Mittwoch, 22. Mai 2013

“Gleichbehandlung” gewinnt


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Guten Tag!

Hirschberg, 30. November 2010. (cm) Um eine Erneuerung des Leitungsnetzes zu ermöglichen, hat der Gemeinderat am heutigen Dienstag der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 100.000 Euro zugestimmt. Darüber hinaus soll damit ein teilweiser Ausgleich etwaiger Unterdeckung aus Vorjahren ermöglicht werden. Dem Gemeinderat lagen mehrere Darlehensangebote vor.

Insgesamt neun Banken wurden bezüglich eines Darlehens angeschrieben. Sechs davon gaben kein Angebot ab. Von den verbleibenden drei Banken gaben zwei ein gleichlautendes Angebot ab.

Da das günstige Angebot herangezogen werden muss, galt es unter den beiden Banken – der Kurpfalz H+G Bank sowie der Volksbank Weinheim – zu entscheiden.
Die Zinsstaffelung für das Darlehen war bei beiden Banken identisch:

Darlehen über 10 Jahre: 3,38 Prozent
Darlehen über 20 Jahre: 3,73 Prozent
Darlehen über 29 Jahre: 3,71 Prozent

Birgit Knobloch (GLH) kritisierte die lange Bindung des Darlehens, welches über 29 Jahre laufen soll. Die Möglichkeit einer Sondertilgung, um das Darlehen früher zu beenden, bestehe nicht.

Der Gemeinderat sprach sich im Anschluss einstimmig für die Darlehensaufnahme aus. Die Entscheidung zwischen beiden Banken fiel per Los, das sich für die Volksbank Kurpfalz “entschieden hat”. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, den Kredit der “gewählten” Bank anzunehmen.

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Die neue Homepage von Hirschberg


Guten Tag!

Hirschberg, 29. November 2010. Am 21. November ist die neue Homepage der Gemeinde Hirschberg online gegangen. Wir haben die Website genauer unter die Lupe genommen. Insbesondere im Hinblick auf die inhaltliche wie technische Gestaltung. Unser Urteil fällt in dieser Hinsicht überwiegend positiv aus. Doch es gibt auch kritische Anmerkungen.

Von Christian Mühlbauer

Was muss eine Website in unserer heutigen Welt können? Muss alles geboten werden, was das “Web 2.0″ hergibt? Bei einer behördlichen Seite kann man das getrost verneinen. In erster Linie sollte sie optisch ansprechend, klar strukturiert und informativ sein. Eine mediale Überladung dient niemandem. Weder dem Bürger, noch den Mitarbeitern, die eine solche Seite befüllen sollen.

Bei der neuen Hirschberg-Homepage wurde dieser Anspruch erfüllt.

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Die neue Homepage der Gemeinde Hirschberg

Um eine Prüfung der Inhalte sowie der Darstellung selbiger durchzuführen, haben wir uns in verschiedene “Besucher” versetzt. Dies ermöglicht eine möglichst realitätsnahe Beurteilung. Alle Besucher wollen ein bestimmtes Ziel erreichen. Wir haben mit den Fällen getestet, wie schnell an die relevanten Informationen gelangt wird. Nachfolgend die unterschiedlichen Besuchertypen und Fragestellungen mit anschließendem Ergebnis:

Fall 1: Ein Jugendlicher (13) möchte sich über Freizeitangebote in der Gemeinde Hirschberg informieren

Ergebnis: Direkt von der Startseite führt ein Menüpunkt “Freizeit & Kultur” in die richtige Richtung. Rasch landet man auf einer sauber strukturierten Übersicht. Welche Sportarten kann in Hirschberg ausgeübt werden und wo findet sich ein entsprechender Verein dafür.

Bei der Suche nach Freizeitaktivitäten hilft ein Veranstaltungskalender. Dieser ist ausgezeichnet befüllt. Die Menge an auswählbare Kategorien erschlägt jedoch im ersten Augenblick..

Fall 2: Eine Familie mit zwei Kindern möchte in die Nähe von Mannheim ziehen. Auch Hirschberg ist ein mögliches Ziel. Was bietet Hirschberg für Familien? Welche Unternehmen gibt es in Hirschberg, die zukünftige Arbeitgeber werden könnten?

Ergebnis: Über den Menüpunkt Familie & Soziales gelingt erneut der Direkteinstieg in Themengebiete, die dieser Zielgruppe entsprechen. Das Angebot an Schulen, Kindergärten sowie sozialen Einrichtung ist schnell erreichbar.

Falls man noch auf der Suche nach potenziellen Arbeitgebern ist, gibt es erneut den direkten Einstieg über das Menü. Dort findet sich auch ein Verzeichnis von ortsansässigen Unternehmen. Inklusive vollständiger Adresse und meist sogar Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse. Ein großer Bonus.

Fall 3: Der Umzug nach Hirschberg ist geglückt. Jetzt gilt es, behördlichen Verpflichtungen nachzukommen. Sich als neuer Bürger der Stadt anmelden, den Personalausweis ändern, die Mülltonne anmelden. Aber wo?

Ergebnis: Da es sich hier um eine behördliche Angelegenheit handelt, ist sie wohl unter dem Menüpunkt “Rathaus & Gemeinde” zu finden. Der Menüpunkt “Rathausformulare” scheint zumindest einen Teil dieser Angelegenheiten online erfüllen zu lassen.

Bezüglich Meldepflicht und allgemeiner Formulare finden sich dort tatsächlich Links. Leider führen diese bisher ins Leere. Wie man uns von der Gemeinde Hirschberg mitgeteilt hat, werden bestehende Inhaltslücken aber zeitnah geschlossen.

Ein Blick auf die Technik

Man kann es knapp ausdrücken: Das eingesetzte Content-Management-System TYPO3 ist leistungsstark und dynamisch. Insbesondere bei großen Unternehmen genießt es deshalb große Beliebtheit. Auch von der Programmierung kann die Seite überzeugen. Es kommt wenig Java-Script zum Einsatz, die Struktur der Seite ist in optischer wie technischer Hinsicht sauber gestaltet. Ein kurzer Blick in den Quellcode bestätigt dies.

Einen kleinen Makel gibt es jedoch. Dieser betrifft insbesondere Menschen, die “mobil” auf die Website gehen oder über kein DSL verfügen. Die Bilder-Slideshow im Kopfbereich der Website ist nämlich nicht gut komprimiert.

So gelang es uns bei unserem Test, die Dateigröße einzelner Bilder um bis zu zwei Drittel zu reduzieren – ohne erkennbare Einbußen bei der Bildqualität. Wie die Gemeinde uns mitgeteilt hat, werde man die Benutzung auf mobilen Geräten noch untersuchen – das halten wir für dringend geboten, weil immer mehr Menschen über iPhones oder andere Handys einen solchen Service verlangen.

Was man außerdem gegenwärtig noch vermisst, sind “klassische” Web-2.0 Features. Also keine “ausgefallenen” Dinge, sondern “Standards”. Wie uns die Gemeinde auf Anfrage mitteilte, werde ein sogenannter RSS-Feed noch folgen. Weiteres (bspw. Twitter) ist jedoch nicht geplant.

Insgesamt betrachtet ist die Homepage durchaus ein Erfolg, den Bürgermeister Just und Hauptamtsleiter Michael Frank für sich verbuchen können. Insbesondere Herr Frank stand uns nach der Veröffentlichung der Homepage umfangreich Rede und Antwort.

Preisfrage I

Ohne Frage: Die neue Homepage ist inhaltich, optisch sowie technisch sehr ansprechend und vor allem überzeugend geworden.

Die Erstellungskosten der Homepage liegen bei 10.532 Euro zuzüglich einem Leasingfaktor von 2,27 Prozent für den Mietkauf.
Der Leasingzeitraum beträgt vorläufig 48 Monate. Insgesamt also 11.476 Euro. Danach geht die Homepage vollständig in den Besitz der Gemeinde Hirschberg über.

Zum vorbenannten Betrag müssen jährliche Hosting- und Pflegekosten in Höhe von 2.165 -‚¬ hinzugerechnet werden.

11.476 Euro entsprechen dem marktüblichen Preis für ein derartiges Projekt.

2.165 Euro Hosting- und Pflegekosten scheinen auf den ersten Blick zwar sehr hoch. Je nach Pflege- und Hostingaufwand können diese jedoch ebenfalls gerechtfertigt sein. Immerhin entspricht dies einem monatlichen Hosting- und Pflegepreis von 180 Euro.

Meist sind bereits private Hochleistungsserver spürbar teurer. Auf Kapazitäten gilt es bei einer Gemeinde-Website eher weniger zu achten. Hier dürften spezifische Anbindungen wie Service-BW den Hostingpreis definieren.

Preisfrage II

Wir haben uns natürlich auch über die Webschmiede informiert, die die neue Homepage entworfen hat. Diese verweist großzügig auf Dutzende Referenzprojekte.

Ein Vergleich mit anderen kommunalen Websites desselben Anbieters zeigte uns jedoch, dass es für diesen Preis teilweise offenbar nur “Schema F” gibt.

Selbst für technische Laien ist es ersichtlich, dass beispielsweise die Seiten der Gemeinden Kupferzell, Billigheim, Steinen, Albbruck oder Kisslegg der von Hirschberg in zahlreichen Punkten ähneln.

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Vergleich der Homepage Hirschberg mit Albbruck am Hochrhein

Selbstredend wurden einige Veränderungen an Farbe und Form vorgenommen. Auch das Bildmaterial wurde separat erfasst.

Das Unternehmen komm.online hat ein Standard-Produkt entworfen, das es sich nun teuer bezahlen lässt. Hinter ein paar optischen Anpassungen wird offensichtlich immer derselbse Standard verkauft.

Der Preis von rund 11.000 Euro für ein eigenes Layout wäre vertretbar – so wurde ein Produkt entworfen, dass die Firma nun mehrfach verkauft und sicher ordentlich Geld damit verdient. Das ist kein Vorwurf gegenüber der Firma wegen deren erfolgreicher Vermarktung – tatsächlich aber eine Frage an die Gemeinden, ob sie diese “Leistung” nicht zu teuer und zu wenig an den eigenen, spezifischen Ansprüchen orientiert, eingekauft haben.

Zum Vergleich: Die Homepage der Stadt Viernheim (erstellt 2002, neues Design 2007) kostete 7.500 Euro. Die Servermiete sowie die Gebühren für einen Root-Server belaufen sich auf 1.440 Euro jährlich. Immerhin ein Ersparnis von etwa einem Drittel. Gleichwohl bietet die Homepage der Stadt Viernheim einen “virtuellen Stadtbummel” oder warnt Online vor aktuellen Radarfallen.

Und es bleibt die Frage, wie aktiv die Gemeinde Hirschberg das Instrument Internet benutzen wird, um Verwaltungsabläufe zu optimieren und natürlich mit den Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert. Darauf sind wir gespannt.

Anmerkung der Redaktion:
Christian Mühlbauer
absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.”

In eigener Sache: weinheimblog gestartet

Guten Tag!

Hirschberg/Weinheim, 30. November 2010. Heute ist unser viertes lokaljournalistisches Blog für Weinheim gestartet. Mit dem weinheimblog wollen wir auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Weinheim eine unabhängige und meinungsstarke journalistische Informationsquelle im Netz bieten.

In der Branche gilt unser Lokaljournalismus als Zukunftsmodell. Wir sind nahe am Bürger, stellen journalistisch recherchierte Informationen zur Verfügung und sind meinungsstark.

Das Konzept ist einfach: Wir bieten relevante Nachrichten aus der Gemeinde über die Gemeinde und schaffen Identität und Identifizierung. Unsere bestehenden Blogs für Heddesheim, Hirschberg und Ladenburg erreichen im Monat zusammen gut 170.000 Besucher und rund eine Million Seitenabrufe.

