Mittwoch, 22. Mai 2013

Gemeinderatssitzung vom 27. MĂ€rz 2012

“Historischer Haushalt” verabschiedet

Hirschberg, 31. MĂ€rz 2012. (red/sap) Einstimmig wurde der erste doppische Haushalt vom Hirschberger Gemeinderat verabschiedet. Die Einnahmen liegen bei 15,67 Millionen Euro, insgesamt werden in diesem Jahr 7,54 Millionen Euro investiert – das ergibt ein Volumen von 23,2 Millionen Euro. Die dritteTrainingshalle “geistert” durch die Haushaltsreden, obwohl sie nach den Zahlen in den kommenden Jahren nicht finanzierbar sein wird – außer man nimmt eine höhere Verschuldung in Kauf.

BĂŒrgermeister Manuel Just sprach von einem “historischen Haushalt”, der bei der Gemeinderatssitzung am 27. MĂ€rz 2012 verabschiedet wurde. Das betraf zum einen die Großprojekte, wie das Hilfeleistungszentrum, ÖPNV-Ausbau und Kanalsanierung, wie auch die Umstellung in die doppische BuchfĂŒhrung.

Allen BeschlussvorschlĂ€gen der Tagesordnung stimmte der Gemeinderat einstimmig zu: Der Gliederung in fĂŒnf Teilhaushalte – Hauptamt, KĂ€mmerei, Bauamt, BĂŒrgeramt, Allgemeine Finanzverwaltung -, dem Ergebnishaushalt mit einem veranschlagten ordentlichen Gesamtergebnis von 318.370 Euro, dem Finanzhaushalt mit einem Minus von 3.170.430 Euro, der mittelfristigen Finanzplanung fĂŒr den Zeitraum 2011 bis 2015 und ebenso dem Wirtschaftsplan fĂŒr den Eigenbetrieb Wasserversorgung.

Johe: “Wir haben dieses Jahrhundertbauwerk relativ gut verkraftet”

“Den grĂ¶ĂŸten Brocken bei den Investitionen stellen die Ausgaben fĂŒr das Hilfeleistungszentrum mit circa 3,5 Millionen fĂŒr Baumaßnahmen und EinrichtungsgegenstĂ€nden dar”, sagte Peter Johe (FW) in seiner Haushaltsrede. Weitere 4 Millionen waren schon in den vergangenen Jahren aufgebracht worden. Dies ergibt eine Summe in Höhe von 7,5 Millionen. Doch, so Johe, “wir haben dieses Jahrhundertbauwerk relativ gut verkraftet.”

Weiter betonte Johe, welchen Stellenwert der Sport vom Kleinkind bis zum Senior heute einnimmt, “gerade fĂŒr Ă€ltere Menschen ist Sport der reinste Jungbrunnen”. Mit der Standortuntersuchung bezĂŒglich einer Trainingshalle wurden 10.000 Euro in den Haushalt eingestellt und “wir finden es gut, dass im Haushalt, Vorsorge fĂŒr eventuelle weitere Planungen getroffen wurde”, so Johe.

Graf von Wieser: Die fĂŒnf Anliegen und Ziele der CDU

Ferdinand Graf von Wiser (CDU) sprach in seiner Haushaltsrede von einem “Paradigmenwechsel” bezĂŒglich der Umstellung auf die Doppik.

Das in die Jahre gekommene Kanalsystem zwinge die Gemeinde zu einer nachhaltigen sukzessiven Erneuerung, mit der man 2012 beginne, “ein Ansatz von 800.000 Euro ĂŒber die nĂ€chsten drei Jahre dĂŒrfte nicht zu großzĂŒgig bemessen sein”.

Auch der Ausbau einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung sei der CDU-Fraktion ein Anliegen und sei “ein wichtiger Bestandteil der AttraktivitĂ€t” Hirschbergs.

“Wir alle wissen, dass das Investitionsniveau außergewöhnlich ist” und im laufenden Jahr seinen Höhepunkt erreicht habe “und von unserer Verwaltung professionell gemanagt wurde”, lobte Wiser.

Die geschrumpften RĂŒcklagen mĂŒssten wieder aufgebaut werden.

Als wesentliche Anliegen und Ziele der CDU-Fraktion nannte Wiser, die Gestaltung einer attraktiven Ortsmitte in Leutershausen, die Nutzung des Gartens der Alten Villa als öffentliche GrĂŒnanlage, die ÜberprĂŒfung der FunktionalitĂ€t der Alten Turnhalle in Großsachsen, die Sanierung des Kanalsystems und die Straßenbeleuchtung in der Leutershausener Straße.

Herdner: Ein Goldesel mit Verdauungsproblemen

Die glĂŒckliche Kombination eines hohen Einkommensteueranteils, reichlich Gewerbesteuern und dem Erlös von dem Verkauf von gemeindeeigenen GrundstĂŒcken, habe es ermöglicht vieles zu realisieren, sagte Thomas Herdner (GLH) in seiner Haushaltsrede. “Doch von 2013 ab wird diese Art von Goldesel Verdauungsprobleme bekommen”, und damit wĂŒrden die GestaltungsrĂ€ume enger.

Auch griff Herdner nochmals den Wunsch der GLH nach einer Schulung der GemeinderĂ€te fĂŒr den Doppik-Haushalt auf, und betonte “es ist eine Bringschuld der Verwaltung”.

Die Forderung nach einer dritten Sporthalle bezeichnete Herdner im Kontext zu den explodierenden Betriebs- und Unterhaltskosten der gemeindeeigenen GebĂ€ude als “schlichtweg rĂŒcksichtslos” gegenĂŒber den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern.

“Was halten Sie von einer klimaneutralen Kommune Hirschberg 2020?”, fragte Herdner. Und gab gleich die Antwort: “Wohl nicht allzu viel, wenn man an die notwendigen Maßnahmen denkt, die Sie bisher nicht unterstĂŒtzt haben.”

Metzler: Bedarfs- und FinanzierungsprĂŒfung der dritten Halle

Auch Dr. Horst Metzler (SPD) Ă€ußerte sich in seiner Haushaltsrede kritisch zu einer neuen Trainingshalle: In Zeiten einer nur geringen RĂŒcklage dĂŒrfen zusĂ€tzliche umfangreiche freiwillige Maßnahmen, auch Baumaßnahmen, nach Überzeugung der SPD nicht Kredit finanziert geplant werden.”

Jahrzehntelang habe die SPD bei niedrigerer Verschuldung der Gemeinde eine Trainingshalle gefordert und schlug Standorte und den Bau unter aktiver Beteiligung der Vereine vor. “Doch es gab immer Ablehnung durch die beiden großen Fraktionen”, erinnert Metzler.

Umso ĂŒberraschender sei es gewesen, dass durch Mehrheitsentscheidung eben dieser Fraktionen am 24. November 2009 600.000 Euro fĂŒr den Bau einer Trainingshalle in die mittelfristige Finanzplanung fĂŒr 2013 eingestellt wurde. Die im Haushalt 2012 “vollzogene und stillschweigend akzeptierte Verschiebung” des Ansatzes von 2013 auf 2014, begrĂŒĂŸe die SPD, ebenso die Ausweisung von weiteren Mitteln fĂŒr die Trainingshalle in 2015.

Auf Antrag der SPD wurde im Dezember 2011 eine umfangreiche auch perspektivische PrĂŒfung des Bedarfs und der Finanzierung der Trainingshalle beschlossen. “Die Ergebnisse werden wohl Ende 2012 vorliegen und dann kann die Planung beraten werden”, so Metzler.

Reisig: “Unser Erbe an die nĂ€chste Generation soll keine Finanzlast sein”

“Die Verwaltung hat uns fĂŒr Hirschberg einen Haushalt vorgelegt, der geprĂ€gt ist von den Großprojekten der letzten und der kommenden Jahren”, sagte Oliver Reisig (FDP) in seiner Haushaltsrede.

Die RĂŒcklagen seien durch Hilfeleistungszentrum, ÖPNV-Ausbau, Kanalsanierung und weitere InvestitionstĂ€tigkeiten in Höhe von 7,4 Millionen aufgebraucht und “unser Tafelsilber ist verkauft”.  Aus diesem Grund werden “die nĂ€chsten Jahre keine rosigen”.

Reisig mahnte, es sollte das Ziel aller sein, weitere Einsparpotentiale zu suchen und dabei gleichzeitig die Einnahmenseite kritisch zu betrachten.

Die Planung einer dritten Halle, sei, so der FDP-Politiker, bei der mittelfristig gegebenen Finanzlage der Gemeinde “verfrĂŒht”. “Unser Haushalt gibt das in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren nicht her.” Das Ziel sei RĂŒcklagen fĂŒr schlechtere Zeiten aufzubauen und die Verschuldung gering zu halten.

