Freitag, 18. Mai 2012

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CDU-Spitzenpolitiker Peter Hauk: “Ob das 10 oder 15 Milliarden kostet, kann Baden-Württemberg wurscht sein.”

Guten Tag!

Hirschberg, 25. Oktober 2010. (Bereits über 22.000 Mal aufgerufen, Anm. d. Red.) Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, besucht am 20. Oktober 2010 Hirschberg und redet zu Stuttgart 21. Es soll eine “Informationsveranstaltung” sein. Doch Hauk nutzt den Abend, um ordentlich Dampf abzulassen. Dabei zeigt er, wieviel “Druck auf dem Kessel” ist. Seine “Show” zeigte die desaströse Verfassung der CDU im Land.

Von Hardy Prothmann

So “hoher” Besuch ist selten in Hirschberg. Der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk, kommt nach fünf Jahren mit einstündiger Verspätung wegen diverser Staus und Platzregens in die Gemeinde an der Bergstraße.

Glatte Lügen.

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Nur 28 Gäste interessieren sich für den CDU-Spitzenpolitiker Peter Hauk.

28 Gäste sind anwesend, die meisten grau- bis weißhaarig, die meisten Männer. Das gefühlte Durchschnittsalter liegt bei 65+. Die Weinheimer Nachrichten und die Rhein-Neckar-Zeitung berichten am nächsten Tag sehr positiv über diesen Besuch und übereinstimmend, dass “50″ Gäste anwesend gewesen seien. Das ist glatt gelogen, aber offensichtlich zwischen den Redakteuren Hans-Peter Riethmüller (WN) und Annette Schröder (RNZ) so abgesprochen – beide Berichte lesen sich sehr ähnlich (siehe Fotos). Beide Journalisten verlassen auch lange vor dem Ende des “Informationsabend” denselben.

Auch Peter Hauk lügt glatt, als er behauptet, dass alle das “Projekt Stuttgart 21″ mitgetragen hätten und er überhaupt nicht verstehen könne, weswegen es jetzt so viel Aufregung gebe.

Und damit sind wir schon mitten im Thema: “Stuttgart 21″.

Während man auf die Ankunft von Peter Hauk wartet, füllt Staatssekretär Georg Wacker die Zeit. Er redet von “vielen Arbeitsplätzen”, “Wirtschaftskraft” und “Attraktivitätssteigerung”. Und er stellt die rhetorische Frage: “Was sind denn die Alternativen?” Kunstpause. Es gibt keine, soll das heißen.

Verlustängste.

Über “60 Konzepte” seien geprüft worden. Selbst wenn man das Projekt stoppen würde, vergingen mindestens 15-20 Jahre für ein neues Konzept. Baden-Württemberg zahle und zahle in den Länderfinanzausgeleich und jetzt könne man was zurückbekommen, was sonst, wenn Stuttgart 21 nicht käme, verloren sei.

Alles sei “durchfinanziert” – Fragen, wie sich die ursprünglich rund 2,5 Milliarden auf nun sieben Milliarden erhöhen konnten, bleiben außen vor. Wacker redet und redet und redet und sagt oft: “Wenn Sie mir das erlauben zu sagen”, oder “”Vielleicht gestatten Sie mir diesen Satz”.

Dann geht es plötztlich um den “Branisch-Tunnel” in Schriesheim, den Baustopp, die Erklärung, alles sei im Lot, es müssten hier “Ausschreibungsvorschriften” beachtet werden.

Und dann sagt Herr Wacker: “Das Pro und Kontra entsteht aus dem Informationsdefizit.”

Was dann folgt, ist eine so verquere Umdeutung, dass die Projektgegner versäumt hätten, die Bevölkerung über ein sehr verfahrenes Projekt zu informieren anstelle der Projektbefürworter und Planer.

Es geht um “alles” – was auch immer das ist.

