Samstag, 25. Mai 2013

Wehren des Unterkreis Ladenburg üben in Heddesheim

Blitzschlag bei Edeka

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Die Drehleitern aus Ladenburg und Ilvesheim werden für den Einsatz vorbereitet.

Heddesheim 07. Mai 2012. (red/cr) Vereinte Einsatzkräfte des Unterkreis Ladenburg probten die Bekämpfung eines Großbrandes bei der EDEKA in Heddesheim. Es galt, gleich verschiedene Brände zu bekämpfen und Personen zu retten.

Am Samstag war Großeinsatz in Heddesheim. Der angenommene Notfall rief die Wehren des Unterkreises Ladenburg auf das Betriebsgelände der Edeka, um gemeinsam Brände zu bekämpfen. Einmal im Jahr üben die Wehren den “großen” Notfalleinsatz zusammen.

Den Artikel und die Fotostrecke finden Sie auf dem Heddesheimblog.

Wie aus dem Heddesheimblog ein Netzwerk geworden ist

Mit einer Recherche hat alles angefangen…

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Das war das "erste" Heddesheimblog - als Unterseite von blogger.de

 

Heddesheim/Rhein-Neckar, 07. Mai 2012. (red) Vor drei Jahren ist das Heddesheimblog.de gestartet. Zunächst als privates Blog, auf dem der Journalist Hardy Prothmann als Bürger seine Gedanken und Recherchen wegen einer umstrittenen Logistik-Ansiedlung veröffentlicht hat. Das Heddesheimblog hat sich in der Branche schnell einen Namen gemacht – als Zukunftsmodell für einen modernen Lokaljournalismus. Mittlerweile ist daraus ein Blog-Netzwerk geworden – nicht nur in Nordbaden.

Von Hardy Prothmann

Im Frühjahr 2009 war aus Sicht des Mannheimer Morgens die Welt mehr als in Ordnung. Das Viernheimer Logistik-Unternehmen “Pfenning” plante eine angebliche 100-Millionen-Euro-Investition in dem beschaulichen Dorf. Bis zu 1.000 Arbeitsplätze, Gewerbesteuer in Hülle und Fülle, ein glücklicher Bürgermeister – die (bis dato nicht gefährdete) Zukunft des Dorfes ist gerettet. So die Botschaft der Zeitung.

Schlechter Zeitungsjournalismus als Anlass

Mir ist selten eine so unkritische Hofberichterstattung untergekommen. Kritische Fragen? Recherchen? Nichts davon war bei dieser Jubelberichterstattung zu erkennen, geschweige denn zu erahnen.

Auch die ARD ist bereits auf das Heddesheimblog aufmerksam geworden. (Klick auf das Bild führt zum Artikel)

Weil ich als Bürger in Heddesheim selbst vom starken Verkehrsaufkommen betroffen war, fing ich an, ein wenig zu recherchieren. Als erstes im Archiv des Mannheimer Morgens – so wie eigentlich ein Redakteur der Zeitung eine Recherche beginnen sollte. Und ich wurde fündig: Rund drei Dutzend Artikel gab das Online-Archiv her. Alle negativ über dieses “Familienunternehmen Pfenning”, das ohne jeden Bezug zu den kritischen Berichten als “Heilsbringer” für Heddesheim gefeiert wurde.

Wohin mit meinen Recherchen? Dem Mannheimer Morgen als “Thema” anbieten? Sicher nicht. Ich habe meine Texte zunächst bei blogger.de (siehe Foto oben) eingestellt. Der erste Text erschien am 28. Aprl 2009: “Alles gut oder alles schlecht mit Pfenning in Heddesheim?” Und ist nach wie vor sehr lesenswert.

Großes Interesse – wachsende Zugriffszahlen

Die Zugriffszahlen gingen binnen weniger Tagen so schnell nach oben, dass die Seite oft nicht erreichbar war. Ich mietete deswegen eigenen Speicherplatz und veröffentlichte auch andere lokale Nachrichten.

Auch das fand Interesse und Anklag und nach wenigen Wochen reifte die Idee, ob es nicht möglich wäre, eine eigene Lokalzeitung im Internet zu gründen. Ich hatte schon von ähnlichen Projekten gehört, aber das waren oft nur “Versuche”.

Ich versuchte mit. Die erste Erfahrung war: “Mein” Journalismus war in der nordbadischen Provinz eine Zumutung. Es enstanden schnell zwei Lager: Die einen jubelten, die anderen kotzten. Auch, weil ich kurz nach dem Start vom Heddesheimblog in den Heddesheimer Gemeinderat gewählt worden war – diese Funktion habe ich nach einem Umzug nach Mannheim aufgeben müssen.

