Mittwoch, 22. Mai 2013

Das Rheinneckarblog verlost 3 mal 2 Karten

Der Urenkel von Sitting Bull auf der Seebühne

Ernie LaPointe der Urenkel von Sitting Bull. Foto: Luisenpark.

Mannheim, 30. Juli 2012. (red/pm) Ein Erzähl-, Performance- und Leseabend mit Ernie LaPointe, dem Urenkel von Sitting Bull, im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Indianersommer” auf der Seebühne im Mannheimer Luisenpark.

Das Rheinneckarblog verlost 3 mal 2 Tickets für die Veranstaltung “Mein Urgroßvater. Sitting Bull – sein Leben und Vermächtnis” ein Erzähl-, Performance- und Leseabend mit Ernie La Pointe am 04. August auf der Seebühne.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Kartenverlosung finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog.

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern viel Glück :lol:

Schöner Wohnen ist ein Lebensgefühl

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Kathrin Sinnreich freut sich über die Eröffnung von casa-elements in Ladenburg: In ihrem Ladengeschäft bietet sie Produkte an, um schöner zu wohnen.

Ladenburg, 10. September 2011. (pr) Kathrin Sinnreich strahlt: Endlich ist ihr Ladengeschäft casa-elements in Ladenburg fertig und eröffnet. Die Unternehmerin erfüllt sich damit einen Traum und bietet ihren Kunden über Produkte zu den vier Elementen „Wasser-Feuer-Luft-Erde“ das an, was ihrer Lebensphilosophie entspricht: Schöner Wohnen.(Hinweis: Am 10.09.2011 ist das Geschäft von 10:00-18:00 Uhr geöffnet, am 11.09.2011 von 11:00-18:00 Uhr)

Interview: Tilmann Schreiber

Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung von casa-elements in Ladenburg. Ganz ehrlich? Wasser-Feuer-Luft-Erde klingt irgendwie ein wenig esoterisch. Ist es das, was Ihre Produkte ausmacht?

Kathrin Sinnreich (lacht): Wenn Sie meinen, dass meine Lebens- und Geschäftsphilosophie „Schöner Leben – kreativ Wohnen“ esoterisch ist, dann haben Sie wohl recht. Aber ganz im Ernst – casa-elements bietet Produkte an, die dem Wohlfühlen dienen, die Körper und Herz gut tun.

Erläutern Sie das bitte.

Kathrin Sinnreich: Beispielsweise unsere Produkte von Carbonit zur Wasserfiltration. Das Wasser, was aus unseren Leitungen kommt, schmeckt nicht, finde ich jedenfalls. Und: Es sind jede Menge Rückstände darin, beispielsweise von Medikamenten. Unsere Wasserfilter, die dem Wasserhahn vorgeschaltet werden, filtern Viren und Baktieren und Rückstände zu 99,9 Prozent heraus, lassen aber das wichtige Kalzium und Magnesium durch. Das Wasser schmeckt besser und ist reiner.

Was kostet so eine Anschaffung?

Kathrin Sinnreich: „Je nach System etwa 250 bis 350 Euro, dazu kommen 50-80 Euro Montage. Jedes halbe Jahr muss der Filter gewechselt werden, der kostet rund 30-50 Euro.

Das ist nicht teuer, aber auch nicht gerade billig.

Auch Bürgermeister Rainer Ziegler (links) freut sich über den "Neuzugang" und besuchte casa-elements mit besten Wünschen für gute Geschäfte.

Kathrin Sinnreich: Ganz im Gegenteil, dass ist sogar sehr günstig. Wenn Sie fortan das gefilterte, reinere Wasser trinken, sparen Sie sich den Einkauf und das Schleppen von Wasserkisten – und Sie sparen sehr viel Geld.

Wie das?

Kathrin Sinnreich: Das zeige ich den Kundinnen und Kunden anhand einer Tabelle. Das Haushaltswasser haben Sie bezahlt – über die Jahre kommen da ein paar tausend Euro zusammen, die man nicht für extra gekauftes Wasser ausgeben muss.

Das hört der Getränkehändler sicher nicht gerne-€¦

Kathrin Sinnreich (lacht): Da haben Sie vermutlich recht – der verkauft ja aber auch andere Getränke-€¦

Aber Leitungswasser sprudelt nicht.

