Samstag, 25. Mai 2013

Untersuchungen von Öl- und Gasquellen noch in diesem Jahr

Rhein Petroleum findet Hinweise auf potenzielle Quellen

Heidelberg/Rhein-Neckar, 31. Mai 2012. (red) Die Rhein Petroleum GmbH hat aktuell bekannt gegeben, dass man in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen Hinweise auf potenzielle Öl- und Gasvorkommen gefunden hat. Auch in Nordbaden und Südhessen werden voraussichtlich noch in diesem Jahr seismische Messungen durchgeführt.

Aktuell habe man Gebiete in Graben-Neudorf (Kreis Karlsruhe), im bayerischen Mindelheim (Kreis Unterallgäu) und in Hessen zwischen Mannheim und Darmstadt untersucht. Dort bestanden teils “Altfelder”. Entgegen anderslautender Agenturmeldungen wurden noch keine tatsächlichen Funde gemacht. Hier will die Rhein Petroleum möglichst noch in diesem Jahr mit Probebohrungen beginnen.

Wann die Untersuchungen hier in der Region stattfinden sollen, ist noch nicht bekannt. Das Unternehmen wird die Bevölkerung zuvor in Kenntnis setzen und mit jedem Grundstückbesitzer Kontakt aufnehmen. Ein Vibrationsfahrzeug fährt dann ein Gebiet ab und “rüttelt” etwa alle 50 Meter für zehn Sekunden. Die Schallwellen, die aus dem Erdreich zurückgeworfen werden, werden von Mikrofonen aufgenommen – daraus kann das Unternehmen dann eine Karte mit vermutlichen Quellen erstellen. Nach Angaben des Unternehmens ist die Untersuchung vollkommen unproblematisch und bringt keine Nachteile.

Die Rhein Petroleum GmbH ist ein junges Unternehmen aus Heidelberg, das sich mit viel Erfahrung und unter Anwendung moderner Technologien auf die umweltgerechte Wiedererschließung und Erweiterung einheimischer Erdöl- und Erdgasfelder insbesondere im Oberrheintal und Alpenvorland spezialisiert. Gesellschafter sind Tulip Oil Holding (75%) aus den Niederlanden und die Deutsche Rohstoff AG (25%) aus Heidelberg.

Anmeldung bis zum 09. Juni 2012

Freie Wähler besuchen Biomassekraftwerk der AVR in Sinsheim

Hirschberg, 29. Mai 2012. (red/pm) Freie Wähler Hirschberg besuchen am 15. Juni 2012 das Biomassekraftwerk der AVR in Sinheim. Voranmeldung erforderlich.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

“Die Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises(AVR) hat in 2011 in Sinsheim ein Biomassekraftwerk errichtet und in Betrieb genommen.

In zwei Kesseln werden Holzhackschnitzel und Holzpellets zu elektrischer Energie und Fernwärme verarbeitet. Die elektrische Energie wird ins Netz eingespeist, während die Fernwärme an Sinsheimer Haushalte und Betriebe geliefert wird. Diese umweltfreundliche Energieerzeugung stellt ein weiteres Standbein der AVR dar.

Durch Vermittlung von Kreisrat Fritz Bletzer können die Freien Wähler Hirschberg am 15. Juni 2012 um 14:00 Uhr das Biomassekraftwerk besichtigen. Anschließend kann über das Gesehene mit dem Geschäftsführer der AVR, Alfred Ehrhard, bei Getränken und einem kleinen Imbiss in der Cafeteria im AVR – Haus diskutiert werden.

Info: Hin- und Rückfahrt erfolgen per Bus, er startet um 12:50 Uhr am Marktplatz in Großsachsen und um 13:00 Uhr am Gasthaus „Zur Bergstraße“ in Leutershausen. Die Rückkunft in Hirschberg wird gegen 19:00 Uhr sein. Die Fahrtkosten betragen 10 €/Pers.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Hirschberg und der umliegenden Städte und Gemeinden sind eingeladen, an der Fahrt teilzunehmen. Die Anmeldung wird bis spätestens 09. Juni 2012 erbeten bei Volker Ehret(Tel. 06201/54336).

Ausflug der Arbeiterwohlfahrt Hirschberg-Großsachsen

Fahrt zum Haus der Andacht und Besichtigung der Saalburg

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Europäisches Haus der Andacht der Bahá'í. Foto: AWO Großsachsen.

Hirschberg, 29. Mai 2012. (red/hme) Ausflug des AWO Ortsvereins Hirschberg-Großsachsen zum europäischen Haus der Andacht der Bahá’í. Besichtigung des rekonstruierten römischen Kastells “Saalburg”.

Information der AWO Hirschberg-Großsachsen:

“Gestartet wurde in Leutershausen. Es ist erfreulich, dass die gemeinsamen Ausflüge bei beiden Ortsvereinen Anklang finden. Nach dem auch die Großsachsener eingestiegen waren, ging die Fahrt nach Hofheim-Langenhain in Hessen zum europäischen Haus der Andacht der Bahá’í.

Im Informationszentrum wurden wir herzlich empfangen. Nach einem kurzen Informationsfilm über die Bahá’í-Religion wurde lebhaft nachgefragt. Viele Teilnehmer hatten noch nie etwas von dieser im 19. Jahrhundert in Persien entstandenen Religion gehört.

Das Ziel der Bahá’í-Religion ist die Einheit der Menschheit. Sie anerkennt alle an einen Gott glaubende Religionen wie das Judentum, Christentum und den Islam als vorherige Offenbarungen Gottes. Alle heiligen Schriften nutzt sie als Quelle auch in ihren Andachten. Überzeugung der Bahá’í ist: Religion entwickelt sich weiter und Gott offenbart sich auch heute.

Dann ging es in das Haus der Andacht, ein beeindruckend schöner und gleichzeitig schlichter Bau. Nach einer ruhigen Pause, man könnte fast Andacht dazu sagen, verließen wir den gastlichen Ort.

Nächstes Ziel war die Saalburg im Taunus. Ein römisches Kastell das auf den gefundenen Restmauern durch Kaiser Wilhelm II. rekonstruiert wurde. Da Mittagszeit war, lag es nahe in der Taberna des Kastells römische Gerichte zu probieren.

Die anschließende Führung durch die verschiedenen Gebäude des Kastells zeigte die Arbeits- und Lebensbedingungen der römischen Soldaten. Sie mussten sich für 25 Jahre verpflichten und erhielten danach den angesparten Teil ihres Soldes und römische Bürgerrechte.

Gefragt wurde auch: Kannten die Römer Pommes? Natürlich nicht, ihnen fehlte ja die Friteuse – falsch: sie kannten keine Kartoffeln, denn die kamen erst mit Kolumbus aus Amerika nach Europa.

Das Leben der aus allen Ecken des Reiches rekrutierten Soldaten, die Kämpfe mit den „Barbaren“ und letztlich der Untergang der Saalburg wie des römischen Reiches wurden geschildert.

Noch ein paar eigene Erkundungen des schönen Geländes oder ein Kaffee in der Taberna (kannten die Römer auch nicht) und dann war schon Zeit für die Rückfahrt.”

36. Heisemer Straßenfest vom 06. bis 08. Juli 2012 in Leutershausen

Vorbereitungen gehen in die letzte Phase

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Hirschberg, 29. Mai 2012. (red/pm) Straßenfest mit Live-Musik, Flohmarkt und Straußwirtschaften vom 06. bis 08. Juli 2012 im “Heisemer” Ortskern. Buntes Programm.

Information der Organisationsgemeinschaft Heisemer Straßenfest:

Seifenkistlrennen 2011. Foto: Hirschbergblog.

“Die Vorbereitung für das 36. Heisemer Straßenfest 2012 geht in seine letzte Phase.