Wir freuen uns nun auf die Stadt Weinheim mit ihren 43.000 EinwohnerInnen – für uns bedeutet das mehr als eine Verdopplung der Einwohnerzahlen. Heddesheim, Hirschberg und Ladenburg kommen zusammen auf rund 33.000 EinwohnerInnen.

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Und wir freuen uns auf die neue Aufgabe und das weinheimblog.

Wir laden Sie, liebe Leserinnen und Leser, gerne ein, sich auch hier vor Ort über das Geschehen zu informieren und uns Hinweise zu geben, was Sie interessant finden: “Da müsste mal drüber berichtet werden.”

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Diese Woche: Tipps und Termine

 

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Guten Tag!

Tipps und Termine für den 29. November – 5. Dezember 2010. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg.

Montag, 29. November, 15 Uhr, Stadtbibliothek

Ladenburg. Am Montag, 29. November, 15 Uhr, ist das Theater PassParTu zu Gast in Ladenburg. Das Ensemble spielt “Polleke, der kleine Bär”, ein Weihnachtsstück für Kinder ab vier Jahren. Es ist die liebevolle Geschichte eines kleinen, frechen Bären, der mit Hilfe seiner Freunde, versucht seinen Traum zu verwirklichen und einmal den Weihnachtsmann zu sehen. Dabei werden die Kinder immer wieder in das Geschehen mit einbezogen. Eine moderne Weihnachtsgeschichte, die offen lässt, ob es den Weihnachtsmann gibt. Das Erzähltheater richtet sich an Kinder von 4 bis 12 Jahren und dauert etwa 40 Minuten.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg
Eintritt: Erhältlich sind Eintrittskarten für Kinder zu 3,50 Euro und für Erwachsene zu fünf Euro im Vorverkauf. Tel. 06203/70211

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Mittwoch, 1. Dezember, 15 Uhr, Stadthalle

Weinheim. „Die Zauberflöte – Bravo, bravo Papageno“ heißt die kindergerechte Bearbeitung der berühmten Oper von W. A. Mozart. In faszinierender Weise wird der Opernstoff für Kinder verkürzt, vereinfacht und zu einem Fantasie-Märchen in einer bunten Zauberwelt umgearbeitet, mit farbenfrohen Kostümen, einer aufwendigen Bühnenausstattung, Lichtdesign und Pyrotechnik.
„Echte“ Opernsänger laden das junge Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musk. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel, selbstverständlich live. Und dazu gibt-´s Popmusik und fetzige Tänze.

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Mozarts “Zauberflöte” für Kinder. Szenenfoto

 

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Der greise König Tyros ordnet sein Reich. Die Herrschaft im Sonnenland und die Erziehung seiner Tochter, der Prinzessin Pamina, übergibt er seinem Bruder Sarastro. Alle Reichtümer und die Zauberflöte vermacht der König seiner Frau, der Königin der Nacht, und seiner Tochter Pamina. Die Zauberflöte ist aus dem Holz einer tausendjährigen Eiche geschnitzt, und sie vermag Böses in Gutes zu verwandeln. Die Königin jedoch ist mit dieser Aufteilung nicht einverstanden und sinnt auf Rache.
Wie dann der edle Prinz Tamino unter Mithilfe des tollpatschigen Vogelfängers Papageno die schöne Pamina zur Frau gewinnt, ist ein spannendes Abenteuermärchen und hält Jung und Alt in Atem.
Nach 70 spannenden Minuten tanzen die Kinder und Eltern vor Begeisterung mit den Sängern auf der Bühne.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Freier Verkauf.

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Mittwoch, 1. Dezember, 16 Uhr, Gemeindebücherei

Heddesheim. Im Literaturkaffee ist am Mittwoch, 1. Dezember, der Heidelberger Schriftsteller Hubert Bär mit „Der Heidelberger Campus-Mord“ zu Gast. Hubert Bär wurde 1942 geboren und lebt seit 1962 in Heidelberg. Er schloss sein Studium der Germanistik, Romanistik, Geschichte und Politologie mit der Promotion ab und arbeitete als Lehrer und Literaturredakteur. Neben literaturwissenschaftlichen und deutschdidaktischen Arbeiten veröffentlichte er Lyrik und Prosa im Hörfunk, in literarischen Zeitschriften, in Zeitungen, Magazinen und Anthologien.
In dem Kriminalroman „Der Heidelberger Campus-Mord“ wirft der Autor mit spitzer Feder und gekonnter Ironie einen schonungslosen Blick hinter die saubere Fassade Heidelberger Eliten. Ein packendes Krimierlebnis der besonderen Art.

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim
Eintritt: 5 Euro, Vorverkauf Gemeindebücherei

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Donnerstag, 2. Dezember, 20 Uhr, Stadthalle

Die Buddenbrooks

“Die Buddenbrooks”. Szenenfoto

Weinheim. Thomas Manns “Buddenbrooks” in der Weinheimer Stadthalle. Bühnenfassung: John von Düffel, mit Klaus Mikoleit, Heidemarie Wenzel u.a. Regie: Frank Matthus. Mit seinen „Buddenbrooks“ schuf Thomas Mann einen Jahrhundertroman, eines der vielschichtigsten Sittengemälde der bürgerlichen Gesellschaft um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Mehr als hundert Jahre später hat John von Düffel aus Thomas Manns Roman eine Bühnenfassung geschaffen, welche die Quintessenz der Familienchronik herausdestilliert, hat den Aufstieg und Fall der berühmten Lübecker Kaufmannsfamilie, die mit ihren konservativen Wertvorstellungen in einem immer rauer werdenden Kapitalismus nicht länger bestehen kann, perfekt verdichtet. Um Konsul Johann, seine Frau Elisabeth und die Kinder Thomas, Christian und Tony entwirft die großartige Inszenierung einen beängstigenden Zwiespalt zwischen Beziehungsdünkel und wirtschaftlichem Erfolgsdruck, beschreibt ihren Überlebenskampf bis hin zu Selbstzerstörung. Das glänzend aufgelegte Ensemble liefert eine fabelhafte Demonstration von Sprach- und Sprechkunst, zeigt ein intensives Gesellschaftsgemälde, das sich dem Thomas Mann-€™schen Sprachstil durchaus als ebenbürtig erweist. Großes Theater, exzellente Darsteller – nicht umsonst wurde diese Inszenierung mit dem INTHEGA-Preis 2009 belohnt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo C und freier Verkauf.

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Alte Turnhalle

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Der Odenwälder Shanty-Chor.

Hirschberg. Der Odenwälder Shanty Chor beschließt auch seine diesjährige Konzertsaison mit einem Weihnachts-Special in der Alten Turnhalle im Hirschberger Ortsteil Großsachsen. Die Crew um Chorleiter Matz Scheid und Texter Manfred Maser hat ein weihnachtliches Programm zusammengestellt. Der Titel “Weihnachten im Weltall” nimmt Bezug auf das aktuelle Programm des OSC: “Per B.E.M.B.E.L. durch die Galaxis”. Auf dem Raumschiff „BSS Jakob Muschelknautz“ feiert Schann Scheid mit Kapitän Schrödelsecker und seiner Crew das größte Fest des Jahres: die Äbbel-Woinacht.
Erinnerungen aus der Zukunft, garniert mit Shanties, Gospelsongs und Weihnachtsliedern. Die Besucher dürfen sich also auf einige Überraschungen gefasst machen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die Aufführungen am Samstag, 4. Dezember, um 20 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember, um 19 Uhr, sind schon ausverkauft, deshalb gibt es ein Zusatzkonzert am Freitag, 3. Dezember. Einlass ist jeweils eine Stunde zuvor. Der Vorverkauf läuft.

Ort: Marktplatz, Großsachsen
Eintritt: Karten im Vorverkauf in Großsachsen bei Schreibwaren Schuhmann (Landstr. 12, Tel.: 06201-53012)
und im Weißen Lamm (Breitgasse 7, Tel: 06201-57257), in Weinheim bei Tabakwaren Freund (Hauptstr. 72, Tel.: 06201-61211)

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Zehntkeller

Schriesheim. Mit einem Festabend feiert die Winzergenossenschaft Schriesheim am 3. Dezember im Zehntkeller ihr 80-jähriges Bestehen. Den Gästen geboten werden ein Sechs-Gänge-Menü sowie zahlreiche Kostproben der hauseigenen Weine zum Preis von 98 Euro pro Person. Programm: Wein, Weib und Gesang von den „Intendanten“ Karlsruhe.

Ort: Zehentkeller, Schulgasse
Karten: Bei der Winzergenossenschaft, Heidelbergerstr. 3

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Sonntag, 5. Dezember, 15 Uhr, Rathaus

Heddesheim. Die Gemeindbücherei präsentiert am Sonntag, den 5. Dezember, 15 Uhr, Tanja Szewczenko mit ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Kinder ab dem Grundschulalter werden zu einer ganz besonderen Autorenlesung eingeladen. Die ehemalige Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko liest aus ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Mit Buchverkauf und Signierstunde. Der Eintritt ist frei, doch die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Tanja Szewczenko wurde 1977 in Düsseldorf geboren, sie gewann drei deutsche Meistertitel im Eiskunstlauf. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte 1992. 2001 beendete sie ihre Eiskunstlaufkarriere. Sie arbeitete als Fotomodell und wirkte in Fernsehshows mit. In einer Show von Holiday on Ice trat sie wieder vor Publikum auf. Dabei zeigte sie sich als Solo- wie auch als Paarläuferin.

„Kiki Kufenflitzer“ erzählt von einem eigentlich normalen Mädchen – aber nur eigentlich. Denn welches normales Mädchen anstatt richtiger Schuhe ständig Kufen an den Füßen? Und welches normale Mädchen hat schon einen tollpatschigen Eisbären und einen neunmalklugen Pinguin, die beide auch noch sprechen können, als beste Freunde? -€¦

Ort: Rathaus, Fritz-Kessler-Platz
Eintritt: Eine kostenlose Eintrittskarte muss man sich deshalb in der Bücherei, Unterdorfstr. 2, abholen.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Diese Woche”:
Termine Heddesheimblog.de
Termine Hirschbergblog.de
Termine Ladenburgblog.de
Termine Weinheimblog.de
Und für Termine aus anderen Gemeinden an:
Termine Rheinneckarblog.de

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben. Zum Auftakt unseres neuen Services begrüßen wir herzlich unseren neuen Kunden Kaffeehaus Ladenburg und Kaffeehaus Schriesheim und bitten unsere Leserinnen und Leser um freundliche Beachtung.
Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 “Regionales” unter die “100 Journalisten 2009″.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Das heddesheimblog

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Ernste Texte bekommen eine Stimme – Lesung von Texten “Verfolgter Schriftsteller”

Guten Tag!

Ladenburg/Hirschberg, 29. November 2010. Das dritte „Event“ der Veranstaltungsreihe „Kunst gegen Krieg“ fand am 26. November 2010 um 20:00 Uhr in der Ladenburger Stadtbibliothek statt. Organisiert wurde es von der amnesty international Gruppe Ladenburg-Schriesheim, wie auch die anderen Veranstaltungen dieser Reihe. „Verfolgte Schriftsteller“, unter diesem Namen stand die Lesung mit Gabriele Violet und Michael Timmermann, die mit Musik begleitet wurde.

Von Anna Ewald

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V.l.n.r. Uli Wagner, Michael Timmermann, Gabriele Violet und Jens Bunge. Foto: Anna Ewald

In dem gemütlichen Dachgeschoss mit Holzbalken an der Decke in der Stadtbibliothek Ladenburg sitzen rund 30 Gäste erwartungsvoll auf ihren Plätzen. Sätze wie „mal schauen was das heute wird“, sind aus den Besucherreihen zu hören. Beim heutigen „Autorengedenken“ werden sie auf ihre Kosten kommen.