Auch wir sind Gegenstand von Berichterstattung - gut 300 Berichte wurden über das Konzept und die Macher vom Heddesheimblog bereits verfasst.

Kritische Nachfragen? Meinungsstarke Kommentare? Investigative Recherchen? Das war man im Verbreitungsgebiet der Monopolzeitung Mannheimer Morgen nicht gewohnt. Die Zugriffszahlen stiegen rasant und auch bundesweit wurde das Heddesheimblog in der Journalistenbranche ein Begriff. “Was macht der Prothmann da?”, wurde gefragt. Ist das ein Ego-Projekt eines beißwütigen Journalisten oder vielleicht ein Zukunftsprojekt für einen neuen Lokaljournalismus?

Zahlreiche Branchenberichte

Ende 2009 wählte mich eine Jury in der Kategorie “Regionales” auf Platz 3 unter die 100 Journalisten des Jahres 2009. Seit dem Start des Heddesheimblogs wurde ich als Redner, Seminarleiter oder Podiumsteilnehmer engagiert. Bei der Initiative Tageszeitung, dem Deutschen Journalistenverband, dem Bayerichen Journalistenverband, auf Kongresse, an Hochschulen, zu Unternehmer-Workshops.

Mittlerweile gibt es Dutzende von journalisten Studien- und Masterarbeiten, die das Heddesheimblog und andere lokale Internetmedien zum Thema gemacht haben und rund 300 Presse-Veröffentlichungen mit Bezug auf diese Form von Lokaljournalismus. Spiegel Online, FAZ, Süddeutsche, taz, Welt, ARD, NDR, Tagesspiegel, Berliner Zeitung – die Liste der “bekannten” Medien, die über den Journalismus in der Provinz geschrieben haben, ist lang. Auch bei den Nachdenkseiten oder fefes Blog ist das Heddesheimblog Thema.

Oder das Prinzip. Das Heddesheimblog ist längst über den Ort hinausgegangen. Ende 2009 kam das Hirschbergblog.de dazu, Anfang 2010 das Ladenburgblog.de, Ende 2010 das Weinheimblog.de, Anfang 2011 das Rheinneckarblog.de, das Viernheimblog.de und seit Anfang 2012 sechs weitere Gemeinden des Wahlkreises Weinheim.

Netzwerk weitet sich aus: istlokal

Mit dem Unternehmer Peter Posztos habe ich im Herbst 2011 die Firma Istlokal Medienservie UG gegründet, weil wir unsere Erfahrungen auch anderne zur Verfügung stellen wollen. Peter Posztos macht die Tegernseer Stimme, ebenfalls eine lokale Zeitung im Internet. Seit Anfang 2012 vermarkten wir unser Produkt Istlokal OS und haben schnell neue Partner gefunden – beispielsweise in Bretten, Schweinfurt oder Weiterstadt.

Darüber hinaus gibt es ein Netzwerk von weiteren lokal arbeitenden Journalisten, wie Stefan Aigner in Regensburg oder Hubert Denk in Passau. Auch Philipp Schwörbel in Berlin hat mit seinen Prenzlauer Berg Nachrichten schon viel Aufmerksamkeit erlangt.

Immer mehr Lokaljournalisten gründen Blogs und nutzen beispielsweise wie wir die Istlokal OS-Software.

 

Uns alle vereint, dass wir guten, seriösen und vor allem kritischen Journalismus anbieten wollen. Einen Journalismus, der sich traut, Fragen zu stellen und nicht nur vorgefertigte Informationen zu erhalten. Keine Wohlfühl-Schwurbelei, sondern eine für die Demokratie herausragende Aufgabe zu erfüllen. Meinungen durch Informationen zu ermöglichen. Der Artikel 5 unseres Grundgesetzes ist die Geschäftsgrundlage.

Um diese Arbeit zu finanzieren, setzen wir auf Werbeeinnahmen – wie eh und je bei den Medien. Wir erzeugen Aufmerksamkeit und verkaufen diese. Das ist ein seriöses Geschäft.

Kleines, engagiertes Team

Zur Zeit arbeitet ein festes Team von sieben Mitarbeitern für die “Rheinneckarblogs” – dazu weitere freie Journalisten, Kolumnisten und freundschaftlich verbundene Kollegen. Im Vergleich zur Personalausstattung der anderen Medien im Berichtsgebiet sind wir sehr klein aufgestellt – im Vergleich mit anderen setzen wir aber immer wieder Themen, die Thema sind.