Ganz ehrlich? Irgendwann steigt man auch als Journalist aus und kapiert gar nichts mehr. Herr Wacker redet und redet und fügt Satz an Satz an und ich schaue mich um.

Knapp 30 Gäste sind gekommen. Die meisten männlich und alt und ergraut. Und keiner dieser Gäste versteht, was Herr Wacker da vorne so von sich gibt. Das wird sich bei der Rede von Herrn Hauk später nicht ändern. Der erzählt irgendwas von “Verkehrsknoten” und “Brügge” und vergleicht den “Abstieg” Brügges im Mittelalter mit einem möglichen Abstieg Stuttgarts aktuell, um dann wieder zu sagen, es gehe ihm überhaupt nicht um Stuttgart und der Norden Baden-Württembergs (also Hirschberg) habe nichts davon, würde aber trotzdem insgesamt verlieren, und dass es um “alles” gehe.

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Kabarett-Veranstaltung.

Zwischendrin fallen Sätze wie: “Wollen wir uns abhängen lassen?” Die meisten schütteln den Kopf. “Wo sind die Alternativen?” Die Gäste raunen. “Wir brauchen dieses wichtige Infrastrukturprojekt”, die Köpfe nicken.

Herr Wacker sagt: “Trotzdem gibt es ein absolut geschlossenes Meinungsbild.” Nichts passiert, denn die Gäste sehen das offensichtlich nicht so.

Unsicherheit unter den alten CDU-Anhängern.

Später wird einer sagen: “Ich hätte erwartet, dass die CDU die Befürworter unterstützt. Wenn die CDU das nicht macht, wird es schlecht werden mit der Wahl.”

Und: “Welche Chancen hat denn ein Volksentscheid?”

Und: “Es gibt eine Menge Geheimunterlagen, die die Grünen haben, aber nicht mal die Landtagsabgeordneten.”

Die alten, grauen Gäste sind unsicher. Sie wollen Antworten – auf diffuse Fragen. Was hier im Hirschberger Gemeindesaal stattfindet, ist ein Spiegel für das Land.

“Warum wird in der überregionalen Presse totgeschwiegen, dass es Unterstützung für Stuttgat 21 gibt?”, fragt einer der alten Männer. Die Frage klingt verzweifelt. Die Frage stellt die Frage nach einer “gleichgeschalteten” Presse. Tatsache ist, dass es die “gleichgeschaltete Presse” gibt, eine, die überwiegend konservativ die Parolen der Politik nachplappert, ohne Recherche, ohne journalistischen Anstand, Informationen auch zu überprüfen. Und fest gewillt, Besucherzahlen hochzulügen, wie im aktuellen Fall, wo aus 28 Gästen auf 50 Personen nahezu “verdoppelt” wird.

In der RNZ heißt es: “…überbrückte Staatssekretär Georg Wacker (CDU) souverän mit einem Vortrag zu Stuttgar 21…” – dass Wacker nur Zeit schindete und je länger der Vortrag dauerte, um so sprunghafter und wirrer wurde – davon berichtet die RNZ nichts. Die Weinheimer Nachrichten berichten über “zurückhaltende Worte”, die wir so aufgeschrieben haben: “Sogar die Projektgegner haben die Möglichkeit ihre Argumente öffentlichkeitswirksam auf den Tisch zu legen.”

Klingt das “zurückhaltend”? Wenn ein Staatssekretär dem “Gegner” erlaubt, “Argumente auf den Tisch zu legen”? Oder ist das nicht schon revolutionär demokratisch? Das ist natürlich ironisch gemeint.

Es ist egal, ob das Projekt sieben, zehn oder fünfzehn Milliarden kostet.

Wenn ein CDU-Fraktionschef Peter Hauk allerdings laut und deutlich und unmissverständlich sagt, es sei egal, ob das “Projekt” nun sieben, zehn oder fünfzehn Milliarden koste, das Land werde ohnehin profitieren, dann ist das nicht mehr ironisch, sondern zynisch.