“Unser Erbe an die nĂ€chste Generation soll keine Finanzlast sein.”

 

Gemeinderat stimmte der Bedarfsplanung zu

Hirschberg ist bei der Betreuung von Kindergartenkindern gut aufgestellt

Hirschberg, 31. MĂ€rz 2012. (red/sap) Gute Betreuungssituation fĂŒr Hirschberger Kindergartenkinder. Gemeinderat stimmte am 27. MĂ€rz 2012 der Bedarfsplanung einstimmig zu.

Bei der örtlichen Bedarfsplanung der KindergartenplĂ€tze konnte BĂŒrgermeister Just im Hirschberger Gemeinderat nur Positives verkĂŒnden: “Wir sind bei der Versorgung der Kinder zwischen drei und sechs Jahren gut aufgestellt”. Mit den zwei neuen Gruppen, die im katholischen Kindergarten im Herbst entstehen sollen, wird es kĂŒnftig in Hirschberg in den drei KindergĂ€rten 340 PlĂ€tze geben.

Laut der vorgelegten Zahlen fĂŒr das Jahr 2013 werden aber nur 295 Kinder in Hirschberg leben. Auch fĂŒr das Jahr 2014 wird sich die Zahl nicht signifikant verĂ€ndern, wobei, wie Just betonte, die Zahlen im Kindergartenjahr deutlich schwanken. So werden fĂŒr den Juli 2014 327 Kinder prognostiziert und fĂŒr den September – Schulanfang – nur noch 255.

Damit sei die Gemeinde ĂŒberversorgt. Andererseits gehe der Trend eindeutig zur Ganztagesbetreuung und damit verĂ€ndere sich auch die GruppenstĂ€rke. WĂ€hrend in Regelgruppen und Gruppen mit verlĂ€ngerten Öffnungszeiten 22 bis 25 Kinder sind, können in Ganztagesgruppen nur 20 Kinder betreut werden. Somit werden sich die Betreuungsstrukturen in der Zukunft sicherlich verĂ€ndern.

Auch wies Just daraufhin, dass natĂŒrlich nicht jedes Kind seinen Wunschplatz bekommen könne.

Der Gemeinderat zeigte sich Ă€ußerst erfreut ĂŒber das Betreuungsangebot fĂŒr Kindergartenkinder in Hirschberg und stimmte einstimmig der Bedarfsplanung zu.

Solaranlage auf der Rippenweierer Keltensteinhalle

Die Sonne scheint fĂŒr die BĂŒrger

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Vertragsunterzeichnung: Es zeigt v. links. Dr. Matthias SchĂŒtze, Dr. Torsten Fetzner, GĂŒnter Volkmann und JĂŒrgen Steinle. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim/Hirschberg, 30. MĂ€rz 2012. (red/pm) „EG Hohe Waid“ plant Solaranlage auf der Rippenweierer Keltensteinhalle. Bis zum 01. April 2012 muss die Anlage „kaufmĂ€nnisch in Betrieb“ genommen werden, dann gelten fĂŒr die nĂ€chsten 20 Jahre die noch bestehenden Förder-Richtlinien. Info-Veranstaltung am 16. April 2012.

Information der Stadt Weinheim:

„Hohe Waid“, so heißt die sanft geschwungene Bergkuppe, die sowohl von der Rheinebene als auch von den Orten des vorderen Odenwaldes zu sehen ist. Sie ist mit rund 455 Meter die höchste Erhebung des Bergstraßenhanges zwischen Weinheim und Heidelberg.

„Hohe Waid“, so heißt auch eine in GrĂŒndung befindliche Energiegenossenschaft (eG) mit Sitz in Hirschberg und Weinheim. „Der Name war von Anfang an so gewĂ€hlt“, erklĂ€rt GrĂŒndungs- und Vorstandsmitglied JĂŒrgen Steinle, „damit sollte deutlich werden, dass die Genossenschaft ihre Entwicklung nicht nur lokal in Hirschberg sieht, sondern an der ganzen Bergstraße, eben auch in der Großen Kreisstadt Weinheim“.

So geschieht es nun. Die Vorstandsvertreter der „EG Hohe Waid“, Steinle und Dr. Matthias SchĂŒtze waren jetzt im Weinheimer Rathaus, um gemeinsam mit dem Weinheimer BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner und GĂŒnter Volkmann, dem Ortsvorsteher des Weinheimer Ortsteils Rippenweierer, einen Gestattungsvertrag ĂŒber das Dach der Keltensteinhalle zu unterzeichnen.

Die Genossenschaft pachtet 400 Quadratmeter der Sonnenseite des Dachs, um dort eine BĂŒrgersolaranlage einzurichten. Die Leistung der Anlage wird 39,1 kWp betragen, mit denen dort jĂ€hrlich rund 35 000 kWh Strom produziert werden können.

Es ist das zweite Projekt der EG nach dem gerade entstehenden Hilfeleistungszentrum in Hirschberg. Die Firma SunPeak, mit der auch die Stadt Weinheim schon öfter zusammengearbeitet hat, wird die Anlage alsbald installieren. „Wir sind massiv in Zeitnot gekommen“, erklĂ€rte Dr. Matthias SchĂŒtze.

Denn die AnkĂŒndigungen der Bundesregierung, die Solarförderung, die eine BĂŒrgersolaranlage rentabel macht, weiter zu kĂŒrzen, erforderte ein rasches Handeln. Bis zum 01. April 2012 muss die Anlage „kaufmĂ€nnisch in Betrieb“ genommen werden, dann gelten fĂŒr die nĂ€chsten 20 Jahre die noch bestehenden Förder-Richtlinien.

Die FormalitĂ€ten hierfĂŒr sind von der „EG Hohe Waid“ erfĂŒllt worden „weil wir in jedem Fall die Idee voranbringen wollen“, so beschreibt es Dr. Matthias SchĂŒtze. Die Genossenschaft wolle InitialzĂŒndungen setzen. JĂŒrgen Steinle ist auch regelmĂ€ĂŸiger Teilnehmer am „Runden Tisch Energie“ in Weinheim.

Am Montag, 16. April, 19.30 Uhr, wird es dazu in der Rippenweierer Keltensteinhalle eine Info-Veranstaltung fĂŒr die BĂŒrger geben. So ist das Procedere geplant: Die BĂŒrger Rippenweiers haben zunĂ€chst das Vorrecht, Genossenschaftsanteile zu je 500 Euro zu erwerben und sich damit aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Auch erste Anmeldungen sollen schon möglich sein.

Greifen die Rippenweierer nach zwei Wochen noch nicht zu, bekommen die Weinheimer aus anderen Stadtteilen und der Kernstadt die Möglichkeit. WĂ€re danach immer noch nicht jeder Quadratmeter vergeben, können auch Einwohner anderer Kommunen erwerben – die „EG Hohe Waid“ hat hierfĂŒr eine Warteliste.”

"Atelier und KĂŒnstler VIII“ in der Rathausgalerie Hirschberg

Am 1. April: Die KĂŒnstlerin Ulrike Thiele ist vor Ort

Atelier und KĂŒnstler Hirschberg 1 Foto Dorothea Burkhardt-3

Rathausgalerie in Hirschberg mit der Ausstellung "Atelier und KĂŒnstler". Foto: Rhein-Neckar-Kreis.


Hirschberg, 29. MĂ€rz 2012. (red/pm) Die Ausstellung “Atelier und KĂŒnstler VIII“ in der Rathausgalerie Hirschberg ist am Sonntag, 01. April 2012, geöffnet.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Kein Aprilscherz, dafĂŒr aber einen interessanten Besuch verspricht der Blick in die Rathausgalerie Hirschberg am kommenden Sonntag, 01. April 2012. Dort ist in der Ausstellung zu „Atelier und KĂŒnstler VIII” die KĂŒnstlerin Ulrike Thiele von 11:00 bis 14:00 Uhr vor Ort, die zusammen mit Angelika Dirscherl, Andrea Niessen und Christine Fischer ihre Arbeiten prĂ€sentiert. Zu sehen ist eine breite Palette kĂŒnstlerischer AnsĂ€tze von Malerei ĂŒber Objekte bis hin zu Installationen.

Die Ausstellung in der Rathausgalerie Hirschberg geht noch bis 06. Mai 2012, sie ist geöffnet unter der Woche von Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr, Dienstag von 8:00 bis 15:00 Uhr sowie Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr.”

Gemeinderatssitzung vom 27. MĂ€rz 2012

Just: “Das Thema Kinderbetreuung zieht sich wie ein roter Faden durch die Sitzung”

Hirschberg, 29. MĂ€rz 2012. (red/sap) Das Thema Kinderbetreuung zog sich wie ein roter Faden durch die Tagesordnungspunkte der Gemeinderatssitzung. Zudem wurde ein “historischer Haushalt”, so Just, verabschiedet und die Fraktionen hielten ihre Haushaltsreden.

