangelischen Kindergarten haben aber breits stattgefunden oder werden in naher Zukunft erfolgen. Die Dachaufstockung garantiert einen Raumgewinn, die Sanierung mit Steinwolle eine bessere Dämmung. Die Frage, ob denn teure Steinwolle nötig ist, wenn vielleicht auch Styropor als Dämmmittel reicht, wurde aufgrund der Brennbarkeit der beiden Stoffe zu Gunsten der teuren Steinwolle entschieden. Die Mehrkosten von rund 9.000 Euro für die nicht brennbare Steinwolle seien hier “gut investiert”.

Die maximalen Investitionen der Gemeinde wurden mit einem Kostenzuschuss von 90 Prozent, maximal allerdings 680.000 Euro festgelegt. Auch, wenn der Beschluss einstimmig erfolgte, blieb die ursprüngliche Kostenschätzung von 458.000 Euro nicht ganz ohne Kritik.

Ebenso, wie die Mehrkosten für die Sanierung des Pumpenturms. Fast 9.500 Euro mehr wurden dafür ausgebeben. Einem Beschlussantrag, diese Kosten mit eingesparten Kosten an Kanalbaumaßnahmen zu deckeln wurde zugestimmt. Der Gemeinderat sprach sich mehrheitlich für den Erhalt “dieses ortsprägenden Instrumentes” (Matthias Dallinger, CDU) und “Wahrzeichens der Gemeinde” (Jürgen Steinle, Grüne Liste Hirschberg) aus.

Der SPD bleibt die Notwendigkeit der Pumpenturm-Sanierung verborgen

Lediglich der SPD bleibt die “Notwendigkeit des Ausbaus verborgen”, so Eva-Marie Pfefferle, Fraktionssprecherin der SPD. Die Sanierung hätte nicht in diesem Umfang erfolgen müssen, zumal die Raumnutzung derzeit gar nicht möglich sei. Die SPD stimmte, wie bereits bei dem Beschluss der Sanierung des Pumpenturms im Sommer 2011, gegen den Beschlussantrag.

Die Mehrkosten bei der Sanierung kamen vor allem durch den zunächst nicht geplanten Erhalt von Fenstern sowie einer aufwändigeren Fassadensanierung zu stande. Mit der Deckung der zusätzlichen Ausgaben, durch Wenigerausgaben an anderer Stelle werden die zur Verfügung gestellten Mittel im Haushaltsplan 2012 nicht überschritten.

Auch in Hirschberg muss Steuerung erfolgen

Informationen zum Teilflächennutzungsplan “Windenergie”

Vorentwurf der Stadt Weinheim: “Flächenanalyse zur Steuerung von Standorten für Windenergieanlagen im Stadtgebiet”

Hirschberg, 30. Januar 2013. (red/aw/jkr) Nach Änderung des Landesplanungsgesetzes für Windenergieanlagen stellt derzeit der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim einen Teilflächennutzungsplan “Windenergie” auf. Auch die Gemeinde Hirschberg ist Teil dieses Verbandes. Gemeinsam mit 17 anderen Städten und Gemeinden gilt es die Ausweisung von Flächen für Windenergie selbständig zu steuern. Martin Müller, Leiter der Planungsgruppe vom Nachbarschaftsverband, informierte den Gemeinderat über den aktuellen Sachstand.

Das Vorhaben der Bundesregierung bis 2020 die Windenergie in Deutschland um 10 Prozent auszubauen, geht auch an der Gemeinde Hirschberg nicht spurlos vorüber. Wie in jeder anderen Gemeinde und Stadt gilt es auch hier, den Steuerungsprozess aktiv zu gestalten, um so ein Mitspracherecht in Bezug auf Standortfindung für Windkraftanlagen zu behalten.

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim hat die Aufgabe, einen gemeinsamen Flächennutzungsplan für alle 18 Mitgliedskommunen zu erarbeiten. Dieser soll verhindern, dass durch isolierte Planungen Siedlungsgebilde erabreitet werden, die den Ansprüchen einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung und einer sozialgerechten Bodennutzung entgegenstehen.

Über den Flächennutzungsplan sollen vielmehr die Einzelprofile und Qualitäten der achtzehn Verbandsmitglieder zusammengeführt werden. Er soll für das gesamte Verbandsgebiet die Konzeption der Bodennutzung wiedergeben.