Kathrin Sinnreich: Wers gerne sprudelig hat, dem bieten wir auch Wassersprudler an und natürlich wunderschöne Karaffen von blomus oder die Serie von Emil – das bestehen aus recyceltem Glas und sich ideal für Freizeit, Sport oder Schule.

Sie wohnen in Hirschberg – wieso sind Sie mit casa-elements nach Ladenburg gegangen?

Kathrin Sinnreich: Ich habe hier im Raum ein Ladengeschäft gesucht – Ladenburg ist eine tolle Stadt und der Laden hat mir sofort gefallen.

Mit viel Laufkundschaft können Sie hier aber nicht rechnen, oder?

Kathrin Sinnreich: Klar, wir sind nicht in der Altstadt, aber nur ein paar Gehminuten davon entfernt und haben drei Parkplätze vor der Tür. Casa-elements ist ein Ausstellungsgeschäft, in dem ich vor allem private Kunden berate. Zu meiner Arbeit gehört aber auch der Außendienst, weil die geschmackvollen Accessoires sich auch Büros und Hotels beispielsweise sehr gut gefallen.

Beispielsweise?

Kathrin Sinnreich: Auch in Hotels und Büros wollen sich die Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen. Gesund gefiltertes Wasser, unsere Bioalkohol-Kamine oder Raumbedufter schaffen diese angenehme Wohlfühlatmosphäre. Das werden die Kunden zu schätzen wissen. Ich persönlich finde es herrlich, wenn Räume gut duften.

Aha – da sind wir wieder bei der Esoterik-€¦
Kathrin Sinnreich (lacht): Da lassen Sie nicht locker, was? Ich wiederhole mich, dann ist „Schöner Leben“ halt esoterisch. Tatsächlich setze ich auf Bioprodukte, beispielsweise bei den Duftölen, den Wasserveredlern oder dem Bioalkohol. Aber die Geräte, also Wasserfilter, die Kamine, die Bedufter sind High-tech-Entwicklungen, allerbeste Ingenieursarbeit. Und natürlich TÜV-zertifiziert und die Wirksamkeit der Filter ist wissenschaftlich durch Universitäten belegt. Übrigens sind die meisten Produkte made in Germany.

Braucht man für die Kamine eigentlich eine Genehmigung?

Kathrin Sinnreich: Nein – das ist ja das schöne an diesen Produkten. Sie machen keinen Schmutz, sind umweltfreundlich und genehmigungsfrei. Für Haushalte mit Kindern oder Tieren bieten wir auch geschlossene Systeme an.

Sie starten zum Herbst und bald steht Weihnachten vor der Tür. Sind Aktionen geplant?

Kathrin Sinnreich: Ganz sicher. Lassen Sie sich überraschen. Unsere Wohndesign-Produkte aus dem Bereich „Erde“ bieten geschmackvolle Geschenkmöglichkeiten, die sicher viel Freude bereiten werden.

Gute Laune: Zur Neueröffnung kamen Freunde und Kunden.

Information:

Kathrin Sinnreich
Einzelhandel casa-elements
Kurzgewannstr. 3
68526 Ladenburg

Telefon 0172/37 74 14 – 06203/95 66 488
Email: info@casa-elements.de
Internet: www.casa-elements.de
Öffnungszeiten:
Dienstag: 13:00-18:00 Uhr
Mittwoch: 10:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 10:00-13:00 Uhr, 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 10:00-13:00 Uhr, 15:00-18:00 Uhr
Samstag: 10:00-13:00 Uhr
Montag: geschlossen

Es besteht auch die Möglichkeit, außerhalb der Öffnungszeiten telefonisch oder per email einen Termin zu vereinbaren.


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Sonia Neundörfer: “Ich mag gerne natürliche Make Ups.”

Sonderveröffentlichung
Sonia Neundörfer, Visagistin und Hairstylistin 1

Sonia Neundörfer im Studio.