“Die Waffe der Schriftsteller ist das Wort.”

„Die Waffe der Schriftsteller ist das Wort und die beste Waffe gegen Menschenrechtsverletzungen die Öffentlichkeit“, so begrüßt Wolfgang Luppe die Zuhörer. Und diese Waffe, die Worte, sollen an diesem Abend gelesen und an ihre Autoren gedacht werden.

Die Texte verfolgter Schriftsteller wurden von Marie-Luise Pohrt und Ursel Siebert-Glatzer gemeinsam mit den „Stimmen“ Gabriele Violet und Michael Timmermann ausgesucht. Und sie haben eine tolle Wahl getroffen.

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Musikalische Umrahmung von Uli Wagber und Jens Bunge. Foto: Anna Ewald

Mundharmonika und Gitarre sind zu mehr als nur für Wanderlieder geeignet und das wird heute jedem bewiesen, denn die Lesung wird mit Musik bereichert.

Langeweile gibt es also nicht. Uli Wagner mit der Gitarre und Jens Bunge, der Mann mit der Mundharmonika, spielen ernste Lieder, passend zum Thema der Lesung und beweisen ihr Können.

Ernste Texte bekommen Stimmen

Abwechselnd lesen Michael Timmermann und Gabriele Violet die Gedichte und Geschichten, die früher oder auch heute noch dem Regime ein Dorn im Auge waren. Einfühlsam und mit charakterstarken Stimmen.

Michael Timmermann sagt selbst, dass diese Zeiten ihn geprägt haben. Diese Zeiten voll Krieg und Angst, die er als kleines Kind miterlebt hat. Und so ist es für ihn bewegend für die Organisation amnesty international, für die er sich schon seit ungefähr 30 Jahren engagiert, solche Texte zu lesen.

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Michael Timmermann und Gabriele Violet lesen abwechselnd. Foto: Anna Ewald

Angst, Trauer und trotzdem noch Hoffnung

Was hast du damals getan, was du nicht hättest tun sollen?
“Nichts”.
Was hast du nicht getan, was du hättest tun sollen?
“Das und das – dieses und jenes: einiges.”
Warum hast du es nicht getan?
“Weil ich Angst hatte.”
Warum hattest du Angst?
“Weil ich nicht sterben wollte.”
Sind andere gestorben, weil du nicht sterben wolltest?
“Ich glaube … ja.”
Hast du noch etwas zu sagen zu dem, was du nicht getan hast?
“Ja, dich zu fragen: Was hättest du an meiner Stelle getan?”
Das weiß ich nicht und ich kann über dich nicht richten. Nur eines weiß ich:
Morgen wird keiner von uns leben bleiben, wenn wir heute wieder nichts tun.

Erich Fried

So wie dieser Text zeigen auch die meisten der anderen, wie verängstigt und bedrängt ihre Autoren waren und trotzdem spürt man bei vielen einen Funken Hoffnung. Das ist beeindruckend. Auch die Zuhörer merkten diese Emotionen. Viele sitzen mit geschlossenen Augen da. Aufmerksam und gespannt. Schweigend.

Unter anderem wurde das „Versöhnungsplädoyer“ des chinesischen Friedensnobelpreisgewinner Liu-Xiaobo gelesen. Auch er ist überwacht und gefangen genommen worden, weil er seine Meinung sagt und für Freiheit kämpft. „Schriftsteller können für Machthaber unbequem sein“, sagt Herr Luppe schon zu Beginn der Lesung. Liu-Xiaobo ist wohl eines der besten Beispiele aus der heutigen Zeit.

An all diese Schriftsteller, die ihr Leben und ihre „Freiheit“ opfern, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, soll an diesem Abend gedacht werden.

Hinweis:
Weitere Texte zur Ausstellungreiche “Verletzte Seelen“.

Anmerkung der Redaktion: Anna Ewald (16) ist Gymnasiastin in Schriesheim, interessiert sich sehr für Politik und Medien und absolviert ein schulbegleitendes Praktikum bei uns. Dabei lernen junge Menschen bei uns, was Journalismus ist: Handwerk, Öffentlichkeit und verantwortliche Meinung.
Wir legen dabei einen besonderen Wert auf den eigenen Blick dieser jungen Menschen. Sie berichten aus ihrer subjektiven Perspektive, was sie mit wem zu was wie erleben. Wir unterstützen sie dabei journalistisch und redaktionell.
Hier finden Sie eine Übersicht aller Texte von Anna Ewald auf dem ladenburgblog.
Wer Interesse an einem Praktikum hat, kann sich gerne formlos bewerben – allerdings sind erst ab April 2011 wieder Plätze frei.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Gabis Kolumne

Liebesbriefe – Jedes Bändchen steht für eine bestimmte Zeit

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Guten Tag!

Hirschberg, 29. November 2010. Auf dem Speicher gibt es eine Blechkiste, darin liegen, fein säuberlich in Stapel sortiert und mit unterschiedlich farbigen Bändchen zusammengehalten, alte Briefe – Liebesbriefe, versteht sich. Dokumente der Sehnsucht und der großen Gefühle. Schade, dass es in Zeiten von email das kaum noch gibt, meint Gabi.

Briefe

Liebesbriefe - jedes Bändchen steht für eine bestimmte Zeit.

Bei der Vorstellung, dass vielleicht irgendwann meine Tochter die heißen Liebesschwüre, die dramatischen Abschiedsworte lesen wird, wird mir ganz heiß und gleichzeitig bedauere ich die heutige Generation, die sich ihre Zuneigung nur mehr per sms oder per facebook verkündet. Denn diese Worte werden irgendwann endgültig, zumindest für die nächste Generation, verloren sein – denn digitale Liebesgrüße kann man nicht zusammenbinden.

Verborgene Briefe erzählen eine Geschichte

Ich erinnere mich noch gut, als meine Kusinen und ich nach dem Tod unserer Großmutter zwischen alten Bildern und Ansichtskarten zwei Briefe entdeckt haben, die eine Geschichte erzählten, die wir nicht kannten. War der gute Freund der Familie für unsere Großmutter mehr gewesen, hatte sie sich diese Leidenschaft verboten oder sie gar heimlich ausgelebt? Wir waren elektrisiert und aufgeregt, würden wir noch mehr finden, könnten wir das Geheimnis lüften. „Lasst gut sein“, sagte meine Tante, „wenn sie gewollt hätte, dass wir mehr erfahren, hätte sie dafür gesorgt“.

Meine Briefe wird meine Tochter lesen dürfen, sie bergen keine großen Geheimnisse, sie erzählen nur meine Geschichte mit den kleinen und großen Dramen, die das Leben so mit sich bringen.

Mein erster Freund beklebte seine Liebesbeteuerungen mit „Liebe ist ..“- Aufklebern, zugegebenermaßen etwas albern, aber da waren wir auch erst 15 Jahre. Ein rosa Bändchen markiert diese frühe Zeit.

Der Bundeswehr verdanke ich einen stattlichen Stapel

Einen stattlichen Stapel habe ich der Bundeswehr zu verdanken. Mein damaliger Freund, er 19, ich 16 Jahre, leistete seinen Dienst im hohen Norden und telefonieren war damals endlos teuer und Gespräche bei der Bundeswehr auf dem Gang oder vor den Ohren der ganzen Familie – schnurlose Telefone waren erst im Kommen – zu führen war alles andere als intim – und Handys gab es noch lange nicht. Wir schrieben uns gegenseitig 2 bis 3 Briefe die Woche, da kommt in 18 Monaten schon allerhand zusammen. Dieser Stapel ist sehr dick und mit einem roten Band markiert.

Während meines Studiums hatte ich einen Freund, der drei Monate in England einen Sprachkurs machte. Selbstredend wurden viele Worte auf Papier über den Ärmelkanal geschickt.

Ich weiß noch allzu gut, mit welchem Gefühl man morgens zum Briefkasten gerannt ist, wie groß das Entzücken ob eines Briefes und wie herb die Enttäuschung, ob der gähnenden Leere war.

Auf die letzten Worte kommt es an.

Und der Liebesbriefkenner weiß, worauf es ankommt: Richtig, auf die letzten Sätze. Ein Brief ist dann besonders gelungen, wenn am Ende die Liebe beteuert wird, der Briefschreiber sehnsüchtig klingt und einsam und schmachtend auf das Wiedersehen wartet.

Lange Landschaftsbeschreibungen sind tot langweilig und abtörnend, die Beschreibung von tollen Partys oder netten Bekanntschaften führt zur tiefen Depression.

Der Stapel mit den englischen Briefmarken kann sich auf alle Fälle sehen lassen, auch wenn wir in dieser Zeit doch schon häufiger zum Telefon gegriffen haben und die Landschaftsbeschreibungen teilweise Überhand nahmen. Hier habe ich ein dunkelrotes Samtband drum gebunden.

Dicke Briefe voller Sehnsucht

Am Ende meines Studiums ging ich für ein Semester nach Wien. Mein Freund hatte inzwischen gewechselt. Dicke Umschläge, gefüllt mit Sehnsucht und kleiner Schrift auf vielen Seite flatterten in meine Studentenbude. Es waren die schönsten Briefe, die ich je bekommen habe, allein deswegen hätte ich ihn heiraten sollen, aber er war nicht „der Richtige“ trotz all-€™ der schönen Worte. Seinen Briefstapel habe ich mit einem lila Band geschmückt.

Als ich meinen Mann kennenlernte, hatte die Zeit der Emails und Handys schon begonnen. Briefe haben wir uns vor allem dann geschrieben, wenn es wirklich “ernst” wurde, wenn man sich die Worte gut überlegen musste, und das machen wir auch heute noch so.

Aber auch einige, besonders schöne, emails habe ich ausgedruckt und aufgehoben, ein Band habe ich nicht drum gebunden.

gabi

In eigener Sache: hirschbergblog beim 15. Mainzer MedienDisput

Guten Tag!

Hirschberg, 27. November 2010. Am Donnerstag, den 25. November 2010, war das hirschbergblog auf dem 15. MainzerMedienDisput vertreten. Hardy Prothmann war als Teilnehmer der Diskussionsrunde “David gegen Goliath – die digitale Steinschleuder” geladen. Man stellte sich der Frage, welche Perspektive lokaljournalistische Onlineangebote haben und ob sie eine Konkurrenz zum etablierten Printmedienmarkt sind.

Von Christian Mühlbauer

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck eröffnete die Veranstaltung und forderte mehr “Staatsferne” in den Aufsichtsratsgremien der öffentlich-rechtlichen Sender.

Die aktuelle Debatte über eine gesetzliche Einschränkung von Berichten in Zusammenhang mit möglichen Terror-Akten kommentierte er: “Ich halte solche Überlegungen für inakzeptabel. Die Medien in Deutschland berichten ganz überwiegend so, dass man erkennt, dass sich die Journalistinnen und Journalisten ihrer Verantwortung bewusst sind.”

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Von Links: Alfons Pieter, Peter Schink, Dr. Christian Stöcker, Thomas Mrazek, Stefan Aigner, Hardy Prothmann. Bild: Christian Mühlbauer

Zu den geladenen Gästen des “Panel 4″ gehörten Alfons Pieper (wir-in-nrw.de), Peter Schink (Blog Age), Dr. Christian Stöcker (Stellv. Ressortleiter Spiegel Online, Netzwelt), Stefan Aigner (Regensburg Digital) sowie Hardy Prothmann (hirschbergblog). Die Moderation wurde von Thomas Mrazek (Vorsitzender DJV Fachausschuss Online) durchgeführt.

Gegen die Hofberichterstattung.