18 Gemeinden – ein Flächennutzungsplan

Martin Müller informiert die anwesenden Gemeinderatsmitglieder über die möglichen Standorte in Hirschberg:

Viel kommt hier nicht in Frage. Eigentlich ist nur der Südosten von Leutershausen sinnvoll, oder aber auf dem Kamm.

Es sei auch durchaus vorstellbar, dass gar keine Windkraftanlage in Hirschberg gebaut wird, wenn vom Verband an anderer Stelle substanzielle Räume geschaffen werden können. Allerdings sei es Ziel des Verbandes, der Windenergie ausreichend Raum zu geben.

In Hirschberg herrsche eine andere Ausgangslage als beispielsweise in Weinheim, erklärt Bürgermeister Manuel Just. Er lobt den Bürgerbeteiligungsprozess der Nachbarstadt, hält ein ähnliches Vorgehen in Hirschberg aber für schwierig:

Natürlich können wir als Gemeinde Einfluss nehmen, aber wir verabschieden den Flächennutzungsplan mit 17 anderen Kommunen.

Bürgerbeteiligung schwierig

Das mache eine Rücksichtnahme auf Bürgeranliegen schwer. Denn für alle 18 Gemeinden müssen einheitliche Kriterien erstellt werden.

Für differenzierte, ortsbezogene Anwendungen der Restriktionskriterien ist kein Raum,

erläutert Martin Müller. Dies spielt besonders bei der Festlegung von Ausschlussflächen eine Rolle. Rahmenbediungen, wie Infrarstrukturen, bauliche genutzte Flächen und natürlich Landschafts-, Arten- und Naturschutz sind hier zu beachten und auszuwerten.

Daran arbeite man derzeit noch im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim. Die nächsten Schritte befassen sich mit der Auswertung von Gutachten zu Natur-, Landschafts- und Artenschutz. Erst dann könne man konkrete Gebiete als mögliche Standorte ausweisen.

Planung erst im Herbst 2013 abgeschlossen

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim ist zudem in der komfortablen Lage, sich noch etwas Zeit lassen zu können. Aktuell greift noch der Regionalplan Windenergie, der Anlagen in Hirschberg komplett ausschließt. Dies sei aber in Zukunft nicht mehr möglich, daher sollte der abschließende Planungsentwurf im Herbst 2013 fertig gestellt sein.

Dieser tritt dann aber nach mehrfacher Prüfung und Genehmigung frühestens 2014 in Kraft,

so Müller. Bürgermeister Just wird in den nächsten Wochen trotzdem den Dialog mit den Hirschberger Bürgerinnen und Bürgern suchen. Denn auch, wenn nicht alle Bedürfnisse berücksichtig werden können, sei es wichtig “zu wissen, was die Bürgerschaft denkt”.

Anm. d. Redaktion: In Weinheim gibt es bereits eine breit angelegte Bürgerbeteiligung, die der Erste Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner zur Chefsache gemacht hat. Weinheim stellt einen eigenen Flächennutzungsplan auf, um die Kontrolle zu behalten. Alle Artikel lesen Sie hier. Dieses Vorgehen stößt allerdings in Schriesheim auf wenig Begeisterung, da ein Standort am Eichelberg direkt an “Schriesheimer Befindlichkeiten grenzt”. Alle Artikel dazu hier.

Bauernhof-Kindergarten erhält Baugenehmigung und geht in die Offensive

1. Erlebnis-Tag auf dem Bauernhof

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Entsteht hier bald ein Bauernhof-Kindergarten? Foto: Hirschbergblog.de

 

Hirschberg/Großsachsen, 14. Januar 2013. (red/aw) Der Trägerverein des geplanten Bauernhof-Kindergartens am Marbacher Hof hat allen Grund zur Freude. Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Landratsamt Rhein-Neckar kann der Umbau des bestehenden Gebäudes in einen Kindergarten nun bald beginnen. Um ihr Konzept sowie die Gegebenheiten vorzustellen, bietet der Trägerverein in Zukunft “Erlebnis-Samstage” an. Interessierte Familien können sich bei einer “Ortsbegehung” ein Bild der Kinderbetreuung auf dem Bauernhof machen. 

