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Hirschberg, 17. November 2010 (pm). Harfenkonzert in der Konzertreihe “concerti e più” des Kulturfördervereins Hirschberg .
Pressemitteilung vom Kulturförderverein Hirschberg
“In der Konzertreihe “concerti e più” des Kulturfördervereins Hirschberg wird am kommenden Sonntag, 21. November, eine sehr seltene Besetzung zu hören sein: das Harfentrio “Saitenwege” tritt mit einem Programm auf, das von der Renaoissance bis zum Jazz führt. Die drei Konzertharfen werden in dem einzigartigen Saal der alten Synagoge Hirschberg mit Sicherheit eine ganz besondere Atmosphäre entstehen lassen.
Das Trio “Saitenwege” entstand aus einer langen Freundschaft

Das Harfentrio "Saitenwege" spielt in der Alten Synagoge.
Aus einer langjährigen musikalischen Freundschaft entstand im Sommer 2006 die Idee zum Harfentrio “Saitenwege”.
Die aus unterschiedlichen Stilrichtungen kommenden Musikerinnen Gabriele Emde-Hauffe, Sigrid Haselmann und Carola Pinder verbinden auf diesem Wege ihr Können in kreativer und unkonventioneller Weise.
Die Harfe gilt als eines der ältesten Instrumente überhaupt und kam bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor, und sie hat bis auf den heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren. Die moderne Konzertharfe oder Pedalharfe ist eine äußerst raffinierte Erfindung des 19. Jahrhunderts: mit Hilfe von 7 Pedalen kann die Stimmung der Saiten in Halbtonschritten verändert werden. Dadurch hat sie ein viel größeres Tonspektrum als einfachere Instrumente wie z.B. die keltische Harfe. Die Konzertharfe als größte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.
Die Harfenliteratur reicht von der Renaissance bis zur Moderne; besonders die Komponisten des Impressionismus haben sich begeistert für den sphärischen Klang des Instrumentes. In dem Konzert, das wie immer um 18 Uhr beginnt, wird neben Barockmusik von Caccini und Händel auch Folklore aus Rumänien und Griechenland erklingen, neben dem mittelalterlichen “Lamento di Tristan” auch modernes von Hindemith und Elliott, neben chassidischer Musik auch Klänge des Impressionismus.
Ein Teppich wird gewebt aus Textzeilen
Und es ist ein ganz besonderes “e più” das sich die 3 Künstlerinnen ausgedacht haben: auf den Saiten einer alten Harfe soll während des Konzertes aus den Textzeilen eines Gedichtes von F. Hoffmann ein Teppich gewebt werden, der dann für einen guten Zweck versteigert werden soll.
Wie immer wird das Konzert stattfinden in der alten Synagoge Leutershausen (Hauptstr. 27).
Info: Karten für Mitglieder und im Vorverkauf gibt es für 8,- Euro (Leutershausen: Schreibwaren Schulz, Großsachsen: Schreibwaren Schuhmann, Schriesheim: Kunst- und Accessoires-Haus OPUS) sowie für 10,- Euro an der Abendkasse. Schüler haben freie Plätze auf der Empore.”
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Das hirschbergblog














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