Nach einer kurzen Einführung stellten die Teilnehmer ihre Projekte sowie ihre Sicht auf die aktuelle Lage dar. Der frühere stellvertretende Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Alfons Pieper (69), betreibt das wir-in-nrw.de-Blog erst seit Dezember 2009.

Sein Team umfasse 6-7 professionelle Journalisten, die alle anonym schreiben, “weil sie als Printjournalisten angestellt sind”. Auslöser für die Schaffung des Blogs war die “Hofberichterstattung in Nordrhein-Westfalen”.

Die Berichterstattung hatte den früheren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers enorm unter Druck gesetzt.

Direkt im Anschluss stellte Hardy Prothmann seine lokalen Blogs zu Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg und ab kommender Woche Weinheim, vor. Wie er erklärte, habe er das lokaljournalistische Angebot im Mai 2009 ins Leben gerufen. Aufhänger sei damals das Logistikzentrum “Pfenning” gewesen, welches sich in der Gemeinde Heddesheim ansiedeln wolle.

Bei seiner Recherche fand er heraus, dass es in den Jahren zuvor zahlreiche negative Berichte über “Pfenning” gab. Nachdem sich das Unternehmen in Heddesheim ansiedeln wollte, blieben diese jedoch aus. Unzufrieden mit der “Hurra-Berichterstattung” des Mannheimer Morgen nahm er die Berichterstattung selbst in die Hand.

Stefan Aigner aus Regensburg macht seinen Lokaljournalismus auf “regensburg-digital.de” schon seit drei Jahren. Ursprünglich war das Projekt aus einem Anzeigenblatt hervorgegangen. Inzwischen betreibt Aigner das Projekt in Eigenregie, unterstützt durch einen Kulturverein, über den Aigner Spenden erhält.

Unabhängig, mutig, unterfinanziert.

Mrazek merkte insbesondere den Untertitel des Blogs an: “Unabhängig, mutig, unterfinanziert”. Wie schlecht es um die Einnahmen bestellt ist, legte Aigner ebenfalls offen: “Ich lebe nur unwesentlich über HartzIV-Niveau, aber ich komme zurecht.”

Ihm folgte die Vorstellung von Dr. Christian Stöcker, stellvertretender Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online. Gleich zu Beginn vermittelte er seine Kernbotschaft: “Die deutsche Bloggerszene ist eine Bereicherung für die Medienlandschaft.” Dabei betonte er, dass es durchaus Blogs mit journalistischem Anspruch geben würde. “Blogs werden jedoch keinen Journalismus ersetzen, da sie sich nicht an Standards gebunden sehen”, so Stöcker.

Es folgte Peter Schink. Schink war unter anderem für den Relaunch von Welt Online verantwortlich. Darüber hinaus ist er aktiver Blogger und betreibt eines der ältesten deutschen Blogs. Als Vertreter der Blogosphäre warf er einen Blick auf die Stellung von Blogs im gegenwärtigen Mediensystem. “Was ist anders, wenn ein einzelner etwas publiziert statt eines Verlags?”, war seine Frage an die anwesenden Zuhörer.

Hardy Prothmann hielt den beiden entgegen, dass “kleine Blogs” oft kritischer als “große Medienhäuser” berichten, weil die “Abhängigkeiten” fehlten. Zudem würden viele Redaktionen nur vom Schreibtisch aus arbeiten und nicht draußen bei den Menschen sein. Standards wie Recherche, sichere Fakten, Quellenschutz und andere professionelle journalistische Qualitäten finden selbstverständlich bei guten Blogs statt – oft besser als in “Monopolredaktionen”.

Eine schwierige Situation

Auf die Frage, wie es um die Finanzierung und Akzeptanz der Angebote stehe, redeten alle Teilnehmer Tacheles. Das größte Problem sei, so Alfons Pieper, dass man “keine Rechtsabteilung in der Hinterhand” habe. Eine Klage oder einen Prozess könne man faktisch nicht riskieren. Auch wenn man monatlich inzwischen 2,5 Millionen Seitenaufrufe erhalten würde. Das wir-in-nrw-Blog ist aber auch nicht-kommerziell angelegt.

Wie riskant die Situation sein kann, verdeutlichte Stefan Aigner. Er wurde bereits mit drei Klagen überzogen. Zwei davon konnte er gewinnen. Ein Prozess steht noch aus. Auf den juristischen “Streit” mit der Erzdiözese konnte er sich jedoch nur durch Spenden einlassen. “Momentan reicht es für 1,5 Instanzen”, so Aigner.

Aigner hatte in einem Missbrauchsfall durch einen katholischen Priester an einem Jungen eine spätere Geldzahlung als “Schweigegeld” bezeichnet. Die Kirche will ihm das juristisch untersagen lassen. Die Prozesse wolle man grundsätzlich durchfechten. Schließlich hat ein Gericht bei einem der beiden vorangegangenen Prozesse schon festgestellt, dass “Wahrheit grundsätzlich nicht rechtswidrig” ist.

Auch Hardy Prothmann hatte schon mehrere “Klage”-Drohungen: “Das ist schon erstaunlich – als ich noch für große Medien berichtet habe, gab es keine einzige Klage, jetzt versucht man mich und andere damit einzuschüchtern.”

Ein Blick in die Zukunft

Das nach wie vor konkrete Problem ist und bleibt also die Finanzierung. Primär würde diese bisher über Werbung ermöglicht.

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Hardy Prothmann gibt im Anschluss an seine Podiumsdiskussion einer Journalsitenschülerin ein Interview. Bild: Christian Mühlbauer

Wie es zukünftig mit lokaljournalistischen Blogs weitergehe, konnte man nicht abschließend beantworten. Professioneller, journalistisch ausgebildeter Nachwuchs sei jedenfalls vorhanden. Vielleicht kommen in der Zukunft Zusammenschlüsse von journalistischen Blogs in Form von Netzwerken zustande. Man müsse aber auch festhalten, so Peter Schink, dass die deutsche Blogosphäre im Vergleich zu anderen Ländern nicht gut entwickelt sei.

Auch die Frage der Refinanzierung werde sich über kurz oder lang lösen lassen, wie Dr. Stöcker festhielt. So sei “viel Luft für Werbung”, wenn man den Anzeigenmarkt Print mit dem Anzeigenmarkt Online vergleiche.

Hardy Prothmann merkte an, dass Online-Werbung oft noch erklärungsbedürftig sei, sich der Trend aber eindeutig weg vom Print hin zu Online entwickle: “Printwerbung ist im Vergleich zu Onlinewerbung extrem teuer und wenig erfolgreich – online trägt weiter, ist schneller, flexibler und kann einfach mehr.”

Hinweis:
Der MainzerMedienDisput wurde 1996 erstmalig veranstaltet und wird von der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz getragen. Die Medienpartner des Disputs sind der Südwestrundfunk (SWR) und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF).

Anmerkung der Redaktion:

Christian Mühlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr Mühlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.”

Weihnachtsmärkte der Region

Guten Tag!

26. November 2010. Glühweinduft, Weihnachtslieder-€¦ ab sofort bietet die Region wieder große und kleine Weihnachtsmärkte, hier finden Sie eine (große) Auswahl.

Mannheimer Weihnachtsmarkt
Zu Füßen des Wasserturms liegt der Mannheimer Weihnachtsmarkt. Jedes Jahr präsentieren hier mehr als 200 Aussteller ihre weihnachtlichen Waren rund um das Wahrzeichen der Stadt. Bis einen Tag vor Heiligabend wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Nicht nur zahlreiche kulinarische Genüsse locken jedes Jahr Besucher aus dem In- und Ausland auf den Mannheimer Weihnachtsmarkt.

Auch Ponyreiten für die Kleinen, Karussels, Riesenrad und Eisenbahn, traditionelles Kunsthandwerk und eine Aktionsbühne machen ihn in seinem ganz besonderen Ambiente zu einem lohnenswerten Erlebnis. Der von ehrenamtlichen Helfern mit großem Engagement betriebene Sonderstand “Informieren und Helfen-€ verkauft Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes. Der Erlös geht an soziale Einrichtungen und gemeinnützige Projekte.

Der Weihnachtsmarkt ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.
Eislaufen zwischen Rosengarten und Weihnachtsmarkt
Illuminierte Iglus, Eiszapfen, weihnachtliche Klänge, kulinarische Highlights und dazu die größte mobile Schlittschuhbahn Deutschlands – so verzaubert wird sich der Vorplatz des Congress Centrums Rosengarten ab dem 1. Dezember präsentieren. Neben Spaß und Sport auf Kufen dürfen sich Besucher auf ein vielseitiges Rahmenprogramm für Groß und Klein freuen. Für Schulklassen und Unternehmen gibt es maßgeschneiderte Angebote.

Die offizielle Eröffnungsfeier findet zum Nikolaustag am 6. Dezember 2010 statt. Initiiert hat den Winterzauber die m:con – mannheim:congress GmbH in Kooperation mit regionalen Unternehmen. Das Event “Winterzauber” bietet den Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar rund fünf Wochen lang herrliches Wintervergnügen. Bis zum 7. Januar ist die Schlittschuhbahn täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Auf rund 1.000 Quadratmetern erstreckt sich die Lauffläche vom Vorplatz bis in den Lichthof des Rosengartens hinein. Die beiden Ebenen (700 Quadratmeter und 260 Quadratmeter) sind durch einen 40 Meter langen Laufsteg verbunden. Dank der Indoor-Schlittschuhbahn, die am 7. Dezember ihre Pforten öffnet, sind dem Laufvergnügen dann auch bei schlechtem Wetter keine Grenzen gesetzt.

Heidelberger Weihnachtsmarkt
Mit der weitläufigste Markt von allen ist der Heidelberger Weihnachtsmarkt. Zahlreiche Stände und Buden finden sich in der ganzen Altstadt verteilt in der Fußgängerzone, in malerischen Gassen oder auf den vielen kleinen und großen Plätzen der Stadt.

Ob auf dem am Anfang der Fußgängerzone gelegenen Bismarckplatz, der mit weihnachtlichen Leckereien und Kunsthandwerk lockt – oder auf dem Universitätsplatz mit über 80 Ständen mit nostalgischen Heidelberg-Fotografien und dem Stand „Zum heiteren Christkind“ mit dem berühmten Heidelberger Glühwein – oder auf dem Marktplatz mit der Heidelberger Weihnachtspyramide – oder auf dem Karlsplatz mit einer Open-Air-Eislaufbahn unter der Kulisse des berühmten Heidelberger Schlosses: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Weihnachtsmarkt hat bis zum 22. Dezember geöffnet. Die täglichen Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts sind 11.00 – 21.00 Uhr.
Heidelberger Schlossweihnacht.

Erstmals findet dieses Jahr im Heidelberger Schlossareal die “Schlossweihnacht” statt: Freuen Sie sich auf ausgewähltes Kunsthandwerk, über Rebholz gebackenes Brot, wärmende Feuerkörbe und weihnachtliche Klänge im illuminierten Stückgarten! Stimmungsvolle Konzerte, Kinderaktionen und ein festliches Ambiente erwarten Sie zudem im Schlosshof und in der Schlosskapelle. Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt ist im regulären Schlosseintritt von 5,- Euro (ermäßigt 3,- Euro) enthalten und berechtigt auch zur bequemen Hin- und Rückfahrt mit der Heidelberger Bergbahn.

2. – 5. Dezember 2010 von 11.00 – 21.00 Uhr

Weihnachtsmarkt in Erbach
In der Weihnachtszeit erhebt sich das Erbacher Schloss scheinbar mitten aus dem Weihnachtsmarkt, davor überragt einer der größten Weihnachtsbäume Deutschlands die beeindruckende Szenerie. Besonders anregend ist die Atmosphäre im „Städtel“, der historischen Altstadt, mit den zahlreichen Fachwerkbauten, dem Alten Rathaus und der imposanten Stadtkirche. Ein Höhepunkt ist zweifellos der wunderbar beleuchtete Schlosshof, in dessen Mitte ein überdimensionales Transparent die Augen der Besucher an sich zieht.