Elf Gruppen werden wieder das beste aus Küche und Keller den Gästen aus nah und fern anbieten. Der historische Ortskern, die Mittelgasse, Kreuzgasse, Martin-Stöhr-Straße und ein Teilstück der Hauptstraße sind Schauplatz des Geschehens. Hier werden sich in den Höfen, alten Scheunen und Kellern ortsbildprägender Gebäude, in denen Straußwirtschaften untergebracht sind, die Freunde des Frohsinns und der Geselligkeit treffen.

Viele Tausend Gäste werden über die Festtage im Handballdorf an der Bergstraße erwartet. Der Ursprung dieses Festes liegt im Jahre 1977, als Leutershausen das 1100-jährige Ortsjubiläum beging

Das Programm beginnt wie in den letzten Jahren bereits am Freitag. Wie in den Vorjahren lädt die Sängereinheit 1864 im Hof des Gasthauses „Zur Rose“, diesmal zum Hessischen Abend, ein. Beim Handball Förderverein im Hof der Mittelgasse 4 steigt die Ü30-Party. Bei gedämpfter Musik wird man sich an alte Hits erinnern.

Der MGV 1884 bietet fetzige Live-Musik am Kronenbrunnen. Die Sperrstunde wird freitags nicht verkürzt, so dass spätestens um 24 Uhr die Veranstaltungen beendet sein werden.

Der berühmte Flohmarkt wird sicherlich bereits ab 08:00 Uhr am Samstag für ein lebhaftes Treiben in den Straßenfestgassen garantieren. Am Samstagvormittag findet natürlich der inzwischen bewährte Wochenmarkt an der Alten Markthalle statt.

Ab 10:00 Uhr spielt eine Bläsergruppe im Hof des Posaunenchors in der Mittelgasse 2 beim Platzkonzert zur Unterhaltung der Gäste.

Die Eröffnung um 13:00 Uhr ist wieder an der Kreuzung Kreuzasse/Mittelgasse, mit Faßbieranstich durch Bürgermeister Manuel Just und unter der Begleitung der Guggemusik aus Heddesheim.

In der Raiffeisenstraße sind ein Kinderkarussell, ein Schießstand, Bungee-Springen und weitere Attraktionen aufgebaut.

Der Abend wird wieder viele Gäste aus der Region in die elf Straußwirtschaften und auf die Straßen locken.

Am Sonntag bieten Fußballverein 1922, Sängereinheit 1864 und MGV 1884 Frühschoppen und einen reichhaltigen Mittagstisch an.

Vorher ist um 10:00 Uhr Gottesdienst im Hof des Gasthauses „Zur Rose“ und der „Heisemer Zweikampf“ um 11:15 Uhr an der Kreuzung Raiffeisenstraße/Hauptstraße. Jeweils ein Spiel wird vom Bürgermeister Manuel Just und von der Straßenfestorganisation ausgedacht. Die Vereine wollen ein 7-Meter-Handballtorschießen als Erinnerung an den Aufstieg der 1. Mannschaft austragen Der Verlierer darf das Freibier für Teilnehmer und Zuschauer bezahlen.

Auch in diesem Jahr werden die Preise trotz teilweise gestiegener Einkaufspreise unverändert sein.

Die austragenden Vereine sind an der Sauberkeit und Umweltschutz im Ort interessiert. Daher wird nach einem festgelegten Reinigungsplan nicht nur jeder vor seiner Straußwirtschaft, sondern auch die umliegenden Straßen von den Vereinsmitgliedern gereinigt. Pappbecher kommen nicht zum Einsatz, alle Getränke werden in Gläsern ausgeschenkt. Auf Plastikgeschirr wollen die Vereine weitestgehend verzichten.

Der Polizeiposten Schriesheim wird mit verstärkter Präsens die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kontrollieren.

Das Programm finden Sie hier.

28. Mai bis 10. Juni 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Stile Antico 2010
Photo: Marco Borggreve

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 28. Mai bis 10. Juni 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”.

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 20:00, Dom Speyer

Der Chor Stile Antico, Foto: Marco Borggreve

Speyer. Im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tritt Stile Antico im Speyerer Dom auf.

Unter dem schier unerschöpflichen Quell an hochprofessionellen und enthusiastischen Vokalensembles, die von den britischen Inseln und ihrer großen kirchlichen Chortradition herkommend das Festland erobern, ist Stile Antico eines der jüngsten – und besten.

Unverkennbar englisch im hellen, »weißen«, enthusiastischen Klang ihrer Stimmen, verlassen sich die zwölf Sängerinnen und Sänger gleichwohl nicht nur auf die perfekte klangliche Balance und Homogenität, auf den schieren Wohllaut. Vielmehr begegnen sie der Musik, die sie singen – Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, allem voran die ihrer Heimat England, für die dieser Zeitraum das »Golden Age of Music« darstellt – mit Neugierde, Phantasie, Sinn für Differenzierung und für die expressiven Qualitäten des Texts.

Kein Wunder, dass Stile Antico nicht nur in England und den USA regelmäßig Konzerte gibt, sondern auch in Kontinentaleuropa von Amsterdam bis Barcelona, in Australien und im Libanon. Die Aufnahmen sind mit renommierten Preisen wie dem »Gramophone Award«, dem »Diapason d‘Or« oder dem Preis der deutschen Schallplattenkritik geadelt worden.

Berührungsängste hat Stile Antico übrigens nicht, hat man doch auch den Popsänger Sting auf seinem Ausflug in die Welt von John Dowlandim Elisabethanischen Zeitalter begleitet. Nach Schwetzingen bringen die Sänger eine Auslese der Vokalpolyphonie aus dem Tudor-Zeitalter mit, darunter eine der drei Messen des vielleicht größten Komponisten dieser Zeit, William Byrd.

Ort: Dom Speyer, Domplatz, 67346 Speyer.

Tickets und Info: http://www.swr.de/swr2/festivals/schwetzinger-festspiele/-/id=233286/g0o2ht/index.html

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Freitag, 01. Juni 2012, 20:30, Traumfabrik

Theaterkino und Traumfabrik, Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. In Heidelberg! Angekommen? Oder noch Fremd? Theaterabend der außergewöhnlichen Art in der Traumfabrik: Vermessen geht in die sechste Runde!

Am vorletzten Theaterabend dieser Spielzeit der Regie-, Dramaturgie- und Bühnenbildassistenten sowie Ensembleschauspieler des Theater und Orchester Heidelberg wollen wir die Stadt und deren Eigenarten auseinandernehmen, sezieren und hinterfragen, indem wir eine begehbare Installation bauen: In diesem Labyrinth können Räume erobert, verlassen werden.

Vollkommenes Glück, vollkommene Zerstörung. Wir irren herum. Es treibt uns ins Freie, in den Aufbruch. »Reife verweigern, Erwachsenwerden abbrechen, aber auch die Rückkehr fliehen, ob als Heimkehr oder als Regression, und da bleibt nur eines – der Loop.«

Ort: Theaterkino und Traumfabrik, Hauptstraße 42, 69117 Heidelberg.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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Samstag, 02. Juni 2012, 14:00, Kleiner Schlosshof.

Das Weinheimer Schloss

Weinheim. Geopark-Exkursion: Ein Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims.

Warum hängt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller Honoré de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „Räuberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-Führer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt. Selbst Weinheim–Kenner dürften bei dieser Exkursion Neuigkeiten erfahren.

Die Führung dauert ca. 3 Stunden und kann auch für Gruppen gebucht werden.

Voranmeldung erforderlich beim Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Ort: Treffpunkt: Brunnen im kleinen Schlosshof, Obertorstr. 9, 69469 Weinheim.

Tickets: Erwachsene: 6 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 3 Euro.