Von Sabine Prothmann

Auf dem Marbacher Hof im Ortsteil Großsachsen ist die Einrichtung eines Bauernhof-Kindergartens im Herbst 2012 geplant. Dort möchten zwei berufstĂ€tige Erzieherinnen ihre Idee von dieser speziellen Einrichtungsart durch Anmietung von RĂ€umlichkeiten und UnterstĂŒtzung der Familie Kneier-Jost realisieren.

Offensichtlich waren auch viele Zuschauer gekommen, die sich fĂŒr dieses Thema interessierten.

Doch wie BĂŒrgermeister Just gleich eingangs der Gemeinderatssitzung betonte: “Der Gemeinderat hat noch erheblichen Beratungsbedarf”, so dass dieser Punkt von der Tagesordnung genommen wurde. In einer der nĂ€chsten Sitzungen wird sich der Gemeinderat mit dem Bauernhof-Kindergarten beschĂ€ftigen, kĂŒndigte Just an.

Auch im nÀchsten Tagesordnungspunkt ging es um die Kinderbetreuung.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 31. Januar 2012 beschlossen, dass in der Rheinstraße, Ecke Karlsruherstraße, Ortsteil Leutershausen, der Bau einer Kinderkrippe mit 20 bis 30 BetreuungsplĂ€tzen realisiert werden soll.

Bis zum Bewerbungsschluss am 27. Februar 2012 waren vier Bewerbungen eingegangen, die der BĂŒrgermeister vorstellte.

Beim ersten Bewerber handelte es sich, wie nicht schwer zu erkennen war, um den Postillion e.V., der jetzt schon Kinderkrippen in Großsachsen und Leutershausen betreibt.

“Eine TrĂ€gervielfalt ist damit nicht gegeben.”

Die Erfahrung und die einheitliche Struktur, vor allem bei den ElternbeitrĂ€gen, sprĂ€chen eindeutig fĂŒr diesen Bewerber, so Just. Auch gĂ€be es hier wenig Unsicherheit bei den Betriebskosten. Nachteilig sei jedoch die Gefahr eines Monopols: “Eine TrĂ€gervielfalt ist damit nicht gegeben.”

Beim zweiten Bewerber handelt es sich um die Hirschbergerin Manuela Weiskircher. Sie hatte die GemeinderĂ€te nicht nur mit ihrem ansprechenden pĂ€dagogischen Konzept ĂŒberzeugt, sondern auch durch ihre Identifikation mit Hirschberg.

Als Nachteil wurden jedoch die hohen Verwaltungskosten, resultierend aus GeschĂ€ftsfĂŒhrung plus Leitung, gesehen, die dann zu Lasten der GemeindezuschĂŒsse und der ElternbeitrĂ€ge gehen wĂŒrden.

Dem dritten Bewerber, das Heidelberger Kinderzentrum Kunterbunt, fehle die Identifikation mit Hirschberg sowie ein Ansprechpartner – neben der Leitung – vor Ort. Zudem waren die veranschlagten Baukosten sehr hoch.

Der vierte Bewerber zeige große Unsicherheitsfaktoren bezĂŒglich der Bau- und Personalkosten, er habe nur SchĂ€tzwerte vorgelegt. Das spreche fĂŒr keine große VerlĂ€sslichkeit, so Just.

Deshalb schlug die Verwaltung vor, den Zuschlag an Manuela Weiskircher aus Großsachsen zu vergeben, unter der Voraussetzung, dass sie die Verwaltungskosten reduziere. Die private TrĂ€gerin plante mit 30 Prozent, nun sollen die Verwaltungskosten aber 15 Prozent des Anteils am Bruttoarbeitslohn nicht ĂŒbersteigen. Damit könnte auch der Gemeindezuschuss und die ElternbeitrĂ€ge niedriger ausfallen.

Der zweite Teil des Beschlussvorschlags sieht vor, falls die Hirschberger Bewerberin die genannten Voraussetzung nicht erfĂŒlle, sollte der Zuschlag an den ersten Bewerber, also an den Postillion e.V. gehen.

Seine Fraktion sei sich nicht einig, erklĂ€rte Peter Johe (FW). Ein Teil sei fĂŒr Manuela Weiskircher – und da nur mit 10-prozentigem Anteil am Bruttoarbeitslohn anstelle vo 15 Prozent – ein anderer Teil fĂŒr den Postillion e.V.. Ferdinand Graf von Wieser (CDU) erklĂ€rte hingegen die Einigkeit seiner Fraktion und sagte, “wir wollen die Angebotsvielfalt”, die fehlende Erfahrung mache die Bewerberin mit ihrer guten PrĂ€sentation Wett.

Auch fĂŒr die SPD-Fraktion ist die Notwendigkeit einer Vielfalt oberstes Gebot, sagte Dr. Horst Metzler. Deswegen habe sich die SPD auch fĂŒr den dritten Bewerber entschieden, falls Manuela Weiskircher die Voraussetzungen nicht erfĂŒlle. Metzler forderte folglich eine getrennte Abstimmung.

Ähnlich argumentierte auch Monika Maul-Vogt fĂŒr die GLH. Die TrĂ€gervielfalt, aber auch die QualitĂ€t, Öffnungszeiten, Sozialstaffelung, Schließtage, gesplittete BetreuungsplĂ€tze waren Kriterien an denen ihre Fraktion die Entscheidung fest machte und deshalb auch den dritten Bewerber an die zweite Stelle setzte. Bei dem dritten Bewerber handle es sich um ein großen, erfahrenen und zuverlĂ€ssigen Partner, so Maul-Vogt.

Eingeschossige Bauweise und 30 PlÀtze wurden fixiert

“Ich möchte zunĂ€chst die eingeschossige Bauweise und die 30 PlĂ€tze fixieren”, erklĂ€rte Just und bekam dafĂŒr einstimmige Zustimmung.

Die Freien WĂ€hler wollten als Erstes ĂŒber die Reduktion der Verwaltungskosten von 15 Prozent auf 10 Prozent abstimmen, konnten damit aber die anderen Fraktionen nicht ĂŒberzogen und so blieb es bei vier (FW) Ja-Stimmen.

Bei drei Gegenstimmen (ebenfalls FW) wurde der erste Teil des Beschlussvorschlags der Verwaltung, den Zuschlag, unter den genannten Voraussetzungen, an Frau Weiskirche zu vergeben, beschlossen.

Im zweiten Teil stimmten elf Ratsmitglieder fĂŒr die Alternative Postillion e.V. und sieben (SPD, GLH und Oliver Reisig) fĂŒr den dritten Bewerber, das Kinderzentrum Kunterbunt aus Heidelberg.

Thomas Herdner (GLH) wĂŒnschte sich fĂŒr die neue Kinderkrippe ein Passivhaus und Metzler (SPD) meinte, diesen Rat könne man sicherlich dem Bewerber mitgeben.

“Wir haben innerhalb von fĂŒnf Jahren viele PlĂ€tze geschaffen”

Im nĂ€chsten Tagesordnungspunkt ging es um den qualitĂ€tsorientierten und bedarfsgerechten Ausbau der Tagesbetreuung fĂŒr Kinder.

Durch die Einrichtung der Kinderkrippe Postillion e.V. in Leutershausen und Großsachsen, der teilweise Aufnahme von Kindern unter drei Jahren in den KindergĂ€rten und der Kindertagespflege, die seit dem 01. Januar 2010 von der Kommune gefördert wird, werden unterschiedliche Betreuungsmöglichkeiten in Hirschberg angeboten, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister.

Die Regelung der Zuschusshöhe in der Tagespflege von 30.000 Euro pro Jahr wurde zunĂ€chst fĂŒr die Jahre 2010 und 2011 getroffen. FĂŒr die Tagespflegepersonen wurde im Jahr 2010 ein Zuschuss in Höhe von 2,05 Euro pro Betreuungsstunde gezahlt, im Jahr 2011 reduzierte sich dieser auf Grund einer höheren Summe der Gesamtbetreuungsstunden auf 1,49 Euro pro Betreuungsstunde. Seit dem 01. Januar 2012 wird pauschal ein Zuschuss in Höhe von 1,50 Euro bezahlt.

Unter BerĂŒcksichtigung der gesetzlichen Vorgaben ist zu prĂŒfen, ob der voraussichtliche Bedarf (42 Prozent der unter DreijĂ€hrigen) noch gedeckt werden kann.

Dies ist in Hirschberg nach Schaffung der Voraussetzung zur Errichtung einer weiteren Krippe in Leuterhausen mittelfristig zu bejahen.