Im Herbst 2011 beispielsweise mit der Fischfutter-Affäre. Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian-Ströbele hatte uns für einen Bericht abgemahnt. Sämtliche Berliner Zeitungen berichteten über den Skandal, viele weitere Zeitungen und auch der NDR. Insgesamt wurde unser Bericht innerhalb weniger Tage gut 140.000 Mal aufgerufen, anfangs stürzte gar der Server wegen der massiven Zugriffe ab.

Zuletzt mahnte uns der Grünen-Bundespolitiker Hans-Christian Ströbele ab - und zog die juristische Attacke wieder zurück. Quelle: Die Welt

 

Die lokalen Zeitungen Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten und Rhein-Neckar-Zeitung hielten sich “zurück”, denn aus deren Sicht gibt es uns nicht. Die Fischfutter-Affäre mitten im Berichtsgebiet? Kein Thema für die “unabhängigen” Printjournalisten.

Aus unserer Sicht gibt es die Zeitungen – und vor allem viel schlechten Journalismus. Was wir immer wieder thematisieren, wenn deren geschönte und klientelabhängige “Berichterstattung” skandalös wird. So werden umgeschriebene Pressemitteilungen als eigene Berichte ausgegeben oder noch schlimmer – Themen häufig gar nicht berichtet, wenn sie den Zeitungen nicht “passen”. Und das betrifft beim besten Willen nicht nur uns. Was nicht berichtet wird, ist auch nicht passiert.

Juristische Attacken

Für mich persönlich hat diese Arbeit auch viele Nachteile gebracht. Seit nunmehr 21 Jahren arbeite ich als Journalist, 18 Jahre ohne jegliche juristische Streitigkeiten. In den vergangenen drei Jahren habe ich 11 Abmahnungen erhalten. Einmal habe ich eine Einstweilige Verfügung wegen widriger Umstände “akzeptiert”, einen Vergleich geschlossen, 9 Mal konnte ich die Abmahnung abwehren. Unterm Strich haben diese Prozesse gut 20.000 Euro gekostet, weil man nicht wollte, das publik wird, was öffentlich sein sollte. Und diese Prozesse kosten auch viele Nerven.

Sehr erfreulich ist der Kontakt zu den Leserinnen und Lesern. Viele unserer Artikel entstehen, weil wir Hinweise bekommen. Beobachtungen, Gedanken, Erfahrungen von Menschen, die sich Anteil haben und nehmen an unserer Gesellschaft und nicht gleichgültig sind. Diesen möchte ich stellvertretend für das Team danken.

Ebenfalls erfreulich ist die Zusammenarbeit mit vielen Behörden, die die Meinungsfreiheit hoch achten. Explizit möchte ich die sehr gute Zusammenarbeit mit der Polizei loben und in weiten Teilen auch mit den Feuerwehren. In unserem Berichtsgebiet sind zwei Namen erwähnenswert, Bürgermeister Manuel Just in Hirschberg und Bürgermeister Rainer Ziegler in Ladenburg, die sich kommunikativ sehr hervortun. Auch Bürgermeister Lorenz in Dossenheim möchte ich gerne als neuen Kontakt erwähnen, der uns beim Antrittsbesuch sehr freundlich empfangen hat. In den anderen Orten beginnen wir die Arbeit erst und die Kontakte stehen noch bevor.

Den Heddesheimer Bürgermeister Micheal Kessler muss ich leider nach wie vor als ausgewiesenen Feind der Pressefreiheit besonders hervorheben. Sein Amtsverständnis kommt in diesem Bericht sehr eindeutig zur Sprache: “Ich bin die Gemeinde.”

Unabhängige Berichterstattung

Wie unabhängig wir tatsächlich arbeiten, erkennt jeder, der unsere Berichterstattung verfolgt. Wir kritisieren “Grüne” ebenso wie “Schwarze”, scheuen uns nicht vor “Rot” oder “Geld” oder “Orange”. Aber auch hier bieten wir Meinungen an: Ganz verallgemeinernd stellen wir fest, dass die CDU, die SPD und die FDP in der Region unserer Berichterstattung nicht wohlgesonnen sind.

Explizit die Ladenburger und Weinheimer CDU möchten wir lobend ausnehmen – nicht weil diese mit unser Berichterstattung “zufrieden” sind, sondern weil sie gesprächsbereit sind. In Hirschberg explizit die Freien Wähler und in Weinheim explizit Herrn Carsten Labudda (Die Linke) und Weinheim Plus. Die genannten Personen und Parteien suchen den Ausstausch und die Kritik – was gut ist. Explizit muss auch der Grüne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl erwähnt werden – trotz konträrer Meinungen haben er und seine Mannschaft sich immer korrekt auf unsere journalistischen Anfragen hin verhalten.