Rund 70 Aussteller präsentieren bei der Erbacher Schlossweihnacht ihr vielseitiges Angebot. Und es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit beispielsweise Theater-, Konzert- und Musikveranstaltungen. Auf den Speisekarten der Erbacher Gastronomiebetriebe stehen viele leckere Wintermenüs.

Geöffnet ist die Erbacher Schlossweihnacht an allen Adventswochenenden freitags von 13.00 bis 20.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 20.00 Uhr.

Weihnachtsmarkt Michelstadt
Ein besonderes Besuchserlebnis in der Adventszeit ist jährlich der Odenwälder Weihnachtsmarkt Michelstadt. Es sind über 100 Verkaufshäuschen in besonders schöner Holzbauweise, die in den Straßen und Gassen um das weltbekannte historische Fachwerk-Rathaus aus dem Jahre 1484 stehen. Vielseitig ist deren Angebot mit schönen Dingen, die als Geschenk- und Weihnachtsbedarf zum Schauen und Kaufen einladen. Es gibt viele leckere Sachen, deren Duft zum Probieren schon von weither einlädt.

Es gibt viele Markteinrichtungen in Holzbildhauer- und Drechslerarbeit, die von den Fachklassen der beruflichen Schulen des Odenwaldkreises künstlerisch hergestellt wurden und besondere Schmuckstücke sind. Da ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßer Darstellung der Weihnachtsgeschichte im Hof der historischen Kellerei. Ebenfalls dort dreht sich die Weihnachtspyramide mit ca. 7 m Höhe, deren Motive aus dem Erzgebirge weithin sichtbar sind.

Lebensgroße Nussknackerfiguren sind Marktsymbole und zugleich Orientierung innerhalb des weitläufigen Marktbereiches. Ebenfalls als Großfiguren sind die Holzbildhauerarbeiten einer Singgruppe, mehrerer Räuchermännchen und einer große bunte Holzspieldose bekannt. Ganz neu ist eine Engelgruppe auf dem Markt. Im Schenkenkeller in der Kellerei gibt es eine Vielzahl von Kunsthandwerk zu erleben. Dort haben auch die Holzbildhauer, Drechsler, Elfenbeinschnitzer und Tischler der beruflichen Schulen des Odenwaldkreises ihre Schauwerkstatt eingerichtet.

Mit einer Schaubackstube ist die Bäckerinnung des Odenwaldkreises vertreten und lädt mit ihrem Angebot vieler Köstlichkeiten zum Aufwärmen an kalten Tagen ein. In das große Angebot des Marktes sind Erzeugnisse Odenwälder Landwirte einbezogen, die in Gemeinschaft Spezialitäten ihrer Betriebe anbieten. Mit einem täglichen Rahmenprogramm werden eine Vielzahl von Beiträgen zum Erfreuen von Kindern und Erwachsenen vorgestellt.
Odenwälder Weihnachtsmarkt Michelstadt – das besondere Erlebnis im Advent. Geöffnet vom 26.11.2010 bis zum 19. 12. 2010.

Altdeutscher Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen
Entstanden aus dem ehemaligen Katharinenmarkt präsentieren heute einhundertfünfunddreißig Buden und Büdchen ein sehr großes Angebot. Die romantische Atmosphäre der bezaubernden Kulisse des mittelalterlichen Fachwerkstädtchens ist ein Erlebnis. Ein Ausflug zu diesem traditionsreichen Weihnachtsmarkt lohnt sich.
Traditionelle Weihnachtsmarkt-Eröffnung am Rathaus

Erleben Sie, wie am Freitag, den 26. November 2010 um 17 Uhr der Altdeutsche Weihnachtsmarkt vom Fanfarenzug der Stadt Bad Wimpfen angeblasen wird. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von der Stadtkapelle Bad Wimpfen.
Anschließend ziehen der Stadthauptmann mit seinen Gardisten, das Christkind und der Nikolaus auf den Rathausplatz ein, um dem Bürgermeister der Stadt das Privileg aus dem Jahre 1487 zu übergeben.
Geöffnet an den ersten drei Adventswochenenden, freitags: 14.00 bis 21.00 Uhr, samstags: 11.00 bis 21.00 Uhr, sonntags: 11.30 bis 21.00 Uhr.

Deidesheimer Advent
Seit mehr als 30 Jahren treffen sich an über 100 Ständen Aussteller und Kunsthandwerker aus ganz Deutschland in der bekannten Weinstadt Deidesheim an der Deutschen Weinstraße.

Der Deidesheimer Advent gehört zu den romantischsten Weihnachtsmärkten. Das liegt sicherlich an der historischen Kulisse der Stadt Deidesheim, aber auch an dem liebevoll gestalteten Markt.

Der Schwerpunkt der Stände liegt bei geschmackvollen kunsthandwerklichen Angeboten. Vielen Kunsthandwerkern kann man wieder bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen, so z.B. den Glasbläsern, Goldschmieden, Lederschneidern, Holzschnitzern, Küfermeistern, Bäckern oder Keramikern. Eine „Weihnachtsscheuer“ wird in einem alten Scheunengebäude im Dienheimer Schloss für wärmende Speisen und Getränke geöffnet sein.
Der Deidesheimer Advent beginnt direkt gegenüber des Deidesheimer Bahnhofs, so dass Besucher bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können – auch Familien, für die es ein Kinderprogramm gibt: von der Märchentante, über die vorweihnachtlichen Kindertheatertage, bis zur Kinderbackstube. In der „Wichtelwerkstatt“ auf dem Marktplatz können die „Nachwuchskünstler“ wieder Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern basteln.

Die ganze Stadt ist an allen vier Adventswochenenden, jeweils freitags von 17.00 – 21.00 Uhr, samstags von 14.00 – 21.00 Uhr und sonntags von 11.00 – 21.00 Uhr von der vorweihnachtlichen Atmosphäre eingefangen. Über das gesamte Marktgeschehen wacht der Marktmeister, der in seiner traditionellen Kleidung für Recht und Ordnung sorgen wird.

Weihnachtsmarkt Freinsheim
Freuen Sie sich auf den Freinsheimer Weihnachtsmarkt – ein idyllisches Weihnachtsdorf rings um die Mauern der spätgotischen Kirche. Fachwerkgesäumte Gassen, trutzige Türme, Lichterketten und romantische Winkel bilden ein märchenhaftes Ambiente für vorweihnachtliche Hochstimmung. Vielfältig ist das kulinarische Angebot: da gibt es feine Weine und süßes Gebäck, knackige Würste, herzhafte Lebkuchen, Glühwein aus Freinsheimer Wein und vieles mehr, was so richtig “nach Weihnachten schmeckt-€.
Festlicher Höhepunkt eines jeden Adventswochenendes ist das Weihnachtsspiel mit lebender Krippe am Historischen Rathaus, aufgeführt in Pfälzer Mundart. Beginn jeweils nach dem Glockengeläut um 17:00 Uhr. Eine Krippenausstellung in der protestantischen Kirche zeigt die Weihnachtsgeschichte “en miniature-€.
Der Freinsheimer Weihnachtsmarkt ist an allen vier Adventswochenenden samstags von 14:00 bis 20:00 Uhr und sonntags von 12:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Weihnachtsmarkt Neuleiningen
Der Weihnachtsmarkt Neuleiningen findet am 1. und 2. Adventswochenende in allen Gassen Neuleiningens statt. Neuleiningen, das historische Burgdorf in der Nähe von Grünstadt, bietet eine traumhafte Kulisse für seinen romantischen Weihnachtsmarkt.
Das Dorf ist weihnachtlich geschmückt und überall in den engen Gassen sind attraktive Verkaufsstände aufgebaut. Das ganze Dorf ist der Weihnachtsmarkt! Das Angebot lässt keinen Wunsch offen: Leckeres und Wohlriechendes zum Verschenken und für die eigene Freude: unter anderem selbst gemachtes Weihnachtsgebäck, Konfitüren, Spirituosen, Pralinen, Seifen, Kräuterkissen etc. Kunst, Kunsthandwerk und Dekoratives – aus alter und neuer Zeit.
Öffnungszeiten: 27.11.2010 von 15:00 bis 21:00 Uhr, 28.11.2010 von 13:00 bis 20:00 Uhr, 04.12.2010 von 15:00 bis 21:00 Uhr und 05.12.2010 von 13:00 bis 20:00 Uhr.

Speyerer Weihnachtsmarkt
Der Speyerer Weihnachtsmarkt präsentiert sich mit 50 stimmungsvoll geschmückten Ständen inmitten der schönen Domstadt.
Wie die anderen Weihnachtsmärkte beginnt auch er in der letzten Novemberwoche, endet aber in der ersten Woche des neuen Jahres. Neben vielen verschiedenen weihnachtlichen Köstlichkeiten bietet er ein buntes Rahmenprogramm an Chören und Musikgruppen.

Mit Lichterglanz und Tannenschmuck weckt die Speyerer City auch in diesem Jahr wieder die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Mitten in der Stadt, vor der Alten Münze, erwartet die Besucher der Zauber des Weihnachtsmarktes mit zahlreichen Buden und Überraschungen.

An den Wochenenden ist es schon Tradition geworden, dass sich die Speyerer Partnerstädte Spalding, Ravenna, Gniezno, Chartres, Kursk und Yavne sowie der Partnerdistrict Impala (Ruanda) an den Adventswochenenden auf dem Weihnachtmarkt präsentieren. Kinderbackstube: täglich von 14:30 bis 18:00 Uhr (bis 18.12.2010) Himmelstelefon: Die Helfer des Christkindes nehmen täglich Wünsche am Himmelstelefon auf dem Weihnachtsmarkt entgegen. Der Kunsthandwerkermarkt bietet im Rathaus Innenhof an den Adventswochenenden, Fr. von 14-19 Uhr / Sa + So von 11:00 bis 19:00 Uhr allerlei Geschenkideen.

In den Handwerkerzelten können die Künstler und Handwerker beim Formen, Schleifen, Malen und vieles mehr beobachten. Altpörtel in Flammen ist am 02.12.2010 und am 15.12.2010 jeweils um 19.30 Uhr. Illumination des Stadttores im Stadtzentrum.
Öffnungszeiten: 22.11.2010 – 06.01.2011 von 11:00 bis 21:00 Uhr.

Ladenburger Weihnachtsmarkt
Ein tolles Programm und vielfältige Angebote locken an den vier Advent- Wochenenden zum historischen Marktplatz. Genießen Sie die gemütliche Atmosphäre und lassen Sie sich auf die Festtage einstimmen! Der 36. Ladenburger Weihnachtsmarkt um den Marienbrunnen lädt ein zum Einkaufen, Schlendern und Mitmachen. An den vier Advents-Wochenenden wartet auf die Besucher, organisiert vom Bund der Selbständigen (BdS), eine kleine weihnachtliche Erlebniswelt.. Die Eröffnung des Weihnachtsmarktes am historischen Marktplatz findet statt am Freitag, 26. November, um 18.00 Uhr, mit der Stadtkapelle Ladenburg.

Im Lichterglanz der geschmückten Verkaufsbuden vor romantischer Kulisse locken Figuren, Weihnachtsornament, Spielwaren, Deko und andere Geschenkideen. Natürlich ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Das reichhaltige Kulturprogramm mit musikalischen Darbietungen wird von Chören, Vereinen und Schulen aus der Region gestaltet. Für die Kinderweihnachtswelt haben die fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des BdS tolle Aktionen vorbereitet. Dort können die jungen Weihnachtsmarktbesucher Adventskränze binden, Lebkuchen verzieren, Kerzen rollen, Engelsfiguren verzieren, Teelichtgläser bemalen und Filzen.