“Wenn jemand sagt, woanders fehlten die Mittel, in den Schulen, bei der S-Bahn, dann ist das alles Kokolores. Es fehlt überhaupt nichts”, sagt Herr Hauk und wählt die große Geste.

“Als Landespolitiker ist es mir egal, was Stuttgart oder Cannstadt will”, sagt Herr Hauk auch noch. Und: “Vor fünf Jahren wäre mir ein Volksentscheid recht gewesen. Aber vor der Entscheidung und nicht danach.” Dabei fuchtelt er mit den Armen und zeigt eine Mimik, die jedem Kabarettisten beim “Scheibenwischer” zur Ehre gereichen würde.

Und dann zählt er auf: “Arbeitslosigkeit, Pisa, Wirtschaftskraft” undsoweiter, überall sei Baden-Württemberg “Nummer eins” und “jetzt gibts was zurück” und “anders kommen wir nicht voran”.

Und dann sagt er: “Wir müssen auf die Bürger zugehe, wenn die Frage haben.” Und dann sagt er: “Man kennt nur die Argumente der Gegner und das ist das Problem.”

Und dann sagt er: “Ob das jetzt zehn oder fünzehn Milliarden kostet, kann Baden-Württemberg wurscht sein.”

Und dann sagt er: “Die neueste Kalkulation lautet sieben Milliarden. Das müssen Sie nicht akzeptieren, aber das ist so.” Und: “Wir brauchen diese Infrastruktur und das ist der Punkt.” Und: “Brügge lässt grüßen.”

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Was steht nochmal im Flyer "Für S21"?

Schmierentheater.

Als politischer Journalist mit zwanzig Jahren Berufserfahrung habe ich selten ein solches Desaster erlebt, wie am Mittwoch, den 20. Oktober 2010. Was die Herren Wacker und Hauk dargeboten haben, geht auf “keine Kuhhaut”.

Ein Schmierentheater ohne Sinn und Verstand und symbolisch für das, was gerade im Land passiert.

Meine Kritik über diesen Mumpitz kann nur so negativ ausfallen, wie sich diese Spitzenpolitiker selbst entblößt haben.

Als Herr Hauk zu Informationen im Flyer gefragt wurde, musste er tatsächlich nochmal nachlesen. Gehts absurder?

Meine Kritik geht aber weiter: Ich habe keinen verantwortlichen Politiker anderer Parteien auf dieser Veranstaltung gesehen. Weder die SPD, noch die FDP, noch die GLH haben die Chance genutzt, sich einzubringen, Fragen zu stellen und damit für Transparenz zu sorgen.

Vor Ort war ein kleiner Kern von “Parteisoldaten”, denen nicht nur wegen des Alters offensichtlich jeder Mumm aus den Knochen genommen wurde.

Herr Wacker und Herr Hauk haben sich in Hirschberg als Symbol der Politikverdrossenheit im Land inszeniert.

Der einzige positive Satz in diesem Trauerspiel kam vom Bundestagsabgeordneten Karl A. Lamers. Der sagte: “Wir sind doch hier, um Fragen zu klären.”

Vermutlich werden viele Fragen im März bei der Landtagswahl “geklärt” werden – zu Lasten der CDU. Und zu recht, denn Politik ist mehr als Termine wahrzunehmen und in Kameras zu grinsen.

Ergänzung am 27. Oktober 2010
Auf den Nachdenkseiten finden Sie einen Text zu den “Argumenten” der Befürworter. Alle hier aufgestellten “Kernargumente” wurden auch in Hirschberg vorgetragen. Ob Sie taugen, möge jeder selbst entscheiden.
stern: “Fahrt auf schwäbischen Filz” – Hintergründe über Verstrickungen von Medien, Politik, Wirtschaft zu S21

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Kommentare

  1. Heddesheimer meint:

    Tut mir echt Leid aber ich musste gerade lauthals lachen.