Mit Recherchen zum Logistik-Zentrum "Pfenning" hat das Heddesheimblog angefangen - unsere Berichte konnten den Bau des Klotzes nicht verhindern, aber zur Aufklärung beitragen. "Das hab ich nicht gewusst", kann keiner mehr sagen.

 

Unentschieden ist noch das Verhältnis zum Landratsamt. Nachdem wir dem stellvertretenden Landrat (Jurist) erst unter Verweis auf ein Bundesverfassungsgerichtsurteil klar machen konnten, dass wir “Presse” sind, gibt es mittlerweile mit Stefan Dallinger (CDU) einen neuen, sehr kommunikativen (und fraktionsübergreifend gelobten) Landrat, der sich aber unser Ansicht nach noch ein wenig scheut, aktiv über unsere Blogs mehr in Kontakt mit der Bevölkerung zu treten. Wir werden herausfinden, wie es wirklich ist.

Der Kontakt zum Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz basiert auf einer gemeinsamen Vergangenheit – als freier Mitarbeiter für den Mannheimer Morgen habe ich den damaligen Stadtrat als sehr engagierte Persönlichkeit kennengelernt und ihn vor seiner Wahl zum OB porträtiert. Zuletzt hat sich dessen Engagement bei der Gegendemo zum NPD-Aufmarsch bestätigt (Hierzu unsere Reportage auf dem Rheinneckarblog: “Warten auf den rechten Pöbel“). Zu seinem Kollegen Würzner in Heidelberg besteht noch kein persönlicher Kontakt, aber das wird sich ändern.

Vernetzter Journalismus vor Ort

Die miteinander vernetztenden Ortsblogs haben ein Konzept: Wir veröffentlichen Nachrichten, die für die Menschen vor Ort wichtig sind. Und wir zeigen auf, wie die Gemeinden miteinander vernetzt sind – auf vielfältige Weise. Ob zu Verkehrs- oder Umweltschutzthemen, gemeinsamen Verbänden und Verträgen – unsere Gemeinden im Berichtsgebiet sind vielfältig verbunden, ebenso die Leserinnen und Leser.

Vielleicht vermisst man die ein oder andere Nachricht – da bitten wir um Nachsicht. Unsere Redaktion arbeitet sehr engagiert und wir müssen manchmal den Mut zur Lücke haben, weil wir (noch) nicht jeden Termin besetzen können.

Sicher ist es auch Zeit, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Überbordende Berichte in den Zeitungen über Vereinsfeste haben Bedürfnisse geweckt, die fraglich sind. Was ist die Nachricht? “Fürs leibliche Wohl wurde gesorgt?” Meinetwegen: Der Satz erzählt die gesamte Geschichte. Es gab zu Essen und zu Trinken. Und wenn das nicht reicht, ruft man auch höhrere Instanzen dazu: “Der Wettergott war den Gästen gnädig, der kühle Gerstensaft floß in Strömen und die Luft war erfüllt vom Duft leckerer Bratwürste”.

Gegen die Bratwurst-Berichterstattung

Das ist fettigster Bratwurst-”Journalismus” und hat mit Journalismus nichts zu tun. Ganz klar ist es wichtig und richtig über Feste zu berichten. Wir machen das auch – bei Vereinsfesten oft nur mit kurzen Texten (Ein Fest hat stattgefunden), dafür aber mit vielen Fotos. Die erzählen die Geschichte besser als zusammengeschwurbelte Nonsens-”Berichte”.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, können aktiv daran teilhaben, das “Produkt” Journalismus zu bewerten. Bringen Sie sich ein – schreiben Sie uns und anderen, was gefällt und was nicht. Journalismus muss man nicht hinnehmen, man kann seit dem Internet daran teilhaben. Sie können Kommentare schreiben und viel einfacher als früher die Redaktion direkt erreichen, sich mit Hinweisen, Vorschlägen und Kritik einbringen. Jedenfalls bei uns.

Wir freuen uns über die Beliebtheit unserer Montagskolumnen, der ausgewählten Tipps & Termine und der regen Teilnahme über Kommentare auf den Blogs oder bei unseren Facebook-Seiten.