Beim Garango-Frühschoppen am Sonntag, den 12. Dezember, ab 11.00 Uhr, sind die Besucher gegen eine Obolus zu Glühwein und Imbiss eingeladen. Die Spenden gehen an den Partnerschaftsverein Ladenburg-Garango (Burkina Faso). Am 19. Dezember klingt der Ladenburger Weihnachtsmarkt aus- mit dem Schmücken und der anschließenden Versteigerung der Weihnachtsbäume.

Die Öffnungszeiten sind freitags von 17.00 bis 21.00 Uhr, samstags von 14.00 bis 20.00 Uhr und sonntags von 13.00 bis 20.00 Uhr.

Weinheim
Die einzigartige Atmosphäre auf dem historischen Weinheimer Marktplatz unterhalb von Schloss und St. Laurentius-Kirche lockt in jedem Jahr Scharen von Besuchern aus der gesamten Region an. Auch in diesem Jahr werden dort mehr als 60 Buden, Stände, Karussells und andere Anbieter adventlicher Geschenke die Gäste begrüßen.
Der Weinheimer Weihnachtsmarkt findet wie immer an den Wochenenden des zweiten, des dritten und des vierten Advents statt, also jeweils am 4. und 5. Dezember, am 11. und 12., sowie am 18. und 19. Dezember.

Einen kleinen „Ausläufer“ bekommt der Weihnachtsmarkt jeweils in der Burgenpassage dazu. In der gesamten Innenstadt sind die Geschäftsleute auf den Weihnachtsansturm vorbereitet. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz am Samstag, 4. Dezember, um 13 Uhr. Abends haben die Stände erstmals an diesem Tag bis 23 Uhr geöffnet.
Im Atrium, auf der anderen Seite der Fußgängerzone, eröffnet die Schlittschuhbahn – und die Geschäfte der City laden bis eine Stunde vor Mitternacht zur Einkaufsnacht.

Am vierten Advent, 19. Dezember, abends um 17 Uhr hält Oberbürgermeister Heiner Bernhard seine Weihnachtsansprache und lädt seine Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam mit ihm Weihnachtslieder zu singen. Der Weihnachtsmarkt ist wieder Teil der Reihe „Weinheim im Advent“, bei der eine Vielfalt von vorweihnachtlichen Aktivitäten gebündelt ist. Dazu gehören auch Stadtführungen durch das weihnachtliche Weinheim, bei denen Stadtführer Franz Piva erzählt, wie die Menschen früher Weihnachten gefeiert haben. Sie finden jeweils an den Weihnachtsmarkt-Samstagen statt, Treffpunkt ist jeweils um 17 Uhr am Marktplatz-Brunnen. Hierzu nimmt das Büro für Stadt- und Tourismusmarketing Anmeldungen entgegen unter 06201 / 87 44 50 oder per E-Mail an info@weinheim-marketing.de.

Viernheim
In diesem Jahr findet der 35. Viernheimer Weihnachtsmarkt am 2., 3. und 4. Adventswochenende statt. Der Eröffnungstag ist in diesem Jahr am Sa., 04.12.10. Der Weihnachtsmarkt wird traditionell mit einer Rede von Herrn Bürgermeister Matthias Baaß auf der Bühne um 16:00 Uhr eröffnet; im Anschluss folgt die musikalische Einstimmung auf der Bühne. Am Sonntag, 05.12., können sich alle Weihnachtsmarktbesucher um 18:30 Uhr auf den Bühnenauftritt des Mannheimer Gospelchors „Joyful-Voices“ freuen, die wie jedes Jahr die Zuschauer begeistern.

Die in der Region einmalige Attraktion „Eisstockbahn“ fand in den letzten Jahren auf dem Weihnachtsmarkt bei den Besuchern große Resonanz; auch die Turniere fanden große Begeisterung! Auf der 10 x 2,50 Meter großen Kunststoffbahn werden daher wieder am 4. Adventswochenende Turniere für Firmen und ein Kinder- und Jugendturnier organisiert: Das abwechslungsreiche Programm findet hauptsächlich auf der Bühne vor dem Rathaus statt (Programm und Informationen unter www.viernheim.de). Neben dem Rahmenprogramm wird es außerdem viele schöne Attraktionen für Kinder und auch neue Aktionen für den guten Zweck geben. Traditionell gibt es jeden Sonntag von 17:00 bis 18:00 Uhr kostenlose Kutschfahrten. Auf eine Märchenstunde mit Teresita Emese können die Kinder ebenfalls gespannt sein.

Hier werden auf der Bühne Märchen vorgelesen und es gibt leckere Süßigkeiten. Wie jedes Jahr wird ein Karussell die Kinderherzen erfreuen und der Nikolaus schaut auch wieder an jedem Markttag ab 17:30 Uhr mit dem Krabbelsack vorbei. An über 30 Verkaufsständen finden die Markbesucher verschiedene Waren, Speisen und Getränke und zusätzlich auch interessante Aktionen. Auch in diesem Jahr stellen die Hobbykünstler ihre Ware nicht nur in einem, sondern in zwei großen Kunsthandwerkerzelten aus. Wer in das mittelalterliche Geschehen eintauchen möchte, sollte sich die Mittelalterhütte des DRK nicht entgehen lassen!

Auch diesmal können sich die Besucher wieder auf eine schöne Kirchenfensterbeleuchtung freuen. Hier werden nicht nur einige Fenster zum Leuchten gebracht, sondern auch über den geschichtlichen Hintergrund der Bilder berichtet.
Öffnungszeiten sind jeweils samstags von 16:00 bis 21:00 Uhr und sonntags von 14:00 bis 20:00 Uhr. Der After-Work-Weihnachtsmarkt findet am 4. Adventswochenende statt; d.h. es wird auch am Freitag, 17.12., von 17:30 bis 21:00 Uhr geöffnet.

Hirschberg Weihnachtsmarkt
Der Weihnachtsmarkt in Hirschberg, im Ortsteil Leutershausen, findet am 1. Sonntag im Advent, am 28.11.2009, in der Markthalle statt.

Heppenheimer Nikolausmarkt
Der 34. Nikolausmarkt in der Kreisstadt Heppenheim findet am 04.12.2010 in der Innenstadt, der Marktstraße, auf dem Marktplatz und Kirchenplatz zu Füßen der St. Peters Kirche statt. Traditionell werden Produkte und Handarbeiten von Privaten, Vereinen und Vereinigungen angeboten.

Der Nikolausmarkt beginnt um 11.00 Uhr und endet um 22.00 Uhr. Verschiedene Musik-Ensembles spielen weihnachtlich an mehreren Plätzen im Altstadtbereich, nachmittags findet ein ökumenischer Gottesdienst vor der Kirche statt, bei dem der Pop- und Gospelchor New Voices der städt. Musikschule mitwirken wird. Nicht nur für die Kleinsten werden Rundfahrten mit der Pferdekutsche angeboten.

Heddesheim Weihnachtsmarkt
Der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz ist am Samstag, 04. Dezember 2010 von 14:00 bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 05. Dezember 2010 von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Der besondere Tipp
Karlsruher Christkindlesmarkt

Mehr als 120 liebevoll geschmückte Buden auf dem Marktplatz. Verlockend für Augen und Ohren, Nase und Gaumen – der Anziehungskraft des Karlsruher Christkindlesmarkt auf dem Marktplatz kann keiner widerstehen. Unter den vielfältigen kunsthandwerklichen Artikeln aus Glas, Porzellan, Ton, Holz, Leder und Wolle, unter Honigerzeugnissen, Gewürzen und Tees, Seifen, Duftölen und Dinkelkissen, Kerzen, Schmuck und Spielzeug findet sich für jeden das geeignete Geschenk oder Mitbringsel. Wer Handgefertigtes aus dem Erzgebirge liebt, kann zwischen vielen verschiedenen Räuchermännchen, Nussknackern und Krippen wählen.

Auch die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten und weihnachtlichen Naschereien ist groß. In der Lammstraße zieht eine 17 Meter hohe Glühweinpyramide die Blicke auf sich. Insgesamt umfasst der Christkindlesmarkt mehr als 120 liebevoll geschmückte Buden und Stände – eine kleine Weihnachtstadt in der Weihnachtsstadt. Für Kinder bietet der Christkindlesmarkt eine ganze Reihe von Aktionen: An den Adventssonntagen erscheint jeweils um 14:00 Uhr das Karlsruher Christkind, ab 15:00 Uhr treibt das Weihnachtskasperle seine Späße, und unmittelbar danach besucht der Nikolaus die Kinder.

Täglich geöffnet ist die „Karlsruher Kinderbackstube“, in der die Kleinen Teig kneten und ausrollen, Plätzchen ausstechen, garnieren und nach dem Backen hübsch verpackt mit nach Hause nehmen dürfen. Am 18. und 19. Dezember ist im Turm der Stadtkirche eine Geschenkewerkstatt eingerichtet: Ab 15:00 Uhr können dort Kinder Weihnachtsgaben selbst anfertigen; Betreuer bringen Ideen mit und helfen beim Basteln.
Öffnungszeiten: Ab 25.11 bis 23.12.2010, Sonntag bis Mittwoch von 11:00 bis 21:00 Uhr und Donnerstag bis Samstag von 11:00 bis 22:00 Uhr.

Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken, Mannheim
Der Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken schafft mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre eine Attraktion für die Innenstadt und einen Anziehungspunkt weit über die Grenzen Mannheims hinaus. Hier präsentieren ca. 80 Aussteller über vier Wochen ein einzigartiges Angebot mit Vorführungen im alten und traditionellen Handwerk, außergewöhnlichen Kunstwerken und Unikaten, originellen Geschenkideen und feinsten kulinarischen Versuchungen.

Besonderen Wert legt der Veranstalter bei der Auswahl der Teilnehmer darauf, dass im Schwerpunkt nur Angebote vorhanden sind, die von den Ausstellern selbst hergestellt werden und sonst nicht im Einzelhandel zu erhalten sind
Täglich geöffnet von 11 bis 21 Uhr.

Anmerkung der Redaktion:
Die Texte sind überwiegend von den Internetseiten der Städte und Gemeinden übernommen. Die Redaktion ist für die Inhalte und Formulierungen nicht verantwortlich.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

In eigener Sache: Wir begrüßen Christian Mühlbauer

Guten Tag!

Hirschberg, 23. November 2010. Seit Montag, 22. November 2010, absolviert Christian Mühlbauer ein journalistisches Praktikum bei uns. Der Journalistik-Student bringt eine gute Internet-Vorbildung mit und will die lokale Berichterstattung kennenlernen.

Christian Mühlbauer (22) studiert seit dem Wintersemester 2009/2010 an der Hochschule Ansbach Ressortjournalismus. Dabei handelt es sich um einen neuen Studiengang. Neben einer fundierten journalistischen Ausbildung liegt der Blickpunkt insbesondere auf einer crossmedialen Arbeitsweise. Darüber hinaus müssen die Studenten einen journalistischen Studienschwerpunkt (Ressort) wählen.

Die Hochschule bietet hier die Schwerpunkte Kultur, Sport, Energie und Umwelt, Politik und Wirtschaft, Medizin sowie Medientechnik an: “Ich plane den Schwerpunkt Politik und Wirtschaft zu belegen.”

Seit fast drei Jahren arbeitet Christian Mühlbauer als freier Journalist für eines der 100 gröflten deutschen Webportale. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt dort bei den Themengebieten (IT-)Recht sowie Neue Medien.