Denn spÀtestens zur JahreshÀlfte des kommenden Jahres ist von einem nachhaltigen Angebot von mehr als 100 PlÀtzen bei gegenwÀrtig 255 Kindern unter drei Jahren auszugehen.

“Wir haben innerhalb von fĂŒnf Jahren viele PlĂ€tze geschaffen”, sagte Ferdinand Graf von Wiser (CDU). Und Peter Johe (FW) meinte: “Die Tendenz zur Anspruchsnahme von KrippenplĂ€tzen wird steigen, wir haben ein hervorragendes Ergebnis.”

Insgesamt war den Ratsmitgliedern klar, dass sich die Kinderbetreuung Ă€ndern muss und wird. Der Wunsch nach GanztagesplĂ€tzen und Betreuung fĂŒr Kinder unter drei Jahren nimmt stetig zu.

Der Bestandsaufnahme und den geplanten Ausbaustufen fĂŒr Kinder unter drei Jahren wurde einstimmig zugestimmt.

LĂ€nder uneins ĂŒber staatliche Hilfe

Schlecker-ArbeitsplĂ€tze hĂ€ngen von BĂŒrgschaft ab

Rhein-Neckar/Stuttgart/Ulm, 28. MĂ€rz 2012. Verlieren rund 11.000 Mitarbeiter bei Schlecker ihren Arbeitsplatz, weil eine benötigte BĂŒrgschaft ausbleibt? Heute wurde das Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Ulm eröffnet. Baden-WĂŒrttemberg will eine BĂŒrgschaft ĂŒber 70 Millionen Euro geben – aber nur, wenn andere LĂ€nder rĂŒckbĂŒrgen, um die Lasten zu verteilen. Vor allem die niedersĂ€chsische CDU/FDP-Regierung mauert aber.

Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Landtags entscheidet heute in Stuttgart darĂŒber, ob das Land mit rund 70 Millionen Euro eine BĂŒrgschaft stellt. Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, ThĂŒringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein signalisierten Hilfen. Niedersachsen und Sachsen hingegen Ablehnung.

Einem Bericht einer Unternehmensberatung zufolge seien die Aussichten auf eine erfolgreiche Sanierung gering. Laut Wirtschaftsministerium gÀbe es konstruktive GesprÀche mit den LÀndern, um schnell eine Lösung zu finden.

Polizeireform: Das "PrÀsidium Kurpfalz" in Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis mit am besten ausgestattet

Mannheim bleibt PrÀsidium, Heidelberg bekommt Kriminaldirektion

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Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar/Stuttgart, 27. MĂ€rz 2012. (red/pm) Heute hat Innenminister Reinhold Gall die Eckpunkte der zukĂŒnftigen Polizeistruktur vorgestellt: Danach wird das neue PolizeiprĂ€sidium fĂŒr Nordbaden in Mannheim sitzen, ebenso ein Kriminalkommissariat. Heidelberg wird Sitz der Kriminaldirektion. Mit 2.330 Polizeivollzugsbeamten haben die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg, sowie der Rhein-Neckar-Kreis die zweithöchste PersonalstĂ€rke nach Karlsruhe im Land.

Hinweis: Den kompletten Artikel zur Reform, mit Video und weiteren Informationen finden Sie bei uns auf dem Rheinneckarblog.

Die Polizeireform soll bei gleicher Personalausstattung eine effizientere Polizeiarbeit möglich machen und die Polizei fĂŒr die Zukunft stĂ€rken. Wir das gelingen? Diese Frage hat in den vergangenen zwei Monaten, seit die ersten Informationen herauskamen, viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger beschĂ€ftigt.

Heute wurde der neue Zuschnitt der nunmehr 12 PolizeiprĂ€sidien bekannt gegeben. 37 Polizeidirektionen fallen damit weg – unter anderem Heidelberg. Mannheim bleibt PrĂ€sidium und bekommt Heidelberg dazu. Umgekehrt bekommt Heidelberg die Kriminaldirektion und in Mannheim wird ein Kriminalkommissariat eingerichtet. Die Polizeireviere bleiben, ebenso die Posten. Insgesamt hat die Reform zur Folge, dass die Hierarchien flacher werden und vor allem im Mittelbau und bei den FĂŒhrungskrĂ€ften neu strukturiert wird. Die frei werdenden KrĂ€fte sollen dem Dienst vor Ort zugute kommen.

Nordbaden mit am grĂ¶ĂŸten

Das PolizeiprÀsidium Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis wird nach Karlsruhe landesweit die meisten Polizeivollzugsbeamte (2.330) haben. Auch relativ auf die Einwohnerzahl umgerechnet liegt das neue PrÀsidium mit einem Vollzugsbeamten auf 374 Einwohner auf dem zweiten Platz hinter Stuttgart, wo es nur 234 Einwohner sind. Aber schon im PrÀsidiumsbereich Karlsruhe kommen auf einen Beamten 439 Einwohner, in Freiburg 473 und in Heilbronn gar 519.

Von außen betrachtet, Ă€ndert sich fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zunĂ€chst also erstmal nichts. Kritik und Sorgen gab es wegen der Schließung der Kriminalaußenstellen, die durch Kriminaldauerdienste ersetzt werden. Wie sich das in der Praxis auswirkt, muss man abwarten.

Neuartiges Kurskonzept ermöglicht effizienten Einstieg

Klavierspielen lernen im Erwachsenenalter?

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Klavierspielen lernen im Erwachsenenalter? Foto: Jens Schlichting.


Hirschberg, 27. MĂ€rz 2012. (red/pm) Unter dem Motto “Endlich Klavier spielen” wird von Jens Schlichting ein Workshop fĂŒr erwachsene AnfĂ€nger durchgefĂŒhrt – nach ganz neuen Methoden.

“Man mĂŒsste Klavier spielen können …”- dieser Filmschlager drĂŒckt den Gedanken vieler Menschen aus, die als Kind nicht die Möglichkeit hatten, Klavierspielen zu lernen. Aktives Musizieren zĂ€hlt zu den beliebtesten FreizeitbeschĂ€ftigungen, jedoch die Allermeisten, die ein Instrument spielen, haben als Kinder damit angefangen.

Dass es nicht zu spĂ€t ist, wenn man erst im Erwachsenen- beziehungsweise im Seniorenalter anfĂ€ngt, das glauben die wenigsten. Dennoch gibt es immer mehr Menschen, die durch Ihre Erfahrung beweisen können, dass man die Volksweisheit “Was HĂ€nschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” – getrost ins Reich der Fabeln und Mythen einordnen kann. Ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet ist der Pianist Jens Schlichting.

“Erwachsene lernen nicht schlechter als Kinder, sondern anders”

“Erwachsene lernen nicht schlechter als Kinder, sondern anders. Das konnten Psychologen lĂ€ngst belegen, und meine langjĂ€hrigen Erfahrungen in der ErwachsenenpĂ€dagogik bestĂ€tigen das” sagt der KlavierpĂ€dagoge, der eine eigene Intensivmethode entwickelt hat, mit der er im Moment besonders in der Schweiz ĂŒberaus erfolgreich ist.

Als ausgebildeter Schulmusiker und Diplom-MusikpĂ€dagoge verfĂŒgt Schlichting ĂŒber vielfĂ€ltige Erfahrungen in den unterschiedlichsten pĂ€dagogischen Bereichen; sowohl im Gymnasialbereich, als Hochschuldozent, Musikschullehrer, Privatmusiklehrer, und als Leiter von Kursen unterschiedlichster Ausrichtung arbeitet er seit vielen Jahren mit großem Erfolg.

Sein neuartiges Unterrichtskonzept, das ĂŒber viele Jahre entwickelt und verfeinert wurde, basiert auf den Erkenntnissen der modernen Lernforschung sowie auf seiner langjĂ€hrigen pĂ€dagogischer Erfahrung. “Nach ĂŒber 100 Kursen in den letzten 12 Jahren kann ich mit Sicherheit sagen: es ist nie zu spĂ€t. Und es macht richtig Spass!”, so der Pianist, der im Hirschberger Ortsteil Großsachsen ein privates Unterrichtsstudio betreibt und der in der sich in der Region seit vielen Jahren aktiv fĂŒr die Kultur einsetzt – sei es als Musiker, sei es als Konzert-Organisator.

Seine Methode geht auf vielfĂ€ltige Art auf die Besonderheiten der ErwachsenenpĂ€dagogik ein und integriert moderne und traditionelle Methoden zu einem kreativen und ganzheitlichen Lernprozess. Die Fachpresse sowie einige Zeitungen und Zeitschriften der französischen Schweiz, wo er in Montreux fĂŒr den renommierten Klavierhersteller Bösendorfer regelmĂ€ssig Kurse veranstaltet, hat bereits ausfĂŒhrlich ĂŒber seinen innovativen und hochmotivierenden Ansatz berichtet.