Der gemeinnützige Trägerverein “Bauernhofkindergarten am Marbacher Hof e.V.” musste einige Rückschläge wegstecken. Das “Nein” zur Teilfinanzierung des Kinderbetreuungsprojekts auf dem Bauernhof vom Gemeinderat im April 2012 war wohl der härteste. (Wir berichteten)  Unterkriegen ließen sich die Initiatoren davon aber nicht und suchen seither alternative Finanzierungsmöglichkeiten.

Eine abschließender Finanzierungsplan steht zwar nach wie vor aus, allerdings hat der Verein mittlerweile immerhin einen Meilenstein in Sachen “Projektrealisierung” erreicht. Das Landratsamt Rhein-Neckar hat die Baugenehmigung erteilt, ein vorhandenes Bauernhof-Gebäude in eine Kindergarten umzubauen. Die damit verbundenen Einsprüche und Bedenken konnten von verschiedenen Genehmigungsbehörden nach ausreichender Prüfung entkräftet werden.

Füttern, streicheln, ausmisten.

Nun will der Verein Kindern und Familien aus Großsachsen und Umgebung bereits erste Einblicke in das Konzept bieten. Dazu werden in den kommenden Wochen und Monaten drei Erlebnis-Samstage auf dem Marbacher Hof angeboten. Der erste Termin ist am 26. Januar 2013 um 14 Uhr. Rund zwei Stunden dauert die Führung über den Hof. Die Gegebenheiten sowie die Tiere werden vorgestellt und erläutert. Anfassen und mithelfen erlaubt. Diese Veranstaltung soll den Familien mit 3 bis 6 Jahre alten Kindern Orientierung bieten und aufzeigen, wo die Schwerpunkte dieser pädagogischen Erziehung liegen.

Dieser liegt bei dieser Art der Kinderbetreuung in der Landwirtschaft und Natur. Hier können sich Kinder auf spielerische, sinnliche und erlebnisorientierte Weise mit der Umwelt vertraut machen. Die Tätigkeit im Umgang mit Tieren und Pflanzen stärke zudem die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und Urvertrauen, heißt es von Seiten der Trägerschaft. Davon sollen sich die Familien bei diesem Erlebnis-Besuch selbst überzeugen.

Die Anmeldung für diesen Erlebnis-Samstag kann gegen einen Unkostenbeitrag von mindestens 10 Euro erfolgen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bauernhof-Kindergartens.

Suchaktion mit über 200 Beamten, 6 Hunden und einem Hubschrauber

Einsatzkräfte finden vermisste 77-jährige Frau lebend

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Mit vollem Einsatz sucht die Polizei nach der Vermissten. Sechs Hunde durchforsten derzeit die Wälder, um die 77-Jährige Luzia Marianna Fazio in Santoro zu finden.

 

Hirschberg-Leutershausen/Dossenheim/Schriesheim, 08. Januar 2013. (red/aw) Aktualisiert. Die Polizei hat gegen 16:30 Uhr die vermisste 77-jährige Frau in einem Feld am “Burgweg” in Hirschberg-Leutershausen lebend gefunden. Ein Jäger hatte die Frau in diesem Gebiet gesichtet und die Polizei informiert. Die Suchhande hatten immer wieder Witterung, konnten die Frau aber nicht finden. Auch der eingesetzte Hubschrauber nicht, weil es zu diesig war. Letztlich fanden Beamte die unterkühlte und vermutlich dehydrierte Frau in einem Feld. Aktuell wird sie stabilisiert und muss dann tragend transportiert werden, weil das Gelände für Fahrzeuge nicht zugänglich ist. Sie wird dann stationär in ein Krankenhaus eingeliefert. An der Suche waren mehr als 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Ursprünglicher Artikel:

Derzeit sucht die Polizei mit Hochdruck nach Luzia Marianna Fazio in Santoro aus Dossenheim. Die 77-Jährige wird seit einem Spaziergang mit ihrem Hund gestern Abend vermisst. Ein Polizeihubschrauber war schon gestern Nacht bis 23 Uhr im Einsatz. Heute wieder und etwa 50 Beamte durchkämmen mit insgesamt sechs Hunden das Gebiet zwischen Dossenheim, Schriesheim und Leutershausen. Stand 13:40 Uhr: Mittlerweile sind 200 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt.