Seit wann arbeiten Sie als Visagistin und Hairstylistin in Heddesheim und Umgebung?
Sonia Neundörfer: “Mein Gewerbe habe ich hier ganz aktuell angemeldet. In Heddesheim habe ich ein Studio, wenn Kundinnen und Kunden zu mir kommen wollen. Meistens bin ich aber vor Ort und das nicht nur in Heddesheim, sondern auch in den umliegenden Gemeinden wie Ladenburg, Hirschberg, Viernheim, Seckenheim oder Schriesheim.”

Ich bin direkt am Ort des Geschehens.

Also sind Sie eine reisende Visagistin?
Neundörfer: “Klar, es ist für die Kundinnen und Kunden aufwändiger, wenn sie erst zu mir und dann zum Anlass fahren. Deswegen komme ich dahin, wo ich gebraucht werde.

Am idealsten ist es, wenn ich direkt am Ort des Geschehens bin, weil ich dann Licht und Umgebung sehe und meine Arbeit darauf einstellen kann.

Es ist ein großer Unterschied, ob es sich um Tages- oder Kunstlicht handelt und welche Farben einen Raum bestimmen. Das ist besonders wichtig bei Fotoshootings.”

Interessant. Darüber denkt man nicht nach.
Neundörfer (lacht): “Ich schon – ist ja schließlich meine Arbeit.”

Sind Sie auf bestimmte Arbeiten spezialisiert?
Neundörfer: “Ja, ich persönlich mag sehr gerne natürliche, typgerechte Make Ups. Aber natürlich biete ich auch extrovertierte Arbeiten an. Die Kundinnen und Kunden bestimmen, ich berate und führe aus.

Viel Spaß macht die Arbeit mit Kindern und gerade im Bereich kosmetisches Make Up habe ich große Freude, wenn ich Menschen helfen kann, besonders auffällige Merkmale geschickt zu bedecken.”

Alltag ist Routine – ich biete das Besondere.

Schminken gehört doch für viele Frauen zum Alltag, weshalb braucht es eine Visagistin?
Neundörfer (lacht): “Ganz klar schminken sich Frauen im Alltag selbst, wenn ich bei allen morgens antreten müsste, würde ich das wohl nicht schaffen. Alltag ist Routine, ich biete das Besondere. Techniken, Farben, Materialien und eine Beratung dazu.

Frauen lernen dabei, hier und da ihren Stil anzupassen oder zu verändern. Und Sie glauben gar nicht, wie viele Männer sich mittlerweile für entsprechende Anlässe schminken lassen, um optimal zu wirken.”

Sonia Neundörfer, Visagistin und Hairstylistin 6

Sonia Neundörfer hilft, sich neu zu entdecken.

Stimmt. Beim Fernsehen ist das normal.
Neundörfer:
“Klar, denn hier wird durch die Visagisten-Arbeit nachgeholfen, damit man vor der Kamera nicht zu blass aussieht. Und schauen Sie sich Fotos an: Von Hochzeiten, Feierlichkeiten, Anlässen wie Kongressen oder Messen. Hier fehlt oft der letzte Schliff und man sieht nicht so gut aus, wie man könnte, wenn Fotos gemacht werden.

Gerade bei Hochzeiten – dem schönsten Tag für die Braut, hat diese viel zu tun und es kann sehr anstrengend sein, im Hochzeitskleid Gäste zu begrüßen, zu tanzen undsoweiter. Da ist es von Vorteil, wenn ab und an nachgearbeitet wird, damit die Braut nicht nur schön ist, sondern auch bleibt.”

Über mein Blog biete ich zusätzlichen Service.

Sie haben sich ein Blog eingerichet. Warum?
Neundörfer:
“Weil ich ein kommunikativer Mensch bin und das eine tolle Möglichkeit ist, mit meinen Kundinnen und Kunden im Kontakt zu sein. Das Internet ist eine unglaublich wertvolle Bereicherung für uns alle. Ich informiere mich selbst über neue Trends und Möglichkeiten und nutze das Internet, um über meine Arbeit zu berichten.”

Sie nutzen das also zur Kundenkommunikation?
Neundörfer: “Ganz genau. Ich zeige einfach meine Welt, meine Arbeit, aber auch, was mir gefällt. Aktuell habe ich einen Beitrag geschrieben über eine Boutique in Seckenheim. Ich bin da reingegangen, habe mir die entzückenden Sachen angeschaut und auch etwas gekauft.