    Was nützt ein durchfinzierte Projekt, bei dem selbst die Bahn letzte Woche im Schlichtungsverfahren zugeben musste, das der neu geplante Bahnhof an seine Kapazitätsgrenzen stößt, an diesen Punkt sollte ein ausstieg möglich sein oder das ganze Konzept neu überdacht werden, weil er dadurch für mich nicht mehr Durchfinanziert ist.
    Kein Gegner ist gegen ein aus oder umbau, sie bemängeln nur die art und die Sinnhaftigkeit des Projektes.

    Welche Seiten haben den hier ein Informationsdefizit? Beide haben es, Politik wie Bürger, außer der Firma DeutscheBahn.

    Schönen Tag noch.

    • Heddesheimer meint:

      Achso ja.

      Mit dem Unterschied das es Aufgabe der Politik ist sich zu Informieren und die Bürger aufzuklären für was die Steuergelder der Bürger verwendet werden, sonst bräuchte man keine Vertreter des Volkes wählen und könnte die Ministerämter mit Konzernvorständen besetzen.

      Momentan läuft es ja so, erst als Minister einen Namen machen und dann Konzernvorstand.

  2. heddesheimerin meint:

    Die Aussage mit “10 oder 15 Milliarden ist wurscht” ist der Hammer. Das müsste man eigentlich mal in die überregionale Presse bringen. Ein Ausdruck von verantwortungsloser “Kirchturmpolitik”, wie ich ihn schon lange nicht erlebt habe.

    Der Vorfall zeigt nur, wie verfahren die Siutation im Land im Moment ist. Bei solchen Politikern kann ich verstehen, dass die Stuttgarter verzweifelt auf die Barrikaden gehen und das Spiel nicht mehr mitspielen wollen (wobei die SPD bei der ganzen S21-Affäre nun auch nicht gerade “glänzt”).

    • Heddesheimer meint:

      Umso mehr Stuttgart21 kostet um so weniger bleibt für andere Infrastrukturprojekte dieser Freibrief ist schädlich unter anderen auch für unserer Region und der Staatsverschuldung. Auch bemerke ich durch diese aussage keine Verantwortung gegenüber uns Steuerzahlern.

      In unsere Region (Gemeinden) fragt man sich wofür man Steuern zahlt, den es kommt nichts bei uns Bürgern davon an.

  3. jawiejetzt? meint:

    Guten Tag,

    vermissen Sie wirklich die Politiker oder Anhänger anderer Parteien – wenn Sie ihren eigenen Artikel nochmal selbst lesen?

    Diese Art der Veranstaltung weit weg von Stuttgart mit Behauptungen ja Unwahrheiten um nicht zu sagen Lügen über die Kosten und den Nutzen von Stuttgart 21 gehört zum Wahlkampfkonzept der CDU.

    Glauben Sie ernstlich, ein Anhänger einer anderen Partei oder auch ein kritischer Bürger der nicht der CDU nahesteht wäre von Ihren Kollegen der RNW oder WN erwähnt worden?

    Ist zu vermuten, daß hier etwas zu beweirken gewesen wäre?

    Herr Hauk kennt vielleicht Gutachten oder Papiere die der normale Abgeordnete im Landtag Baden-Württemberg noch nie gesehen hat. In diesen geht es um die wahren Kosten – 11 Milliarden laut Bundesrechnungshof sind zu erwarten – und um bisher unter Verschluß gehaltene Gutachten zum Baugrund.

    Es ist unverfroren zu behaupten, alles sei demokratisch zugegegangen. Stellen Sie sich Pfenning in Heddesheim 10 mal größer vor Herr Prothmann dann kann man einschätzen wie demokratisch es bei Stuttgart 21 zuging.

