Donnerstag, 27. November 2014

Geophysikalische Suche nach Kohlewasserstoffen erst im Herbst

Messungen verschoben

Rhein-Neckar, 01. März 2012. (red/pm) Die Messungen zur Suche von Kohlewasserstoffen in Heddesheim, Hemsbach, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim werden anders als geplant nicht im Frühjahr, sondern im Herbst stattfinden. Als Gründe für die Verzögerungen nennen die Unternehmen Zeitdruck und die Tatsache, dass sie im Frühjahr in die Brutzeit geraten würden. Dies hätte aufgrund neuer Bestimmungen im Umweltschutz zur Folge, dass man zu messende Flächen auslassen müsste. Zufriedenstellende Ergebnisse wären somit nicht möglich.

Die Gemeinde Hirschberg informiert:

“Das Unternehmen “Rhein Petroleum GmbH” aus Heidelberg, vertreten durch das Unternehmen “360plus Consult” aus Karlsruhe, stellte beim Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag auf Zulassung des Hauptbetriebsplanes für die geophysikalische Aufsuchung von Kohlewasserstofflagerstätten im Aufsuchungsfeld “Heidelberg-Weinheim”.

Nachdem die Messungen ursprünglich im Frühjahr 2012 beginnen sollten, werden diese jetzt auf die Herbstsaison 2012 verschoben. Eine breite Information der Bevölkerung durch Bekanntmachungen, Flyer und auch einer Informationsveranstaltung durch die “Rhein Petroleum GmbH” sind vorgesehen und werden zeitnah vor Beginn der Arbeiten durchgeführt. Zusätzlich werden neben der Gemeinde auch die Anrainer persönlich informiert und auf dem Laufenden gehalten.”

Innenverdichtung in Großsachsen - Jahresvertrag fĂŒr Tiefbauarbeiten

AuftrĂ€ge fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum vergeben

Hirschberg, 01.MĂ€rz 2012. (red/sap) Der Bebauungsplan fĂŒr zwei MehrfamilienhĂ€user, ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus im Großsachsener Ortskern wurde einstimmig beschlossen. AuftrĂ€ge fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum wurden vergeben und die Hirschberger Firma Josef Schnell GmbH erhĂ€lt auch fĂŒr 2012 den Auftrag fĂŒr Tiefbauarbeiten.

Von Sabine Prothmann

Der Hirschberger Gemeinderat hat am 29. November 2011 die Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans fĂŒr das GrundstĂŒck Breitgasse 41 mit der Bezeichnung „Breitgasse/Drittelsgasse“ in Hirschberg-Großsachsen beschlossen. Die Firma Treugrund GmbH aus Heddesheim als VorhabenstrĂ€ger beabsichtigt dort WohngebĂ€ude zu errichten.

Das Vorhaben folgt dem Ziel, das vorhandene Nachverdichtungspotential im Ortskern von Großsachsen zu nutzen. Um Baurecht fĂŒr die beabsichtigte Bebauung zu schaffen wird der Vorhabenbezogene Bebauungsplan aufgestellt.

Der Geltungsbereich umfasst eine FlĂ€che von 3.109 Quadratmeter und liegt im Ortskern von Großsachsen. Als BauflĂ€che fĂŒr das Wohnen verbleiben einschließlich der zugelassenen Überschreitungen maximal 1.865 Quadratmeter.

Die Projektplanung sieht zwei MehrfamilienhÀuser, ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus vor.

Die alte Grenzmauer zur Breitgasse inklusive Toreinfahrt soll als ortsbildprÀgendes Element erhalten bleiben.

„Es ist uns nicht gelungen 22 StellplĂ€tze – fĂŒr die elf geplanten Wohneinheiten in den beiden MehrfamilienhĂ€usern – zu realisieren, aber es sind immerhin 20 geworden“, sagte BĂŒrgermeister Manuel Just.