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Sonntag, 03. Juni 2012, 17:00, Rathaus

Bernd Glemser, PalatinaKLASSIK Vocal Ensemble

Speyer. Benefiz-Konzert “Pro futura” für Ruanda. Die Partnerschaft RLP-Ruanda wird seit den frühen 1980erJahren auch in Speyer mitgetragen und erfährt seit ein paar Jahren eine begrüßenswerte junge Fortsetzung durch die Kooperation von Schulen in Speyer und Nkanka. Beispielhaft zu nennen sind dabei das Gymnasium am Kaiserdom mit seinem Jugendaustausch, sowie die Siedlungsgrundschule.

Damit erwerben die Beteiligten einzigartige Erfahrungen, die zum Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft für die Welt von morgen befähigen. Der Erlös des Konzertes kommt den Schulpartnerschaftsprojekten zugute.

Mitwirkende unter der Leitung von Prof. Leo Krämer: PalatinaKLASSIK Vocal Ensemble, Mitglieder des PalatinaKLASSIK Barock Ensemble, Ingrid Paul (Blockflöte), Prof. Roland Kunze (Violoncello), Hisako Nishizawa-Krämer (Klavier).

Werke von Franz Schubert, Felix Medelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms u.a. Schirmherr des Benefiz-Konzertes ist Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel.

Ort: Historischer Ratssaal, Rathaus, Maximilianstraße 12, 67346 Speyer.

Eintritt: 14/8 Euro ermäßigt.

Tickets und Info: Touristinformation Speyer, Maximilianstraße 11, 06232/142392, touristinformation@stadt-speyer.de.

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Mittwoch, 06. Juni 2012, 20:00, Capitol

Queen-Tribute-Show mit dem Capitol-Team

Mannheim. Queen-Tribute-Show mit dem Capitol-Team. Leben am Limit.Tanz mit dem Tod. Musik für die Ewigkeit.

Nach der Flower Power Show „Here comes the Sun“ und dem John Lennon Tribute „Fool on the Hill“, nehmen sich die Kreativen des Capitol Teams einer besonderen Herausforderung an: die Musik von Queen auf die Bretter der Capitol Bühne zu bringen.

Eine Nacht im November. Eine letzte Nacht. Zwei ungebetene Besucher, die keine Namen nennen. Die keine Namen kennen. Ein tödlicher Pakt. Eine Nacht wie ein Rausch, ein Fest. Nur noch eine einzige Gelegenheit, alle Liebe, allen Schmerz, allen Willen zum Leben herauszusingen. Eine letzte Geschichte. Aber eine Geschichte, die erzählt werden muss, damit alles gut werden kann.

Sascha Krebs, Sascha Kleinophorst und Marion La Marché zelebrieren zusammen mit eigenem Chor und einer fantastischen Live-Band diese einzigartige Nacht im Capitol.

I want it all – and I want it now!

Ort: Capitol, Waldhofstr. 2, 68169 Mannheim.

Eintritt: 1.Kat. 36,00/31,00 Euro ermäßigt. 2.Kat. 32,00/27,00 Euro ermäßigt. 3.Kat. 28,00/23,00 Euro ermäßigt. 4.Kat. 24,00/19,00 Euro ermäßigt.

Tickets und Info: www.capitol-mannheim.de.

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Freitag, 08. Juni 2012, 21:00, Karlstorbahnhof

Maciré Sylla, Foto: Djembé Faré

Heidelberg. Eröffnungskonzert Afrikatage: Mandinge-Singsänge, Sahel-Nostalgien, jamaikanische Düfte, urbane Grooves – das Repertoire von Maciré Sylla ist eine virtuose Mélange unterschiedlicher Stile.

Die aus Guinea (Westafrika) stammende Sängerin und Tänzerin profilierte sich mit diesem Mix als eine der großen Stimmen Afrikas. Bereits 1998 wurde Maciré Sylla in Guinea als „Beste Sängerin des Jahres“ gewählt. Seither sorgt die Weltenbummlerin auch weltweit für Aufsehen.

Mit ihrem neuen Album „Talitha“ legt sie Zeugnis ab von einem Afrika zwischen Tradition und Moderne und mischt traditionelle Einflüsse mit moderner Musik und urbanen Klängen. Die Songs der aktuellen Produktion von Maciré Sylla gehen gleichermaßen ins Ohr wie in die Hüften.

Entweder geben die Gitarren mit ihren perkussiven Riffs die Richtung an, oder der hüpfende Bass lockert schon mal die Tanzgelenke. Viel traditionelle Perkussion (Balafon, Djembe) ist zu hören, ab und an setzt ein scharfes Gebläse seine Akzente. Latin-Einflüsse sind ebenso auszumachen wie ein Schuss Reggae. Und immer ist da dieses schwingende, swingende Element drin, das einen unweigerlich mittänzeln lässt.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Abendkasse 14 Euro, Vorverkauf 11 Euro + VVK-Gebühr.

Tickets und Info: http://www.karlstorbahnhof.de/content/

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Sonntag, 09. Juni 2012, 18:00, Nationaltheater

Romeo und Julia, Quelle: Nationaltheater Mannheim

Mannheim. Die Liebe selbst habe an Romeo und Julia mitgeschrieben, urteilte Gotthold Ephraim Lessing 1767 in seiner Hamburgischen Dramaturgie über William Shakespeares Tragödie. Im bunten Treiben eines Marktplatzes und eines Festes in der italienischen Frührenaissance lässt Shakespeare seine Handlung atmosphärisch beginnen.

Aber die Liebesgeschichte seiner jungen Protagonisten währt nur wenige Tage. Ihr Bekenntnis zueinander, gegen die Feindschaft ihrer Familien und gegen die Unnachgiebigkeit gesellschaftlicher Konvention, hat keine Zukunft. Nach einer unglücklichen Verkettung von List und Missverständnis finden Romeo und Julia den Tod.

Dieser Stoff hat seit Ende des 18. Jahrhunderts immer wieder Ballettmeister und Choreografen zu Handlungsballetten angeregt.

1938 schuf Sergej Prokofjew in enger Zusammenarbeit mit einem Librettisten und einem Choreografen seine Ballettmusik, die bis heute in verschiedenen Choreografien zum Repertoire gehört und Romeo und Julia zu einem der populärsten Ballette gemacht hat.

Romeo und Julia handelt von der Bedingungslosigkeit der Liebe. Und es handelt vom Vertrauen, Grenzen überwinden zu können, und vom Selbstvertrauen, darin unverwundbar zu sein. Überall stoßen die jungen Liebenden an Schranken, einige klar definiert, andere subtil wirksam, manche kaum wahrnehmbar, weil sie schon verinnerlicht sind. In diesem Korsett scheint die sie umgebende Gesellschaft zu funktionieren.

Aber der Einzelne wird verletzlich, wenn er sich ganz in die Grenzen zu fügen versucht. Verletzungen und Angst sind der Nährboden für Intoleranz. Romeo und Julia wagen den Ausbruch und streben nach der Versöhnung ihrer Familien. Ihre Hingabe und Kühnheit imponiert.

Für Kevin O’Day ist die Frage, wie die Kraft der Liebe und der Drang nach Freiheit ein festes Gefüge erschüttern können, Ausgangspunkt seines Balletts. Nach Hamlet für das Stuttgarter Ballett erarbeitet der Mannheimer Ballettdirektor nun das erste Handlungsballett für sein Ensemble am Nationaltheater.

In seinem Schaffen haben immer wieder Pas de deux einen herausragenden Stellenwert, sei es als kleine autarke Form, sei es in Szenen für Paare, lyrisch oder dramatisch, fragil oder athletisch oder mit all den Nuancen dazwischen. Mit Romeo und Julia hat er den idealen Stoff gefunden, um aus der Intensität dieser konzentrierten Form den Handlungsbogen für ein Liebesdrama zu entwickeln.

Ort: Nationaltheater, Mozartstr. 9, 68161 Mannheim.