    Die CDU wird noch am 27.03.2011 behaupten jede Region in Baden-Württemberg werde von Stuttgart 21 profitieren. Für uns im Rhein-Neckar Kreis steht längst fest, daß wir mit der S-Bahn und der nicht gebauten Strecke Mannheim-Frankfurt zu den Verlierern gehören werden.

    Das wissen die CDUler alle.

    Einen schönen Tag.

    • sven meint:

      “Die CDU wird noch am 27.03.2011 behaupten jede Region in Baden-Württemberg werde von Stuttgart 21 profitieren.”

      So ist es. Das Totschlag-Argumennt der Befürworter insbes. CDU und FDP ist ja immer dasselbe. Stuttgart pofitiert, BaWü profitiert, Deutschland und halb Europa profitieren, ja die Weltkonjunktur hängt an dieser Bahnhof-Verlegung!!

      Es ist diese auf Angst und Druck setzende Argumentation, die die Gegner und Kritiker einfach nur noch abschalten lässt.

  4. Teilnehmer meint:

    Guten Tag,

    als Teilnehmer diese Veranstaltung kann ich dem korrekt wiedergebenen Artikel nur zustimmen. Es war untragbar!

    Was mich verwundert hat: Es war eine Infoveranstaltung aber es wurde gar nicht informiert sondern “gebetsmühlenartig” das letzte Häuflein Elend an Parteigetreuen (wie beschrieben war der Durchschnitt im Seniorenalter)indoktriniert! es hatte was wie bei einer Rheumadecken-Verkaufsveranstaltung.

    Die WN und die RNZ haben die Fragen eines kritischen Bürgers gar nicht erst mehr mitbekommen. Dieser hatte richtig gesagt, dass es keine Info- sondern eine Werbeveranstaltung war.

    Auch die Antwort, dass es ..” egal sei, was der Bahnhof kostet, der rechnet sich” war wirklich das letzte und zeigt, wie arrogant die CDU immer noch ist und wie ernst sie es mit der Schlichtung meint. Dies muß überregional verbreitet werden!

    Die Pause nach dem Überbrückungsbeitrag von Herrn Wacker (bis Herr Hauck eintraf) wurde nicht für Fragen genutzt sondern als Pause!
    Welch genialer Einfall?

    Fragen wurden zum Schluß abgebrochen, weil ja noch die Weinprobe noch anstand!!!!

    Das muß man sich mal vorstellen: die Republik steht Kopf, es wird das Demonstrationsrecht brutal mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen alte Personen und Kinder verletzt, Milliarden werden falsch investiert und die CDU Hirschberg achtet darauf, dass die Weinprobe zeitnah stattfindet ?????

    Es kam einen so vor, dass die alten Leute mit der Weinprobe gelockt wurden, damit überhaupt Teilnehmer im Saal waren.

    Wo waren die Antworten auf den bevorstehenden Verkehrskollaps in Heddesheim und Hirschberg dank Pfenning? wo waren objektive Informationen, damit die Anwesenden abwägen und sich ein eigenes Bild bilden konnten?

    Im übrigen: Frau Gönner hat bei der letzten Veranstaltung in Hirschberg gesagt (wo es u.a. um das Neubaugebiet Sterzwinkel ging), dass sie sich da nicht einmische und es Sache der Gemeinde ist. Dies ist übrigens auch ein Projekt, was 20 Jahre geplant wurde und sich sicher nicht rechnet.

    Warum ist dann S21 nicht Sache von Stuttgart ? Weil es in Stuttgart um mehr Wähler geht ? Weil inzwischen eine Regierung wackelt?

    • sven meint:

      “Wo waren die Antworten auf den bevorstehenden Verkehrskollaps in Heddesheim und Hirschberg dank Pfenning?”

      Richtig! Da hätte man gern mal Hrn Hauk dazu gehört, wir haben in der Region andere Sorgen und Themen als Stuttgart21.