„Das mit den StellplĂ€tzen freut uns sehr“, erklĂ€rte GemeinderĂ€tin Karin Kunz (CDU). Und Gemeinderat Thomas ThĂŒnker (FW) meinte: „Wir befĂŒrworten die maßvolle Innenverdichtung.“

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Entwurf sowie der Beteiligung der Öffentlichkeit und der TrĂ€ger öffentlicher Belange im vereinfachten Verfahren zu.

Auftragsvergabe fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum

In einem weiteren Tagesordnungspunkt musste der Auftragsvergabe der Gewerke InnentĂŒren, Schlosserarbeiten und LandschaftsgĂ€rtnerischen Arbeiten fĂŒr den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums zugestimmt werden.

An insgesamt zehn Firmen wurden fĂŒr die Lieferung und Montage der InnentĂŒren Angebotsunterlagen ausgegeben, vier Firmen haben fristgerecht ein Angebot abgegeben, berichtete der BĂŒrgermeister.

GĂŒnstigster Bieter war die Firma Roland Straub aus Dannstadt-Schauernheim mit einem Angebotspreis von rund 131.000 Euro. Die Kostenberechnung war ursprĂŒnglich von 75.800 Euro ausgegangen, somit ergab sich eine Differenz von rund 55.000 Euro. Daraufhin wurden verschiedene Einsparmöglichkeiten, ohne nennenswerten QualitĂ€tsverlust, untersucht.

Letztlich belief sich die Angebotssumme auf rund 101.600 Euro.

FĂŒr die DurchfĂŒhrung der Schlosserarbeiten wurden insgesamt an sechs Firmen Angebotsunterlagen ausgegeben und drei Firmen haben fristgerecht ihr Angebot abgegeben. GĂŒnstigster Bieter ist die Firma Hestermann aus Mosbach mit einem Angebotspreis von rund 66.000 Euro.

Die LandschaftsgĂ€rtnerischen Arbeiten wurden an die Firma Schmitt Garten- und Landschaftsbau aus Hirschberg vergeben, so Just. Es freue ihn besonders, dass das ortsansĂ€ssige Unternehmen mit einem Angebotspreis von rund 103.000 Euro von den sieben abgegebenen Angeboten der gĂŒnstigste Bieter war.

Gemeinderat Peter Johe (FW) bedauerte die Preissteigerung bei den Schlosserarbeiten um rund 6000 Euro – im Vergleich zu einer ersten Ausschreibung -, fĂŒhrte dies aber auf die gute Wirtschaftssituation zurĂŒck.

Der Beschlussvorschlag, die Vergabe an die drei Gewerke, wurde einstimmig angenommen.

Jahresvertrag fĂŒr Tiefbauarbeiten

Auch der nĂ€chste Tagesordnungspunkt, die Auftragsvergabe fĂŒr den Jahresvertrag von Tiefbauarbeiten wurde einstimmig beschieden.

Erfreulicherweise erhielt auch hier wieder eine Hirschberger Firma, die Josef Schnell GmbH, den Zuschlag.

Der bestehende Jahresvertrag fĂŒr Tiefbauarbeiten (Straßenunterhaltung, Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung) endete zum 29. Februar 2012. Aus diesem Grund wurde der Vertrag von der Verwaltung neu ausgeschrieben.

Der Kostenumfang der Beauftragungen an die Firma Schnell GmbH betrug in den jeweiligen Tiefbaubereichen betrug 2011 rund 64.000 Euro im Bereich Rohrnetzunterhaltung/Wasser, rund 32.000 Euro im Bereich Kanalunterhaltung/Abwasser und rund 87.000 Euro bei der Straßenunterhaltung.

FĂŒr das Jahr 2012 muss mit einer sieben prozentigen Preissteigerung gerechnet werden, so Just.

Der Vertrag kann optional bis zum 28. Februar 2014 um ein Jahr verlÀngert werden.

Insgesamt wurden acht Firmen angeschrieben, sechs haben ein Angebot abgegeben. Das Bauunternehmen Josef Schnell GmbH war dabei der gĂŒnstigste Bieter.