Tickets und Info: http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/index.php.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 8-)

Jugendwehren campen in Hemsbach

Übers Pfingstwochenende kampieren rund 150 Feuerwehrjugendliche in Hemsbach. Alle Fotos: FW Hemsbach

 

Hemsbach, 26. Mai 2012. (red/fw) Mit einem Feuerwerk wurde das Zeltlager, der Jugendfeuerwehren des Unterkreises Weinheim eröffnet. Es waren allerdings keine Raketen, die in die Luft flogen. Dafür ertönte ein musikalisches Feuerwerk des Spielmannszuges der Feuerwehr Hemsbach. Nicht nur die Lagerteilnehmer lockten die Klänge an die Feuerstelle, auch einige Badegäste des Freibades kamen zur Eröffnung.

Den ganzen Artikel und die Fotostrecke finden Sie auf dem Hemsbachblog.

Kommunale Vertretung will Transparenz verhindern

Städtetag Baden-Württemberg zeigt abgeordnetenwatch.de an

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Was bitte soll hier geschützt werden? Für Bruchsal gibt es bereits eine Seite bei abgeordnetenwatch.de und anscheinend sind die "Freizeitpolitiker" bereit, mitzumachen. Der Städtetag sieht das anders und hat die NGO angezeigt.

 

Rhein-Neckar/Stuttgart/Hamburg, 25. Mai 2012. (red) Der Städtetag Baden-Württemberg hat in Vertretung seiner Mitglieder, 180 Städte und Gemeinden des Landes, das unabhängige NGO-Portal abgeordnetenwatch.de beim Hamburger Datenschutzbeauftragten angezeigt. Nach Angaben von abgeordnetenwatch erfolgte die Anzeige kurz nach dem Start von Seiten für Baden-Württemberg. Aus anderen Bundesländern gab es keinen Widerstand. Der Städtetag will verhindern, dass Daten kommunaler Politiker veröffentlicht werden. Tatsächlich darf man vermuten, dass Transparenz verhindert werden soll.

Von Hardy Prothmann

Es ist ein Skandal erster Güte und macht einfach nur fassungslos, wie sich der kommunale Spitzenverband “Städtetag” aufführt. Besonders interessant ist die Herabstufung der ehrenamtlich tätigen Gemeinderäte zu “Freizeitpolitikern”.

Dokumentation der Anzeige:

Der Städtetag Baden-Württemberg macht im Wesentlichen geltend, dass die Veröffentlichung personenbezogener Informationen auf der von Ihrem Verein betriebene Internetplattform http://www.abgeordnetenwatch.de datenschutzrechtlich unzulässig sei bzw. die schutzwürdigen Interessen der Mitglieder der kommunalen Volksvertretungen höher zu gewichten sind, als die durch die Plattform erzeugte Transparenz die Tätigkeit der kommunalen Einrichtungen. Nach Auffassung des Städtetages sei eine Nennung der Mitglieder nur zulässig, wenn dies nicht gegen den Willen der Betroffen erfolgt. Es handele sich bei diesen Mitgliedern, anders als bei Mitgliedern der Landesparlamente oder des Bundestages, um Freizeitpolitiker. Sie seien daher schutzwürdiger als Berufspolitiker und unterlägen nicht denselben Transparenzanforderungen, wie dies bei den Volksvertretungen auf Landes- bzw. Bundesebene der Fall sei.

Sicher erhalten die Gemeinde- und Stadträte nur eine Aufwandsentschädigung und gehen sonst anderen Berufen nach – oder sind oft auch schon Rentner. Tatsächlich werben sie im Vorfeld von Kommunalwahlen mit ihrem Namen und Fotos für sich, treten bei öffentlichen Veranstaltungen häufig als Vertreter von Parteien vor Ort auf, Medien zitieren die Gemeinderäte regelmäßig und auf den Homepages vieler Gemeinden sind Fotos und Kontaktdaten der Gemeindratsmitglieder veröffentlicht.

Der Städtetag, der mehr oder weniger ein Bürgermeisterverein ist und deren Interessen vertritt, hat vielleicht noch nicht bemerkt, dass Gemeinderäte Jahr für Jahr über Millionensummen entscheiden, alle Haushalte zusammengenommen über mehrere Milliarden Euro öffentlicher Steuergelder. Die Hauptaufgabe der Gemeinderäte ist die Entscheidung über die Mittelverwendung des Haushalts.

Schutzwürdige Daten?

Die Daten, die abgeordnetenwatch.de erfasst und veröffentlicht unterscheiden sich nicht wesentlich von den Daten, die man selbst recherchieren kann und die in den meisten Fällen von den Gemeinderäten freiwillig veröffentlicht werden. Es gibt allerdings einen Unterschied zu Gemeindeseiten: Man kann den Politikern Fragen stellen und dann schauen, ob und wie diese beantwortet werden. Dadurch wird Transparenz erzeugt und die Öffentlichkeit erhält wesentliche Informationen zur freien Meinungsbildung.

Wer im Jahre 2012 nicht bereit ist, sich den Fragen der Bevölkerung zu stellen, der sollte auch nicht bereit sein, sich als Kommunalpolitiker wählen zu lassen. Denn als Gemeinderat trifft man keine “Privatentscheidungen”, sondern wirkt an der Gestaltung des öffentlichen Lebens und der Infrastruktur einer Kommune aktiv mit. Man wird als Person und nicht als “Neutrum” gewählt.

Dialog vs. Politikverdruss

Der Politikverdruss ist häufig schon so groß, dass viele Bürger die Gemeinderatssitzungen nicht mehr besuchen. Allzu häufig handelt es sich um “Closed-Shops” – wichtige Entscheidungen sind schon vorher ausgeklüngelt worden. Echte Debatten finden kaum statt. Und statt sich Fragen der Öffentlichkeit zu stellen, will der Städtetag nun erreichen, dass dieses bürgerferne System so gut es geht geschützt bleibt.

Ein Beispiel: In Heddesheim hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Joseph Doll unsere Redaktion über einen Heidelberger Anwalt, der häufig für Gemeinden tätig ist, abmahnen lassen. Der Grund: Wir sollten Aussagen unterlassen. Das haben wir nicht gemacht, sondern reihenweise Aussagen erneut veröffentlicht, weil sie wesentlich für die Meinungsbildung sind.

Wir haben geantwortet, dass wir das gerne gerichtlich feststellen lassen, ob ein CDU-Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender ein Foto von sich auf einer öffentlichen Veranstaltung per Abmahnung verhindern kann. Wir haben dann nichts mehr vom Anwaltsbüro gehört.

Es ist absolut unverständlich, wenn Gemeinderäte einerseits voller Stolz über ihr Amt gerne bei Festen oder anderen Anlässen auftreten und sicher auch die ein oder andere Vergünstigung in Anspruch nehmen und andererseits verlangen, dass sie ansonsten Privatpersonen mit hohen schutzwürdigen Interessen sind und sie sich einem Dialog verweigern.

Der Gemeinderat ist das Hauptorgan der Gemeinde. Hier wird über Wohl und Wehe der Kommunen entschieden. Und gewählte Vertreter dieser Gremien täten gut daran, endlich zu verstehen, dass sie auch während der Amtszeit der Öffentlichkeit gegenüber verpflichtet sind und sich mit den Bürgern austauschen und nicht nur, wenn Kommunalwahl ist.