Da ich selbst vor Ort war, habe ich ein paar Fotos gemacht, einen Text dazu geschrieben und voilà haben meine Leserinnen und Leser einen tollen Service und Tipp von mir erhalten.”

Also quasi ein Kundenservice?
Neundörfer: “Ja, im besten Sinne. Das entdecke-dich-neu-ndörfer-Blog wächst mit jedem Beitrag und informiert mit Bildern und Texten zu Lifestyle, gutem Aussehen und Produkten, die ich empfehlen kann. Die Menschen sind heute fast alle im Internet und ich gehe dahin, wo die Menschen sind. Das ist, wie oben beschrieben, Teil meiner Arbeit.”

Sonia Neundörfer im Internet
Das “Entdecke-Dich-Neu-ndoerfer”-Blog.

Fotos: Robin Birr

Tipp: „Zwei wie Bonnie und Clyde“

Hinweis: Die Veranstaltung fällt wegen Krankheit aus!

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„Zwei wie Bonnie und Clyde“
Eine Gauner-Komödie im Olympia-Kino

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"Zwei wie Bonnie & Clyde"

Das badische Tourneetheater „Kleine Komödie Thespiskarren“ – gegründet von Isabella und Ferdinand von Prondzynski – zeigt seit 10 Jahren mit großem Erfolg seine Theaterproduktionen in Gastspielen auf professionellen Bühnen in Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg, aber auch in vielen kleinen Städten und Gemeinden Süddeutschlands. Das ohne staatliche Zuschüsse oder Subventionen arbeitende Theater hat sich als heitere Bühne zur Aufgabe gemacht, die Menschen zum Lachen zu bringen, und ihnen damit die Möglichkeit zu geben, für zwei, drei Stunden dem Alltag zu entfliehen.

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist eine von viel Situationskomik geprägte Gaunerkomödie über den immerwährenden Wunsch der Menschen „reich“ zu sein.
Sie ist aber auch eine pointenreiche “Beziehungsschlacht” voller Witz, Spannung und überraschender Wendungen, eine Herausforderung für die Lachmuskeln der Zuschauer. Zwei herrliche Stunden liebevoll inszeniertes Komödientheater.

Pressestimmen: „Sie erheiterten das Publikum mit großem schauspielerischem Können, viel Wortwitz und herrlicher Situationskomik… zwei vergnügliche Stunden lang amüsierte sich das Publikum-  köstlich..“
„Es war ein äußerst vergnüglicher Abend, das ungleiche Gaunerpärchen zu beobachten und deren eigener “Markenzeichenkombination” Badisch/Hochdeutsch für sich allein betrachtet bereits Garant für Lachsalven des Publikums ist …“

Mittwoch, 17. März 2010, 20 Uhr
Olympia-Kino 69493 Hirschberg-Leutershausen, Hölderlinstr. 2

Eintritt: 14 Euro / Förderkreis-Mitglieder 12 Euro

Vorverkauf ab sofort:
Postagentur Leutershausen (Tel. 06201/590028), Schreibwaren Schuhmann in Großsachsen (Tel. 06201/53012), Opus in Schriesheim (Tel. 06203/937684)

Kartenreservierung ist möglich unter:
foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 / 53600

Sanierungsgebiet “Ortskern 2″ in Großsachsen wird erweitert

Guten Tag!

Hirschberg, 16. Dezember 2009. Die Erweiterung des Sanierungsgebietes Hirschberg-Großsachsen “Ortskern 2″ um das Flurstück Nr. 5051 wurden im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Außerdem wurde die Satzung zur “förmlichen Festlegung” des Sanierungsgebiets geändert.

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Das Sanierungsgebiet Ortskern 2 wird um das Flurstück Nr. 5051 erweitert. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung. Quelle: Gemeinde Hirschberg

Obwohl einstimmig beschlossen, wäre der Beschluss beinahe nichtig gewesen, weil die Verwaltung erst in “letzter Sekunde” feststellte, dass neben Gemeinderat Manfred Kopp (FW), der zum Anfang der Beratung als Befangener den Tisch verlassen hatte, auch Oliver Reisig (FDP) in der Sache befangen ist. Auch er musste den Ratstisch verlassen.