Von Alexandra Weichbrodt

Zeugen hatten die Vermisste am Montagabend noch in der Hauptstraße in Leutershausen sowie in der Nähe des Rathauses in Hirschberg gesehen. Der Hund, ein weißer Malteser, konnte am späten Abend von der Polizei aufgegriffen werden. Frau Fazio in Santoro ist nach wie vor verschwunden. Bereits am Montagvormittag soll die Dossenheimerin ihre Wohnung in der Uhlandstraße verlassen haben.

Eine erste Suchaktion mit Polizeihubschrauber inklusive Wärmebildkamera und Spürhunden wurde kurz vor Mitternacht erfolglos abgebrochen. Seit heute Morgen sucht die Polizei weiter. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem Katastrophenschutz werden vor allem zunächst die Waldgebiete rund um Schriesheim, Dossenheim und Leutershausen durchforstet.

Die Polizei hofft auf einen schnellen Erfolg, denn die 77-Jährige ist dement.

Eine hilflose Lage ist nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen sind zwar mild, aber Frau Fazio in Santoro ist auf Medikamente angewiesen,

sagt Jürgen Engelhardt von der Polizei Heidelberg. Die Söhne der Vermissten suchen ebenfalls mit. Bereits in der Nacht hatten sie Flugblätter mit einem Bild ihrer Mutter gedruckt und mit der Suche begonnen.

Bei der Einsatzbesprechung vor dem Hirschberger Rathaus werden die Suchgebiete aufgeteilt, um möglichst schnell ein großes Areal zu durchkämmen.

 

Polizei hofft auf Spürhunde

Jetzt hofft die Polizei vor allem auf die Spürhunde. Bei dieser Suchaktion kommen sogenannte Mantrailer-Hunde zum Einsatz, die über persönliche Gegenstände der Vermissten, ihre Fährte aufnehmen sollen.

Sollte die Polizei bis 13 Uhr keine weiteren Erkentnisse zum Verbleib der Vermissten haben, werde das Suchgebiet sowie die Einsatzkräfte ausgebaut, so die Polizei. Wer Informationen oder Hinweise zum Aufenthaltsort von Frau Fazio in Santoro machen kann, melde sich bitte bei der Heidelberger Kriminalpolizei, Tel: 06221/99-2421 oder jede andere Polizeidienststelle.

Die 77-Jährige ist ca. 160 cm groß, schlank, hat kurze braungefärbte Haare (Haaransatz grau). Sie soll schwarz gekleidet sein und weiße Hausschuhe, eine Brille sowie eine Goldkette und Goldohrringe tragen.

Probleme mit dem Abfluss noch nicht behoben

Büro des Bürgerdienstes bleibt vorerst geschlossen

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Hirschberg/Großssachsen, 18. Dezember 2012. (red/aw) Die Räume des Bürgerdienstes bleiben vorerst geschlossen. Probleme mit Abflussrohren sorgen für einen “unzumutbaren Geruch”. Alle Dienstleistungen des Bürgerbüros werden solange in das Hirschberger Rathause ausgelagert.

Probleme mit den Abflussrohren führen zu einem nicht erträglichen Raumklima. Es rieche, wie auf einem “Bahnhofsklo” heißt es aus dem Rathaus. Ein Zustand, der weder den Bediensteten noch den Bürgerinnen und Bürgern zugemutet werden kann.  Daher müssen die Räumlichkeiten des Bürgerdienstes in der Breitgasse 5a bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Das Büro war bereits vor einigen Wochen geschlossen worden, um die Probleme zu beheben. Anscheinend mit wenig Erfolg. Nachdem die Räumlichkeiten am Freitag, den 07. und Montag, den 10. Dezember kurzzeitig wieder geöffnet waren, musste der Hirschberger Bürgerdienst nun das Büro wieder schließen. Jetzt wird nachgebessert.

Wie lange die Arbeiten an den Abflussrohren dauern, ist derzeit noch nicht abzusehen. Auf Nachfrage des Hirschbergblogs bestätigte das Rathaus lediglich, dass diese bis ins neue Jahr andauern werden.

Die Dienstleistungen des Bürgerdienstes können in der Zwischenzeit trotzdem in Anspruch genommen werden. Die zuständigen Mitarbeiter agieren, auch zwischen Weihnachten und Neujahr, solange aus den Räumen des Rathauses in der Großssachsener Straße 14.