Wir werden abgeordnetenwatch.de dabei unterstützen, schnellstmöglich auf für die Gemeinden in Nordbaden diesen Service anbieten zu können. Wer uns dabei unterstützen möchte, kann uns schreiben: redaktion(at)rheinneckarblog.de

Hintergrund:

abgeordnetenwatch.de

abgeordnetenwatch.de ist der direkte Draht von Bürgerinnen und Bürgern zu den Abgeordneten und Kandidierenden. “Bürger fragen – Politiker antworten” ist der Kern des Portals. Der öffentliche Dialog schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker. Denn alles ist auch Jahre später noch nachlesbar. Daneben werden auf abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten und ihre Nebentätigkeiten öffentlich. Mit monatlich fast 400.000 Besucherinnen und Besuchern sowie gut 4 Mio. Seitenabrufen ist abgeordnetenwatch.de das größte politische Dialogportal Deutschlands. (Quelle: abgeordnetenwatch.de)

Städtetag

Der Städtetag Baden-Württemberg ist ein kommunaler Spitzenverband, dem 180 Städte des Landes Baden-Württemberg mit insgesamt rund 6,3 Millionen Einwohnern angehören. Mitglieder sind außerdem der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die badenova AG & Co. KG., der badische Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV), die Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. (WGV) und der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU). Der Städtetag ist privatrechtlich als eingetragener Verein organisiert. Er ist unabhängig von staatlicher Aufsicht und staatlichen Einflüssen, Zuschüsse werden nicht gewährt. Der Städtetag ist Mitglied und Landesverband des Deutschen Städtetages. Der Städtetag Baden-Württemberg hat eine Geschäftsstelle mit Sitz in Stuttgart. (Quelle: Wikipedia)

Streife im Quadrat

Mannheim, 25. Mai 2012 (red/pol) Die Polizei Mannheim sucht Nachwuchskräfte. Einen besonderen Schwerpunkt möchte man auf Bewerber mit Migrationshintergrund legen. Besonders für die Quadratestatt mit ihrer multikulturellen Bevölkerung, können diese Bewerber von Vorteil sein.

Information der Polizei Mannheim:

“Mit einem eigenen Internetauftritt und weiteren technischen Neuheiten ist das Polizeipräsidium Mannheim auf Nachwuchssuche.
Unter www.streife-im-quadrat.de wurde ein attraktives Informationsangebot erstellt, das direkt auf den Kreis der Berufsinteressenten zugeschnitten ist.
Ein besonderes Augenmerk legt die Internetseite auf die Suche nach Bewerbern mit ausländischen Wurzeln. “Wir sind eine offene Polizei und wollen den Vorteil einer kulturellen Vielfalt für die Arbeit der Polizei nutzen. Durch den hohen Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund in Mannheim haben wir gute Chancen, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für uns zu gewinnen“, antwortet Projektleiter Joachim Scholl, Leiter des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt.
Damit die Web-Site gut frequentiert wird, wurde auf allen Streifenwagen des Polizeipräsidiums ein QR-Code angebracht. Am Polizeiberuf interessierte Jugendliche können so mit ihrem Smartphone den Wegweiser zur neu gestalteten Internetseite einlesen.
„Wir haben sehr viele Kolleginnen und Kollegen gewinnen können, die sich bereit erklärt haben, bei dieser Nachwuchskampagne aktiv mitzuwirken.
Wichtig ist uns der Bezug zu Mannheim, was durch die Wahl des Logos und die Motive der erstellten Fotos und Videos deutlich zum Ausdruck gebracht wird“, betont Polizeipräsidentin Caren Denner.
Das Internetangebot unter www.streife-im-quadrat.de beinhaltet neben einem Einstellungscheck auch aktuelle Termine zu Informationsveranstaltungen und Bewerbertrainings. “Zu fast allen Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Polizei können wir auf unserer Seite eine Antwort präsentieren”, so Projektmitglied Michael Schwenk.
Zur Steigerung der Chancen bei der Einstellungsprüfung wurden eigens für die Berufsinteressenten Videos zum sportlichen Auswahltest der Polizei produziert und online gestellt. „Wir wollen unseren potentiellen Nachwuchs optimal auf die Tests vorbereiten und haben hierfür spezielle Trainings in unserem Beratungsangebot.
So lernen wir unsere zukünftigen Auszubildenden bereits frühzeitig kennen und können uns ein Bild über ihren Fitnesszustand machen.“ erläutert Einstellungsberaterin Bianca Erbs.
In dem noch bis Ende 2012 laufenden Projekt sollen in Kooperation mit Institutionen und Vereinen sowie dem Migrationsbeirat der Stadt Mannheim außerdem Aktionsveranstaltungen durchgeführt werden, mit dem Ziel, qualifizierten Nachwuchs zu finden.
Interessierte sind herzlich eingeladen, die Internetseite unter www.streife-im-quadrat.de zu besuchen.”
Singen für Kinderrechte

200 Kinder in einem Musical

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Beim Kindermusical machen sich die Darsteller Gedanken über die Rechte der Kinder.

 

Hirschberg, 25. Mai 2012. (red/cr) Rund 650 Zuschauer kamen an den beiden Spieltagen in die Karl-Drais-Schule, um sich das Musical der Grundschulklassen zum Thema Kinderrechte anzuschauen. Ein toller Erfolg für die Kinder.

Von Christian Ruser

Schon bei der Anmoderation nehmen die Kinder Konrektor Robert Rodenberg das Mikro aus der Hand.

Die Aula der Karl-Drais-Schule ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auf den Treppen und auf der Galerie haben sich Eltern ihre Fotos in Position gebracht.

Das Musical, auf das sich die Zuschauer freuen können haben die Schüler der Grundschulen in Leutershausen und Großsachsen seit Monaten einstudiert. Während die Chöre oft jede Woche eine schulinterne Probe hatten, kamen sie nur drei Mal zu einer Gesamtprobe in die Karls-Drais-Schule. Erst bei der Generalprobe wurden die Schüler von der achtköpfigen Jazzcombo begleitet.

Auch Kinder haben Rechte

Das Musical erzählt die Geschichte der drei Freundinnen Sarah, Grace und Hanna. Sarah hat oft Streit mit ihrer Mutter und fragt sich oft, was sie machen kann, um ihre Wünsch durchzusetzen. Gerne hätte sie so einen coolen Opa wie Grace. Doch schnell muss sie merken, dass Halbwaise Grace ihren Opa zwar gern hat, aber ihren toten Vater und ihre im Krankenhaus liegende Mutter sehr vermisst.

Sarah, Grace und Hanna (v.r.) spielen bei Opa Simon (hinten) mit drei junge Kätzchen.

Sarah merkt, dass es ihr eigentlich mit ihrer Mutter nicht so schlecht geht. In Alltagssituationen denkt sie darüber nach, dass es Kinder gibt, denen Grundversorgung wie Kleidung, Nahrung und Obdach fehlen.

Die drei Freundinnen beschließen sich aktiv einzusetzen und in ihrem Umfeld über Kinderrechte zu sprechen. Diese sind 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden.

Eine unglaubliche Leistung

Dirigentin Henriette Götz hat es geschafft. Die gesamte Vorstellung hat sie die acht Musiker, und gut zweihundert Kinder im Griff. Das sie selbst viel Spaß daran hat. Bei jedem Lied singt und Tanzt sie mit.

Henriette Götz ist stolz auf die Kinder.

Auch das Ergebnis ist für eine Schulveranstaltung auf sehr hohem Niveau. Bei zwölf Liedern singt der Chor mit und vor allem die Hauptdarstellerinnen Romy Ullmann (Sarah), Lilly David (Hanna) und Rebekka Brunn (Grace) spielen überzeugend, textsicher  und singen ungehemmt vor Publikum.

Die Leistung honoriert das Publikum nach jedem Lied mit Applaus. Besonders wenn die Kinder sehr erwachsen über sich selbst reflektieren, beispielsweise wenn Sarah eingesteht selbst sehr “impulsiv” zu sein, lacht das Publikum.

Das Musical hat an den beiden Spieltagen etwa 650 Zuschauer angezogen. Dass sie alle gut unterhalten gefühlt haben, wird nach dem Stück deutlich. Bei einem warmen Frühsommerabend wird im Schulhof noch getrunken, geplaudert und die Ausstellung über Kinderrechte betrachtet. Denn nicht nur im Stück sind den Schülern Kinderrechte wichtig.