In einem Wechsel von Gruppen- , Kleingruppen und Partnerunterricht lernen die TeilnehmerInnen die ersten Schritte des Klavierspiels und erfahren viele verschiedene Wege, sich dem Instrument zu nĂ€hern. Im Partnerunterricht wird schon ein kleines KlavierstĂŒck gelernt, das dann im Abschlusskonzert vorgetragen wird.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber auch kein Hinderungsgrund

Unter dem Motto “Endlich Klavier spielen” wird nun auch erstmals ein solcher Kurs in der Region durchgefĂŒhrt. Der Workshop richtet sich an erwachsene AnfĂ€nger; Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber auch kein Hinderungsgrund.

In dem bevorstehenden Kurs, der vom 30. MĂ€rz bis 1. April stattfindet, gibt es noch freie PlĂ€tze – die Gelegenheit fĂŒr all diejenigen, die viel zu lange geglaubt haben, es sei lĂ€ngst zu spĂ€t!
Infos ĂŒber diese faszinierende Arbeit finden sich im Internet unter www.klavier-kurs.de. Wer Interesse hat, kann sich unter 0177-6685061 ĂŒber weitere Details informieren.

EU-Vorgabe schreibt Kinder-Reisepass vor

Ausweis schon fĂŒr Babies!

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Der neue Kinder-Reisepass.

 

Mannheim, 27. MĂ€rz 2012. (red/cr) Seit 2009 gilt in der EU “eine Person – ein Pass”. Da diese Regelung EU-weit bis zum 26. Juni 2012 umgesetzt werden muss, benötigen dann auch Kinder ab ihrer Geburt fĂŒr Auslandsreisen einen eigenen Reisepass. Der Kinderreisepass kann bei allem BĂŒrgerdiensten beantragt werden. 

Von Christian Ruser

Ab 26. Juni benötigen Kinder fĂŒr Auslandsreisen ein eigenes Reisedokument. Diese Regelung gilt auch fĂŒr die Schengenstaaten der EuropĂ€ischen Union. Das bedeutet, dass alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland einen eigenen Ausweis haben mĂŒssen. Es genĂŒgt also nicht mehr die Kinder im Reisepass der Eltern eingetragen zu haben.

FĂŒr Eltern bieten sich drei Möglichkeiten der neuen Regelung nachzukommen: Kinder-Reisepass, Personalausweis und Reisepass.

Welcher Pass ist der Richtige?

Die Frage, welcher Ausweis der passende ist, hĂ€ngt von der Verwendung ab. Es können ein Kinder-Reisepass, ein Personalausweis oder ein Reisepass beantragt werden. Alle Ausweise haben eine GĂŒltigkeitsdauer von sechs Jahren.

Der Kinder-Reisepass ist mit 13,00 Euro die gĂŒnstigste Variante und kann bei Bedarf mit einem neuen Foto aktualisiert werden. Dies empfiehlt sich vor allem fĂŒr Kleinkinder, da in dieser Zeit die Kinder die grĂ¶ĂŸten VerĂ€nderungen durchlaufen.

Das Bild im Personalausweis und im Reisepass kann nicht nachtrĂ€glich aktualisiert werden. Trotzdem kann es notwendig sein, einen Reisepass fĂŒr ein Kind zu beantragen. So ist in einigen nichteuropĂ€ischen LĂ€ndern der Kinder-Reisepass nicht ausreichend. Es ist daher sinnvoll vor einem geplanten Auslandsaufenthalt die Reisehinweise des AuswĂ€rtigen Amts anzusehen.

Warum die Neuregelung?

In der EU gilt seit 2009 die Passverordnung, in der aus SicherheitsgrĂŒnden das Prinzip “eine Person – ein Pass” verankert wurde. Diese Verordnung muss bis 26. Juni 2012 EU-weit umgesetzt werden. An diesem Tag werden nach einer EU-Vorgabe die KindereintrĂ€ge im Reisepass der Eltern ungĂŒltig. Die Dokumente behalten fĂŒr die Eltern aber ihre GĂŒltigkeit.

GĂŒnther Heinisch und Fadime Tuncer vertreten die Bergstraße

Auf der Suche nach Kuhn-Nachfolger

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GĂŒnther Heinisch und Fadime Tuncer vertreten die Bergstraße in der Kandidaten Findungskommission

Schriesheim/Rhein-Neckar, 26. MĂ€rz 2012. (red/cr) Die Kreisversammlung von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen widmet sich bundespolitischen Themen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Bundesregierung. Hier planen Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ab dem 01. April 2012 deutliche Senkungen der Fördermittel.

Die Kreisversammlung ist gut besucht, neben dem Referenten, Carsten Brinkmeier, sind sechzehn Mitglieder und Interessierte anwesend. Nach ein paar einfĂŒhrenden BegrĂŒĂŸungsworten von Uli Sckerl wird das Wort an den Referenten ĂŒbergeben.

Der Referent, selbst seit 24 Jahren in der Branche tĂ€tig, zeichnete ein detailliertes Bild der Lage. Eine KĂŒrzung der Umlagen aus dem EEG wĂŒrde die RentabilitĂ€t von Solaranlagen fĂŒr den Privatkunden deutlich unattraktiver machen. Das Problem ist jedoch nicht die KĂŒrzung an sich, sondern die schnelle EinfĂŒhrung.

In der momentanen Unsicherheit ist es den Unternehmern nicht möglich Solaranlagen zu planen. Weder können Zulieferer einschĂ€tzen, wie sich die GesetzĂ€nderung auf die Preise auswirken wird, noch können dem Kunden Kostenrechnungen vorgelegt werden. Brinkmann befĂŒrchtet zahlreiche Entlassungen und Unternehmenskrisen. Die Photovoltaik-Technik ist seit Jahren ein boomender Wirtschaftszweig. Zwischen 2000 und 2010 ist die Zahl der in dieser Branche BeschĂ€ftigten von ca. 100.000 auf ĂŒber 350.000 gestiegen.

Solartechniker Carsten Brinkmeier erlĂ€utert die Konsequenzen der geplanten KĂŒrzungen im EEG.

Weitere Punkte der Versammlung sind der S-Bahn-Ausbau im Rhein-Neckar-Kreis und die Bestimmung eines neuen Kandidaten fĂŒr die Bundestagsliste des Wahlkreises. Wie der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl informiert, sollen die Strecken Mainz – Mannheim-Friedrichsfeld und Darmstadt – Mannheim-Friedrichsfeld doch bis zum 15. Dezember 2015 fertig gestellt sein. Der Ausbau des Bahnhofs Weinheim wird sich aber bis 2016 verzögern. (Siehe dazu diesen Artikel)

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Fritz Kuhn wird fĂŒr das Amt des OberbĂŒrgermeisters von Stuttgart kandidieren. Ist die Wahl erfolgreich, legt er sein Mandat im Bundestag nieder.

Da sich die GrĂŒnen fĂŒr Fritz Kuhn sehr gute Chancen ausrechnen, muss ĂŒber einen neuen Kandidaten fĂŒr die GrĂŒne Liste des Wahlkreises Heidelberg nachgedacht werden. Zu diesem Zweck wird eine “Kandidaten-Findungskommission” ins Leben gerufen, die aus sechs stimmberechtigten Mitgliedern und den beiden beratenden Mitgliedern Uli Sckerl und Theresia Bauer bestehen. FĂŒr die Bergstraße sind GĂŒnther Heinisch und Fadime Tuncer nominiert.

Thomas - die MĂ€nnerkolumne

Gibt es ein Shopping-Gen bei Frauen?

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Das Zeichen fĂŒr die MĂ€nnlichkeit. Quelle: Wikipedia.

Rhein-Neckar, 26. MĂ€rz 2012. Seit Herbst 2009 veröffentlicht Gabi ihre Kolumne. Thomas ist ein Stammleser. Woche fĂŒr Woche liest er Gabis Kolumne – vor kurzem hat es ihn gepackt: Es soll auch mal die mĂ€nnliche Seite auf den Tisch kommen. Jetzt wieder. Thomas versucht sich heute an an der Frage: Gibt es ein Shopping-Gen bei Frauen?

Jetzt habe ich wieder viele Wochen geschwiegen und mir so Schwachsinnstexte wie ĂŒber den Tupperabend reingezogen, immer in der Hoffnung, dass mal etwas WĂŒrze in die Mann-Frau-Diskussion kommt.

Nehmen wir doch Mal das Shopping-Verhalten des weiblichen Geschlechts unter die Lupe.

Und glauben Sie mir, ich weiß worĂŒber ich schreibe, schließlich bin ich verheiratet und habe zwei Töchter.

