Mittwoch, 22. Mai 2013

Landtagsabgeordnete sprechen sich für Verbot aus - die Lage ist unklar

NPD-Verbotsdebatte

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Ladenburg/Rhein-Neckar, 11. Mai 2012. (red) Am Dienstag hatte der Ladenburger Verein “Wir gegen rechts” die Wahlkreis-Abgeordneten zur Debatte über ein NPD-Verbot eingeladen. Rund 70 Besucher debattieren mit. Ein Verbot ist allgemein gewünscht, wenn auch viele sich dagegen aussprechen, weil die positive Wirkung nicht gesehen wird.

Wir haben auf dem Ladenburgblog.de dazu drei Texte veröffentlicht. Einen umfassenden Bericht über die Veranstaltung “NPD-Verbot jetzt  – Ja oder Nein?”. Dazu eine Zusammenfassung des heute veröffentlichten Jahresberichts des Landesamts für Verfassungsschutz in Bezug auf die rechte Szene.

Sowie einen Kommentar, der sich inhaltlich mit einem NPD-Verbot auseinandersetzt und die Rolle der Parteien dabei kritisch betrachtet. Insbesondere die SPD hat sich im Wahlkreis bislang eher durch Schweigen denn Handeln hervorgetan.

Das braune Thema ist sicher ein unliebsames – wir wünschen trotzdem eine angenehme Lektüre und hoffen, dass sie unsere kritische Berichterstattung ebenfalls kritisch zu schätzen wissen.

NPD-Verbot: Einhelliges Ja, aber…

NPD-Verbot: Verfassungsschutz sieht “Schulterschluss” mit gewaltbereiten Neonazis

NPD-Verbot vs. Zivilcourage

Passend zum Thema unser Bericht über die NPD-Demo in Mannheim am 01. Mai 2012.

Warten auf den rechten Pöbel

 

Bürgenland zeigt kritischen Film über Folgen des Soja-Anbaus

Filmmatinee mit Frühstücksbuffet

Hirschberg/Rhein-Neckar, 11. Mai 2012. Am Sonntag lädt das Bündnis “Bürgenland” zu einer Filmmatinee, die sich kritisch mit der Landwirtschaft beschäftigt.

“Das Bündnis „Bürger für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in der Kurpfalz“ (BürGenLand), zeigt am Sonntag, den 13. Mai im Rahmen einer Matinee dieses Mal zwei Dokumentarfilme, die im Anschluss ausreichend Zeit lassen, sich mit Akteuren von BürGenLand und mit den anderen Kinobesucherinnen und -besuchern über die Filminhalte auszutauschen.

Der erste Film „Vergiftetes Land – Die Folgen des Soja-Anbau“ zeigt als Folge europäischer Massentierhaltung das Entstehen riesiger Soja-Plantagen in Südamerika, die die heimische Flora und Fauna vernichten und indigene Völker von ihrem Land vertreiben. Ein 12minütger Film von „Friends oft he Earth“ und „Food Watch“.
Der zweite Film „Die Genverschwörung“ untersucht die Frage wie gefährlich ist die Agro-Gentechnik wirklich ist. Bei den Recherchen zu diesem Film stellen sich eine Menge ungeklärter Fragen zur Sicherheit gentechnisch veränderten Essens. Ein regelrechter „Krimi“ über die Verquickung von Politik und Wirtschaft! Ein 45minütiger Film von Manfred Ladwig, SWR-Journalist, dessen kritischen Dokumentationen schon mehrfach ausgezeichnet wurden.

Vor Beginn der beiden Films bietet BürGenLand ein kleines Frühstücksbuffet mit gentechnikfrei produzierten Lebensmitteln an.

Die Filmmatinee findet statt am Sonntag, den 13.Mai, im Olympia-Kino in Leutershausen. Beginn: 10.00 Uhr. Eintrittspreis inklusive kleines Frühstück: 7,50 € pro Person.”

Rhein-Neckar-Kreis: Unbürkratische Behördenhilfe jetzt auch in der Metropolregion

115 – Der direkte Draht in die Behörden

Rhein-Neckar-Kreis, 11. Mai 2012. (red/cr) Unbürokratische und schnelle Auskünfte, sind die Maxime der kommunalen Servicecenter der Hotlinenummer 115. Von 8 bis 18 Uhr stehen zahlreiche Mitarbeiter für Bürgerfragen aller Art zur Verfügung. Ab dem 11. Mai steht dieser Service auch Bürgern in der ganzen Metropolregion zur Verfügung.

Die 115 ist ähnlich wie die 112 (Feuerwehr und Krankenwagen) und 110 (Polizei) eine deutschlandweite Servicerufnummer. Die Telefonnummer stellt von 8 bis 18 Uhr den Kontakt zu einer  regionalen Behördenauskunft her. Die Mitarbeiter beantworten Behördenfragen von Personalausweis über KFZ-Angelegenheiten bis hin zur Praxisgebühr oder der Rente.

Ein Anruf bei der 115 soll nicht einfach eine Telefonweiterleitung sein, die den Bürger mit der passenden Behörde verbindet, sondern die gestellten Fragen sollen gleich bei dem Anruf beantwortet werden. Wählt ein Bürger die Rufnummer wird er automatisch mit dem kommunalen Servicecenter in Ludwigshafen verbunden. Ausgenommen von dieser Leistung sind bislang noch die Gemeinden Nußloch und Sandhausen.

Um die Mitarbeiter der Servicecenter mit passenden Informationen zu versorgen, haben sie Zugriff auf den 115-Wissenspool. Dies ist eine Datenbank in der die Leistungsbeschreibungen zu den 100 meist nachgefragten Verwaltungsleistungen aller teilnehmenden Kommunen behandelt werden. Zusätzlich sind Leistungsbeschreibungen zu Themen der Landes- und Bundesebene enthalten. Da die Kommunen, die Länder und der Bund weitere Leistungsbeschreibungen einstellen können, wächst der 115-Wissenspool stetig.

Kann eine Frage trotz des 115-Wissenspools nicht abschließend beantwortet werden, wird der Anrufer an einen Kollegen innerhalb des 115-Servicecenters weitergeleitet. Sollte es der Bürger wünschen, kann die Anfrage auch elektronisch an die zuständige Fachverwaltung übergeben werden. Diese soll innerhalb von 24h die Frage abschließend klären oder zumindest einen Zwischenstand mitteilen.

Ein erweitertes Angebot bietet die Stadt Heidelberg den Gemeinden Heidelberg, Eppelheim und Dossenheim. Dort bleibt die bisherige Bürgerservice-Hotline (Rufnummer 06221 58-10580) weiterhin bestehen, ist aber ab sofort auch unter der 115 erreichbar. Die Bürgerservice-Hotline ist bereits seit 10 Jahren aktiv und kann sich bei der Beantwortung von Fragen auf eine umfassende interne Wissensdatenbank mit über 1.000 Einträgen stützen. Der Service steht montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr zur Verfügung. Die Bürgerservice-Hotline arbeitet vernetzt mit dem kommunalen Servicecenter Ludwigshafen zusammen.