Herzlichen Dank an die Leser und Kunden

Nach drei Jahren Heddesheimblog & Co, möchte ich Ihnen sehr herzlich genau dafür danken. Für Unterstützung und Kritik – beides gab es zuhauf.

Hardy Prothmann ist seit 21 Jahren als Journalist tätig und seit drei Jahren als "Blogger".

Für die Zukunft wünsche ich mir noch mehr kritische Anteilnahme, weil wir alle gemeinsam mit unserem Interesse für etwas einstehen, was ein absolutes Privileg ist: Freiheit, vor allem Meinungsfreiheit. Ohne diese ist Demokratie nicht möglich. Da ich viel im Ausland gelebt habe und auch von dort berichtet, weiß ich unser freiheitliche Grundordnung uneres Heimatlandes sehr zu schätzen.

Deswegen freue ich mich mit Ihnen und dem Team, wenn Sie uns weiter gewogen bleiben, uns mit Interesse und Informationen unterstützen. Den anderen “Heddesheimblogs”, egal, ob am Tegernsee, im Prenzlauer Berg, in Regensburg, in Weiterstadt oder Bretten oder Schweinfurt oder in vielen anderen Orten wünschen wir viel Erfolg, immer den richtigen journalistischen Riecher und einen erfolgreichen Aufbau ihrer Angebote.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Mitwirkenden bedanken, selbstverständlich sehr besonders bei meiner Frau und der Familie, für das Engagement, das Verständnis, das Interesse und die aktive Teilnahme.

Im ersten Interview zum “Heddesheimblog” hat mich der Kollege Thomas Mrazek gefragt, warum ich das mache, was meine Motivation ist?

Meine Antwort: Ich habe den Spaß meines Lebens.

Das gilt bis heute.

Herzlichst Ihr

Hardy Prothmann

Zielfahrt zum historischen Fest im Benzpark am 27. Mai

Ladenburg, 07. Mai 2012. (red/pm) Am Pfingstsonntag, 27. Mai 2012 findet anlässlich des “historischen Benzparkfestes” eine Zielfahrt in der Benzstadt Ladenburg statt.
Teilnehmen können alle Fabrikate bis Baujahr 1980. Die Teilnehmer der Zielfahrt sollten zwischen 11 und 13 Uhr auf der Festwiese in Ladenburg eintreffen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Information des Veranstalters:

“Ablauf:
Um 13:30 Uhr starten wir zu einer Suchfahrt, bei der ein paar kleine Aufgaben zu erfüllen sind (ca. 20 km). Weitere Unterlagen zur Zielfahrt erhalten Sie beim Start. Ein Nenngeld wird nicht erhoben. Gegen 14:30 Uhr sollten dann die Fahrzeuge wieder auf der Festwiese eintreffen. Für alle Teilnehmer der Zielfahrt besteht die Möglichkeit am historischen Fest im Benz Park teilzunehmen.

Genießen Sie den Tag dort, wo auch Carl Benz mit seiner Familie die Schönheit der Natur erlebte, einen Tag der Erinnerungen an die “gute alte Zeit”. Eine Zeit in der die ersten “Pferdelosen Wagen” über die Straßen von Ladenburg rollten. Während die Fahrzeuge auf der Festwiese zu bewundern sind, können alle Besucher durch Ihre Stimmabgabe den schönsten Oldtimerr küren und tolle Preise gewinnen.

Die Übergabe der Pokale für die Besten bei der Zielfahrt wird gegen 15:30 Uhr auf der Bühne im Benzpark erfolgen. Danach können alle Teilnehmer dann im Kreise gleichgesinnter fröhlich weiter feiern.

Über eine Teilnahme an der Zielfahrt würden wir uns freuen.”

07. bis 13. Mai 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 07. bis 13. Mai 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft unter “Termine”.

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Das Klinghoff-Duo.

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:00 Uhr, Gemeindebücherei

Dossenheim. Unter dem Titel „Vorsicht Buch — gefährliche Liebschaft!“ gibt es ein musikalisch-literarisches Programm zum „Tag des freien Buches“ mit dem Klinghoff-Duo und Rezitationen von Jörg Wenzler.

Vom Buch soll die Rede sein. Von seiner Gestalt, seiner Lebendigkeit, seinem Charakter, seiner Ausstrahlung, von seiner sinnlichen Existenz, dem Abenteuer, auch den Gefahren, die es darstellt. Ein Programm voller Überraschungen, voller Esprit und Witz, voll tiefsinnigen Humors und mit viel virtuoser, klassischer Musik für Gitarre und Querflöte.