Gemeinderat Jürgen Steinle regte an, die Hausbesitzer im Gebiet zu ermuntern, ebenfalls Mittel für die Sanierung ihrer Gebäude zu beantragen. Bürgermeister Manuel Just sagte: “Viele warten anscheinend bei Investitionen ab, was in Sachen Seniorenzentrum passiert. Die Bereitschaft ist hier noch nicht so gegeben.”

Der Gemeinderat stimmte der Erweiterung einstimmig zu.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

“Hirschberger Erfolgsmodell”: Bürgertag 2009

Guten Tag!

Hirschberg, 16. Dezember 2009. Bürgermeister Manuel Just bezeichnete den “Bürgertag 2009″ als Alternative zur traditionellen Form der Bürgerversammlung in der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2009 als “Hirschberger Erfolgsmodell”.

Insgesamt sei der Bürgertag aus Sicht der Verwaltung sehr gut besucht gewesen: “Gerade die Möglichkeit, sich individuell und bilateral zu einzelnen Aspekten zu informieren, kommt bei den Bürgern gut an”, sagte Bürgermeister Just.

Am 22. November 2009 konnten sich Bürgerinnen und Bürger zu folgenden Themenbereichen informieren:

  • Familienbüro (Jugendhaus, Kinderbetreuung)
  • kommunales Hilfeleistungszentrum (Architektenwettbewerb, Bebauungsplan und Namensgebung)
  • Freiwillige Feuerwehr Hirschberg (Feuerwehrkonzept)
  • Umwelt und Engerie (Kliba)
  • Wanderausstellung Ackerrandstreifen
  • ÖPNV (Tarif- und Fahrplanauskünfte)

Die Informationsangebote waren allerdings unterschiedlich gut besucht: ein hohes Interesse gab es bei der Kinderbetreuung, ebenso beim kommunalen Hilfeleistungszentrum. Hier beteiligten sich 20 Personen am Wettbewerb zur Namensgebung, was allerdings eher schwach ist. Dabei kamen Vorschläge wie “Der rote Hof” oder Haus der Retter. Die meisten kreisten aber um den Begriff “Hilfeleistungszentrum” mit vierzehn Vorschlägen. In der Gemeinderatssitzung wurde unter der Teilnehmern der “Hirschberger Gutschein” ausgelost, im Wert von 50 Euro. Der Gewinner ist Olaf Sebastion – ein Großsachsener Feuerwehrmann.

Auch die Angebote der Feuerwehr wurden rege genutzt. Sehr gut besucht war allerdings die “Informationsinsel Umwelt und Energie” der Kliba. Insgesamt wurden hier 31 Bürgergespräche geführt.

Die Themen Jugendzentrum und ÖPNV haben dagegen weniger Interesse erfahren: “Beide Angebote sind im Internet gut abgebildet”, nannte Bürgermeister Just als möglichen Grund für weniger Informationsbedarf der Bürger.

Das Interesse an der Wanderausstellung “Ackerrandstreifen” hingegen enttäuschte: “Das ist aber so, manche Themen interessieren brennend, andere nicht”, sagte Just.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Hirschberger Gemeinderat beschließt Haushalt 2010: -1.076.300 Euro.

Guten Tag!

Hirschberg, 16. Dezember 2009. Der Hirschberger Gemeinderat hat sich am 15. Dezember 2009 zum letzten Mal in diesem Jahr versammelt. Die wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung: Der Haushaltsplan 2010 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2013. Mit gut einer Million Euro Miesen sind das die “schlechtesten Planzahlen in der Geschichte Hirschbergs”, sagte Bürgermeister Manuel Just.

Eine Debatte über den Haushalt der Gemeinde Hirschberg fand in der letzten Gemeinderatssitzung im Feuerwehrhaus Großsachsen nicht mehr statt. Nach einer kurzen Vorstellung und Zusammenfassung des aktualisierten Haushalts durch den Kämmerer Erich Schröder übergab Bürgermeister Manuel Just den Fraktionen das Wort: “Jetzt schlägt die Stunde der Gemeinderäte beziehungsweise Fraktionen.”

