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Hirschberg, 01. April 2011. (red/sap) Der Rhein-Neckar-Kreis und die VRN GmbH haben mit der RNV GmbH mit Wirkung vom 01. Oktober 2009 einen Konzessionsvertrag fĂŒr den Schienenpersonennahverkehr auf der OEG-Schiene abgeschlossen. Gegenstand dieser Dienstleistungskonzession sind der Allgemeinheit zur VerfĂŒgung stehenden Eisenbahnverkehrsleistungen auf der Strecke Mannheim – Viernheim – Weinheim – Heidelberg – Mannheim, Linie 5, und der Strecke zwischen Mannheim-KĂ€fertal und Heddesheim, Linie 4.
Jetzt wurde zur Finanzierung der beiden Linien eine Erhöhung des Zuschusses von 1,58 Euro je Kilometer im Jahr 2010 auf 3,55 Euro je Kilometer im Jahr 2011 gefordert.
Durch zĂ€he Verhandlungen zwischen Landkreis, Kommunen und der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) GmbH konnte eine Reduzierung des Zuschusssatzes um 15 Cent je Kilometer auf 3,40 Euro erreicht werden und âmehr ging nichtâ, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Manuel Just.
Als GrĂŒnde fĂŒr die Zuschussentwicklung wurden angefĂŒhrt: Geringere Verkehrserlöse durch den Erfolg der S-Bahn, steigender Instandhaltungsaufwand fĂŒr Infrastruktur, Personalkosten- sowie Energie- und Materialkostensteigerungen, Zinsen und Abschreibungen von Neu- und Altinvestitionen in die Infrastruktur und die Neubeschaffung von elf Fahrzeugen, die Barrierefreiheit garantieren.
Nach einem VerteilerschlĂŒssel entfallen somit auf Hirschberg fĂŒr das Jahr 2011 314.000 Euro und fĂŒr das Jahr 2012 351.000 Euro, so Just.
âGrundsĂ€tzlich begrĂŒĂen wir den ĂPNVâ, erklĂ€rte Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD). Es sei schön, wenn der mit der RNV GmbH geschlossene Vertrag fĂŒr mehr Transparenz sorge und es sich dabei nicht nur um eine schöne Verabredung handle. âWir stimmen schweren Herzens zu.â
Gemeinderat Alexander May (FW) betonte, es wÀre erfreulich, wenn man in Zukunft mehr entscheiden und kontrollierend und steuernd eingreifen könne.
âWir werden zustimmen und weiter mit den ZĂ€hnen knirschenâ, sagte Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU). Er mache sich aber Sorgen um den VerteilerschlĂŒssel in Bezug auf Schriesheim und Edingen.Neckarhausen.
Schriesheim beschwere sich ĂŒber den VerteilerschlĂŒssel, bestĂ€tigte Just, dabei habe die Nachbargemeinde einen 10-Minuten-Takt nach Heidelberg. âIch bin nicht bereit ĂŒber den SchlĂŒssel zu verhandelnâ, betonte der BĂŒrgermeister.
âEs bringt nichts, um die verschĂŒttete Milch zu weinenâ, bemerkte Gemeinderat Hartmut Kowalinski (FDP) und wies darauf hin, dass man bislang viel billiger war und jetzt den durchaus “branchenĂŒblichen Preis” bezahle.
Die Finanzierungsvereinbarung wurde einstimmig beschlossen.














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