Ort: Rathausplatz 1, Dossenheim

Eintritt: 5 Euro.Tel.: 06221-86510, E-Mail: gemeinde@dossenheim.de.

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Dag Westling und Matz Scheid.

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:00 Uhr, Weißes Lamm

Großsachsen. Folk vom Feinsten mit Dag Westling & Matz Scheid im “Weißen Lamm”. Würde nicht der eine  an der Bergstraße und der andere in Stockholm leben, hätte es sicher schon früher eine Zusammenarbeit dieser beiden Musiker gegeben. Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Konzert von Dags Irish Folk Band ”Quilty” im Jahre 1994 während eines Aufenthaltes von Matz in Schweden. Dag Westling wiederum war mehrfach zu Gast in Großsachsen, wo er mit seinen Irish Folk-Bands Quilty und Eitre auf dem vom Odenwälder Shanty Chor veranstalteten ”Saasemer Folk & Shanty Festival” aufgetreten ist.

Im Zusammenhang mit seiner diesjährigen Solo-Tour durch Nordeutschland, bot sich ein Abstecher an die Bergstraße an und es entstand die Idee, ein paar Auftritte gemeinsam zu gestalten.  Dag Westling beherrscht meisterhaft mehrere Instrumente, Gitarre, 5-String Banjo und das typische Instrument des Irish Folk, die Tin Whistle. Er ist ein hervorragender Sänger und versteht es, sein Publikum bestens zu unterhalten. Dags Soloprogramm beinhaltet sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Folksongs und Tunes aus Irland und Schottland. Matz Scheid ist Gründer und Chef des Odenwälder Shanty Chors. Wienerische und bayrische Moritaten haben in seinem Programm ebenso ihren Platz wie amerikanische oder irische Folksongs.

Karten:  Telefon 06201-57257.
Ort: “Weißes Lamm”, Breitgasse 7, Großsachsen.

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The Twotones im Schatzkistl.

Freitag, 11. Mai 2012, 20:00 Uhr, Schatzkistl

Mannheim. Das Pop-Chanson-Kabarett “Die Twotones” kommen ins Schatzkistl.

Ihr Markenzeichen: Hochkarätige Musikalität, niveauvolle Texte ,ein Energiebündel mit beeindruckender Stimme, und eine gehörige Portion Zynismus und Selbstironie. Nun zeigen Sängerin und Schauspielerin Anna Krämer und Pianist Rainer Klundt einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen.

Deutsche Liedtexte aus Leidenschaft, Sentiment, Parforce-Ritt und gepflegtem Understatement mit unerwarteten Überraschungsmomenten. Nichts für Anhänger nur einer Facette, sondern vielmehr ein buntes Potpourri aus unterschiedlichsten Gefühlslagen und musikalischen Zutaten: Kabarett, Popsongs, Mundart, Chansons, schrille Geschichten, Trash und Poesie. Ein „Best of“ eben. Spannend, voller Energie und mit viel Spieltrieb.

Eintritt: 19,50 Euro / inkl. Ticket- und Bearbeitungsgebühren
Ort: Steigenberger Mannheimer Hof, Augustaanlage 4-8, 68165 Mannheim.

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Etta Scollo kommt ins Heidelberger Kulturfenster.

Freitag, 11. Mai 2012, 20:00 Uhr, Kulturfenster

Heidelberg. Die Sizilianerin Etta Scollo kann nicht nur mühelos über mehrere Oktaven mit ihrer Stimme wandern, sondern auch spielerisch mal eben alle Töne von Jazz, Folk bis Pop-Avantgarde anschlagen. Um damit in die Charts zu kommen, ist ihre Musik zu intelligent und zu besonders, ihre Ideen zu originell und einzigartig.

Mittlerweile wohnt Etta Scollo in Berlin und hat ihr neues Album mit dem Titel “Cuoresenza” fertiggestellt. Es ist eine Reise in ihre Vergangenheit, zu den Liedern, die sie dort findet, die sie prägten und an denen ihr Herz hängt. Etta Scollo interpretiert auf ihrer CD italienische Songs der 60er- und 70er-Jahre, Lieder von Fabrizio de Andrè finden sich darunter ebenso wie Songs von Paolo Conte. Auch drei eigene Lieder steuert die Sängerin bei.

Die musikalische Spannweite ist ebenso groß wie die unterschiedlichen Originalsongs es sind. Doch bei Etta Scollo bilden sie eine Einheit, werden durch ihren einzigartigen Gesang zusammengebracht. Ein intensives Erlebnis, das wohl keinen Hörer unbeeinflusst zurücklässt.