Beim DJV-Kongress “Besser online 2010” besuchte Christian Mühlbauer Anfang Oktober 2010 einen Vortrag von Hardy Prothmann (verantwortlich für diese Seite) über lokale Berichterstattung im Internet und bewarb sich spontan für ein redaktionelles Praktikum, um diese Arbeit vor Ort kennenzulernen.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine für den 22.-28. November 2010. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg.

Montag bis Freitag, 22. Nov. – 26. November, Rathaus Hirschberg
Hirschberg. Baden-Würrtemberg gegen ausbeuterische Kinderarbeit
Ausstellung im Foyer des Rathauses Hirschberg ab dem 22. November 2010. Initiert wurde die Ausstellung von der Grünen Liste Hirschberg (GLH)
siehe hier: www.gruene-liste-hirschberg.de

Ort: Rathaus Hirschberg, Foyer, während der Öffnungszeiten.

Mittwoch, 24. November, 20 Uhr, Stadthalle

Weinheim. Die Compagnia d-€™Opera Italiana di Milano gastiert am Mittwoch, 24. November, um 20 Uhr, in der Stadthalle für den freien Verkauf und Abo A mit Verdis Oper „Der Troubadour“ – in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln – bei der Kulturgemeinde Weinheim.

Ort: Stadthalle, Birkenauer Talstr. 1, Weinheim
Karten:
Im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim in der Stadthalle. Oder telefonisch unter 06201-12282, Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr, an Vorstellungstagen nur von 9 bis 12 Uhr.

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Donnerstag, 25. November, 19:30 Uhr, Majer’ s Weinscheuer

Schriesheim.“Manche mögen’s Mozart”. Das Programm lässt sich in keine Schublade stecken: Eine Mischung aus Dinnershow, Kabarett, Comedy, Oper und Improvisationstheater. In “Manche mögen’s Mozart” werden in erfrischender Leichtigkeit alle 22 Mozartopern in 90 Minuten im Rahmen eines höchst unterhaltsamen musikalisch-kulinarischen Erlebnisses dargeboten. Man erlebt kulinarische und musikalische Genüsse im Wechsel.

Ort: Majer’s Weinscheune, Bismarckstrasse 40, Schriesheim
Karten:
Im Vorverkauf in Majer’s Weinscheuer, 59 Euro.

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“Kunst gegen den Krieg”

Freitag, 26. November, 20 Uhr, Stadtbibliothek

Ladenburg. Michael Timmermann und Gabriel Violet lesen aus den “Werken verfolgter Schriftsteller” in der Stadtbibliothek in Ladenburg. Michael Timmermann war mehr als drei Jahrzehnte einer der profiliertesten Schauspieler im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Rezitator und freier Regisseur. Gabriele Violet hatte viele Jahre ein estes Engagement in Heidelberg am Kinder- und Jugendtheater. Heute ist sie Sprecherin und Moderatorin beim SWR. Beide engagieren sich für Amnesty International und haben schon mehrmals mit der Gruppe Ladenburg-Schriesheim Lesungen veranstaltet.

Diese Lesung gehört zu der Veranstaltungsreihe “Kunst gegen den Krieg” von “Amnesty International, Gruppe Ladenburg/Schriesheim und das Bündnis „Wir-gegen-Rechts Ladenburg“.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg
Eintritt frei

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Freitag, 26. November, 18 Uhr, Marktplatz
Ladenburg. Der 36. Ladenburger Weihnachtsmarkt startet auf dem Ladenburger Marktplatz um 18:00 Uhr. Vielfältige Angebote und viele Programmpunkt gibt es an den vier Advent-Wochenenden. Zur Eröffnung spielt die Stadtkapelle Ladenburg. Glühwein, Punsch und leckeres Essen sind natürlich selbstverständlich.

Das Kulturprogramm gestalten Chöre, Vereine und Schule aus der Region. Der Bund der Selbstständigen hat für die Kinderweihnachtswelt tolle Aktionen vorbereitet: Samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr binden die jungen Weihnachtsmarktbesucher Adventskränze, rollen Kerzen, verzieren Engelsfiguren. Außerdem werden Teelichtgläser bemalt und es kann gefilzt werden.

Öffnungszeiten: Freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 20 Uhr.

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Freitag, 26. November, 20 Uhr, Olympia-Kino

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„Das Orchester von Piazza Vittorio“

Hirschberg. Das Orchester von Piazza Vittiorio. Film & Spuntino. Die VHS Badische Bergstraße hat Italien in den Mittelpunkt ihres neuen Themenschwerpunkts mit dem Titel “Kulturwege Deutschland – Italia-€ gestellt und zwischen September 2010 und Januar 2011 eine Vielzahl von Veranstaltungen diesem Thema gewidmet.

Das Olympia-Kino ist mit einem Film-Abend dabei. Es wird der italienische Film „Das Orchester von Piazza Vittorio“ gezeigt. Im Anschluss findet ein „Spuntino“ statt – ein kulinarischer Ausklang bei anregenden Gesprächen.

Der Film erzählt die ungewöhnliche Geschichte des mittlerweile international berühmten „Orchester di Piazza Vittorio“. Im römischen Stadtteil Piazza Vittorio, dem größten multi-ethnischen Viertel der italienischen Hauptstadt, treffen Lebensgeschichten von Menschen aus aller Welt aufeinander. Aus einer Bürgerinitiative gegen die Schließung eines populären Kinos entstand der Gedanke, ein multikulturelles Orchester zu gründen. Jeder der 16 Musiker aus 11 Ländern, einige von Abschiebung bedroht, bringt hier neben seinem persönlichen Background auch Lieder und Instrumente aus seiner Heimat in das Orchester mit ein, so dass eine aufregende Fusion musikalischer Stile, Melodien und Stimmen aus aller Welt entstanden ist. In fünf Jahren hat das Orchester unter seinem rührigen Leiter Mario Tronco so Menschen zusammengebracht, die sich auf der Straße kennengelernt haben und gemeinsam den Traum realisieren, eine neue Art von Musik zu machen und solidarisch zu leben.

Ort: Olympia-Kino Leutershausen, Hölderlinstr. 2
Eintritt für Film & Spuntino: 10,50 Euro. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich: “mailto:foerderkreis@olympia-leutershausen.de”>foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201-53600.
Weitere Vorstellungen des Films: Samstag, 27.11., 20.15 Uhr; Sonntag, 28.11., 18 Uhr; Mittwoch, 1.12., 20.15 Uhr

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Sonntag, 28. November, 14:30 Uhr, Reitanlage

Heddesheim. Weihnachtsaufführung „Dschungelbuch“ in der Heddesheimer Reitanlage. Dass sich eine Reithalle in einen Dschungel verlassen kann, beweist der Reitverein Heddesheim am Sonntag, den 28. November 2010, anlässlich seiner Weihnachtsaufführung unter dem Motto „Das Dschungelbuch“. Wer die Geschichte von Mogli und seinen Freunden einmal ganz anders erleben möchte, besucht ab 14:30 Uhr die Reitanlage in der Muckensturmerstraße.

Ort: Reitanlage, Muckensturmer Straße
Eintritt ist frei

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Sonntag, 28. November, 17 Uhr, Evangelische Kirche

Heddesheim. LUFUMS - Lasst uns froh und munter sein. Ein Konzert zum ersten Advent in der Evangelischen Kirche in Heddesheim. Es singt der Gospelchor „Rainbow“ unter Leitung von Peter Baumann und es spielt der Evangelische Posaunenchor unter Leitung von Hansjörg Tenbaum.

Im Anschluss gibt es Glühwein und Waffeln, Sekt und Laugenteilchen vor und im Georg-Friedrich-Schlatter-Haus in der Beindstraße.

Ort: Evangelische Kirche und Georg-Friedrich-Schlatter-Haus, Beindstraße
Eintritt frei

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Samstag, 28. November, 17 Uhr, Domhof

Ladenburg. Am Sonntag, 28. November, um 17 Uhr kehrt im Domhof in Ladenburg der Advent ein. Mit einem festlichen und besinnlichen Konzert stimmt das Schriesheimer Kammerorchester die Zuhörer in die ruhige Jahreszeit ein. Das Programm umfasst Werke aus drei Jahrhunderten und reicht von der Barockzeit bis in die Spätromantik, darunter das erste „Concertino“ des Barockkomponisten Unico Willem Reichsgraf van Wassenaer.

Das berühmte Konzert für Flöte, Harfe und Orchester in C- Dur (KV 299) von Wolfgang Amadeus Mozart, zieht den Zuhörer immer wieder aufs Neue in seinen Bann. Das reizvolle Wechselspiel der Harfe (Johanna Kohl) mit der Flöte (Angela Weisbrod) und dem Orchester verbreitet besondere Festtagsstimmung. Ferner gibt es Werke von Robert Schumann, Gustav Mahler und Joseph Haydn. Das Schriesheimer Kammerorchester unter seinem Dirigenten Christian Weidt widmet das festliche Konzert den Frauen in Uganda. Mit dem Erlös werden Kleinprojekte für ein dauerhaftes Einkommen gefördert.

Ort: Hauptstraße 7, Ladenburg
Eintritt: 10 Euro (ermäßigt 6 Euro), Vorverkauf bei Bücher am Markt und an der Abendkasse

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Diese Woche”:
Termine Heddesheimblog.de
Termine Hirschbergblog.de
Termine Ladenburgblog.de
Termine Weinheimblog.de
Und für Termine aus anderen Gemeinden an:
Termine Rheinneckarblog.de

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben. Zum Auftakt unseres neuen Services begrüßen wir herzlich unseren neuen Kunden Kaffeehaus Ladenburg und Kaffeehaus Schriesheim und bitten unsere Leserinnen und Leser um freundliche Beachtung.
Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 “Regionales” unter die “100 Journalisten 2009″.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Das hirschbergblog

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Saukopftunnel nach Brand ab heute wieder geöffnet

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22. November 2010. Nach dem Brand im Technikgebäude Ost des Saukopftunnels hieße es zunächst, der Tunnel werde nach zwei bis drei Tagen wieder geöffnet – nach einer Woche ist es nun soweit. Der Tunnel ist wieder befahrbar.

Mitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar:

“Seit heute Morgen (Montag, 22. November 2010) ist der Saukopftunnel zwischen Birkenau in Hessen und Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis wieder geöffnet.

Nachdem am vergangenen Montagabend ein Brand im Bereich des Technikraums am Ostportal des Tunnels die Hauptstromversorgung lahmgelegt hatte, konnten die zwischenzeitlich mit Hochdruck angegangenen Reparaturarbeiten über das Wochenende zu Ende geführt und damit die Sperrung aufgehoben werden.

Das hat jetzt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das für den Betrieb des Tunnels zuständig ist, mitgeteilt.

Durch den 2,7 Kilometer langen Saukopftunnel im Zuge der B 38 fahren an Werktagen rund 20.000 Fahrzeuge.”

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Gabis Kolumne

Die Normalität von sozialen Netzwerken

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Guten Tag!

Hirschberg, 22. November 2010. Soziale Netzwerke sind voll im Trend. So gut wie alle Kinder und Jugendlichen haben damit zu tun. Fragt sich nur, was man selbst damit zu tun hat, ob man alles versteht und wie man den Kindern den Umgang damit beibringt, meint Gabi.

Vor ein paar Wochen habe ich geschrieben, dass ich mich den Sozialen Netzwerken annähere. Vorsichtig habe ich mich herangetastet. Ich muss gestehen, dass ich mich der Fazination kaum erwehren konnte. Ich habe gechattet, sogar mal was gepostet, wie es so schön heißt. Mein Freundeskreis ist stetig gewachsen. Das zu mir.

Facebook. Aus einem Studentenjahrbuch-Verzeichnis wurde die größte Online-Community der Welt.