      • Tagesbetrachter meint:

        Hallo Sven,

        dazu wäre zu sagen: Richtige Frage, falsche Frage.
        Ca. 100 Heddesheimer Bürger hatten sowohl Frau Gönner als auch Herrn Hauk zum Thema Pfenning u. Verkehr usw. persönlich angeschrieben.
        Eine Antwort dazu haben diese Bürger von Herrn Hauk nie erhalten. Von Frau Gönner mit einer enormen Verzögerung und dazu nichtssagend. Bei Briefen kann
        man nun mal nicht so unverschämt grinsen, da kommt es auf das Wort an. Wer Freitag die Gesprächsrunde in Stuttgart verfolgte, durfte sich ein eigenes Bild von dem Verhalten dieser “Volksvertreterin” machen. Es wird Zeit für einen Wechsel.

        • sven meint:

          Danke für Ihren Kommentar. Wenn man sich die Lage und den Hauk-Vorfall betrachtet, kann man nur zu dem Schluss kommen: Diese Landesregierung ist Teil einer zu Tale rasenden Lawine. Mappus hat nix mehr unter Kontrolle. Hauk ist durchgeknallt.

          Der Wechsel wird kommen, stehht für mich ausser Frage.

  5. Der saubere Herr Hauk scheint ohnehin ein – sagen wir mal – lässiges Verhältnis zum Geld zu haben. Erst vor einem Monat taxierte er die Kosten für den Abbruch des Immobilienprojekts Stuttgart 21 auf 2 Mrd. Euro. Da sprachen Freund und Feind noch von 0,4 bis 1,4 Mrd. Euro (siehe auch http://railomotive.com/2010/09/stuttgart-21-pr-kaempfe-mit-harten-bandagen/).
    Dass er keinen Bezug zum Geld der Steuerzahler hat, dokumentiert er in Ihrem Beitrag auf schönste Weise. Lügen, das Bestreiten von Tatsachen, unvollständige Planungen mit falschen Ansätzen, längst überholte Architekturzeichnungen, aufs Minimum heruntergerechnete Kostenansätze und eisenbahntechnischer Irrsinn mit einer drastischen Verschlechterung der Kapazität des zu 90 % für den Pendlerverkehr wichtigen Bahnhofs begleiten das Projekt Stuttgart 21. Weiterbau ist eine Verschwendung von Steuergeldern und ein Verbrechen am Stadtbild und dem denkmalgeschützten, bereits amputierten Bahnhof.
    Danke Ihnen, lieber Kollege Prothmann, für diesen erfrischenden Journalismus.

  6. kompakter meint:

    hallo,

    sauber: 10 oder 15 milliarden sind “wurscht”? klar, ist ja auch nicht dein geld, herr hauk.

    gruß

  7. kompakter meint:

    hallo,

    habe mir die wn und den rnz-text durchgelesen. das gibts doch gar nicht. waren die auf einer anderen veranstaltung? werden die für parteipropaganda bezahlt? wieso lügen die so schamlos?

    gruß

    • Michael meint:

      Schreibt Leserbriefe! Besteht auf Veröffentlichung!

    • hirsch meint:

      Der Hammer ist, dass man für solche Blätter auch noch bezahlt und dann hier “kostenlos” lesen kann, was wirklich passiert ist. Ich werde in jedem Fall einen Leserbrief schreiben, glaube aber nicht dass es was bringt. Am besten hilft immer noch “hart durchgreifen”: Abo kündigen!

  8. Tim meint:

    Unabhängig davon, dass ich bei dem Artikel nur den Kopf (nicht über den Artikel, sondern vielmehr über die Protagonisten dieses Schauspiels) schütteln musste, heiterte mich Ihr Link am Ende zur Website der CDU Hirschberg doch gleich wieder auf. Las ich doch unter dem Punkt “Ein gelungenes Projekt und Objekt” folgendes: “Modell des Seniorenzentrums samt KinderGRIPPE”. Beängstigend.