Einen Teil der Einnahmen werden sie an Hilfsorganisationen spenden.  Auch wollen sie sich bei Unicef als Juniorbotschafter bewerben.

Glücklich nach erfolgreicher Darstellung, genießen die Kinder ihren Beifall.

Kriminalstatistik wird dem Gemeinderat vorgelegt

“Auf der Insel der Glückseligen?”

Hirschberg, 25. Mai 2012. (red/sap) Kriminalhauptkommissar Ludwig Hillger von der Kriminalaußenstelle und Polizeioberrat Jürgen Helfrich, Leiter des Polizeireviers Weinheim,  waren am vergangenen Dienstag an den Ratstisch gekommen, um den Gemeinderat über die Kriminalstatistik von Hirschberg für die Jahre 2010/2011 zu informieren. Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hirschberg ist gestiegen.

Von Sabine Prothmann

In Hirschberg gab s im Jahr 2011 eine leichte Steigerung von 25 Straftaten, erklärte Bürgermeister Manuel Just eingangs.

Aber alles in allem, so Just, “leben wir hier an der Bergstraße, in Hirschberg auf der Insel der Glückseligen”.

Ganz so wollte es der Chef des Polizeireviers Weinheim, Jürgen Helfrich, nicht stehen lassen, “für uns ist jede Straftat eine zuviel”.

Insgesamt liege Hirschberg im Landestrend. Im gesamten Bereich der Polizei-Außenstelle Weinheim seien die Straftaten angestiegen – von 3175 auf 3401.

“Das Dunkelfeld bleibt verborgen”

Diese Zahlen beziehen sich natürlich nur auf das “Hellfeld”, das “Dunkelfeld bleibt verborgen”, so Helfrich.

In Hirschberg rage kein bestimmtes Phänomen heraus. Die Polizei musste weder wegen Sexualdelikten, noch wegen Raub, Brandstiftungen oder gar Morddelikten ermitteln.

“Sie leben sehr sicher”, bestätigte Helfrich. Trotz der Infrastruktur mit einer guten Verkehrsanbindung und “einer Bürgerschaft, die auf der Opferseite stehen könnte”.

Die Straftaten sind im Jahr 2011 von 190 auf 215 gestiegen, doch das sei nicht besorgniserregend, erklärte der Chef des Weinheimer Polizeireviers.

Die Aufklärungsquote liege bei 35,2 Prozent. Und auch das entspreche dem Schnitt im Revier und im Rhein-Neckar-Kreis.

“Wir sind auf die aktive Mithilfe der Bevölkerung angewiesen” – nach dem Motto “beistehen statt rumstehen”.

Im Bereich der Körperverletzungen auf öffentlichen Plätzen konnte man einen deutlichen Rückgang von 50 Prozent – von zehn auf fünf – verzeichnen.  Bei vier Fällen handle es sich dabei um gefährliche Körperverletzungen.

Im Bereich der Straßenkriminalität dagegen gab es nahezu eine Verdoppelung von 35 auf 68 Delikte.

Wohnungseinbrüche auf hohem Niveau

Auch bedingt durch die verkehrsgünstige Lagen seien die Wohnungseinbrüche auf einem hohen Niveau, im Jahr 2009 gab es fünf, 2010 18 und 2011 16 Einbrüche, berichtete Helfrich.

Bei den Rohheitsdelikten konnte Helfrich wiederum Positives vermelden, hier gab es einen Rückgang von 15 auf neun Fälle, darunter gab es keinen Raub und nur eine Tat der Nachstellung (Stalking).

Die Zahl der Vermögensdelikte blieg gleich bei 33. Es gab 15 Fälle der Sachbeschädigung und 28 Diebstähle, davon 16 an Kraftfahrzeugen, und zwei Graffitis.

Von den 86 Tätern waren 67 männlich und 19 weiblich. Der Anteil von nichtdeutschen Tätern lag bei 25,6 Prozent.

Unter den Tätern waren neun Kinder, elf Jugendliche und zehn Heranwachsende, 56 Erwachsene und davon 28 über 40 Jahre.

Kriminalhauptkommissar Ludwig Hillger von der Kriminalaußenstelle berichtete, erfreulicherwiese habe es in Hirschberg in den vergangenen beiden Jahren keinen Sexualdelikt gegeben. Die Wirtschaftskriminalität sei jedoch angestiegen.

“Wir kriegen keinen Fuß rein”

Hillger verwies zudem auf drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz – jedes Mal ging es um Cannabis.

Das sei eine recht geringe Zahl, “aber das ist nicht die Wirklichkeit.” Das hieße lediglich “wir kriegen keinen Fuß rein”.

Helfrich bezeichnete die Betäubungsmittelkriminalität als “Holkriminalität”, “wo wir hinschauen, haben wir Fälle”.

Gemeinderat Werner Volk (FW) wollte wissen, ob der Anstieg der Wohnungseinbrüche auch auf die fehlende Manpower im Polizeirevier zurück zu führen sei.

Helfrich sah darin keinen unbedingten Zusammenhang und bemerkte, dass es sich oft um Einbrüche am hellichten Tag handelte, verübt von jugendlichen reisenden Tätern.

Auf Rückfrage von Eva-Marie Pfefferle (SPD) musste Helfrich zugeben, dass die Aufklärungsquote bei Einbrüchen bei lediglich 6,3 Prozent liege.

Etwas unpassend brachte Gemeinderat Hartmut Kowalinski (FDP) den Anstieg der Einbrüche mit dem Erscheinen der Erntehelfer und den Rückgang mit deren Verschwinden in Zusammenhang.

Helfrich wollte sich dazu nicht äüßern.

Prävention in Schulen ist wichtig

Ludwig Hillger betonte die Wichtigkeit von frühzeitiger Kriminalprävention. Er besuche viele Schulen -vornehmlich die 7. und 8. Klassen – und auch andere Institutionen und klärt dort über Rauschgift- und Sexualdelikte auf. Auch gegen eine Teilnahme der Polizei am nächsten Gemeindetag in Hirschberg spreche nichts, sagte er auf Rückfrage.

Eine allgemeine Präsens sei aber bei einer Person auf rund 80.000 Einwohner schwer zu erreichen.

Auf die Spielhallenproblematik angesprochen, sagte Jürgen Helfrich, “wir haben keine Probleme mit den Spielhallen”, aber, so wiederum Hillger, hätte es in jüngster Vergangenheit vermehrt Raubüberfälle auf Spielhallen gegeben.

Vorschlag der GLH bekommt keine Zustimmung

Mobilfunkanlage bleibt auf dem Dach der Heinrich-Beck-Halle

Hirschberg, 24. Mai 2012. (red/sap) In der Gemeinderatssitzung in Hirschberg musste über die Vertragsverlängerung der Mobilfunkanlage auf dem Dach der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen beraten und entschieden werden. In einer Pressemitteilung im Vorfeld der Sitzung forderte die GLH, die Gemeinde Hirschberg solle die Chance zur Neupositionierung der Mobilfunkmasten nutzen und den Vertrag für Standort Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen nicht verlängern.

Von Sabine Prothmann

Seit 1999 betreibt die Deutsche Telekom bzw. die Deutsche Funkturm GmbH auf dem Dach der Heinrich-Beck-Halle eine Mobilfunkbasis. Die Vertragslaufzeit wurde seinerzeit auf zehn Jahre festgelegt. Mit Ablauf verlängert sich die Vertragslaufzeit stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn der Vertrag nicht sechs Monate vor Ablauf des jeweiligen Verlängerungszeitraums gekündigt wird.

Zusätzlich zu dem Vertrag über die Standortnutzung für die GSM-Technik, wurde mit der DeTe Immobilien im Mai 2001 ein Nachtrag zum Nutzungsvertrag abgeschlossen, der es der Telekom ermöglicht hätte, den Standort jeweils den aktuellen technischen Gegebenheiten auszubauen.

Im Jahr 2001 formierte sich eine Bürgerinitiative, die später den Agenda Arbeitskreis “Handymast” bildete, gegen diese Anlage.

Die Gemeinde Hirschberg veranlasste daraufhin eine EMV-Messung (EMV = Elektomagnetische Verträglichkeit) durch ein unabhängiges Institut, um die reale Belastung durch elektromagnetische Strahlung im Umkreis der Heinrich-Beck-Halle zu ermitteln.

Das Ergebnis belegte, dass die maximal gemessenen Werte (0,012 W/qm), die durch das Bundesimmissionsschutzgesetz erlaubten Grenzwerte (4,65 W/qm), um den Faktor 400 unterschritten. Der maximal gemessene Mittelwert lag mit 0,0047 W/qm sogar um den Faktor 989 unter den gesetzlichen und noch immer um den Faktor 9 unter den wesentlich strengeren Schweizer Anlagegrenzwerten für Wohnbereiche.

Trotzdem wurden in Zusammenarbeit mit T-Mobile seinerseits sowohl die Sendeleistung der Anlage insgesamt reduziert, als auch die östlichen Antenne so ausgerichtet, dass die Hauptstrahlungsrichtung über den evangelischen Kindergarten hinweg geht.

Eine Verlegung scheiterte an einem fehlenden, geeigneten, alternativen Standort und der in diesem Falle zu erwartenden Kosten.

Der Gemeinderat sollte jedoch zum Ablauf des Vertrages entscheiden, ob der Vertrag gekündigt oder verlängert werden sollte.

Aufgrund der unklaren Verhältnisse, verzichtete die Telekom, trotz des bestehenden Vertrages, auf den Ausbau der Anlage auf UMTS.

Der ATU hatte in seiner Sitzung im Februar 2008 über eine mögliche Kündigung beraten und empfahl dem Gemeinderat eine Fortführung des Vertrages, darauf beschloss der Gemeinderat den Vertrag nicht zu kündigen.

Standort soll auf den UMTS-Standard erweitert werden

Die Telekom möchte den Standort nun auf den UMTS-Standard (ggf später auf LTE – Long Term Evolution bzw. “Digitale Dividende”) erweitern.

Da die momentane Vertragslage eine jährliche Kündigung seitens der Gemeinde Hirschberg gestattet, sieht sich die Telekom nicht in der Lage, den Ausbau ohne eine vertragliche Standortsicherung durchzuführen.

Alle einschlägigen medizinischen Untersuchungen der vergangenen Jahre, konnten eine Schädlichkeit von Mobilfunk-Emissionen nicht belegen. Da außerdem alle anderen Netzbetreiber im Ortsteil Leutershausen bereits UMTS als mobile Datenverbindung anbieten, wäre es aus Wettbewerbsgründen bedenklich, der Telekom den Ausbau zu verweigern. Zu erwähnen gilt es ferner, dass eine Realisierung auf einem Privatgrundstück ohne größere Voraussetzungen ebenfalls möglich ist.

Der Wunsch der Telekom nach einer neuen Vertragslaufzeit von 20 Jahren wird jedoch von der Verwaltung kritisch gesehen. Die Verwaltung schlägt daher dem Verwaltungsausschuss vor, nur eine Vertragslaufzeit von zehn Jahren mit einer Option auf weitere fünf Jahre anzubieten.

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am 09. Mai 2012 über diesen Sachverhalt beraten und empfiehlt dem Gemeinderat eine Verlänerung des Vertrages.

In ihrer Pressemitteilung hatte die GLH erklärt, sie sei schon bei der ursprünglichen Entscheidung mit diesem Standort nicht einverstanden gewesen und werde einer Verlängerung des Pachtvertrages ohne Änderungen auch dieses Mal nicht zustimmen. In der Begründung hieß es:

Ernstzunehmende Studien liefern deutliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken.

Nachweislich gäbe es keine Schädigung für Gesundheit und Umwelt, erklärte jedoch Bürgermeister Manuel Just.

Durch eine Mastversetzung an den Standort Hilfeleistungszentrum, also an den Rand der Gemeinde, so Just, werde im Gegenteil die Gesamtbilanz der Strahlungsbelastung höher:

Je weiter der Mast wegsteht, desto mehr fahren die Endgeräte ihre Leistung hoch.

Zudem könne jede Privatperson einen Mast aufstellen, da spreche gesetzlich nichts dagegen. Auf die rund 6.000 Euro, die die Mobilfunkanlage der Gemeinde einbringt, zu verzichten, sei, so Just, “fahrlässig”.

Und auch Gemeinderat Dr. Jörg Boulanger (CDU) erklärte:

Der BUND-Vorsorgewert ist kein gesetzlicher Grenzwert und ist wissenschaftlich nicht belegt.

Oliver Reisig (FDP) bezeichnete eine Standortversetzung als “Placebo-Effekt”, nach dem Motto, was man nicht sieht, schadet nicht:

Aber wenn wir die Strahlenbelastung gering halten wollen, ist die Nähe von Vorteil.

“Es gibt Effekte, aber keine medizinischen Effekte. Die Untersuchungen haben der wissenschaftlichen Prüfung nicht Stand gehalten”, so Dr. Horst Metzler (SPD). Man sei gut beraten den Standort zu behalten und den Prozess durchaus kritisch zu begleiten.

Es gäbe genau zwei Dinge, die ein Umdenken erforderlich machten, das seien zum einen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und andere gesetzliche Grundlagen, sagte Just. Für ein Gutachten, dass 3000 bis 3500 Euro kosten würde, sehe er keinen Grund.

Thomas Herdner (GLH) ging den Bürgermeister an:

Sie können nicht beurteilen, ob Mobilfunk schädlich ist. Ich komme mir vor wie im Mittelalter und die Erde ist noch eine Scheibe.

Der BUND-Vorsorgewert sei der richtige Wert, so Herdner:

Die Schweizer und Wiener kümmern sich anders um ihre Bürger.

Bürgermeister Just reagierte gelassen und sagte:

Was Sie über mich gesagt haben, gilt auch für Sie. Sie lesen Fachliteratur, ich auch.

Bei drei Gegenstimmen (GLH) wurde der Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Vertrag mit der Deutschen Funkturm GmbH für den Standort Heinrich-Beck-Halle, für eine Laufzeit von zehn Jahren mit einer einmaligen Option auf weitere fünf Jahre angenommen.

 

Gemeinderatssitzung am 22. Mai 2012

Zehn weitere Plätze für die Kleinkindbetreuung

Postillion-2

Hirschberg, 23. Mai 2012. (red/sap) Monika Maul-Vogt ist neue Vertreterin der Gemeinde Hirschberg im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße. Der Postilliion e.V. erweitert sein Krippenangebot in Leutershausen.

Martin Stöhrer war seit 1977 Mitglied im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße und seit 1995 dessen Vorsitzender. Martin Stöhrer bat nun aus Altersgründen ihn von diesem Ehrenamt zu entbinden.

Die Verwaltung der Gemeinde Hirschberg schlug nun vor die Gemeinderätin Monika Maul-Vogt GLH) als Vertreterin der Gemeinde in den Vorstand des Vereins zu bestellen.

Als 3. Vorsitzende des Hirschberger Kulturförderveins sei Monika Maul-Vogt besonders für diese Aufgabe geeignet, erklärte Bürgermeister Manuel Just.

Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Krippenangebot in Hirschberg wird erweitert

In der Bahnhofstraße 16 in Leutershausen werden künftig zehn weitere Kinder betreut. Foto: Hirschbergblog.

Als nächster Punkt stand die Erweiterung des Krippenangebots in Leutershausen in der Bahnhofstraße auf der Tagesordnung.

Seit Oktober 2007 betreibt der Postillion e.V. die Kinderkrippe in der Bahnhofstraße 16 mit 10 Plätzen. Dzrch das Freiwerden einer zusätzlichen Wohnung im ersten Stock des Gebäudes soll das Platzangebot auf 20 Plätze erweitert werden.

Diese zehn Plätze sollen zusätzlich zu den 30 geplanten Plätzen an der Rheinstraße das Hirschberger Krippenangebot, voraussichtlich zum 01. November 2012, erweitern und sind insbesondere durch ihre zentrale Lage im Ortsmittelpunkt von Leutershausen von besonderer Bedeutung.

Der mit dem Postillion e.V. abgeschlossene Betriebskostenvertrag vom 01. Januar 2011 wird durch einen neu abzuschließenden Betriebskostenvertrag über zwei Krippengruppen ersetzt.

Der Mietvertrag zwischen Vermieter und Postillion wird für die Dauer von 25 Jahren abgeschlossen – dies ist Voraussetzung für die Zuschussfähigkeit über das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Zusätztlich soll ein Zusatzvertrag mit der Gemeinde Hirschberg abgeschlossen werden, dieser ist zur Klärung eventueller Ansprüche bei vorzeitiger Beendigung des Mietverhältnisses notwendig. Die erfolgt im nichtöffentlichen Teil und ist Voraussetzung für die Umsetzung der hier zu fassenden Beschlüsse.

Im Ausschuss für Kinderbetreuung am 15. März 2012 und in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 09. Mai wurde die Erweiterubg der Krippe um 10 Plätze befürwortet.

Bürgermeister Manuel Just erklärte, mit diesen zehn weiteren Plätzen in der Bahnhofstraße und den 30 Plätzen in der Rheinstraße liege Hirschberg mit künftig 103 Plätzen  bei einer Versorgungsquote von 40,4 Prozent.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Beschlussvorschlag zu.

Vereinsförderung

Der Gemeinderat legte für das Haushaltsjahr 2012 für die Vereine Oldtimerclub Leutershausen e.V. und ebenfalls für den Förderverein der Katholischen öffentlichen Bücherei einen Grundzuschuss von 105 Euro fest.

Nach der Anregung durch Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD) erklärte der Bürgermeister, dass man besonders bei Fördervereinen auch zukünftig darauf achten werde, dass die Vereine am öffentliche Leben teilnehmen.

Der Grundzuschuss wurde einstimmig beschlossen.

Weitere Berichte folgen.

GLH fordert Standortverlegung

Mobilfunkanlage auf dem Dach der Heinrich-Beck-Halle

Hirschberg, 22. Mai 2012. (red/pm) In der heutigen Gemeinderatssitzung in Hirschberg soll über die Vertragsverlängerung der Mobilfunkanlage auf dem Dach der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen beraten und entschieden werden. In einer Pressemitteilung fordert die GLH, die Gemeinde Hirschberg solle die Chance zur Neupositionierung der Mobilfunkmasten nutzen und den Vertrag für Standort Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen nicht verlängern.

In der Pressemitteilung heißt es weiter die GLH-Fraktion sei schon bei der ursprünglichen Entscheidung mit diesem Standort nicht einverstanden gewesen und werde einer Verlängerung des Pachtvertrages ohne Änderungen auch dieses Mal nicht zustimmen.

Als Begründung führt die GLH an:

Viele Befürchtungen hinsichtlich der langfristigen Risiken durch die unmittelbare Exposition von Mobilfunkstrahlung, die schon vor über 10 Jahren benannt wurden, haben sich inzwischen eher verdichtet als dass sie ausgeräumt werden konnten. Ernstzunehmende Studien liefern deutliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken.

Langzeitwirkungen können noch gar nicht benannt werden, weil diese Art von Belastung noch nicht lange genug existiert. Wissenschaftler und vor allem Ärzte fordern daher einen medizinischen Vorsorgewert an dem entlang sich ein Standortkonzept für Mobilfunkanlagen im öffentlichen Raum orientiert. Dieser Paradigmenwechsel, weg von gesetzlich festgelegten Grenzwerten hin zu menschenschützenden Vorsorgewerten, ist der bessere Weg.

Die Sporthalle liege in unmittelbarer Nähe zweier Kindergärten sowie der Grund- und Werkrealschule und deshalb müsse sich die Entscheidung für den Weiterbetrieb am Gesundheitsschutz der Bevölkerung orientieren.

Deshalb schlägt die GLH eine Verlagerung des Sendemastes an den Ortsrand, auf oder neben das neu errichtete Hilfeleitungszentrum am Sportgelände vor. Die in dem Vertrag festgelegten Pachtgebühren für die Nutzung des gemeindeeigenen Standortes gingen Hirschberg dadurch nicht verloren. Wäre der Betreiber bereit diesen neuen Standort zu akzeptieren, könne sich die GLH auch vorstellen, einem solchen Standortvertrag zuzustimmen, heißt es weiter.

Gleichzeitig biete der neue Standort auch Möglichkeiten der Erweiterung, sowohl beim Ausbau neuer Technik als auch als Sammelstandort zur möglichen künftigen Verlagerung weiterer Sendestationen anderer Betreiber, die derzeit ebenfalls in den Ortmitten positioniert sind (etwa Feuerwehrhaus Leutershausen).

Am 14. Juni 2012

Sponsorenlauf zugunsten der Aktion “Spende Deine Hände”

Hirschberg, 22. Mai 2012. (red/pm) Sponsorenlauf zugunsten der Aktion “Spende Deine Hände”.

Information der Karl-Drais-Schule:

“Schüler der Klassen 1 bis 6 der KDS Hirschberg unterstützen am Donnerstag, 14. Juni 2012, den “Sozialen Tag 2012″ der Initiative “Schüler helfen leben” mit einem Sponsorenlauf auf dem Schulgelände in Leutershausen.

Die Klassen starten im ca. 15-20-Minuten-Takt, beginnend mit Klasse 1. im Zeitraum von 8:45 Uhr bis 13:05 Uhr.

Schüler ab Klasse 7 der KDS Hirschberg suchen sich an diesem Tag einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn an “Schüler helfen leben”.

Schüler am Standort Heddesheim unterstützen den “Sozialen Tag” mit einer Reinigungsaktion in der Gemeinde. Herr Bürgermeister Kessler und die Gemeinde Heddesheim unterstützen
das Projekt mit 300 Euro.

Unterstützt wird von “Schüler helfen leben” diesmal ein Projekt zur Wiedereingliederung straffällig gewordener Jugendlicher auf dem Balkan.”

Infos: www.schueler-helfen-leben.de

Am 23. und 24. Mai in der Karl-Drais-Schule

Kindermusical-Projekt: “Jedes Kind hat eine Stimme”

Hirschberg, 22. Mai 2012. (red/pm) Aufführung eines Kindermusicals in der Karl-Drais-Schule am 23. und 24. Mai 2012.

Information der Karl-Drais-Schule:

“Am Mittwoch, 23. Mai, und Donnerstag, 24. Mai, lädt die Karl-Drais-Schule zu den Aufführungen des Kindermusicals “Echte Kinderrechte” der 3. und 4. Klassen der Karl-Drais-Schule, der Grundschule Großsachsen und desevangelischen Kinderchors “Die Ohrwürmer” ein.

Beide Aufführungen finden jeweils um 19:00 Uhr in der Aula der Karl-Drais-Schule (Hirschberg) statt.

Ab 18 Uhr können sich alle Interessierten bei einem Sektempfang in einer parallel stattfindenden Ausstellung
über Kinderrechte informieren.

Der Erlös wird an ein Kinderprojekt gespendet.”

Info: Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro/Erwachsene und 5 Euro/Schüler+Studenten gibt es bei Schreibwaren Schuhmann (Gro), Raumausstattung Bock (Leu) und im Sekretariat der Karl-Drais-Schule (Mo-Fr 8:30 – 11:00 Uhr).