Sonntag, 26. Mai 2013

Aus dem Hirschberger Gemeinderat

Treppenanlage “Am Mühlgraben” wird erneuert

Hirschberg, 25. April 2012. (red/sap) Im Gemeinderat, 24. April 2012, wurde über die Treppenanlage “Am Mühlgraben”, Großsachsen beraten. Auch die Auftragsvergabe für die Schlauchwaschanlage und die Funkanlage für das Kommunale Hilfeleistungszentrum stand auf der Tagesordnung.

Die Treppenanlage von der „Hintergasse“ in den „Mühlgraben“, Großsachsen, befindet sich in einem baulich sehr bedenklichen Zustand, berichtete der Bürgermeister.

Viele Stufen der Sandsteintreppe seien sehr stark abgenutzt und haben sich um mehrere Zentimeter verschoben und abgesenkt.

In den zurückliegenden Jahren wurden zwar einige Stufen ausgetauscht, die Anlage lasse sich aber mittlerweile aufgrund der starken Abnutzungen der Unebenheiten und der der großen Asymetrie der einzelnen Stufen zueinander, nur mit großer Vorsicht begehen.

Im zurückliegenden Winter war sogar eine Sperrung der Treppe aus Sicherheitsgründen vorgesehen. Die Treppe führt von der „Hintergasse“ über 25 Stufen hinunter in den „Mühlgraben“ und grenzt beidseits direkt an die Mauern der Nachbargrundstücke. Dadurch bedingt ist ein etwas größerer technischer Aufwand bei der Ausführung.

Für die Erneuerung der Anlage wurde über das Ingenieurbüro E. Schulz GmbH eine Kostenschätzung eingeholt, der zwei Varianten zu Grunde liegen.

Bei Variante 1 wurden Treppenstufen aus Betonfertigteilen mit Natursteinvorsatz gewählt, die Gesamtsumme beträgt 34.100 Euro.

Variante 2 beinhaltet in der Kalkulation Treppenstufen aus rotem Sandstein – wie im Originalzustand. Und liegt bei einer Gesamtsumme von 38.600 Euro.

Als Investititionsmaßnahme wurde im Haushalt 2012 ein Betrag von 39.000 Euro eingestellt.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt empfiehlt die Erneuerung der Treppenanlage zu beschließen. Beide Varianten sollen optional ausgeschrieben werden. Auf eine Asphaltierung des Zwischenpotestes sollte zugunsten eines Pflasterbelags verzichtet werden.

Dieser Empfehlung wurde vom Gemeinderat, bei einer Enthaltung (Dr. Horst Metzler, SPD), zugestimmt.

Schlauchwaschanlage und Funkanlage für das Hilfeleistungszentrum

Die Arbeiten zur Lieferung und Montage einer Schlauchwaschanlage und Funkanlage für das Kommunale Hilfeleistungszentrum wurden beschränkt ausgeschrieben.

Für die Schlauchwaschanlage wurden drei Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, zur Submission haben drei Firmen ein Angebot eingereicht, Für die Funkanlage wurden sechs Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, drei haben ein Angebot abgegeben.

Der günstigste Anbieter für die Schlauchwaschanlage war die Firma Wilhelm Barth GmbH & Co. KG aus Fellbach mit rund 50.000 Euro und damit rund 46.300 Euro unter der Kostenberechnung.

Das günstigste Angebot für die Funkanlage war die Firma Michael Poloczek GmbH aus Uhingen mit rund 41.800 Euro und damit mit rund 1600 Euro über der Kostenberechung.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, den Auftrag an diese beiden Firmen zu vergeben.

Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg

“Insgesamt 125 Jahre kommunalpolitisches Engagement”

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V.l.n.r. Bürgermeister Manuel Just, Martin Heinrich Bitzel und die Gemeinderäte Werner Volk, Fritz Bletzer und Dr. Jörg Boulanger. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 25. April 2012. (red/sap) Gleich fünf Hirschberger Gemeinderäte wurden für ihr kommunalpolitisches Engagement und ihre lange Zeit im Gemeinderat mit der Ehrennadel des Gemeindetages geehrt. Ausgezeichnet wurde auch Martin Heinrich Bitzel für langjährige Tätigkeit im Gutachterausschuss.

Von Sabine Prothmann

Bürgermeister Manuel Just freute sich fünf seiner Gemeinderatsmitglieder und ein langjähriges Mitglied im Gutachterausschuss im Namen des Gemeindetages Baden-Württemberg auszuzeichnen.

In der Gemeinderatssitzung am 24. April 2012 ehrte Bürgermeister Manuel Just Gemeinderat Peter Johe (FW) für 40 Jahre, Fritz Bletzer (FW) für 30 Jahre, Dr. Jörg Boulanger (CDU) für 25 Jahre und jeweils für 10 Jahre Gemeinderatstätigkeit Karl Schnell (CDU) und Werner Volk (FW).

Das sind insgesamt 125 Jahre kommunalpolitisches Engagement

Für die ehrenamtliche Tätigkeit vom 1. März 1988 bis zum 31. Dezember 2011 im Gutachterausschuss ehrte der Bürgermeister Martin Heinrich Bitzel. Den Vorsitz dieses Gremiums hatte Herr Bitzel vom 27. September 1994 bis 31. Dezember 2011 inne.

Werner Volk ist seit 1999 und Karl Schnell (entschuldigt) seit 2001 Mitglied des Hirschberger Gemeinderates.  Beide zeichneten sich durch ihr technisches und umweltechnisches Verständnis aus und “sind Mitglieder im Ausschuss für Technik und Umwelt”, so Just.  Weiter lobte der Bürgermeister die hohe Präsenz im Gemeinderat und in den Ausschüssen, dies sei nicht selbstverständlich, wenn man noch beruftstätig sei.

Die Gemeinderäte Dr. Jörg Boulanger (seit 1984) und Fritz Bletzer (seit 1980) gehörten zur ersten Generation eines Hirschberger Gemeinderates, denn bis 1974 hatten die beiden Ortsteile eigenständige Gemeinderäte, erinnerte Just. Boulanger und Bletzer hätten den Gedanken einer Gesamtgemeinde mitgestaltet.

Die 40-jährige Mitgliedschaft von Peter Johe (genauer sogar seit 1971) bezeichnete der Bürgermeister als etwas Außergewöhnliches.

Peter Johe sei der Letzte im Gremium, der auch schon im eigenständigen Gemeinderat in Großsachsen vertreten war und drei Bürgermeister miterlebt hätte.

In einem Rückblick erinnerte Just an die vielen Projekte, die von den geehrten Gemeinderäten auf den Weg gebracht und begleitet worden waren.

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Gutachterausschuss wurde Ehrengemeinderat Martin Heinrich Bitzel geehrt.

23 Jahre Mitgliedschaft im Gutachterausschuss und die letzten 17 Jahre davon als Vorstand, sei eine beachtliche Leistung, so Just.