    Das, allerdings, scheint momentan symptomatisch für die CDU im Ländle zu sein. Kein Projekt ohne Krankheiten. Ich wünsche den Kindern indes baldige Genesung und alles Gute. :-)

    • heddesheimerin meint:

      Na, dann lesen Sie mal auf der Web-Seite CDU-Heddesheim Artikel aus der Feder von Herrn Dr. Doll! Da fragt man sich, ob wirklich unbedingt ein struktureller Analphabet in unserem Gemeinderat sitzen muss!

      • sven meint:

        Ganz ehrlich: Ich amüsiere mich immer köstlich über die Predtigten von Herrn Doll! Verschrobene Ansichten, verfasst in schlechtem Deutch und gespickt mit zahllosen Rechtschreibfehlern – ein unterhaltsamer Genuss :-) :-)

  9. Thomas Müller meint:

    Ich muss sagen, mich schockiert, was ich hier über diese Veranstaltung erfahren musste. Aber wesentlich schlimmer finde ich das Verhalten der anwesenden Journalisten von WN und RNZ. Es ist höchst bedauerlich, dass es in Deutschland keine Instanz in Form beispielsweise eines Ethikrates für Printmedien gibt, welcher man solche nachweislich mutwilligen falschen Schilderungen zu Gehör bringen kann, um anschließend öffentlich vor den betreffenden Schreibern in Hinsicht auf ihre Seriosität zu warnen.

    • Guten Tag!

      Es gibt einen Deutschen Presserat – der wird sich aber kaum für diesen Bericht interessieren. Zwar tägliche Realität, aber zu nichtig. Abgesehen davon gilt der Presserat als “zahnloser Tiger” – Steifftier ist allerdings eine bessere Bezeichnung.

      Nicht immer kann man vom Anfang bis zum Ende allen Veranstaltungen beiwohnen – das ist so, Zeitdruck, mehrere Termine und “Redaktionsschluss”.

      Während ich vor Ort der angeblich “souveränen Rede” (RNZ) Herrn Wackers, die für mich eine ziemlich verworrene war, zugehört habe, wurde ich auch langsam unruhig. Dafür war ich nicht vor Ort. Als dann Herr Hauk aufgetreten ist, hatte ich so eine Art spontanten “Fluchtimpuls”. Der Auftritt war noch verworrener, eine reine PR-Verlautbarung mit der Kernbotschaft: Alles ist gut, ich weiß gar nicht, warum hier Kritik geäußert wird.

      Ich notierte die Aussagen mit und wollte spätestens alle fünf Minuten gehen – zu quälend, zu verworren war das Ganze. Beim Notieren der Aussagen dachte ich immer wieder: “Wie sollst Du das in einem Artikel wiedergeben?”

      Aus meiner journalistischen Praxis heraus sagte ich mir: “Das ist Zeitverschwendung.” Aus meinem journalistischen Instinkt heraus: “Hier passiert was, was wichtig sein könnte, also halt durch und schau, was passiert.”

      Der “Informationsabend” war am Mittwoch, den 20. Oktober 2010. Als ich schließlich zum Ende hin die Veranstaltung verlassen habe, war die große Frage: “Wie setze ich mich ernsthaft mit diesem Erlebnis auseinander?” Darüber habe ich ein paar Tage gegrübelt und mich dann entschlossen, einfach die Aussagen für sich wirken zu lassen und die Veranstaltung aus einer persönlichen Perspektive zu beschreiben.

      Lokalzeitungsjournalisten machen das überwiegend schon längst nicht mehr. Man geht von Termin zu Termin, schreibt eifrig mit, bereitet die Infos so auf, dass sie “passen” (was auch immer man darunter versteht) und geht zum nächsten Termin. Reflektion und Orientierung an den LeserInnen findet da nicht mehr statt.

      Vielleicht lesen die beiden “Kollegen” meinen Text und stellen fest, dass ihre Berichterstattung ungenügend war. Und dann? Wird es keine Korrektur geben. Sie denken, dass das “Altpapier” von gestern ist und übersehen dabei, dass das Internet viel geduldiger ist als Papier.