Eines ist klar: Dieses Verhalten wird ihnen praktisch in die Wiege gelegt. Meine Töchter ging schon im Kindergartenalter mit Freuden in die Stadt und wo zog es sie hin: In die Spielwarenabteilungen der KaufhĂ€user und genauer in die Regale, in denen sie die neueste Ausstattung fĂŒr Barbie und Baby Born finden konnte. Und das ist erst der unsĂ€gliche Anfang.

In der PubertĂ€t wirken GeschĂ€fte wie H&M, New Yorker oder Hollister – Vorsicht, da wirds teurer – magnetisch, aber Gottlob außer dem vĂ€terlichen Geldbeutel wollen die MĂ€dchen von meiner Seite kaum einen Beistand.

Anders ist es da mit der Angetrauten. Meine Frau, und ich liebe und schÀtze sie sehr, ist geradezu versessen aufs Shoppen.

Ist sie alleine unterwegs, durchstreift sie stundenlang die LĂ€den nach passenden „Kleinigkeiten“, wie sie das so schön nennt. Das kann ein T-Shirt sein oder auch ein hĂŒbsches Tuch, ein GĂŒrtel – „genau in der Farbe, wie ich ihn schon immer gesucht habe“ oder auch nur ein neuer Nagellack. Alles Dinge, die sie garantiert nicht braucht und die ich dann auch noch erkennen und kommentieren muss, wenn sie sie trĂ€gt.

„Schatz, das steht Dir aber besonders gut“

Habe ich die erste HĂŒrde genommen und ihr neues Shirt entdeckt, reicht es bei weitem nicht, „neu, was“ zu sagen, sondern da muss zumindest ein „Schatz, das steht Dir aber besonders gut“ ĂŒber meine Lippen kommen, sonst ist der Abend gelaufen.

Das ist auch so typisch Frau, die Verbindung von Aufmerksamkeit und echter Zuneigung zu knĂŒpfen. Bin ich im Stress und mit meinem Kopf schon bei der Arbeit und vergesse sie beim Abschied zu kĂŒssen, kann das ohne Probleme in einen Streit „à la unsere Beziehung ist nicht mehr wichtig fĂŒr dich“ ausarten.

Und da MĂ€nner, und da nehme ich mich nicht aus, Ă€ußerst konfliktscheu in GefĂŒhlsfragen sind, versuche ich das tunlichst zu vermeiden. KĂŒsse sie liebevoll beim Abschied und beim Heimkommen und wenn sie mir strahlend entgegentritt, versuche ich es mit der Bemerkung „warst du beim Friseur, deine Haare sehen einfach toll aus“. Damit treffe ich oft ins Schwarze und wenn nicht, habe ich ihr dennoch ein Kompliment gemacht.

Aber nun gut, wir waren ja beim Shoppen und meine Frau liebt es, wenn ich sie begleite.

Meine Damen, wissen Sie eigentlich, wie elend sich ein Kerl auf den StĂŒhlen neben der Umkleidekabine fĂŒhlt? Den schadenfrohen – aber manchmal auch nachfĂŒhlenden – Blicken der vorĂŒbergehenden MĂ€nner ausgesetzt und dem Blick der eigenen Frau, wenn sie aus der Kabine kommt.

Ich bin jetzt ganz ehrlich, oft versichere ich ihr ganz schnell, dass das ausgesuchte KleidungsstĂŒck ganz großartig aussieht, nur um dieser Tortur zu entkommen.

Gefangener im SchuhgeschÀft

Das Ganze wird nur noch gesteigert durch den Besuch eines SchuhgeschÀfts.

„Was meinst du, Schatz, passen die Pumps oder Stiefeletten besser zu meinem neuen Hosenanzug“, fragt sie mit erwartungsvollem Blick wĂ€hrend sie mir die Schuhe vorfĂŒhrt.

„Ich wĂŒrde die Pumps nehmen“, sage ich, weil ich weiß, sie erwartet ein Statement. „Meinst Du wirklich, ich glaube die Stiefeletten passen besser“, entgegnet sie.

„Ja, du hast Recht, nimm die Stiefeletten“, antworte ich folgsam. „Ach, ich weiß nicht, vielleicht doch besser die Pumps 
“

Das geht dann endlos so weiter, werde ich ungeduldig, laufe ich Gefahr, dass sie sich gar nicht entscheidet und wir noch ein weiteres GeschÀft aufsuchen. Beharre ich auf meine erste Entscheidung, kann das eine endlose Diskussion zur Folge haben.

So befinde ich mich in einer Endlosschleife und habe nur das dringende BedĂŒrfnis, irgendwo in Ruhe – und am besten allein – ein Bier zu trinken.

Versuche ich sie meinerseits mit in einen Baumarkt zu schleppen, verweist sie mich darauf, dass unser Sohn gerne einen MÀnnerausflug machen und sie dabei nicht stören möchte.

Ist Shoppen genetisch verankert?

Insgeheim vermute ich, dass Shoppen bei Frauen genetisch verankert ist, direkt vom Beerensammeln zur Einkaufmall. Wer vollgepackt mit vielen TĂŒten nach Hause kommt, war erfolgreich.

Diese Analyse macht auf alle FĂ€lle klar, dass Frauen und MĂ€nner in vielerlei Hinsicht nicht zueinander passen können. Und wĂŒrden Frauen das einsehen, könnte auch alles hervorragend laufen.

Meldet sich ihr Shopping-BedĂŒrfnis, sollten sie sich eine Freundin schnappen und dies mit ihr stundenlang zelebrieren und nicht mit aller Gewalt den Ehemann mitschleppen, da ist Frust vorprogrammiert. Das ist Ă€hnlich wie bei Liebesfilmen – aber das ist jetzt ein anderes Thema.

WĂ€ren Frauen so einsichtig wie MĂ€nner, könnten wir uns alle viel Ärger sparen, davon bin ich ĂŒberzeugt und das musste jetzt mal gesagt sein.

Anmerkung der Redaktion:

Thomas ist Ende Vierzig, lebt in der Region Rhein-Neckar, ist verheiratet und hat drei Kinder.

26. MĂ€rz bis 01. April 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 19. bis 25. MĂ€rz 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft unter “Termine”.

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“La BohĂšme” in der Stadthalle. Szenenfoto.

Mittwoch, 28. MĂ€rz 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. Die Kulturgemeinde Weinheim zeigt die Oper “La BohĂ©me” von Giacomo Puccini mit der “Stagione D’Opera Italiana” (Viserba/Rimini) -in italienischer Originalsprache.

Mit der Stagione d’Opera Italiana – zu deutsch „Festival der Stimmen“ – stellt sich ein italienisches Opernensemble vor, das erstmals bei der Kulturgemeinde gastieren wird. Die 1945 gegrĂŒndete Stagione verfĂŒgt ĂŒber exzellente italienische Solisten, die zu den besten KrĂ€ften Italiens gehören und sowohl in den großen italienischen Theatern als auch in renommierten internationalen HĂ€usern gastieren. Dazu gehört auch ein solider Chor, ein gut disponiertes Orchester und immer wieder eine erstklassige BĂŒhnen- und KostĂŒmausstattung.

Mit Puccinis „La BohĂšme“ prĂ€sentiert die Stagione ein melodisches Meisterwerk, das zu den bedeutendsten Klassikern der italienischen Opernliteratur gehört.

Ort: Birkenauertalstr. 2, Weinheim.
Karten: Karten gibt es bei der Kulturgemeinde unter 06201-12282, Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr.

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Bilder-Vortrag von Richard May zu Nepal.

Donnerstag 29. MĂ€rz 2012, 19:30 Uhr, BĂŒrgersaal im Rathaus

Hirschberg. Der Kulturförderverein Hirschberg veranstaltet einen Bilder-Vortrag von Richard May zu Nepal. Nach seinem letzten Vortrag ĂŒber die Trekking-Tour zum Base Camp des Mount Everest berichtet Richard May im zweiten Teil seines Vortrages ĂŒber die zwei sozialen Projekte in Nepal, die er zusammen mit Karl Heinz Treiber aus dem Erlös der Spendengelder ihrer Himalaya- und Tibetreise von 2010 unterstĂŒtzt: Der gemeinsame Freund und Sherpa Kumar Rai möchte in seinem Heimatdorf Bung in der Mount Everest Region eine Schule aufbauen. Die Menschen in dem entlegenen Ort leben ohne medizinische und schulische Grundversorgung. Richard May hat sich mit Kumar Ray in das Dorf begeben und mit finanzieller und logistischer Hilfe an der Grundsteinlegung des Dorfes beteiligt.