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12:5 stimmte der Gemeinderat Hirschbergs für den Haushalt 2010. Bild: hirschbergblog

Zuvor erläuterte Bürgermeister Just, dass der Kreistag eine Absenkung der Kreisumlage von 32,9 Prozent auf 31 Prozent aktuell beschlossen hatte. Die Entlastung von knapp 200.000 Euro hatte die Verwaltung in die Beschlussvorlage noch schnell vor der Sitzung eingerechnet. Am Ergebnis hat die “kleine Entlastung” nicht viel geändert: Für 2010 rechnet die Gemeinde Hirschberg mit einem Minus von gut einer Million Euro im Verwaltungshaushalt.

Gemäß der neuen Zahlen und einigen “Nachberechnungen” hat der neue Verwaltungshaushalt der Gemeinde Hirschberg ein Volumen von 15,81 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt ein Volumen von 5,93 Millionen Euro. Der Gesamthaushalt erreicht damit das Rekord-Niveau von 21,74 Millionen Euro. Erstmals in der Geschichte von Hirschberg muss die Gemeinde allerdings eine “negative Zuführung” vom Vermögens- an den Verwaltungshaushalt in Höhe von 1,076 Millionen Euro verkraften.

“Kein Spielraum für weitere Großprojekte”. Bürgermeister Just

Keine gute Nachricht also. Doch dabei bleibt es nicht. In der “mittelfristigen Finanzplanung” bis 2013 wird sich der Schuldenstand der Gemeinde von 1,75 Millionen Euro Ende 2009 auf insgesamt 5,1 Millionen Euro bis 2013 erhöhen. Statisch steigt damit die Pro-Kopf-Verschuldung in Hirschberg um fast das Dreifache von 186 Euro auf 530 Euro je Einwohner.

Die Verwaltung, respektive deren Chef Bürgermeister Just sieht deshalb “derzeit nach wie vor keinen Spielraum für weitere Großprojekte wie beispielsweise eine dritte Sporthalle”. Bürgermeister Just analysierte die Situation kurz und knapp: “Die Frage in den nächsten Jahren ist nicht, was wir uns erlauben können, sondern, was absolut notwendig ist.”

Im Anschluss präsentierten die fünf Fraktionen ihre haushaltspolitischen Reden: Peter Johe für die Freien Wähler (FW), Ferdinand Graf von Wiser für die CDU, Karlheinz Treiber für die GLH, Dr. Horst Metzler für die SPD und Hartmut Kowalinski für die FDP.

Während die FW und CDU dem Haushaltsplan positiv zustimmten und ihre Forderung über 600.000 Euro für eine dritte Sporthalle verteidigten, kritisierte die SPD den Haushalt in Teilen und reklamierte die politische Forderung nach einer zusätzlichen Halle für sich, wenngleich “wir in der momentanen Situation auf diese Forderung verzichten”. Letztlich stimmten aber diese drei Fraktionen zu.

GLH und FDP stimmen gegen Haushaltsplan 2010.

Die GLH und die FDP kritisierten aus unterschiedlichen Perspektiven den Haushaltsplan und stimmten dagegen. Hauptkritikpunkt der GLH ist der fehlende Fokus auf energetische Maßnahmen: “Die Energiekosten werden in Zukunft die entscheidende Kostenschraube für die Gemeinden sein”, sagte Karlheinz Treiber. Die FDP kritisierte die Schuldenaufnahme und das Vorantreiben des Hilfeleistungszentrums mit einem Gesamtvolumen von fast sieben Millionen Euro: “Wir könnten uns 1,7 Millionen Euro Kreditaufnahmen plus Zinsen sparen, wenn wir das Projekt schieben würden”, sagte Hartmut Kowalinski.

Die GLH und die FDP stimmten gegen den Haushaltsplan. Dieser wurde mit 12:5 Stimmen angenommen (zwei Gemeinderäte fehlten).

Auch die mittelfristige Finanzplanung bis 2013 wurde von den FW, der CDU, der SPD sowie dem Bürgermeister gestützt. Dagegen stimmten GLH und FDP. Diese wurde mit 12:5 Stimmen angenommen.

Einigkeit herrschte bei der Wasserversorgung. Der Wasserpreis wurde von 1,3 auf 1,4 Euro pro Kubikmeter erhöht. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu.

Wir berichten im Laufe des Tages weiter zum Thema.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog