Donnerstag, 23. Mai 2013

30. April bis 6. Mai 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 30. April bis 06. Mai 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft unter “Termine”.

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Mittwoch, 02. Mai 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino

Das Duo

Hirschberg. „Viviéndola“ – das ist eine argentinische Redewendung und heißt „das Leben lebend“. Und genau das tun Inga Bachmann und Lalo Martínez mit geballter Energie: in ihren Liedern und auf der Bühne.

“Viviéndola” ist südamerikanisches Temperament und deutscher Chanson: Geschichten, die das Leben schreibt. Sie sind nachdenklich, lustig, traurig, tiefgründig, schräg und liebevoll. Lebendig, eben. Und nie langweilig.

Die Sängerin und Bassistin Inga Bachmann verfasst seit ihrer Kindheit Lieder, Gedichte und Geschichten, singt und spielt Gitarre und Percussion.

Als Songwriterin und Sängerin zeichnet sie sich aus durch ihre wortspielerischen, humorvollen und tiefgründigen Texte, die – gepaart mit ihrer gefühlvollen, authentischen Stimme – das Publikum mitreißen und zwischen Tränen, Lachanfällen und Schadenfreude schwanken lässt.

Der Musiker und Schauspieler Lalo Martínez stammt aus Cordoba, Argentinien. Der Multi-Instrumentalist spielte jahrelang in verschiedenen Musikgruppen, bis er mit “Viviéndola” Latin Jazz und deutschen Chanson verbinden konnte.
Ort: Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 13 Euro / 11 Euro für Förderkreis-Mitglieder. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600. Vorverkauf: Postagentur (Leutershausen) Tel. 06201 – 4881755, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012 , Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684.

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Mittoch, 02. Mai 2012, 18:00 Uhr, Rathaus

Wanderausstellung im Viernheimer Rathaus.

Viernheim. Die spannende Wanderausstellung “Stadt, Land, Heimat” beleuchtet mit einigen ausgewählten Schlaglichtern die Entwicklung des Raums, den wir heute Metropolregion Rhein-Neckar nennen. Ein Raum, der im besten Sinne Menschen bewegt hat und immer noch bewegt. Im Zeitalter der Industrialisierung beginnen die Menschen dorthin zu gehen, wo Arbeit und die Hoffnung auf Wohlstand ist – Strukturen entwickeln sich.

“Stadt, Land, Heimat” – so lautet der Titel der auch für den Schulunterricht ideal geeigneten Ausstellung, die vom 02. bis 20. Mai 2012 im Viernheimer Rathaus – bzw. Rathausfoyer gezeigt wird. Die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Matthias Baaß findet am Mittwoch, 2. Mai, um 18:00 Uhr statt.

Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Doppelquartett “Corda vocale” unter der Leitung von Hermann Wunderle.

Info: Weitere Ausstellungstermine der Wanderausstellung “Stadt, Land, Heimat” in der Metropolregion finden Sie hier.

Ort: Rathaus, Apostelplatz, Viernheim.
 

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Freitag, 04. Mai 2012, Olympia-Kino

Valentin Thurn im Olympia-Kino.

Hirschberg. Mit dem Film “Taste the Waste” hat Valentin Thurn für Furore gesorgt. Kritisch setzt sich der Film mit der Verschwendung von Lebensmitteln auseinander. Am 4. Mai ist Thurn zu Gast im Olympia-Kino in Hirschberg.

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. – Valentin Thurn fragt: Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat dies für uns alle? Und er findet weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen.

Der Förderkreis Olympia-Kino hat den Regisseur Valentin Thurn eingeladen, um im Anschluss an den Film den Zuschauern Rede und Antwort zu stehen.

Valentin Thurn ist ein äußerst engagierter, mit vielen Preisen ausgezeichneter Filmemacher, der vor allem fürs Fernsehen arbeitet und schon viele heiße Eisen angepackt hat.

Ort: Hölderlinstr. 2 , 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 9 Euro. Es empfiehlt sich eine Vorbestellung unter: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

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Die ganz besondere Weinprobe in Majer

Freitag, 04. Mai 2012, 19:30 Uhr, Majer’s Weinscheuer
 

Schriesheim. “Tasting in the Dark” – eine Weinverkostung im Dunkeln am 04. Mai 2012 in Majer’s Weinscheuer.

Sehen, tasten, riechen schmecken, hören – die fünf Sinne sind für uns die wichtigsten Informationsüberträger. Zu einem Großteil verlassen wir uns auf unseren Sehsinn, der uns unsere Umwelt wahrnehmen lässt und uns verschiedene Eindrücke und Situationen erkennen lässt. Doch was passiert, wenn wir den Sehsinn vorübergehend ausschalten?

Sensorik in the dark: schmecken, riechen, tasten und bewegen im Dunkeln. Verkostung von fünf Weinen, dazu werden kleine Appetizer gereicht: Käse, Schokoladentrüffel und verschiedene Brotsorten.

Im Preis inbegriffen ist die musikalische Untermalung sowie ein Überraschungsgeschenk.

Eintritt: 24,00 Euro pro Person, Telefon 06203-61240.
Ort: Bismarckstrasse 40, 69198 Schriesheim.

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Samstag, 05. Mai 2012, 20:00 Uhr, Kulturbühne Alte Druckerei

Weinheim. “Xangpur” präsentiert nach zweijähriger Bühnenabstinenz sein neues Programm “Waldeslust” in der Alten Druckerei.

Die bekannte Mischung aus Pop, Schlagerparodien, Balladen und Comedy wird diesmal mit einer kräftigen Prise Jazz gewürzt und bekommt mit vielen eigenen Songs und Texten ein unverwechselbares Gesicht.

Quer durch die Epochen und Stilrichtungen wird A-cappella- Musik auf unterhaltsame Art und Weise, mit viel hintergründigem Humor dargeboten.

Karten: 15 Euro, Telefon: 06201/81 345.
Ort: Friedrichstr. 24, Weinheim.

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Poetisches mit Stefanie Rieker.

Sonntag, 06. Mai 2012, 19:30 Uhr, Kulturbühne Max

Hemsbach.  Die Kulturbühne Max präsentiert einen “Liederabend” mit Stefanie Riecker, Jonathan Böttcher und Jörg Schreiner am Sonntag, 06. Mai 2012.

Drei Songpoeten der Extraklasse entführen Sie bei diesem gehaltvollen Konzertereignis in eine Liederwelt mit eigenen, deutschsprachigen Kompositionen, die sie mit viel Humor, Tiefgang und sichtbarer Freude präsentieren.

Das Publikum kann sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen und entspannende Musik für alle Sinne genießen!
 

Ort: Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.
Karten: Abendkasse.

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Sonntag, 06. Mai 2012, 11:00 Uhr, Altes Rathaus

Heddesheim. “No Stars – But Stripes” lautet der Titel der nächsten Ausstellung des Kunstverein Heddesheim, die am Sonntag, 06. Mai 2012, im Alten Rathaus eröffnet wird.

Der ausstellende Künstler, Norbert Huwers, studierte an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste Grafik und Malerei bei Klaus Arnold; in der Bildhauerklasse von Wilhelm Loth erprobte er vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen.

Huwers künstlerisches Werk präsentiert sich inzwischen in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen – darunter auch dem renommierten Museum für Neue Kunst/ZKM Karlsruhe, der Sammlung Hoppe-Ritter in Waldenbuch, der Sammlung der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Sammlung der Badischen Stahlwerke, Kehl, der Sammlung der L-Bank, Stuttgart, der Sammlung der SAP-AG sowie der Sammlung Reinhold Würth, Künzelsau.

 Info: Die Ausstellung wird am Sonntag, 06. Mai 2012, um 11:00 Uhr mit einer Vernissage im Alten Rathaus eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2012, immer sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu sehen.
Ort: Altes Rathaus, Unterdorfstraße,  Heddesheim.

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Bis 06. Mai 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Die Ausstellung “Der Garten Gethesemane” im Pflanzenschauhaus des Luisenparks ist noch bis zum 06. Mai 2012 zu sehen.

„Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst“. Das waren laut Matthäus-Evangelium die Worte, die Jesus im Garten Gethesemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete. Der heilige Ort befindet sich am Fuß des Ölbergs in Jerusalem.

Acht uralte knorrige Ölbäume, die hier an diesem historisch wichtigen Ort stehen, gelten als direkte Nachkömmlinge der Bäume, die zu Zeiten von Jesus Christus vor über 2000 Jahren schon standen.

Der Olivenbaum ist einer der robustesten Bäume, die die Natur hervorgebracht hat. Darüber hinaus ist der Ölbaum in vielen Kulturen einer der symbolträchtigsten und wertvollsten Pflanzen überhaupt.

Unsere diesjährige Osterausstellung begibt sich auf die Spuren dieses Heiligen Baumes und erleuchtet seine Wertschätzung in der Menschheitsgeschichte.

Verkostung und Verkauf von Olivenölen an den Sonntagen.

Ort: Pflanzenschauhaus, Luisenpark, Mannheim.
Eintritt: Parkeintritt.

 

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: :-)

Gemeinderat beschließt Taktverdichtung

10-Minuten-Takt in den Morgenstunden und am Nachmittag beschlossen

Hirschberg, 28. April 2012. (red/sap) Im Gemeinderat, 24. April 2012, wurde über die Taktverdichtung der Linie 5 diskutiert und eine Mindestvariante beschlossen. Im 10-Minuten-Takt werden die Bahnen künftig von 6:30 bis 8:30 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr fahren. Mitarbeiter der RNV nahmen zu den Signalisierungsproblemen Stellung.

Bis Mitte des Jahres 2012 wird mit dem Abschluss der Arbeiten in Verbindung mit dem 2-gleisigen Ausbau (ZAB) der OEG-Strecke Schriesheim – Weinheim gerechnet. Damit ist der Ringschluss der Linie 5 beendet, sodass ab diesem Zweitpunkt auch ein neues Fahrplankonzept realisiert werden muss.

Mit der Bezuschussung des zweigleisigen Ausbaus und der Zustimmung aller Beteiligten war auch eine Realisierung der Angebotsverbesserung/Taktverdichtung verbunden. Die Mindestanforderung an eine zeitnah zu realisierende Taktverdichtung sind die Grunde gelegten Prämissen der so genannten Standardisierten Bewertung (SB), die dem Zuschussverfahren vorangestellt war.

Die RNV hat nun verschiedene Varianten der Taktverdichtung vorgestellt und monetär bewertet. Ursprünglich sollte bis spätestens Anfang März 2012 vom Rhein-Neckar-Kreis bzw. von den beteiligten Städten und Gemeinden die Zustimmung für eine Variante vorliegen, um die Fahrplananpassungen mit notwendiger Öffentlichkeitsarbeit realisieren zu können.

Zum Ende des Monats Juli 2012 soll eine Taktverdichtung umgesetzt werden. Durch das in den Sommerferien verminderte Fahrgast- und Verkehrsaufkommen kann somit in einer Art „Probephase“ bis zum Schuljahresbeginn im September Erfahrung gesammelt werden. Die RNV sieht ein, dass z.B. die Wiederaufnahme des Betriebes beim ZAB nach dem Schienenersatzverkehr nicht ausreichend vorbereitet war und man dadurch zu Recht viel Kritik bekommen habe.

Folgende Varianten der Taktverdichtung wurden zur Wahl gestellt:

Die Variante SB (Standardisierter Bewertung = Mindestvariante) sieht eine zeitweise Verdichtung des Abschnitts Schriesheim-Weinheim auf 10-Min-Takt zwischen 6:00 und 8:00 Uhr bzw. 15:00 bis 19:00 Uhr vor. Das entspricht einer Zusatzleistung gegenüber dem Ist-Stand von 119.000 Kilometer.

Variante A sieht eine zeitweise Verdichtung des Abschnitts Schriesheim – Weinheim auf 10-Min-Takt zwischen 6:30 und 9:00 Uhr bzw. 14:00 bis 19:00 Uhr vor sowie einen Spätverkehr zwischen Dossenheim – Schriesheim -Weinheim an allen Tagen im 30-Min-Takt. Das entspricht einer Zusatzleistung von 155.000 Kilometer.

Die Variante B kann nur zusätzlich zur Variante A realisiert werden und beinhaltet eine zeitweise Verlängerung der Linie 24 Rohrbach Süd – HD Hbf – Berliner Straße – Handschuhsheim bis Schriesheim. Sowie fünf Fahrten in der Hauptverkehrszeit zwischen 7:00 und 9:00 Uhr und 15:00 Uhr. Das entspricht einer Zusatzleistung von 179.000 Kilometer.

Die Variante C kann nur zusätzlich zu Variante A oder B realisiert werden. Sie geht von einer durchgehenden Bedienung der Linie 5 an Sonn- und Feiertagen ab 9:00 Uhr und im Spätverkehr alle 20 Minuten aus. Das entspricht einer Zusatzleistung von 220.000 Kilometer.

Bei der Wahl der zukünftigen Varianten müssen die Städte und Gemeinden (Dossenheim, Schriesheim, Hirschberg und Weinheim) sich letztlich mit dem Rhein-Neckar-Kreis auf ein Modell einigen.

Der Stadtrat der Stadt Schriesheim beschloss in seiner Februarsitzung eine Taktverdichtung nach der Variante SB kostenneutral, modifiziert um eine halbe Stunde am Vormittag, nämlich 6:30 bis 8:30 Uhr. Dem schloss sich der Weinheimer Stadtrat an.

Die Zustimmung der Gemeinde Hirschberg soll, laut Beschlussvorschlag, an das Beheben der Signalisierungsprobleme auf der Bundesstraße 3 geknüpft werden.

Wir haben uns 2007 zur Taktverdichtung entschieden

erklärte Bürgermeister Manuel Just. Für das 60 Millionen Projekt gab es Fördergelder des Bundes und wolle man diese nicht zurückzahlen “kommen wir an der Mindestvariante nicht vorbei”, so Just weiter. Über die Signalisierungsprobleme an der B3 sei er alles andere als erfreut.

In den Monaten November bis Februar wurde man in den Befürchtungen bestätigt, deshalb sei Hirschberg nur dann für eine Taktverdichtung, wenn die Signalisierungsprobleme behoben werden, sagte der Bürgermeister.

Denn seit Monaten beschweren sich die Hirschberger Autofahrer und auch Fußgänger über die langen Wartezeiten an Ampeln und Bahnübergängen, vor allem betroffen ist das Nadelöhr in Großsachsen. Nun befürchtet man, dass die Taktverdichtung zu noch größeren Verkehrsproblemen führe.

Norbert Buter von der RNV entschuldigte sich in der Gemeinderatssitzung: “Vieles hat am Anfang noch nicht funktioniert.” Doch seit Dezember 2011 arbeite man an einer Optimierung, so habe man zum Beispiel in Leutershausen die Schließzeiten verkürzt, die Lichtsignalzeiten verbessert und nie seien drei Bahnübergänge gleichzeitig geschlossen.

In Großsachsen konnte man eine “Grüne Welle” realisieren und weitere Optimierungsmaßnahmen seien in Planung.

Bei einem Ortstermin wurden am 14. Februar 2012 die Wartezeiten an den Ampeln gemessen, erklärte Felix Dmochowski, ebenfalls RNV, und präsentierte eine Grafik. Nur zweimal habe die Wartezeit mehr als zwei Minuten in Anspruch genommen und der Maximalwert habe bei 2,5 Minuten gelegen.

Diese Messung bezieht sich jedoch auf das erste Auto an der Ampel. “Mich interessiert, was mit dem 16. oder 17. Auto ist”, fragte Werner Volk (FW).

In der Breitgasse läuft es heute besser als früher

sagte Dmochowski.

“Ich möchte vor allem wissen, wie viele Autos können fahren”, erlärte Alexander May (FW) und forderte einen zweiten Auswertungstag. Der 14. Februar sei der Fasnachtsdienstag gewesen und dementsprechend wenig repräsentativ, so May.

Auch Karin Kunz (CDU) erklärte sie können sich nicht vorstellen, wie das funktionieren solle, wenn künftig alle fünf Minuten eine Bahn kommt.

Die Länge der Grünzeiten seien zugeteilt und würden nur zeitlich verschoben, so Dmochowski.

“Nehmen Sie das zu Lasten der B3?”, wollte Karin Kunz wissen. Zudem “die Stunde hat doch nicht plötzlich 120 Minuten”.

Matthias Dallinger (CDU) meinte: “Es hat sich spürbar was verbessert.”

Probleme im Bereich Haagackerweg/Sterzwinkel

Im Bereich Haagackerweg/Sterzwinkel und beim Autobahnzubringer gibt es noch Handlungsbedarf, das wurde auch von Seiten der RNV eingesehen. “Hier drückt noch der Schuh”, siebenmal gab es hier bei der Messung Wartezeiten zwischen drei und vier Minuten.

In den Anfangsmonaten habe es geknirscht und die RNV “kann uns die Befürchtungen nicht abnehmen, wenn es zur Taktverdichtung kommt”, so Just. “Doch wir können nicht unter die Mindestvariante zurückrudern”.

Den Beschluss zur Taktverdichtung von 2007, bezeichnete Jürgen Steinle (GLH) als gute Entscheidung. Die Taktverdichtung sei einer wichtiger Baustein für bessere Möglichkeiten im ÖPNV.

“Ein Mehrwert wird erzielt”, sagte auch Dr. Jörg Boulanger (CDU), dies überwiege die Nachteile. Wie Schriesheim und Weinheim solle man für die Mindestvariante stimmen. Zusätzlich schlug er vor, eine Verbesserung des Spätverkehrs einzuführen.

Man werde auch in Hirschberg die Mindestvariante, so wie Weinheim und Schriesheim schon beschlossen haben, zur Abstimmung geben, erklärte der Bürgermmeister. Eventuell könne man noch versuchen, den Spätverker noch zu ergänzen.

“Die Vorteile liegen auf der Hand, wir tendieren zu Variante A”, meinte Oliver Reisig (FDP).

Auch Peter Johe (FW) sagte: “Wir sollten mit dem kleinsten Nenner beginnen.”

“Ende der Debatte”

Nach dem Einwurf “Ende der Debatte” von Fritz Bletzer (FW) wurde abgestimmt.

Einstimmig stimmte der Gemeinderat der Taktverdichtung der Linie 5 und der Mindestvariante zu. Bei dem erweiterten Antrag von CDU und SPD soll im Spätverkehr zudem eine 30-Minuten-Taktung geprüft werden. Hier gab es von Seiten der Freien Wähler eine Enthaltung und drei Gegenstimmen. Bei dem Punkt, die finanzielle Beteiligung der Gemeinde Hirschberg von der zufriedenstellenden Lösung der Signalisierungsprobleme abhängig zu machen, gab es eine Gegenstimme (Thomas Herdner, GLH) und drei Enthaltungen (SPD und Oliver Reisig, FDP).

Photovoltaikanlage auf dem Hilfeleistungszentrum fertiggestellt

“Wir machen solange weiter, bis wir Biblis und Philippsburg nicht mehr brauchen”

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Jürgen Steinle (links) und Matthias Schütze (rechts) stellen die Photovoltaikanlage auf dem Hilfeleistungszentrum vor. Bild: hirschbergblog.de

 

Hirschberg, 28. April 2012. (red/cr) Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hilfeleistungszentrums geht kommende Woche ans Netz. Mit dem daraus gewonnenen Strom können etwa zwanzig Durchschnittshaushalte versorgt werden.

Von Christian Ruser

Einen ungewöhnlichen Ort für einen Pressetermin haben sich Jürgen Steinle und Matthias Schütze ausgesucht. Das Flachdach des Hilfeleistungszentrums Hirschberg ist nur über ein Außengerüst zu erreichen. Oben befinden sich die Solarmodule.

Die Module wurden in der vergangenen Woche installiert. Um mögliche Beschädigungen am Dach zu verhindern ist die Konstruktion nicht mit dem Gebäude verschraubt, sondern liegt auf. Eine Gefahr, dass die Anlage durch starken Wind vom Dach geweht werden könnte, besteht jedoch nicht. Es ist so konstruiert, dass sie vom Wind stärker an das Dach andrückt wird.

Das Zeitfenster für die Installation war denkbar kurz und hätte beinahe nicht erfüllt werden können. Der Wunsch der Bundesregierung das Erneuerbare-Energie-Gesetz zum Anfang April zu ändern, motivierte die Genossenschaft und die Handwerker zu Höchstleistungen.

Das Projekt Sonnenwaid-e-1, so der offizielle Titel, wurde von der Hohenwaid e.G. im Juni 2011 ins Leben gerufen. Seitdem wurde es von der Bevölkerung sehr gut angenommen. 72 interessierte Bürger haben Anteile an der Anlage gekauft. Steinle betont, dass die Bürgerbeteiligung an diesem Projekt für alle ein wichtiger Aspekt war.

Auffällig war vor allem, dass die meisten Bürger zwischen einem und vier Anteile zu je 500 Euro gekauft haben.

Der typische Anleger ist der Opa für seinen Enkel,

erklärt Matthias Schütze. Hier sehe man, dass dieses Projekt vor allem der Nachhaltigkeit und der Zukunftssicherung dienen soll. Die Anlage auf dem Hilfeleistungszentrum erzeugt mit seinen 320 Modulen in Spitzenzeiten bis zu 75,6 kW pro Stunde.

Durch die AKWs Biblis und Philippsburg in der Rheinebene, wird die Notwendigkeit über alternative Energieversorgung nachzudenken deutlich. In Rippenweiher ist ein weiteres Projekt auf der Keltensteinhalle im Entstehen begriffen. Hier können noch Anteile erworben werden. Interessierte Bürger können sich auf der Homepage der Genossenschaft über die Möglichkeiten der Beteiligung informieren.

 

Ermittlungserfolg: Mutmaßliche Bande aus Viernheim inhaftiert

Dingfest: Fünf Haftbefehle und Festnahmen nach Raubüberfall

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In der Nähe des Ortes, an dem ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden ist, stellte die Polizei Beweise sicher.

 

Weinheim/Viernheim/Rhein-Neckar, 28. April 2012. (red) Nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle hat die Polizei fünf Tatverdächtige aus Viernheim festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkte Haftbefehle – drei der Viernheimer Jugendlichen zwischen 17 und 18 Jahren sind geständig. Die Tatwaffe ist eine Signalpistole. Die mutmaßlichen Räuber sind allesamt polizeilich “bekannt” – einer hatte erst am Mittwoch eine elektronische Fußfessel entfernt bekommen, die er als gerichtliche Auflage nach einer Verurteilung wegen Raubes hatte tragen müssen.

Von Hardy Prothmann

Ein schneller Ermittlungserfolg der Kriminalpolizei Weinheim: Nur zwei Tage nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle in der Innenstadt haben die Ermittler der Kriminalpolizei die vier mutmaßlichen Täter und einen weiteren jungen Mann verhaften können, der an der Vorbereitung beteiligt gewesen sein soll.

Bei den fünf jungen Männern handelt es sich um “schwere Jungs”. Einige sind schon dutzendfach durch Raub unter Verwendung von Waffen “aufgefallen”. Aufgrund der Schwere der kriminiellen “Karrieren” sind die Männer in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten verbracht worden, weil Verdunkelungsgefahr besteht.

Die Männer haben unterschiedliche Nationalitäten, deutsche und ausländische Staatsangehörigkeiten und vermutlich sozial und familiär eine “schwere Vergangenheit”, wie uns aus Ermittlerkreisen gesagt worden ist:

Die Prognosen sind nicht gut.

Die Ermittlungen sollen zu weiteren Raubüberfällen ausgedehnt werden – im südhessischen Raum gab es in der jüngeren Vergangenheit mehrere bewaffnete Raubüberfälle auf Gastronomien und Spielhallen. Möglicherweise steckt das Quintett dahinter. Ob das so ist, ist aber noch völlig unklar, da die Ermittlungsarbeit erst begonnen hat. Auch, ob sich weitere Verdächtige finden werden, ob eine schwerkriminelle Bandenstruktur vorliegt.

Klar ist, dass die Polizei hervorragend gearbeitet hat. Die Großfahndung der Schutzpolizei vor Ort zusammen mit den Ermittlern der Kriminalpolizei hat den schnellen Erfolg möglich gemacht. Durch die Auswertung der Videoaufnahmen durch die Kripo waren schnell Täterbeschreibungen vorhanden, woraufhin einer der Tatverdächtigen kurz nach dem Raubüberfall von der Schutzpolizei festgenommen werden konnte. Der Mann legte noch in der Nacht ein umfangreiches Geständnis ab. Am Festnahmeort wurden Sturmhauben, ein Rucksack und ein Teil der Beute sichergestellt. (Wir haben exklusiv berichtet.)

Am Donnerstag und Freitag konnte die Polizei weitere vier Verdächtige festnehmen, darunter einen Mann, der erst am Mittwoch eine gerichtlich angeordnete elektronische Fussfessel entfernt bekommen hatte, nachdem er wegen Raubes verurteilt worden war.

Die Ermittler handen heraus, dass die Bande zuächst ein Juweliergeschäft überfallen wollte – das aber hatte um 21 Uhr schon geschlossen. Nachdem dieser “Plan” nicht aufging, suchte man sich ein anderes Ziel. Der Wille, einen Überall zu begehen, war eindeutig.

Mittlerweile hat auch ein zweiter Tatverdächtiger “umfangreiche Angaben zur Sache” gemacht hat.

Der Ermittlungserfolg wird sicher angesichts der anstehenden Polizeireform auch in der Bevölkerung für Diskussionen sorgen. Denn die Kripo-Außenstelle (KAST) in Weinheim soll aufgelöst werden. Ist in Zukunft mit einer vergleichbar sehr guten Polizeiarbeit zu rechnen?

In diesem Fall konnten Ermittler aus Heidelberg über die freie A5 rasen und den Tatort innerhalb kurzer Zeit gegen 21:30 Uhr erreichen – im Berufsverkehr hätte man sich mit Blaulicht durch zähen Verkehr oder Stau quälen müssen. Ein vergleichbar schneller Fahndungserfolg wäre damit fraglich geworden.

 

 

Vorstandssitzung bei den Freien Wählern Hirschberg

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Hirschberg, 28. April 2012. (red/pm) Am 25.04. fand in der Gaststätte “Rose” in Leutershausen die zweite Vorstandssitzung des Jahres statt.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

“Alexander May konnte am 25.04.12 eine recht große Runde zur zweiten Vorstandssitzung des Jahres in der „Rose“ in Leutershausen begrüßen. An diesem Abend waren viele Themen auf der Tagesordnung. Erfreulich rasch und konzentriert wurde der Stoff abgearbeitet. Die jüngste Gemeinderatssitzung stand dabei im Mittelpunkt. [Weiterlesen...]

11. Seifenkistlrennen in Leutershausen

36. Heisemer Straßenfest

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Das Seifenkistenrennen 2011

Hirschberg, 28. April 2012. (red/pm) Das 36. Heisemer Straßenfest steht bevor: Am 07. Juli ist es soweit. Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Seifenkistlrennen geben. Teilnehmen können Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren.

Information der Heisemer Straßenfestorganisation:

“Nach der regen Beteiligung in den letzten Jahren am Seifenkistlrennen wird es beim 36. Heisemer Straßenfest die 11. Auflage des Rennens geben. Wagemutige Fahrer werden am 7. Juli die Vordergasse hinabsausen und um den Sieg kämpfen.

Die Mitglieder der „Sonderkommission zur Veranstaltung des Heisemer Seifenkistlrennen“ (SOKO-Seif)haben ihre Vorbereitung nahezu abgeschlossen. Die SOKO besteht aus dem Rennleiter Axel Volk(Handball Förderverein), Kfz-Meister Harald Dietz, Werner Volk (Posaunenchor und Handball Förderverein), Elke Göhrig(Fußballverein) und Walter Scholl(Posaunenchor und Organisator des Straßenfestes). [Weiterlesen...]

Kinderferne Entscheidung im Gemeinderat

Chance vertan

Hirschberg, 26. April 2012. (red/sap) Glückliche Kinder, eins mit Tier und Natur – so stellten sich wohl die beiden Erzieherinnen ihren Bauernhofkindergarten auf dem Marbacher Hof im idyllischen Hirschberg, Ortsteil Großsachsen vor. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. Der Gemeinderat Hirschbergs hat sich in seiner Sitzung, wenn auch äußerst knapp, aber dennoch klar, gegen die Aufnahme des Bauernhofkindergartens in die Bedargfsplanung der Gemeinde Hirschberg entschieden.

Kommentar: Sabine Prothmann

Damit hat der Rat, mit größter Wahrscheinlichkeit, dem Bauernhofkindergarten den Todesstoß erteilt. Denn ohne die finanziellen Zuschüsse, wird das Projekt nicht finanzierbar sein.

Da konnte Bürgermeister Just noch so sehr auf Imagegewinn und Alleinstellungsmerkmal verweisen, Eva-Marie Pfefferle (SPD) von Kind, Tier und Natur schwärmen und das pädagogische Konzept loben oder Monika Maul-Vogt (GLH) auf den sicherlich kommenden Bedarf an weiteren Betreuungsplätzen pochen, die kühlen Rechner setzten sich durch.

Mit 9:9 scheiterte der Antrag und damit der Versuch, in Hirschberg den erst zweiten Bauernhofkindergarten in Baden-Württemberg zu realisieren.

Klare Position bezogen von Anfang die Freien Wähler, auch schon im ATU, dass sie diesem Projekt nichts abgewinnen konnten. Fritz Bletzer (FW) zeigte keinerlei Verständnis für diese Bauernhofnostalgie, dafür aber umso mehr für den benachbarten Landwirt, der ebenfalls auf dem Marbacher Hof ansässig ist.

Hartmut Kowalinski (FDP) ließ sich dazu hinreißen, das pädagogische Konzept anzuzweifeln, denn schließlich müssten die Kinder auch hier “nur basteln und nähen lernen”.

Karin Kunz (CDU) machte deutlich, dass man sparen müsste. Und Matthias Dallinger (CDU) schloss sich diesem Argument an. Und war damit das Zünglein an der Waage, der das Projekt scheitern ließ.

Hätte der entschuldigte Gemeinderat Karl Schnell, ebenfalls CDU, mit seiner Stimme ein anderes Ergebnis auf den Weg gebracht?

Matthias Dallinger wirkte bei seinem Statement, ganz zum Schluss der Diskussion, nicht wirklich überzeugend. Als er sich “schweren Herzens” gegen den Bauernhofkindergarten entschied, hätte der nicht wohlwollende Zuschauer, darin eine Absprache vermuten können.

Aus finanziellen Gründen, hat der Hirschberger Rat wahrscheinlich sehr vernünftig entschieden, aber zeigen die Ablehner den gleichen finanziellen Weitblick bei anderen Projekten ihrer Wahl? Beispielsweise einer neuen Sporthalle?

In Bezug auf den tatsächlichen Bedarf an Kindergartenplätzen, hat der Gemeinderat bedarfsentsprechend entschieden, aber gilt das auch für die Zukunft?

Für eine Innovation hatte der Hirschberger Gemeinderat leider keinen Mut und hat damit wahrscheinlich auch eine gute Chance vertan.

 

Mit 9:9 Stimmen eine knappe Entscheidung

Bauernhofkindergarten scheitert im Gemeinderat

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Aus der Traum vom Bauernhofkindergarten. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 26. April 2012. (red/pro) Acht Gemeinderäte und Bürgermeister Manuel Just stimmten mit Ja – neun Gemeinderäte mit Nein zum Antrag, den geplanten privaten Bauernhofkindergarten in die Bedarfsplanung aufzunehmen. Ein Unentschieden bedeutet, dass der Antrag abgelehnt ist. Damit ist fraglich, ob der Bauernhofkindergarten für die Betreiber finanzierbar ist. Heiße Diskussion bei der Gemeinderatssitzung.

Die Freien Wähler stimmten wie die FDP nach langer Diskussion geschlossen gegen das Projekt. GLH und SPD stimmten für den Kindergarten, ebenso Bürgermeister Manuel Just.

Angeblich war man sich in der CDU uneins: Ferdinand Graf von Wieser und Dr. Jörg Boulanger stimmten für den Kindergarten, Karin Kunz und Matthias Dallinger dagegen.

Weil CDU-Gemeinderat Karl Schnell fehlte, gab es nur 18 Stimmen. Mit 9:9 wurde der Antrag abgelehnt, den Stimmengleichheit zählt wie eine ablehnende Mehrheit.

Zur Vorgeschichte: Auf dem Marbacher Hof im Ortsteil Großsachsen war die Einrichtung eines Bauernhofkindergartens für den Herbst 2012 geplant. Dort wollten zwei berufstätige Erzieherinnen ihre Idee von dieser speziellen Einrichtungsart durch Anmietung von Räumlichkeiten und mit Unterstützung der Familie Kneier-Jost realisieren.

Am 29. März 2012 wurde ein gemeinnütziger Verein als Träger der Einrichtung gegründet. In Vorgesprächen mit dem KVJS (Kommunalverband für Jugend und Sport) und dem Gesundheitsamt wurde bereits geklärt, dass die Umsetzung und Genehmigung unter Einhaltung von bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

Die Elternbeiträge sollten rund 240 Euro betragen und von der einheitlichen Staffelung der Elternbeiträge für die (konfessionellen) Hirschberger Kindergärten abweichen.

Bei der Aufnahme der Einrichtung in die Bedarfsplanung wäre ein Anspruch von 63 Prozent der Betriebskosten durch die Gemeinde entstanden. Die Betriebskosten sollten ca. 169.000 Euro im Jahr betragen, daraus hätte ein Gemeindeanteil von rund 106.470 Euro im Jahr resultiert. Die anteiligen Mittel stehen im Haushalt 2012 zur Verfügung.

Für jeden belegten Platz in einer Kindertageseinrichtung zum Stichtag 1. März eines Jahres erhält die Gemeinde einen FAG-Zuschuss, dieser beträgt im Jahr 2012 bei Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten 1.450 Euro pro Platz pro Jahr.

Das Defizit sollte durch Elternbeiträge und Zuschüsse der Sponsoren gedeckt werden. Das Risiko sollte der Verein tragen. Vorrangig sollten Hirschberger Kinder aufgenommen werden.

In der Gemeinderatssitzung am 27. März 2012 wurde die Beschlussfassung wegen weiteren Klärungsbedarfs von der Tagesordnung genommen. Im Verwaltungsausschuss wurde keine Beschlussempfehlung an den Gemeinderat abgegeben.

Schon in der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt am 19. April 2012 (frühere Berichte hier) war ersichtlich, dass der Hirschberger Gemeinderat alles andere als einig ist bezüglich eines Bauernhofkindergartens auf dem Marbacher Hof. Nur knapp wurde die Zustimmung zum Bauantrag erteilt.

Bürgermeister Manuel Just erklärte gleich zu Beginn der Beratung, dass bei einem Defizit, der Kommune keine weiteren Kosten entstehen würden und listete die Vor- und Nachteile des Projektes auf.

Als klare Vorteile bezeichnete Just die Erweiterung eines qualitativen Angebots durch ein anderes pädagogisches Konzept sowie die Erweiterung eines quantitativen Angebots, was sich vorteilhaft für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren auswirken würde.

“Bisher gibt es in ganz Baden-Württemberg erst ein Bauernhofkindergarten”

“Bisher gibt es in ganz Baden-Württemberg erst ein Bauernhofkindergarten, Hirschberg wäre der zweite”, sagte Just und hob damit das Alleinstellungsmerkmal und den Imagegewinn für Hirschberg hervor. Zudem könne man dann auf den Anbau im evangelischen Kindergarten verzichten.

Klar als Nachteil bezeichnete der Bürgermeister, dass es dann keine Durchgängigkeit bei der Staffelung der Gebühren mehr gäbe, höhere Einzelplatzkosten sowie die grundsätzliche Frage, ob der quantitative Bedarf überhaupt gegeben sei.

Mit der Forderung, die Personalkosten durch die Anwendung des TVöD auf 152.620 Euro (anstelle von 169.000 Euro) zu reduzieren und die Gruppe auf 20 Kinder zu erweitern, betrüge der Zuschuss von 400 Euro pro Kind nur rund 40 Euro  mehr als der teuerste konfessionelle Kindergarten am Ort, erklärte Just.

Für und Wider

Alexander May (FW) sehe bis 2014 überhaupt keinen Bedarf, neue Kindergartenplätze zu schaffen: “Wir müssten 70.000 Euro pro Jahr finanzieren.” Und: “Sind Eltern denn überhaupt bereit, 240 Euro statt 100 zu zahlen?”

“Wir sind uns in der Fraktion nicht einig”, erklärte Ferdinand Graf von Wiser (CDU). “Ich halte das Projekt für die Gemeinde Hirschberg für sehr interessant. Ein Teil von uns sieht das als Chance.”

Zudem erinnerte er daran, dass die Gemeinde bei einer 5. Gruppe im Evangelischen Kindergarten auch noch die Betriebskosten übernehmen müsse.

“Der Bedarfsplan ist erfüllt, teilweise übererfüllt”, betonte Hartmut Kowalinski (FDP) und zeigte ganz klar, dass er gegen die Aufnahme des Bauernhofkindergartens in die Bedarfsplanung ist.

Als attraktives Angebot, bezeichnete dagegen Monika Maul-Vogt (GLH) die Idee des Bauernhofkindergartens und zeigte sich davon überzeugt, dass dieses Angebot auch in Hirschberg angenommen würde. Zudem meinte sie: “Wir haben diesen Bedarf.”

Dies sei die Gelegenheit und Chance, Hirschberg das Gesicht und Profil einer nicht nur senioren-, sondern auch kinderfreundlichen Gemeinde zu geben, betonte Eva-Marie Pfefferle (SPD). “Die 40 Euro mehr sollten es uns wert sein”, denn der Bauernhofkindergarten sei eine Bereicherung in der Vielfalt der Kinderbetreuungsangebote.

“Ich stimme nicht zu, wir haben kein Geld und der quantitative Bedarf ist im Moment nicht da”, erklärte Karin Kunz (CDU).

“Ich habe für ihre Entscheidung  dafür Verständnis”, meinte Just, “aber ich persönlich bin der Überzeugung, dass es eine Chance ist und ein außergewöhliches Konzept.” Der qualitative Bedarf sei da und der quantitative werde kommen, sagte der Bürgermeister und erinnerte an die Betreuung der Kinder unter drei Jahren und die Ganztagsplätze.

“Ich bin komplett dagegen”, machte Fritz Bletzer (FW) unmissverständlich seine Haltung klar.

Auch Peter Johe (FW) kritisierte das Projekt: “Das sind unverhältnismäßige Kosten, die Eltern werden sich bei den Gebühren wehren.”

Und auch Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU), lehnte, wenn auch “schweren Herzens” den Bauernhofkindergarten ab. Da half es auch nicht, dass Monika Maul-Vogt daran erinnerte, “Wir hatten den Bedarf schon beschlossen.”

Mit dem Abstimmungsergebnis von 9:9 Stimmen wurde die Aufnahme des Bauernhofkindergartens in die Bedarfsplanung der Gemeinde Hirschberg abgelehnt.

 

 

 

 

 

 

Aus dem Hirschberger Gemeinderat

Treppenanlage “Am Mühlgraben” wird erneuert

Hirschberg, 25. April 2012. (red/sap) Im Gemeinderat, 24. April 2012, wurde über die Treppenanlage “Am Mühlgraben”, Großsachsen beraten. Auch die Auftragsvergabe für die Schlauchwaschanlage und die Funkanlage für das Kommunale Hilfeleistungszentrum stand auf der Tagesordnung.

Die Treppenanlage von der „Hintergasse“ in den „Mühlgraben“, Großsachsen, befindet sich in einem baulich sehr bedenklichen Zustand, berichtete der Bürgermeister.

Viele Stufen der Sandsteintreppe seien sehr stark abgenutzt und haben sich um mehrere Zentimeter verschoben und abgesenkt.

In den zurückliegenden Jahren wurden zwar einige Stufen ausgetauscht, die Anlage lasse sich aber mittlerweile aufgrund der starken Abnutzungen der Unebenheiten und der der großen Asymetrie der einzelnen Stufen zueinander, nur mit großer Vorsicht begehen.

Im zurückliegenden Winter war sogar eine Sperrung der Treppe aus Sicherheitsgründen vorgesehen. Die Treppe führt von der „Hintergasse“ über 25 Stufen hinunter in den „Mühlgraben“ und grenzt beidseits direkt an die Mauern der Nachbargrundstücke. Dadurch bedingt ist ein etwas größerer technischer Aufwand bei der Ausführung.

Für die Erneuerung der Anlage wurde über das Ingenieurbüro E. Schulz GmbH eine Kostenschätzung eingeholt, der zwei Varianten zu Grunde liegen.

Bei Variante 1 wurden Treppenstufen aus Betonfertigteilen mit Natursteinvorsatz gewählt, die Gesamtsumme beträgt 34.100 Euro.

Variante 2 beinhaltet in der Kalkulation Treppenstufen aus rotem Sandstein – wie im Originalzustand. Und liegt bei einer Gesamtsumme von 38.600 Euro.

Als Investititionsmaßnahme wurde im Haushalt 2012 ein Betrag von 39.000 Euro eingestellt.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt empfiehlt die Erneuerung der Treppenanlage zu beschließen. Beide Varianten sollen optional ausgeschrieben werden. Auf eine Asphaltierung des Zwischenpotestes sollte zugunsten eines Pflasterbelags verzichtet werden.

Dieser Empfehlung wurde vom Gemeinderat, bei einer Enthaltung (Dr. Horst Metzler, SPD), zugestimmt.

Schlauchwaschanlage und Funkanlage für das Hilfeleistungszentrum

Die Arbeiten zur Lieferung und Montage einer Schlauchwaschanlage und Funkanlage für das Kommunale Hilfeleistungszentrum wurden beschränkt ausgeschrieben.

Für die Schlauchwaschanlage wurden drei Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, zur Submission haben drei Firmen ein Angebot eingereicht, Für die Funkanlage wurden sechs Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, drei haben ein Angebot abgegeben.

Der günstigste Anbieter für die Schlauchwaschanlage war die Firma Wilhelm Barth GmbH & Co. KG aus Fellbach mit rund 50.000 Euro und damit rund 46.300 Euro unter der Kostenberechnung.

Das günstigste Angebot für die Funkanlage war die Firma Michael Poloczek GmbH aus Uhingen mit rund 41.800 Euro und damit mit rund 1600 Euro über der Kostenberechung.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, den Auftrag an diese beiden Firmen zu vergeben.

Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg

“Insgesamt 125 Jahre kommunalpolitisches Engagement”

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V.l.n.r. Bürgermeister Manuel Just, Martin Heinrich Bitzel und die Gemeinderäte Werner Volk, Fritz Bletzer und Dr. Jörg Boulanger. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 25. April 2012. (red/sap) Gleich fünf Hirschberger Gemeinderäte wurden für ihr kommunalpolitisches Engagement und ihre lange Zeit im Gemeinderat mit der Ehrennadel des Gemeindetages geehrt. Ausgezeichnet wurde auch Martin Heinrich Bitzel für langjährige Tätigkeit im Gutachterausschuss.

Von Sabine Prothmann

Bürgermeister Manuel Just freute sich fünf seiner Gemeinderatsmitglieder und ein langjähriges Mitglied im Gutachterausschuss im Namen des Gemeindetages Baden-Württemberg auszuzeichnen.

In der Gemeinderatssitzung am 24. April 2012 ehrte Bürgermeister Manuel Just Gemeinderat Peter Johe (FW) für 40 Jahre, Fritz Bletzer (FW) für 30 Jahre, Dr. Jörg Boulanger (CDU) für 25 Jahre und jeweils für 10 Jahre Gemeinderatstätigkeit Karl Schnell (CDU) und Werner Volk (FW).

Das sind insgesamt 125 Jahre kommunalpolitisches Engagement

Für die ehrenamtliche Tätigkeit vom 1. März 1988 bis zum 31. Dezember 2011 im Gutachterausschuss ehrte der Bürgermeister Martin Heinrich Bitzel. Den Vorsitz dieses Gremiums hatte Herr Bitzel vom 27. September 1994 bis 31. Dezember 2011 inne.

Werner Volk ist seit 1999 und Karl Schnell (entschuldigt) seit 2001 Mitglied des Hirschberger Gemeinderates.  Beide zeichneten sich durch ihr technisches und umweltechnisches Verständnis aus und “sind Mitglieder im Ausschuss für Technik und Umwelt”, so Just.  Weiter lobte der Bürgermeister die hohe Präsenz im Gemeinderat und in den Ausschüssen, dies sei nicht selbstverständlich, wenn man noch beruftstätig sei.

Die Gemeinderäte Dr. Jörg Boulanger (seit 1984) und Fritz Bletzer (seit 1980) gehörten zur ersten Generation eines Hirschberger Gemeinderates, denn bis 1974 hatten die beiden Ortsteile eigenständige Gemeinderäte, erinnerte Just. Boulanger und Bletzer hätten den Gedanken einer Gesamtgemeinde mitgestaltet.

Die 40-jährige Mitgliedschaft von Peter Johe (genauer sogar seit 1971) bezeichnete der Bürgermeister als etwas Außergewöhnliches.

Peter Johe sei der Letzte im Gremium, der auch schon im eigenständigen Gemeinderat in Großsachsen vertreten war und drei Bürgermeister miterlebt hätte.

In einem Rückblick erinnerte Just an die vielen Projekte, die von den geehrten Gemeinderäten auf den Weg gebracht und begleitet worden waren.

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Gutachterausschuss wurde Ehrengemeinderat Martin Heinrich Bitzel geehrt.

23 Jahre Mitgliedschaft im Gutachterausschuss und die letzten 17 Jahre davon als Vorstand, sei eine beachtliche Leistung, so Just.

 

 

 

 

9:9 Stimmen - das heißt Ablehnung

Bauernhofkindergarten kommt nicht in die Bedarfsplanung

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Hirschberg, 24. April 2012. (red/pro) Acht Gemeinderäte und Bürgermeister Manuel Just stimmten mit Ja – neun Gemeinderäte mit Nein zum Antrag, den geplanten privaten Bauernhofkindergarten in die Bedarfsplanung aufzunehmen. Ein Unentschieden bedeutet, dass der Antrag abgelehnt ist. Damit ist fraglich, ob der Bauernhofkindergarten für die Betreiber finanzierbar ist.

Die Freien wähler stimmten wie die FDP nach langer Diskussion geschlossen gegen das Projekt. GLH und SPD stimmten für den Kindergarten, ebenso Bürgermeister Manuel Just.

Angeblich war man sich in der CDU uneins: Ferdinand Graf von Wieser und Dr. Jörg Boulanger stimmten für den Kindergarten, Karin Kunz und Matthias Dallinger dagegen.

Weil CDU-Gemeinderat Karl Schnell fehlte, gab es nur 18 Stimmen. Mit 9:9 wurde der Antrag abgelehnt, den Stimmengleichheit zählt wie eine ablehnende Mehrheit.

Die Fifty-fifty-Haltung der CDU wirkte von außen wie abgesprochen, damit man eben nicht ganz dagegen ist. Als familienfreundlich hat sich die CDU damit nicht gezeigt – auch die Freien Wähler und die FDP haben sich sicherlich keinen guten Dienst im Ansehen der Bürger damit getan.

Weiterer Bericht folgt.

Am 27. April 2012

Treffen der Alterskameraden der Feuerwehr Hirschberg

Hirschberg, 24. April 2012. (red/fw) Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses (HLZ) am kommenden Freitag.

Information der Feuerwehr:

“Die Alterskameraden der Feuerwehr Hirschberg treffen sich nicht am 26.04.2012, sondern am 27.04.2012 um 18:00 Uhr zur Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses (HLZ). Treffpunkt sind die jeweiligen Feuerwehrhäuser in Großsachsen bzw. Leutershausen.

Die Nachbesprechung und der Abschluss finden dann im Schützenhaus statt.”

Kleinkunst im Olympia-Kino

“Viviéndola” – Deutsch-argentinische Songpoeten

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Das Duo "Viviéndola" im Olympia-Kino. Foto: Olympia-Kino.

Hirschberg, 24. April 2012. (pm) „Viviéndola“ – das ist eine argentinische Redewendung und heißt „das Leben lebend“. Und genau das tun Inga Bachmann und Lalo Martínez mit geballter Energie: in ihren Liedern und auf der Bühne. Konzert am 02. Mai 2012 im Olympia-Kino

Veranstaltungsinformation des Olympia-Kinos:

“Viviéndola” ist südamerikanisches Temperament und deutscher Chanson: Geschichten, die das Leben schreibt. Sie sind nachdenklich, lustig, traurig, tiefgründig, schräg und liebevoll. Lebendig, eben. Und nie langweilig.

Die Sängerin und Bassistin Inga Bachmann verfasst seit ihrer Kindheit Lieder, Gedichte und Geschichten, singt und spielt Gitarre und Percussion.

Als Songwriterin und Sängerin zeichnet sie sich aus durch ihre wortspielerischen, humorvollen und tiefgründigen Texte, die – gepaart mit ihrer gefühlvollen, authentischen Stimme – das Publikum mitreißen und zwischen Tränen, Lachanfällen und Schadenfreude schwanken lässt.

Der Musiker und Schauspieler Lalo Martínez stammt aus Cordoba, Argentinien. Der Multi-Instrumentalist spielte jahrelang in verschiedenen Musikgruppen, bis er mit “Viviéndola” Latin Jazz und deutschen Chanson verbinden konnte.

Neben seiner starken Bühnenpräsenz zeichnet er sich als Musiker und Sänger durch seine Ausdrucksstärke und Vielseitigkeit aus. Auf der Grundlage seiner südamerikanischen Wurzeln (Tango, Bossa Nova, Chacarera), hat er mit Inga Bachmann zusammen einen eigenen musikalischen Stil entwickelt.”

Info: Am Mittwoch, 02. Mai 2012, um 20:00 Uhr im Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen. Der Eintritt kostet 13 Euro und 11 Euro für Förderkreis-Mitglieder. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600. Vorverkauf: Postagentur (Leutershausen) Tel. 06201 – 4881755, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012, Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684.

Gabis Kolumne

«Das Land der Dichter, Denker und Schnäppchenjäger»

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Rhein-Neckar, 23. März 2012. Während sich Thomas vor ein paar Wochen noch über das Shopping-Gen von Frauen ausließ, macht sich Gabi heute Gedanken über das Schnäppchen-Gen der Deutschen. Und fragt sich, was spart man wirklich auf der Schnäppchenjagd.

Günstiges aus dem Netz.

Ich habe kürzlich im Radio von einer Studie gehört, die betitelt war mit „Deutschland – Das Land der Dichter, Denker und Schnäppchenjäger”. Darin hieß es, dass in keinem europäischen Land so viel auf den Preis und so wenig auf die Qualität geachtet wird und dass die Hälfte aller europäischen Discounter in Deutschland zu finden ist.

In Frankreich und Italien wird, laut der Studie – vor allem beim Essen – auf Qualität geachtet und in Großbritannien wird der Einkauf im Discounter der sogenannten „Unterschicht“ überlassen.

So war „Geiz ist geil“, Sie erinnern sich, jahrelang der Verkaufsslogan einer großen Elektrofachhandelkette.

Woher rührt die Begeisterung für Schnäppchenjagd der Deutschen?

Nach dem Krieg war es nötig, dass man versuchte, überall an vergünstigte Ware zu kommen: Bruchkekse oder Porzellan und Unterwäsche mit kleinen Fehlern im Fabrikverkauf.

Aber auch heute noch kauft der Deutsche am liebsten, wenn es Rabatte gibt. Und das haben sich die Verbraucherketten gemerkt und bauen auf diese Strategie.

Ich kann mich noch gut an das Einkaufsverhalten meiner Großeltern erinnern, tagtäglich wurden die Werbeprospekte durchforstet und dementsprechend zog mein Großvater los.

Da fuhr er zehn Kilometer in die eine Richtung, um den Rinderbraten im Angebot zu kaufen und dann zehn Kilometer in die andere Richtung, um das vergünstigte Waschpulver in der besonders großen Tonne zu besorgen. Rein volkswirtschaftlich ein kompletter Blödsinn, aber meine Großeltern waren mit ihrer Einkaufsstrategie äußerst zufrieden.

Jetzt könnte man meinen, es handle sich dabei um ein Relikt aus der Nachkriegszeit. Weit gefehlt. “Blöd” ist doch derjenige, der zum „normalen“ Preis einkauft. Zeigt man Freunden seine neuesten Errungenschaften, ist oft die Schnäppcheneigenschaft meist wichtiger als das Produkt und seine sonstigen Eigenschaften. Nach dem Motto: “Du das war ein absolutes Angebot”.

Darauf bauen unsere Einzelhändler. Die Rabattmarkenheftchen der 50er, 60er und 70er Jahre wurden ausgetauscht durch Kärtchen mit denen man Punkte, Prozente und Prämien erzielen kann.

Gehen Sie ohne Punkte ins Kino oder Tanken? Kaum ein Einkauf, der an der Kasse nicht mit der Frage endet: “Haben Sie schon unsere Kundenkarte?”

Jagen im Hochpreissegment

Eine meiner Freundinnen ist die geborene Schnäppchenjägerin. Ihr Steckenpferd ist qualitativ hochwertiger Konsum mit Prozenten.

Nicht die Billigpreisketten sind ihr Jagdrevier, sondern Markengeschäfte mit Preisnachlass.

Schon als junge Frau habe sie so ein Schnäppchenkleid erstanden erzählte sie kürzlich lachend.

In einer Boutique hatte sie sich in ein Kleid verliebt, dessen Preis aber bei weitem die Möglichkeiten ihres Geldbeutels überstieg . Wochen später hing das Kleid immer noch dort, jetzt aber um 20 Prozent reduziert.

„Da musste ich zuschlagen, auch wenn ich dafür in einem anderen Laden wahrscheinlich drei Kleider bekommen hätte“, erklärte sie mir. Zwanzig Jahre behielt sie das Kleid im Schrank, oft getragen hat sie es nicht.

Zur Schnäppchenjagd braucht man also bestimmte Voraussetzungen, man muss den Jagdtrieb haben, geduldig sein und dann zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen.

Auch meine Tochter hat schon das Schnäppchen-Gen

Von einem großen schwedischen Möbelhaus haben wir die Family-Card. Automatisch bekommen deshalb meine Kinder einen Gutschein zu ihrem Geburtstag geschickt, der bei meinem Sohn regelmäßig verfällt, aber von meiner Tochter wie ein Schatz gehütet wird.

Als dann via Werbung dieser Tage weitere Rabattmöglichkeiten selbiger Kette ins Haus flatterten, war meine Tochter nicht mehr zu halten und überzeugte mich, dass wir jetzt dringend ihren Gutschein einlösen müssten.

Das Fazit des Einkaufs: Ich habe 40 Euro für Dinge ausgegeben, von denen ich vorher nicht wusste, das ich sie brauche, dabei hatten wir einen Preisnachlass durch Gutscheine von rund 3 Euro; wir haben 10 Euro im Restaurant ausgegeben – hier aber immerhin 2 Euro aufgrund der Family-Card gespart.

Summa Summarum ergibt das auf der einen Seite eine Ausgabe von 50 Euro und auf der anderen Seite eine Ersparnis von 5 Euro. Zudem muss man noch die Fahrt dazu rechnen – und das bei diesen hohen Benzinpreisen.

Schnäppchen im Netz

Ein weiteres Phänomen sind die Schnäppchen-Portale im Internet, wie Groupons, Deal des Tages oder Best Price.

Wer seine Reise oder seinen Wochenendtrip noch zum Normalpreis bucht und nicht wenigstens Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote nutzt, muss schon ziemlich dämlich sein.

Und ist man dann im Urlaub angekommen, sollte man neben Kultur- und Strandprogramm natürlich auch die Schnäppchen des Ferienlandes nutzen, sprich zum Beispiel in der Türkei shoppt man “Marken”-Klamotten und Medikamente ein und in den USA Jeans.

Auch der Restaurantbesuch bleibt von der Nachlass-Jagd nicht verschont, so gibt es für nahezu jede Region Deutschlands einen „Schlemmerblock“. Mit diesen Gutscheinen muss man nur ein Essen – das teurere – bezahlen, das zweite – das günstigere – ist frei.

Das lohnt sich natürlich nur dann, wenn man eher hochpreisige Gerichte bestellt und zwar beide.

Auch wir waren mal mit so einem Block essen, hatten aber das Prinzip nicht verstanden. Mein Mann bestellte Lasagne, ich ein Fischgericht. Die Ersparnis belief sich auf 7 Euro, bezahlt haben wir mit Getränken, Vorspeisen und Kaffee rund 50 Euro.

Wie Sie sehen, man muss zur Schnäppchenjagd geboren sein und man muss das System verstehen und daran Spaß haben – sonst legt man drauf.

gabi

23. bis 29. April 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 23. bis 29. Apri 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft unter “Termine”.

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Drachenausstellung im Chinesischen Garten.

Ab Mittwoch, 25. April 2012, Chinesisches Teehaus, Luisenpark

Mannheim. Der Chinesischer Kultursommer zeigt im Chinesischen Garten die Ausstellung “Chinesische Drachen – Facetten eines Glücksbringers”. Chinesische Drachen verkörpern symbolisch langes Leben, Glück und Zufriedenheit und ihre Heimat China. Die Allgegenwärtigkeit dieses Glücksbringers dokumentiert diese Ausstellung in einer Vielzahl verschiedenster Exponate aus einer Privatsammlung.

Vom Wandbehang über Bekleidung, Porzellan und Räuchergefäße, Drachen aus Bronze und Stein, Tuschemalerei und Fächer mit Drachenmotiven bis hin zu geschnitzten Figurengruppen und Motiv-Galerien, wasserspeiendem Drachen, Perlmuttarbeiten, Münzen, Briefmarken und Medaillen sowie Drachen auf chinesischen Gewichten reicht die faszinierende Präsentation.
Die Ausstellung geht bis 04. Juni 2012.

Ort: Luisenpark, Chinesisches Teeehaus, Mannheim.
 

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Mittoch, 25. April 2012, 20:00 Uhr, Brennessel

Hemsbach. Das Brennessel-Kino zeigt “Warten auf Heimat” – eine Filmdokumentation.

KZ und Ort der Wiedergeburt: Bergen-Belsen – direkt neben dem Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo Zehntausende ihr Leben ließen, entstand 1945 eine lebendige jüdische Gemeinde. Es war die erste große jüdische Gemeinde in Deutschland nach dem Holocaust. Der Film erzählt diese weitgehend unbekannte Geschichte einer Wiedergeburt jüdischen Lebens in Deutschland. Es war bald ein lebendiges “Shtetl”, in Selbstverwaltung und mit einer eigenen Polizei, mit Schule und Theater. Ein neuer Ort für die lange entbehrten Traditionen und Feste. Erstmals wieder Kerzen und die Gebete, die man so viele Jahre nicht gehört hatte – “es war erschütternd, die Räume zitterten”, erzählt eine Überlebende. Ein Ort der Wiedergeburt mit Namen Bergen-Belsen.

Die NDR-Fernsehredakteurin Angela Sonntag hat für ihren Film über jenes andere Bergen-Belsen drei Jahre lang recherchiert. Sie steht im Anschluss an die Vorführung zum Gespräch bereit. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem „Förderverein Ehemalige Synagoge Hemsbach“ und mit der Redakteurin Angela Sonntag.