In Kathmandu dienen die durch VortrĂ€ge gesammelten Spendengelder schon seit Jahren der Förderung der Kinderarbeit der PA Nepal Foundation unter der Leitung von Indira Rana Magar. Richard May weilte in dem Kinderhaus und der neu hinzugekommenen Schule außerhalb von Kathmandu und wird ĂŒber Indiras engagierte Sozialarbeit mit den Straßenkindern berichten.

Ort: Großsachsener Straße 14, Hirschberg-Leutershausen.
Eintritt: Der freiwillige Spendenbeitrag kommt beiden Projekten unmittelbar zu gute.

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Thomas Nicolai im Schatzkistl.

Freitag, 30. MĂ€rz 2012, 20:00Uhr, Schatzkistl

Mannheim. Der Comedian Thomas Nicolai kommt am Freitag mit seinem Programm “Das erste Mal” ins Schatzkistl.

Nicolai ist der “Mann der tausend Stimmen”, bekannt aus “TV Total”, “Nightwash” oder “Neues aus der Anstalt”. In seiner neuen Show geht es ums Thema Nr. 1… UnterstĂŒtzt wird er dabei von Max Raabe, Jan Delay, Unheilig, den Toten Hosen u. v. a.

Eine Show voller Musik und praller Comedy.

Beginn ist um 20:00 Uhr, Einlass um 19:00 Uhr.

Ort: Augustaanlage 4-8, Mannheim.
Eintritt: 19,50 Euro.

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Kabarett im Domhof.

Samstag, 31. MĂ€rz 2012, 19:00 Uhr, Domhof

Ladenburg. Mit dem Kabarettisten Hans Georg SĂŒtsch(Kabarett Dusche) und dem StĂŒck “Wurst oder die Musen des Metzgers” starten die Freunde Ugandas am 31. MĂ€rz 2012 im Domhof in Ladenburg ihr Jahresprogramm.

Ein sensibler, humanistisch gebildeter Metzger mit kĂŒnstlerischen Ambitionen und einem postmodernen Wurstwarenverkaufskonzept, feiert die Eröffnung seiner Avantgardefleischerei mit einem großstĂ€dtisch angelegten, multimedialen Event. Modernes Tanztheater, launische Ansprachen und klassische Dekonstruktionen am E-Piano stehen auf dem Programm, dazu eine Videoinstallation ĂŒber die Biosau Katharina, welche nun als prĂ€mierte Fleischwurst im Mittelpunkt des Metzgereiangebots ruht. Die Sektpyramide ist bereits eingeschenkt, die GĂ€ste können kommen. Aber niemand erscheint. Weder EhrengĂ€ste, noch Presse, noch die Damen und Herren vom kĂŒnstlerischen Rahmenprogramm! Was ist passiert? Eine Boykottmaßnahme durch die Konkurrenz? Eine Folge ĂŒbler Verleumdungsattacken zweiernachtragender Ex-Gattinnen?

Karten: Der Vorverkauf bei “seitenweise – BĂŒcher am Markt” .
Ort: Hauptstraße 9, Ladenburg.

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Queen-Show im Capitol.

Samstag, 31. MĂ€rz 2012, 20:00 Uhr, Capitol

Mannheim. Nach der Flower Power Show „Here comes the Sun“ und dem John Lennon Tribute „Fool on the Hill“, nehmen sich die Kreativen des Capitol Teams einer besonderen Herausforderung an: Mit der Show “I want it all “ die Musik von Queen auf die Bretter der Capitol BĂŒhne zu bringen.

Eine Nacht im November. Eine letzte Nacht. Zwei ungebetene Besucher, die keine Namen nennen. Die keine Namen kennen. Ein tödlicher Pakt. Eine Nacht wie ein Rausch, ein Fest. Nur noch eine einzige Gelegenheit, alle Liebe, allen Schmerz, allen Willen zum Leben herauszusingen. Eine letzte Geschichte. Aber eine Geschichte, die erzÀhlt werden muss, damit alles gut werden kann.

Sascha Krebs, Sascha Kleinophorst und Marion La Marché zelebrieren zusammen mit eigenem Chor und einer fantastischen Live-Band diese einzigartige Nacht im Capitol.

Ort: Waldhofstraße 2a, Mannheim.
Tickets: Hotline (0621) 33 67 333, montags bis freitags von 11:00 bis 17:00 Uhr und samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr. An den Kassenöffnungstagen ist das Telefon bis 19:00 Uhr besetzt. Vorverkauf im Capitol-Foyer: dienstags, donnerstags und freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr.

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Selbstbildnis von Emil Szymannsky.

Sonntag, 01. April 2012, 14:00 bis 17:00 Uhr, Altes Rathaus

Heddesheim. Der Heddesheimer Kunstverein lĂ€dt ein zu der Finissage zu der Ausstellung Frankenthaler Expressionisten Emil Szymannsky (1903 bis 1983). Der Sohn des KĂŒnstlers, Rainer Szymannsky, wird anwesend sein und Fragen beantworten.

Großartig sind die 26 Ölbilder, Pastelle und Handzeichnungen des Frankenthaler KĂŒnstlers Emil Szymannsky, die der Heddesheimer Kunstverein unter dem Titel „Das Bild des Menschen in der Malerei von Emil Szymannsky“ im Alten Rathaus ausstellt.

Ort: Unterdorfstraße, Altes Rathaus, Heddesheim.
Eintritt: Frei.

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Chansonfestival in Heidelberg.

Bis 30. MĂ€rz 2012, Opernzelt Heidelberg

Heidelberg. Unter dem Titel “schöner lĂŒgen” findet ab dem 04. Februar 2012 das 12. Festival fĂŒr neue deutsche Chansons im Heidelberger Opernzelt statt.

Neue deutsche Chansons und Lieder mit intelligentem Humor prĂ€sentieren die „Macher“ von „schöner lĂŒgen“ im zwölften Jahr. Alle Liebhaber des Chanson dĂŒrfen sich auf poetische, freche, skurrile Abende im Kulturfenster in Heidelberg-Bergheim und im Opernzelt in Heidelberg freuen.

„schöner lĂŒgen“ ist nach Berlin das Ă€lteste und noch vor Berlin sogar das grĂ¶ĂŸte Chansonfestival der Republik.

Infos: www.schoenerluegen.de

Ort: Opernzelt Heidelberg, Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: :-)

Frische Tourismusideen fĂŒr die Region gesucht

Tourismuswettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar. Foto: MRN.

Rhein-Neckar, 25. März 2012. (red/pm) Die Metropolregion Rhein-Neckar startet Wettbewerb für 12- bis 21-Jährige. Es gibt Preise im Wert von 5.000 Euro und Praktika zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 29. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

“Unter den pfiffigen Slogans „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ und „Komm mit, ich zeig Dir was“ steht der neue Wettbewerb „Heimat neu erfahren: Frische Tourismusideen für die Region“ der Metropolregion Rhein-Neckar.

Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren sind ab sofort dazu aufgerufen, sich aus touristischer Perspektive kreativ mit ihrer Heimat auseinanderzusetzen. Entwickelt werden sollen neue Marketingkonzepte, die besondere Orte, Sehenswürdigkeiten oder Landschaften für Gäste aus dem In- und Ausland erlebbar machen, wie z. B. interaktive Führungen, Kurzfilme oder Internetangebote.

Den ganzen Artikel lesen Sie im Rheinneckarblog.de.

Zahl der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis Weinheim aber rĂŒcklĂ€ufig

Ilvesheim legt bei den Einwohnern am stĂ€rksten zu – auch bei den Kindern

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Nicht nur den Kommunen, auch den Vereinen gehen die Kinder aus.

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 23. MĂ€rz 2012. (red/cr) Nach einer Information des Landratsamts leben immer weniger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis. Am wenigsten Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtkreis Heidelberg mit lediglich nur noch 13 Prozent. Wir haben uns die Zahlen fĂŒr die Kommunen im Wahlkreis 39, Weinheim, besorgt. Danach fĂŒhrt Ilvesheim beim Kinderzuwachs sehr deutlich in absoluten Zahlen – Schlusslicht ist Weinheim.

Der Wahlkreis Weinheim umfasst die Gemeinden Dossenheim, Heddesheim, Hemsbach, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim, Weinheim, Edingen-Neckarhausen und Hirschberg.

Die Einwohnerzahl des Wahlkreises Weinheim ist, nach Unterlagen des Statistischen Landesamts Baden-WĂŒrttemberg in den Jahren 2007 bis 2010 um 1.737 Einwohner gestiegen. Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren hingegen ist um 105 Personen zurĂŒckgegangen.

