Samstag, 25. Oktober 2014

Geophysikalische Suche nach Kohlewasserstoffen erst im Herbst

Messungen verschoben

Rhein-Neckar, 01. März 2012. (red/pm) Die Messungen zur Suche von Kohlewasserstoffen in Heddesheim, Hemsbach, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim werden anders als geplant nicht im Frühjahr, sondern im Herbst stattfinden. Als Gründe für die Verzögerungen nennen die Unternehmen Zeitdruck und die Tatsache, dass sie im Frühjahr in die Brutzeit geraten würden. Dies hätte aufgrund neuer Bestimmungen im Umweltschutz zur Folge, dass man zu messende Flächen auslassen müsste. Zufriedenstellende Ergebnisse wären somit nicht möglich.

Die Gemeinde Hirschberg informiert:

“Das Unternehmen “Rhein Petroleum GmbH” aus Heidelberg, vertreten durch das Unternehmen “360plus Consult” aus Karlsruhe, stellte beim Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag auf Zulassung des Hauptbetriebsplanes für die geophysikalische Aufsuchung von Kohlewasserstofflagerstätten im Aufsuchungsfeld “Heidelberg-Weinheim”.

Nachdem die Messungen ursprünglich im Frühjahr 2012 beginnen sollten, werden diese jetzt auf die Herbstsaison 2012 verschoben. Eine breite Information der Bevölkerung durch Bekanntmachungen, Flyer und auch einer Informationsveranstaltung durch die “Rhein Petroleum GmbH” sind vorgesehen und werden zeitnah vor Beginn der Arbeiten durchgeführt. Zusätzlich werden neben der Gemeinde auch die Anrainer persönlich informiert und auf dem Laufenden gehalten.”

Innenverdichtung in Gro├čsachsen - Jahresvertrag f├╝r Tiefbauarbeiten

Auftr├Ąge f├╝r das Kommunale Hilfeleistungszentrum vergeben

Hirschberg, 01.M├Ąrz 2012. (red/sap) Der Bebauungsplan f├╝r zwei Mehrfamilienh├Ąuser, ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus im Gro├čsachsener Ortskern wurde einstimmig beschlossen. Auftr├Ąge f├╝r das Kommunale Hilfeleistungszentrum wurden vergeben und die Hirschberger Firma Josef Schnell GmbH erh├Ąlt auch f├╝r 2012 den Auftrag f├╝r Tiefbauarbeiten.

Von Sabine Prothmann

Der Hirschberger Gemeinderat hat am 29. November 2011 die Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans f├╝r das Grundst├╝ck Breitgasse 41 mit der Bezeichnung ÔÇ×Breitgasse/DrittelsgasseÔÇť in Hirschberg-Gro├čsachsen beschlossen. Die Firma Treugrund GmbH aus Heddesheim als Vorhabenstr├Ąger beabsichtigt dort Wohngeb├Ąude zu errichten.

Das Vorhaben folgt dem Ziel, das vorhandene Nachverdichtungspotential im Ortskern von Gro├čsachsen zu nutzen. Um Baurecht f├╝r die beabsichtigte Bebauung zu schaffen wird der Vorhabenbezogene Bebauungsplan aufgestellt.

Der Geltungsbereich umfasst eine Fl├Ąche von 3.109 Quadratmeter und liegt im Ortskern von Gro├čsachsen. Als Baufl├Ąche f├╝r das Wohnen verbleiben einschlie├člich der zugelassenen ├ťberschreitungen maximal 1.865 Quadratmeter.

Die Projektplanung sieht zwei Mehrfamilienh├Ąuser, ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus vor.

Die alte Grenzmauer zur Breitgasse inklusive Toreinfahrt soll als ortsbildpr├Ągendes Element erhalten bleiben.

ÔÇ×Es ist uns nicht gelungen 22 Stellpl├Ątze – f├╝r die elf geplanten Wohneinheiten in den beiden Mehrfamilienh├Ąusern – zu realisieren, aber es sind immerhin 20 gewordenÔÇť, sagte B├╝rgermeister Manuel Just.