Karten: Vorverkauf 16 Euro/ 14 Euro + Systemgebühr, Abendkass 19 Euro / 17 Euro.
Ort: Kirchstraße 16, 69115 Heidelberg.

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Daniel Helfrich kommt in die Kulturbühne Max.

Sonntag, 13. Mai 2012, 19:30 Uhr, Kulturbühne Max

Hemsbach. In seinem neuen Programm “MusiZierFische-ausgenommen werden wir alle” will Daniel Helfrich nicht nur wortspielen, sondern auch sprachbeißen. Redensarten werden verkehrt, Begriffe neu gekreuzt, er collagiert und montiert neu. Das gilt ebenso für das Patchwork-Oeuvre seiner musikalischen Zitate und Stilimitate.

Helfrich hat immer einen Ohrwurm an der Angel. Helfrichs Performance ist eine Mischung aus mitreißender Klaviermusik zu inbrünstig vorgetragenen, herrlich schrägen, mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten.
Ort: Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.
Karten: Abendkasse.

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Sonntag, 13. Mai 2012, 15:00 Uhr, Seebühne Luisenpark

Mannheim. Just for Fun! spielt zum Muttertag.

Wer Lust auf Rock’n'Roll der 50s & 60s hat und zum Muttertag mal etwas ganz anderes unternehmen will, sollte unbedingt in den Luisenpark zur Seebühne kommen, denn dort findet ein wunderbares Konzert für Rock’n'Roll-Liebhaber statt! Just for Fun lebt den Rock`n Roll, weil er pure Lebenslust und Ausgelassenheit zum Ausdruck bringt. Mit ausgeprägter, unermüdlicher Spielfreude und handgemachter, authentischer Musik möchten die Combo die legendäre Ära der goldenen Fifties und Sixties wieder ins Gedächtnis zurückzurufen und das Publikum auf eine musikalische Zeitreise entführen – mal dynamisch und explosiv, mal leise und melancholisch.

Wenn erstklassige Musik, performt von Musikern der Extraklasse -gepaart mit unverwechselbarem Charme und Unterhaltungswert- eine Einheit bilden, ist der berühmte Funke geboren, der auf unser Publikum überspringt.

Ort:
Seebühne, Luisenpark, Mannheim.
Eintritt: Parkeintritt.

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Bis Sonntag, 10. Juni 2012, Altes Rathaus

Heddesheim. “No Stars – But Stripes” lautet der Titel der nächsten Ausstellung des Kunstverein Heddesheim, die am Sonntag, 06. Mai 2012, im Alten Rathaus eröffnet wird.

Der ausstellende Künstler, Norbert Huwers, studierte an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste Grafik und Malerei bei Klaus Arnold; in der Bildhauerklasse von Wilhelm Loth erprobte er vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen.

Huwers künstlerisches Werk präsentiert sich inzwischen in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen – darunter auch dem renommierten Museum für Neue Kunst/ZKM Karlsruhe, der Sammlung Hoppe-Ritter in Waldenbuch, der Sammlung der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Sammlung der Badischen Stahlwerke, Kehl, der Sammlung der L-Bank, Stuttgart, der Sammlung der SAP-AG sowie der Sammlung Reinhold Würth, Künzelsau.

Info: Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2012, immer sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu sehen.
Ort: Altes Rathaus, Unterdorfstraße, Heddesheim.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: :-)

Alice und ihre Welt - Kolumne von Gesina Stärz

Schreiben ist gefährlich

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Eignungstests für alle Lebenslagen.

Rhein-Neckar, 07. Mai 2012. Es gibt Eignungstests für alle Lebenslagen. Für Medziner, Piloten, Diplomaten … Aber gibt e s das auch für Schriftsteller? Oder wie stellt man fest, wie und ob man für diesen Beruf geeignet ist?

Wer Pilot oder Fluglotse werden will, der muss sich umfangreichen Tests stellen. 90 Prozent der Bewerber sollen bei den Eignungstests der Lufthansa durchfallen. Und bei tausend Bewerbern, die sich im Gesundheitscheck einem Gehirnscreening unterziehen, sollen zwei dabei sein, bei denen man einen Gehirntumor feststellt – ist zumindest von Insidern zu erfahren.

Das ist hart, denn wer will schon vor der Zeit in seine Zukunft blicken. Doch die Sicherheit von Menschen fordert diesen Tribut von den Bewerbern.