Von den zehn Gemeinden im Wahlkreis können lediglich vier einen Zuwachs verbuchen – sowohl bei der Gesamteinwohnerzahl, als auch bei Kindern und Jugendlichen. Vier Gemeinden haben eine wachsende Einwohnerzahl, aber immer weniger Kinder. In sechs Gemeinden leben weniger Kinder als noch vor ein paar Jahren. In Laudenbach und Weinheim ist sowohl die Einwohnerzahl, als auch die Zahl der Kinder rĂŒcklĂ€ufig.

Entwicklung der Gemeinden von 2007 bis 2010 im Überblick:

Gemeinde Kinder Gesamt
01. Ilvesheim 236 703
02. Dossenheim 107 499
03. Hirschberg 52 134
04. Edingen-Neckarhausen 19 252
05. Heddesheim -64 65
06. Hemsbach -54 60
07. Schriesheim -34 53
08. Ladenburg -24 40
09. Laudenbach -72 -59
10. Weinheim -271 -10

Alle Gemeinden befinden sich im Wettbewerb um junge Familien – so sind in den vergangenen Jahren einige Neubaugebiete entstanden, die neue Einwohner anlocken sollen. Allerdings sind Kinder fĂŒr die Gemeinden durch ZuschĂŒsse zu Betreuungskosten auch ein Kostenfaktor. Insgesamt geht man aber bei den Gemeinden davon aus, dass man ZuzĂŒge braucht, um durch Steuereinahmen die Gemeindekasse aufzubessern.

Auch die Vereine brauchen Nachwuchs und haben durch die Entwicklung teils große Probleme, ausreichend Nachwuchs zu finden.

Bewegung bei S-Bahn-Ausbau

Heidelberg/Rhein-Neckar, 23. MĂ€rz 2012. Die Deutsche Bahn AG will nun doch einen Teil der Baumaßnahmen bis Ende 2015 fertig stellen, wie Landrat Stefan Dallinger gestern bekannt gab. Nach unseren Informationen sollen die Bahnhöfe in Heddesheim, Hirschberg und Ladenburg bis dahin umgebaut sein. In Weinheim soll ein Teil der Gleise bis Ende 2015 umgebaut sein, der Test bis Ende 2016.

Sind gute Nachrichten solche, dass die ganz schlechten nicht eintreffen? Wie auch immer. Nach einer Presseinformation des Landratsamts scheint der Ausbau der S-Bahn nun doch ein wenig schneller zu gehen und zumindest in Teilen nach dem alten Zeitplan zu laufen.

Vor allem ein anderes Bauverfahren fĂŒr die Erneuerung von Kreuzungsbauwerken im Bereich Mannheim-Friedrichsfeld bringt anscheinend einen Zeitgewinn. Genaue Details sind noch nicht bekannt, sollen aber kommenden Mittwoch veröffentlicht werden.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Die S-Bahn Rhein-Neckar ist eines der wichtigsten Projekte der Region, bisher ein riesiges Erfolgsmodell. „Die Verhandlungen ĂŒber den Zeitplan des Umbaus der Bahnhöfe zur Realisierung der 2. Stufe der S-Bahn haben zu einem echten, aber tragfĂ€higen Kompromiss fĂŒr den Rhein-Neckar-Kreis gefĂŒhrt“, sagte Landrat Stefan Dallinger nach der Sitzung der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) am Donnerstag, 22. MĂ€rz 2012 und ergĂ€nzte: „Ich habe den aktualisierten Zeitplan fĂŒr den Rhein-Neckar-Kreis akzeptiert. Nach den zahlreichen GesprĂ€chen bin ich sicher, dass auch die OberbĂŒrgermeister und BĂŒrgermeister der an den drei betroffenen S-Bahn-Linien im Rhein-Neckar-Kreis liegenden StĂ€dte und Gemeinden diesem zustimmen können.“

Die DB beabsichtigte, die zweite Stufe des S-Bahn-Ausbaus nicht wie bis vor wenigen Monaten noch vorgesehen, bis Ende Dezember 2015 betriebsbereit fertig zu stellen, sondern den Ausbau der Bahnhöfe im Rhein-Neckar-Kreis um bis zu drei Jahre hinauszuschieben. Die DB begrĂŒndete dies mit der Erneuerung von zwei Kreuzungsbauwerken im Bereich Mannheim-Friedrichsfeld. Diese Verzögerung war nach Ansicht des Rhein-Neckar-Kreises und aller StĂ€dte und Gemeinden, die an den Strecken „Mannheim – Weinheim – Darmstadt“, „Mannheim – Schwetzingen – WaghĂ€usel“ und „Heidelberg – Bruchsal“ liegen, nicht akzeptabel. So forderte Landrat Stefan Dallinger im Einklang mit den OberbĂŒrgermeistern und BĂŒrgermeistern die DB auf, den bisherigen Fertigstellungstermin zum Dezember 2015 einzuhalten. Der Rhein-Neckar-Kreis als Teil des siebtgrĂ¶ĂŸten Ballungsraums in Deutschland braucht den Ausbau der S-Bahn, die gigantische Fahrgastzunahme der Vergangenheit unterstreicht dies und untermauerte die Forderung des Landrats und der BĂŒrgermeister.

Die 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar umfasst die Modernisierung von insgesamt 87 Bahnhöfen, von denen bereits 38 Bahnhöfe bis Dezember 2011 realisiert wurden. 49 Stationen mĂŒssen noch umgebaut werden. Die ursprĂŒnglich angestrebte Fertigstellung aller Infrastrukturmaßnahmen bis Ende 2015 wird aufgrund von lĂ€ngeren PlanungsablĂ€ufen sowie aus baubetrieblichen GrĂŒnden fĂŒr einzelne Streckenabschnitte nicht erreicht. „Aber bis Ende 2015 werden weitere 29 Stationen modernisiert sein“, so Dallinger. „Der jetzt vorgestellte Bauzeitenplan ist ein mit den Vertragspartnern ausgehandelter Kompromiss zwischen maximalen Sperrpausen zum Bauen und möglichst geringen Eingriffen in den Fahrplan“, erlĂ€utert der Landrat weiter. Ermöglicht wurde dies unter anderem dadurch, dass fĂŒr die Erneuerung von zwei Kreuzungsbauwerken im Bereich Mannheim-Friedrichsfeld nun alternative Baumethoden gewĂ€hlt wurden, die den S-Bahn-Ausbau nicht mehr beeintrĂ€chtigen.

So können die Baumaßnahmen an der Strecke „Mannheim – Schwetzingen“ bis Ende 2015, diejenigen fĂŒr „Schwetzingen – Graben-Neudorf“ bis Ende 2016 beendet werden. Der Zeitpunkt der Realisierung der Stationen „Schwetzingen-Nord“ und „Hockenheim“ wird derzeit geprĂŒft. Der Ausbau der Gesamtstrecke bis Ende 2016 bleibt davon jedoch unberĂŒhrt. Der Ausbau der Main-Neckar-Bahn „Mannheim – Weinheim – Darmstadt“ wird bis Ende 2015, einschließlich der Restabwicklung des Bahnhofs Mannheim-Friedrichsfeld, abgeschlossen sein. FĂŒr den Hauptbahnhof Weinheim gilt die Besonderheit, dass die Bahnsteige an den Gleisen 1 bis 3 ebenfalls bis 2015 S-Bahn-gerecht ausgebaut werden können, die ĂŒbrigen Bahnsteige dann 2016. Die geplanten BahnsteigverlĂ€ngerungen an der Strecke „Heidelberg – Bruchsal“ können bis Ende 2017 fertig gestellt sein. Die DB betonte, dass die neue Zielsetzung zur Fertigstellung der Infrastruktur optimale ProzessablĂ€ufe sowie ein gemeinsames Handeln aller Projektbeteiligten voraussetzt.

Landrat Stefan Dallinger dankte abschließend allen, die sich in den Prozesse eingebracht haben. „Mir persönlich war es wichtig, dass die OberbĂŒrgermeister und BĂŒrgermeister der betroffenen Kreiskommunen von Anfang an in den Prozess eingebunden und auch regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den Fortgang der Verhandlungen informiert waren“, betont Dallinger. Am vergangenen Freitag hatte er final mit den Vertretern der DB verhandelt und konnte punktuell noch weitere Verbesserungen fĂŒr den Rhein-Neckar-Kreis erzielen. Den abschließend vereinbarten Zeitplan werden die Vertreter der DB bei einem GesprĂ€ch im Heidelberger Landratsamt am Mittwoch, 28. MĂ€rz 2012, den OberbĂŒrgermeistern und BĂŒrgermeistern der an den drei S-Bahn-Strecken im Rhein-Neckar-Kreis liegenden StĂ€dte und Gemeinden vorstellen.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, dem S-Bahn-Ausbau im Rhein-Neckar-Kreis zu einem weiteren Erfolg zu verhelfen“, so das Fazit von Dallinger.