ÔÇ×Das mit den Stellpl├Ątzen freut uns sehrÔÇť, erkl├Ąrte Gemeinder├Ątin Karin Kunz (CDU). Und Gemeinderat Thomas Th├╝nker (FW) meinte: ÔÇ×Wir bef├╝rworten die ma├čvolle Innenverdichtung.ÔÇť

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Entwurf sowie der Beteiligung der ├ľffentlichkeit und der Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange im vereinfachten Verfahren zu.

Auftragsvergabe f├╝r das Kommunale Hilfeleistungszentrum

In einem weiteren Tagesordnungspunkt musste der Auftragsvergabe der Gewerke Innent├╝ren, Schlosserarbeiten und Landschaftsg├Ąrtnerischen Arbeiten f├╝r den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums zugestimmt werden.

An insgesamt zehn Firmen wurden f├╝r die Lieferung und Montage der Innent├╝ren Angebotsunterlagen ausgegeben, vier Firmen haben fristgerecht ein Angebot abgegeben, berichtete der B├╝rgermeister.

G├╝nstigster Bieter war die Firma Roland Straub aus Dannstadt-Schauernheim mit einem Angebotspreis von rund 131.000 Euro. Die Kostenberechnung war urspr├╝nglich von 75.800 Euro ausgegangen, somit ergab sich eine Differenz von rund 55.000 Euro. Daraufhin wurden verschiedene Einsparm├Âglichkeiten, ohne nennenswerten Qualit├Ątsverlust, untersucht.

Letztlich belief sich die Angebotssumme auf rund 101.600 Euro.

F├╝r die Durchf├╝hrung der Schlosserarbeiten wurden insgesamt an sechs Firmen Angebotsunterlagen ausgegeben und drei Firmen haben fristgerecht ihr Angebot abgegeben. G├╝nstigster Bieter ist die Firma Hestermann aus Mosbach mit einem Angebotspreis von rund 66.000 Euro.

Die Landschaftsg├Ąrtnerischen Arbeiten wurden an die Firma Schmitt Garten- und Landschaftsbau aus Hirschberg vergeben, so Just. Es freue ihn besonders, dass das ortsans├Ąssige Unternehmen mit einem Angebotspreis von rund 103.000 Euro von den sieben abgegebenen Angeboten der g├╝nstigste Bieter war.

Gemeinderat Peter Johe (FW) bedauerte die Preissteigerung bei den Schlosserarbeiten um rund 6000 Euro – im Vergleich zu einer ersten Ausschreibung -, f├╝hrte dies aber auf die gute Wirtschaftssituation zur├╝ck.

Der Beschlussvorschlag, die Vergabe an die drei Gewerke, wurde einstimmig angenommen.

Jahresvertrag f├╝r Tiefbauarbeiten

Auch der n├Ąchste Tagesordnungspunkt, die Auftragsvergabe f├╝r den Jahresvertrag von Tiefbauarbeiten wurde einstimmig beschieden.

Erfreulicherweise erhielt auch hier wieder eine Hirschberger Firma, die Josef Schnell GmbH, den Zuschlag.

Der bestehende Jahresvertrag f├╝r Tiefbauarbeiten (Stra├čenunterhaltung, Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung) endete zum 29. Februar 2012. Aus diesem Grund wurde der Vertrag von der Verwaltung neu ausgeschrieben.

Der Kostenumfang der Beauftragungen an die Firma Schnell GmbH betrug in den jeweiligen Tiefbaubereichen betrug 2011 rund 64.000 Euro im Bereich Rohrnetzunterhaltung/Wasser, rund 32.000 Euro im Bereich Kanalunterhaltung/Abwasser und rund 87.000 Euro bei der Stra├čenunterhaltung.

F├╝r das Jahr 2012 muss mit einer sieben prozentigen Preissteigerung gerechnet werden, so Just.

Der Vertrag kann optional bis zum 28. Februar 2014 um ein Jahr verl├Ąngert werden.

Insgesamt wurden acht Firmen angeschrieben, sechs haben ein Angebot abgegeben. Das Bauunternehmen Josef Schnell GmbH war dabei der g├╝nstigste Bieter.