Sonntag, 19. Mai 2013

10 Jahre NABU: Naturwaldgemeinde Hirschberg an der Bergstraße


Guten Tag!

Hirschberg, 14. Dezember 2010. (pm) Der Hirschberger Wald ist als Naturwaldgemeinde ausgezeichnet worden. Im Zuge dessen wurde eine naturnahe Waldbewirtschaftung für weitere zehn Jahre festgeschrieben.

Information der Gemeine Hirschberg an der Bergstraße

“Im Oktober des Jahres 1999 wurde der Wald der Gemeinde Hirschberg mit dem Prädikat NABU Naturwaldgemeinde ausgezeichnet.

Dieses Jahr nun wollen NABU Vertreter gemeinsam mit dem Bürgermeister, den Gemeinderäten und dem Revierleiter für weitere 10 Jahren die naturnahe Waldbewirtschaftung fest schreiben.

Seit 1999 sich die Gemeinde dazu verpflichtet, seinen Gemeindewald nach strengen ökologischen Regeln zu bewirtschaften. Neben den ökologischen Aspekten habe die Selbstverpflichtung der Gemeinden auch positive Auswirkungen auf die Naherholung. Insgesamt habe die Auszeichnung keine wirtschaftlichen Einschränkungen mit sich gebracht, aber einen stärkeren, vielfältigeren und gesünderen Waldbestand zur Folge, so Bürgermeister Manuel Just.

Neben Hirschberg wurden vier weitere Gemeinden mit dem NABU-Prädikat „Naturwaldgemeinden“ ausgezeichnet. Die Gemeinde Königsfeld im Schwarzwald erhielt 1997 als erste im Land vom NABU das Prädikat “Naturwaldgemeinde”.

Dazu kamen noch Bad Dürrheim, Mönchweiler und Pfullingen (Landkreis Reutlingen). Unter anderem verzichten die teilnehmenden Gemeinden auf Kahlschlag, setzen auf Naturverjüngung statt Pflanzungen und verzichten auf den Einsatz von Chemie im Wald.

Der Wald wird nicht “aufgeräumt”. Totholz und Höhlenbäume bleiben als aktive Naturschutzmaßnahme im Wald, und auf fünf Prozent der Fläche kann sich der Wald gänzlich ungestört entfalten. Die Gemeinde erhalten dafür das Prädikat “Naturwaldgemeinde”.

NABU-Landesvorsitzender Andre Baumann sieht für die Naturwaldgemeinden zukünftig weitere strategische Vorteile. „Ein weitgehend geschlossenes Waldgefüge mit ausreichenden Altholz- und Verjüngungsvorräten auf der Fläche ermöglichen einen Waldbau auf hohem Niveau, der den finanziellen Einsatz minimiert und zugleich vielfältige Waldstrukturen mit hoher Biodiversität.

Die Maßgaben des neuerdings entwickelten Alt- und Totholzprogrammes im Staatswald und die Forderung des Bundes nach 5% Nutzungsverzicht werden in Hirschberg schon seit mehr als 10 Jahren erfüllt. Ökologie und Ökonomie sind im Einklang. Auch die Besucher des Waldes honorieren dieses System – attraktive Waldbilder fördern die Naherholung.

Die Mitgliedschaft im Kreis der NABU-Naturwaldgemeinden hat noch weitere Vorteile. Einmal im Jahr, jeweils an einem anderen Ort, treffen sich die Revierleiter und Vertreter des NABU zu einem intensiven Erfahrungsaustausch.

Dabei wird nicht nur die praktische Umsetzung der Kriterien im forstlichen Alltag besprochen sondern auch Anpassungen an geänderte Rahmenbedingungen und Gesetzeslagen diskutiert und beschlossen. Durch diesen permanenten Austausch erweist sich das NABU Prädikat als offene und lebendige Auszeichnung für Gemeinden, die ihren Wald im Einklang mit der Natur bewirtschaften wollen.”

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85 Namensvorschläge für die gemeinsame Werkrealsschule


Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 14. Dezember 2010. (pm) Insgesamt 85 Vorschläge wie die gemeinsame Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim heißen soll, sind bei den Gemeinden und der Schule eingegangen. Nun muss eine Auswahl getroffen werden, wie die Schule mitteilt.

Information der Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim:

“Aus dem Wettbewerb zur Schulnamensfindung sind am Ende 85 Vorschläge eingegangen.
Diese kamen aus Schüler- und Elternkreisen, zum Großteil aber auch aus der Bevölkerung.

Die eingegangen Namensvorschläge sind am 10. Dezember in einer ersten internen Runde (Bürgermeister Just und Kessler, Hauptamtsleiter Christof und Gänshirt, Rektor Drescher) gesichtet worden.

Aus allen Vorschlägen wurden fünf als Empfehlung für die weiteren Gremien präferiert.

Um die weitere Diskussion offen zu halten, bitten wir jedoch um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Namensnennungen erfolgen.
Es wurde in erster Runde großer Wert darauf gelegt, nicht “im stillen Kämmerlein” über den künftigen Namen zu entscheiden, sondern alle mitzunehmen, damit letztendlich alle Beteiligten hinter dem Namen stehen.

Im weiteren Verlauf werden daher nun SMV, Elternbeirat, Gesamtlehrerkonferenz (GLK) und Schulkonferenz ALLE Vorschläge sichten und über die Empfehlungen entscheiden.

Die Ergebnisse aus den Schulgremien gehen anschliessend in die Gemeinderäte beider Gemeinden, die in nicht öffentlicher Sitzung Ende Januar darüber beraten.
Die abschliessende Beschlussfassung obliegt dem Schulzweckverband (voraussichtlich im Februar).”

Download:
Die Liste mit den 85 Vorschlägen.

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