Ort: Landstraße 35, 69502 Hemsbach.
Karten: Abendkasse.

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Freitag, 27. April 2012, 20:00 Uhr, Pflastermühle

Hirschberg. TiL, Die Theaterinitiative Ladenburg zeigt “Ein ungleiches Paar”, eine Komödie von Neil Simon oder auch “The odd couple” female version. Es spielen mit: Heike Pfisterer, Ulla Selig, Ulrike Christmann, Anette Wieling, Waltraud Zinselmeier, Andreas Nauerz, Rainer Buchinger und Harald Knörrchen. Regie führt Matthias Paul. Regieassistenz Anne Glombitza, Irmgard Brehm und Susanne Beier, Bühnenbild Heike Pfisterer.

Im Appartement der chaotischen Olive treffen sich regelmäßig sechs Freundinnen zu “Trivial Pursuit” und schimmeligen Sandwiches – auch wenn diese Frauenabende letztlich nur Anlass sind, den Frauenalltag zu vergessen und sich über die Wechselfälle des Lebens auszutauschen – vor allem in Bezug auf Männer.

Die traute Runde gerät aus den Fugen, als sich Florences Ehemann Sidney von ihr trennt. Das Angebot von Olive, bei ihr vorübergehend zu wohnen, nimmt Florence gerne an. Sie, ein Musterbeispiel für edle Kochkunst und staubfreie Wohnlandschaften, zieht bei Olive ein – und räumt gründlich auf. Nichts ist mehr wie es einmal war. Putzlappen und Schöpfkelle regieren das Zusammenleben und selbst Untersetzer erhalten Schonbezüge.

Wen dies an “Männerwirtschaft” bzw. “Ein seltsames Paar” – verfilmt mit Walter Matthau und Jack Lemon – erinnert, liegt richtig.

Weitere Aufführungen: Samstag, 28. April 2012; Sonntag, 29. April 2012; Freitag, 04. Mai 2012; Samstag, 05. Mai 2012.
Ort: Jugendzentrum “Kiste” (Pflastermühle) in Ladenburg.

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Samstag, 28. April 2012, 20:00 Uhr, Kulturfenster

Pigor & Eichhorn im Kulturfenster.

Heidelberg. Nicht genug bekommen vom Chansonfest? Am Samstag, den 28. April um 20 Uhr findet als Nachklang des Chansonfestes „schöner lügen“ ein wunderbar französischer Abend mit Pigor & Eichhorn im Kulturfenster statt.

An diesem Abend präsentieren die beiden Künstler ihr neues Programm Volumen f – rein französisch. Pigor singt – natürlich rein französisch – und Benedikt Eichhorn begleitet ihn am Klavier.

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis Heidelberg

Karten: VVK 17 Euro (erm. 15 Euro) + Systemgebühr; AK 20 Euro, www.kulturfenster.de & 01805 700 733 & 06221 1374878 und an allen bekannten VVK Stellen.
Ort: Kirchstraße 16, 69115 Heidelberg.

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Der Odenwälder Shanty Chor kommt in die Stadthalle.

Samstag, 28. April 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. Nach der beifallsumrauschten Premiere geht der Odenwälder Shanty Chor mit seinem neuen Programm „Der Geist, der aus der Kelter kam“ sozusagen auf große Fahrt und gastiert am Samstag, 28. April 2012, bei der Kulturgemeinde Weinheim in der Stadthalle.

Wer anders als Schann Scheid könnte es sein: Der Geist, der aus der Kelter kam. Doch Prof. Dr. Alfons Netwohr ist vom Spuk in seinem Institut für spekulative Heimatgeschichte ganz und gar nicht erfreut! Die Lebensgeschichte Schann Scheids ist eigentlich vollständig aufgearbeitet, doch wer sagt, dass das Leben alles wäre?

Das neue, nunmehr neunte Programm des Odenwälder Shanty Chors bietet erneut alle Zutaten, mit denen die bunte Truppe um Matz Scheid und Manfred Maser eine Status zwischen Kultur und Kult erreichte. „Der Geist, der aus der Kelter kam“: ein maritimes Grusical erster Kajüte.

Ort: Birkenauertalstr. 2, Weinheim.
Karten: Karten gibt es bei der Kulturgemeinde unter 06201-12282, Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr.

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Sonntag, 29. April 2012, 14:30 Uhr, Kulturbühne Alte Druckerei

Weinheim. Das Musik- und Kindertheater “Schaubude” zeigt in der Alten Druckerei “Jim Knopf und seine Freunde”.

Das legendäre Kinderbuch von Michael Ende in einer sensationellen Bühnenfassung. Eine abenteuerliche Suche nach der eigenen Herkunft und einem Platz zum Bleiben. Mit Jim Knopf, Lukas dem Lokomotivführer, Ping Pong, der Prinzessin Li Si, Scheinriesen Herr Tur Tur und Frau Mahlzahn. Nach Mandala, durch die Wüste, ins Kummerland und zurück nach Lummerland.

Für Kinder ab 4 Jahren. Spieldauer 70 min.

Ort: Friedrichstraße 24, Weinheim.
Eintritt: 6 Euro (Kinder), 8 Euro (Erwachsene).

 

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Konzert Kurpfälzisches Kammerorchester im Bürgerhaus.

Sonntag, 29. April 2012, 18:30 Uhr, Bürgerhaus Heddesheim

Heddesheim. Ein musikalisches Highlight für Heddesheim findet am Sonntag, 29. April 2012, im Heddesheimer Bürgerhaus statt.

Wie bereits in 2010 wird das Kurpfälzische Kammerorchester aus Mannheim unter Leitung von Stefan Fraas ein Konzert geben.

Beginn des Konzerts ist um 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Heinrich-Vetter-Stiftung und die Gemeinde Heddesheim. Als Solist steht der 25-jährige Violinist Stefan Krznaric auf der Bühne.

Eintritt: Karten zum Preis von 15,00 Euro sind erhältlich beim Bürgerservice im Rathaus, Telefon 06203 101-0. Informationen zum Orchester gibt es im Internet unter www.kko.de.
Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim.

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Bis 06. Mai 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Die Ausstellung “Der Garten Gethesemane” im Pflanzenschauhaus des Luisenparks ist noch bis zum 06. Mai 2012 zu sehen.

„Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst“. Das waren laut Matthäus-Evangelium die Worte, die Jesus im Garten Gethesemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete. Der heilige Ort befindet sich am Fuß des Ölbergs in Jerusalem.

Acht uralte knorrige Ölbäume, die hier an diesem historisch wichtigen Ort stehen, gelten als direkte Nachkömmlinge der Bäume, die zu Zeiten von Jesus Christus vor über 2000 Jahren schon standen.

Der Olivenbaum ist einer der robustesten Bäume, die die Natur hervorgebracht hat. Darüber hinaus ist der Ölbaum in vielen Kulturen einer der symbolträchtigsten und wertvollsten Pflanzen überhaupt.

Unsere diesjährige Osterausstellung begibt sich auf die Spuren dieses Heiligen Baumes und erleuchtet seine Wertschätzung in der Menschheitsgeschichte.

Verkostung und Verkauf von Olivenölen an den Sonntagen.

Ort: Pflanzenschauhaus, Luisenpark, Mannheim.
Eintritt: Parkeintritt.

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Bis 29. April 2012, Heidelberg

Heidelberg. Bis zum 29. April 2012 lädt das internationale Musikfestival „Heidelberger Frühling“ zu seiner 16. Saison mit insgesamt 97 Veranstaltungen ein.

Das Programm bietet unter anderem Konzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Pianisten Arcadi Volodos und der Cellistin Sol Gabetta. Als „Artist in Residence“ ist das französische Streichquartett Quatuor Ebène eingeladen. Unter dem Motto „Metamorphosen“ wirft das Festival einen Blick auf den Aspekt der Verwandlung im kompositorischen Prozess und wid-met sich dem Phänomen der Nachahmung von Natur, also deren Metamorphose in künstlerische Schöpfungen.

Neu ist eine Kooperation des „Heidelberger Frühling“ mit dem vom Choreographen John Neumeier jüngst initiierten Bundesjugendballett. An zwei Abenden zeigt das Festival die Uraufführung einer Eigenproduktion, bei der Gesangsstipendiaten der diesjährigen Festival Akademie gemeinsam mit jungen Choreographen und den jungen Profitänzern des Bundesjugendballetts eine Inszenierung von Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ erarbeiten.

Infos: www.heidelberger-fruehling.de.

Ort: Verschiedene Aufführungsorte in Heidelberg.

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 Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

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