Auch meine Kinder sind in sozialen Netzwerken unterwegs: SchülerVZ und Facebook und wer-kennt-wen. Natürlich haben wir es zu Hause thematisiert, auf die Gefahren hingewiesen und davor gewarnt, Bilder zu veröffentlichen.

Die Gefahren im Netz sind subtiler.

Auch weiß ich von Freunden und Bekannten, dass deren Kinder hier „unterwegs“ sind. Letztendlich sehen wir es aber recht locker, was kann hier schon passieren? Ist es nicht rein virtuell und nichts gegen die Gefahren, denen unsere Kinder im tatsächlichen Leben ausgesetzt sind?

Doch die Gefahren, die hier lauern, sind viel subtiler. Wie erkennt man, was wer ernst meint? Wo hört der Spaß auf? Ist ein Freund wirklich ein Freund?

Jugendliche berichten über Saufgelage, stellen davon Bilder ins Netz, nehmen politische Haltungen ein, provozieren. Um cool zu sein, aufzufallen, sich abzugrenzen. Dass sie sich damit auch inszenieren und von außen nicht immer erkennbar ist, wo der Spaß aufhört und der Ernst anfängt – ist ihnen das klar? Wirklich bewusst?

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Twitter – ein Kurznachrichtendienst im Internet.

Was man im Internet veröffentlicht, dafür ist man letztendlich verantwortlich. Und man stellt eine Öffentlichkeit her. Denn, wer teilweise einige hundert Freunde und mehr sein eigen nennt, wird kaum noch ein Überblick darüber haben und kann nicht davon ausgehen, dass alles nur im „stillen Kämmerlein“ passiert.

“Ich habs nicht so gemeint”, gilt nicht.

Lockere, coole Sprüche sind an der Tagesordnung. Was passiert, wenn cool nicht mehr cool ist, sondern rassistisch? „Ich hab-€™s nicht so gemeint“, ist schnell gesagt. Aber letztendlich kann man ja nur an den eigenen Worten gemessen werden. Vor allem dann, wenn man es öffentlich macht.

Soll ich meinen Kindern die Netzwerke jetzt verbieten? Gilt es nicht eher mit ihnen darüber zu reden und sie aufzuklären?

Wir wissen heute alle, dass sich Personalchefs gerne im Facebook oder Studi-VZ tummeln. Welches Bild möchte man dann hier nach Außen abgeben?

Wer rechts- oder auch linksextreme Aussagen tätig, muss damit rechnen, dass man ihn oder sie für Ernst nimmt. Und wollen das Jugendliche nicht eigentlich?

Andererseits gehört zum jung sein, auch über das Ziel hinaus zu schießen. Das habe ich getan, das machen immer wieder meine Kinder. Wichtig ist dabei immer wieder Grenzen zu erkennen. Sich betrinken tut sich fast jeder mal in seiner Jugend (oder auch später), lässt man sich aber volllaufen und beschädigt sich, andere oder Dinge, hat das eine ganz andere Brisanz.

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Die Frage ist meist nicht, ob man oder ob man nicht, sondern wie man mit Facebook umgeht.

Wie können wir unseren Kinder, in einer Welt, die so zwischen Virtualität und Realität hin- und herspringt, begreiflich machen, wo hier die Gefahren liegen, wo wir doch selbst in dieser Welt meist Fremde sind?

Quatsch ist erlaubt – aber auch ein sauberes Image.

Ich kann meinen Kindern nur den Rat geben, dass sie nur das veröffentlichen, zu dem sie wirklich stehen können. Und wenn es Quatsch ist, muss es auch als Quatsch erkennbar bleiben.

Klar ist, dass soziale Netzwerke für unsere Kinder normal sind. Klar ist aber auch, dass es darin normal zugehen sollte.

Für mich sind soziale Netzwerke noch neu und ich nähere mich an. Vorsichtig. Das versuche ich auch meinen Kindern beizubringen.

Und klar – die sozialen Netzwerke bieten auch jede Menge Vorteile. Einer ist gerade der, der auch problematisch sein kann: Der öffentliche Austausch mit anderen.

Und eine Fülle von Informationen, die man für das echte Leben nutzen kann, warten im Internet neben all dem Schrott, den es dort auch gibt. Damit unterscheidet sich das Internet nicht wirklich vom realen Leben.

Der entscheidende Unterschied ist der der Dokumentation – was im Internet gepostet wird, kann man zwar wieder löschen. Ob es damit aus der Welt ist? Häufig nicht. Denn Informationen werden kopiert, an anderer Stelle wieder eingefügt.

Auch ich muss lernen, Herrin über die Informationen zu bleiben, die ich pflege und die andere über mich haben. Das ist eine ganz schön verantwortliche Aufgabe, die ich wie meine Kinder erst gerade lerne.

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Bürgertag nur mäßig besucht – neue homepage der Gemeinde

Guten Tag!

Hirschberg, 22. November 2010. Der Bürgertag 2010 war leider nicht so gut besucht, wie sich das die Gemeinde sicherlich gewünscht hatte. In Zukunft kann man sich zur Gemeinde auf der neuen hompeage informieren.

Am Sonntag, den 21. November 2010, hat von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Aula der Martin-Stöhr-Schule der Bürgertag der Gemeinde Hirschberg stattgefunden.

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Bürgertag 2010 in der Martin-Stöhr-Schule.

Über folgende Themen konnte man sich informieren:
- Kleinkindbetreuung
- Umweltmobil -€™Expedition-€™
- Seniorenzentrum Hirschberg; Bau und Betrieb
- Neue Homepage der Gemeinde
- Verkehrsleitsystem
- Planung und Stand des Ausbaus der S-Bahn incl. der örtlichen Planung für die Zugangswege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde informierten zu den einzelnen Themen und beantworteten Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger. Bürgermeister Manuel Just sagte: “Ich bin zufrieden, hätte mir aber mehr Ressonanz gewünscht.”

Schülerinnen und Schüler der Martin-Stöhr-Schule haben Getränke sowie Kaffee und Kuchen angeboten.

Die neue homepage der Gemeinde werden wir noch ausführlich besprechen.

Viel Freude mit den Fotos:

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Das Orchester von Piazza Vittorio – Film & Spuntino

Guten Tag!

Hirschberg, 19. November 2010 (pm). Das Olympiakino zeigt den Film über das “Orchester von Piazza Vittorio” mit kulinarischem Ausklang und anregenden Gesprächen.

Pressemitteilung vom Förderkreis Kommunales Olympiakino Leutershausen

“Die VHS Badische Bergstraße hat Italien in den Mittelpunkt ihres neuen Themenschwerpunkts mit dem Titel “Kulturwege Deutschland – Italia-€ gestellt und zwischen September 2010 und Januar 2011 eine Vielzahl von Veranstaltungen diesem Thema gewidmet.
Das Olympia-Kino ist mit einem Film-Abend dabei. Es wird der italienische Film „Das Orchester von Piazza Vittorio“ gezeigt. Im Anschluss findet ein „Spuntino“ statt – ein kulinarischer Ausklang bei anregenden Gesprächen.

Wovon handelt der Film?

Der Film erzählt die ungewöhnliche Geschichte des mittlerweile international berühmten „Orchester di Piazza Vittorio“. Im römischen Stadtteil Piazza Vittorio, dem größten multi-ethnischen Viertel der italienischen Hauptstadt, treffen Lebensgeschichten von Menschen aus aller Welt aufeinander.
Aus einer Bürgerinitiative gegen die Schließung eines populären Kinos entstand der Gedanke, ein multikulturelles Orchester zu gründen. Jeder der 16 Musiker aus 11 Ländern, einige von Abschiebung bedroht, bringt hier neben seinem persönlichen Background auch Lieder und Instrumente aus seiner Heimat in das Orchester mit ein, so dass eine aufregende Fusion musikalischer Stile, Melodien und Stimmen aus aller Welt entstanden ist. In fünf
Jahren hat das Orchester unter seinem rührigen Leiter Mario Tronco so Menschen zusammengebracht, die sich auf der Straße kennengelernt haben und gemeinsam den Traum realisieren, eine neue Art von Musik zu machen und solidarisch zu leben.

Zeit: Freitag, 26. November 2010, 20 Uhr
Eintritt für Film & Spuntino: 10,50 Euro
Hierfür ist (bis 19.11.) eine Anmeldung erforderlich: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201-53600

Weitere Vorstellungen des Films : Samstag, 27.11., 20.15 Uhr; Sonntag, 28.11., 18 Uhr; Mittwoch, 1.12., 20.15 Uhr”

Einen schönen Tag wünscht
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Harfentrio “Saitenwege” – Musik von der Renaissance bis zur Moderne

Guten Tag!

Hirschberg, 17. November 2010 (pm). Harfenkonzert in der Konzertreihe “concerti e più” des Kulturfördervereins Hirschberg .

Pressemitteilung vom Kulturförderverein Hirschberg

“In der Konzertreihe “concerti e più” des Kulturfördervereins Hirschberg wird am kommenden Sonntag, 21. November, eine sehr seltene Besetzung zu hören sein: das Harfentrio “Saitenwege” tritt mit einem Programm auf, das von der Renaoissance bis zum Jazz führt. Die drei Konzertharfen werden in dem einzigartigen Saal der alten Synagoge Hirschberg mit Sicherheit eine ganz besondere Atmosphäre entstehen lassen.

Das Trio “Saitenwege” entstand aus einer langen Freundschaft

Das Harfentrio "Saitenwege" spielt in der Alten Synagoge.

Aus einer langjährigen musikalischen Freundschaft entstand im Sommer 2006 die Idee zum Harfentrio “Saitenwege”.
Die aus unterschiedlichen Stilrichtungen kommenden Musikerinnen Gabriele Emde-Hauffe, Sigrid Haselmann und Carola Pinder verbinden auf diesem Wege ihr Können in kreativer und unkonventioneller Weise.

Die Harfe gilt als eines der ältesten Instrumente überhaupt und kam bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor, und sie hat bis auf den heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren. Die moderne Konzertharfe oder Pedalharfe ist eine äußerst raffinierte Erfindung des 19. Jahrhunderts: mit Hilfe von 7 Pedalen kann die Stimmung der Saiten in Halbtonschritten verändert werden. Dadurch hat sie ein viel größeres Tonspektrum als einfachere Instrumente wie z.B. die keltische Harfe. Die Konzertharfe als größte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.

Die Harfenliteratur reicht von der Renaissance bis zur Moderne; besonders die Komponisten des Impressionismus haben sich begeistert für den sphärischen Klang des Instrumentes. In dem Konzert, das wie immer um 18 Uhr beginnt, wird neben Barockmusik von Caccini und Händel auch Folklore aus Rumänien und Griechenland erklingen, neben dem mittelalterlichen “Lamento di Tristan” auch modernes von Hindemith und Elliott, neben chassidischer Musik auch Klänge des Impressionismus.

Ein Teppich wird gewebt aus Textzeilen

Und es ist ein ganz besonderes “e più” das sich die 3 Künstlerinnen ausgedacht haben: auf den Saiten einer alten Harfe soll während des Konzertes aus den Textzeilen eines Gedichtes von F. Hoffmann ein Teppich gewebt werden, der dann für einen guten Zweck versteigert werden soll.
Wie immer wird das Konzert stattfinden in der alten Synagoge Leutershausen (Hauptstr. 27).

Info: Karten für Mitglieder und im Vorverkauf gibt es für 8,- Euro (Leutershausen: Schreibwaren Schulz, Großsachsen: Schreibwaren Schuhmann, Schriesheim: Kunst- und Accessoires-Haus OPUS) sowie für 10,- Euro an der Abendkasse. Schüler haben freie Plätze auf der Empore.”

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