Es gibt auch Studiengänge, die mit frustrierenden Selektionstests beginnen, deren Motivation unklar ist. Physikstudenten treten im ersten Semester voller Hoffnung an und erfahren von den Dozenten zur Begrüßung, dass ohnehin mehr als die Hälfte der Studenten die Tests im ersten Semester nicht bestehen. Warum die Hürden so hoch sind, versteht niemand, denn immerhin braucht das Land der Dichter und Denker Naturwissenschaftler.

Chefs oder andere Herausforderungen

Für Dichter oder besser, die Berufsgruppe der Schriftsteller, gibt es keine Eignungstests – abgesehen davon, dass es nicht mal eine Ausbildung gibt. Man könnte sagen, dass dieser Berufsstand völlig sich selbst und den Gesetzen des freien Marktes überlassen ist, auch wenn Gesetzestexte und Verbandsempfehlungen anderes suggerieren.

Auf die tatsächlichen Herausforderungen, die Schriftsteller im Berufsleben erwarten, bereitet einen keiner mit Eignungstests vor. Die ergeben sich aus dem Berufsleben selbst.

Das erfuhr ich, als mich ein Programmdirektor, da er Interesse an meinem Romanmanuskript hatte, in sein Büro einlud und mich mit einer kleinen Einführung in die Härten des Berufes empfing: Er machte mich darauf aufmerksam, dass heute sowieso kaum noch einer lese. Nur noch Frauen würden lesen, Männer eigentlich gar nicht mehr.

Das Berufsleben sei so herausfordernd, da bliebe keine Zeit zum Lesen. Als Beweis dafür wies er auf die vielen Buchläden hin, die, wenn nicht gerade ein neuer „Harry Potter“ auf den Ladentisch kommt, aufgeben müssen. Wie viele Buchläden gibt es eigentlich in der Metropolregion? Doch damit nicht genug. Das Bildungsniveau sinke immer weiter ab, sodass nur noch Romane mit klarem Aufbau gelesen würden.

Der Lesemarkt verändert sich

Ich hörte staunend zu. Nicht weil diese Informationen mich überraschten. Solches ist seit Jahrzehnten aus den Verlagshäusern, die ebenfalls immer weniger werden, zu hören. Und auf jedes Statement hätte ich mit einem Gegenargument antworten können, in der Richtung, dass die Vertriebswege für Geschriebenes sich ändern, dass ich auf meinen Lesereisen viele Menschen, unter ihnen Buchhändler und Bibliothekare kennengelernt habe, die von ihren Kunden als leidenschaftliche Leser berichten.

Ich hätte ihm von Bibliotheken erzählen können, die besonders unter den männlichen Lesern in mittleren Jahren Zuwächse verzeichnen. Und ich hätte berichten können, wie gierig in Krankenhäusern und Pflegeheimen Menschen, die selbst nicht mehr lesen können, darauf warten, dass ihnen jemand vorliest und vieles mehr.

Kurz und gut: Der Markt verändert sich, aber er verschwindet nicht einfach und die Menschen lieben gute, unterhaltsame Geschichten mit Anspruch und wenn sie als Filmen in den Kinos daherkommen.
All das, war ich im Moment des Gesprächs nicht in der Lage zu sagen. Immerhin erklärte mir gerade jemand, der Interesse an meinem Manuskript bekundete, dass Schriftsteller komplett überflüssig seien. Ich verstand die Welt nicht mehr, auch wenn ich es gewöhnt war, mich mit meine Figuren auf Reisen in Erlebniswelten zu begeben, die mir selbst bizarr erschienen.

Eignungstests und Bewältigungsstrategien

Sollte man nicht angesichts solcher Erlebnisse, die wohl viele Schriftsteller irgendwann im Laufe ihres Berufslebens unvorbereitet treffen, Eignungstests für diese Berufsgruppe einführen und ihre Frustrationstoleranz sowie Stressresistenz prüfen?

Sie darauf hinweisen, dass sie in solchen Situationen die Kopfhörer ihres Smartphones ins Ohr stöpseln oder besser, noch mindestens drei Berufe im Hintergrund haben sollten? Bevor ich über weiteren Gedanken verrückt wurde, rezensierte ich anschließend in einem Café bei einem Espresso seine kleine Rede und kam zu dem Schluss: Vermutlich meinte er nicht, was er sagte. Vermutlich sagte er all das nur, weil er etwas anderes meinte.

Ich eignete mich offensichtlich für den Beruf des Schriftstellers, hatte ich doch eine Bewältigungsstrategie gefunden. Erleichtert bestellte ich mir noch einen Espresso und notierte mir Ideen für einen Krimi in dem der Leiter eines Verlages unter mysteriösen Umständen verschwindet …