      Auch das war übrigens ein großes Thema des Abends – immer wieder ging es ums “Internet” und die “Meinungshoheit”. Wenig erstaunlich war mein Eindruck, was die Herren damit meinten, nämlich ihre “Meinungshoheit”, die sie aber längst verloren haben und deswegen sehr verwirrt sind.

      Beste Grüße
      Hardy Prothmann

      • Hirsch meint:

        Wenn man die Berichte nebeneinander legt gehen einem wirklich die Augen auf, was einem da so geboten wird. Ich lese praktisch seit Jahrzehnten WN und manchmal RNZ, aber das? Komplette Inszenirerung statt sachlich-kritischer Darstellung des Geschehens.

        Danke hirschbergblog für die Richtigstellung. Ich hoffe die Chefredaktionen der betroffenen Blätter nehmen die “Affäre” als Warnschuss.

        • Hirsch meint:

          Erschreckend übrigens im RNZ-Bericht: Es war kein freier Mitarbeiter, der diesen merkwürdigen Bericht produziert hat, sondern mit Annette Schröder die verantwortliche Redakteurin selbst.

          Und Herr Hauk “schmückt” mit diesem Geschreibsel bereits seine eigene Webseite!!

      • imhoffhenriette@yahoo.de meint:

        Viele von uns in Stuttgart, sehen das genauso: Die SZ und SN schreiben für die Regierung, selten geht es um Fakten bei S 21. Man muss die Financial Times besorgen, um nach einem Schlichtungstermin einen ordentlichen Bericht zu bekommen. In Zukunft sollten Journalisten besser unabhängig bleiben. Tausende arbeiten daran, dass in Zukunft nicht mehr “zentralistisch” regiert wird. Wir wählen im Frühjahr und bleiben oben! Danke allen, die für die Zukunft arbeiten.

  10. Frank Greiner meint:

    Der Herr Wacker ist ein hervorragender kulturpolitiker. Und dabei soll er auch bleiben!

    • Bürger meint:

      Guten Tag,

      also das Herr Wacker in seinem Ministerium auch nicht gerade doll ist sieht man doch u.a. daran, dass die Vors. des Landeselternbeirat Anfang 2010 das Handtuch geworfen hat.
      Sie sagte öffentlich, das das Thema Werkrealschule das Fass zum überlaufen gebracht hat. Keine konstruktiven Vorschläge wurden aufgenommen.

      Es ist Zeit für einen Wandel in BW !

      • Stuttgarter meint:

        Solch desolate Vorstellungen wie die von Hauk tragen dazu bei, dass der Wandel in BW ganz schnell kommen dürfte. Die CDU hat sichverrant und findet nicht mehr raus. Damit ist sie nicht mehr regierungsfähig. Und das trifft nicht nur auf S21 zu.

        Gruß aus Stuttgart!

  11. Tim meint:

    @Thomas Müller:

    Eine derartige Institution gibt es doch, den Presserat. Dieser kann auch öffentliche Rügen aussprechen. Nur bezweifle ich, dass dieser wegen 28 oder 50 anwesenden tätig wird. :-)

    http://www.presserat.info

  12. K. Neumann meint:

    Die schnodrigen 10-15 Milliarden sind doch aber noch ein Billigangebot seitens von Herrn Hauk, wenn ich mir da die Aussage eines anderen Herrn anschaue:„Also von mir aus könnte Stuttgart 21 eine Billion Euro kosten, und ich wäre immer noch dafür“. So FDP-Stadtrat Michael Conz am 13.Juli bei einer öffentlichen Veranstaltung der S21-Blockparteien in Untertürkheim.
    Und dabei ist es doch so, dass am letzten Freitag der Vorstand der Bahn Kefer selnst das Projekt beerdigt hat.
    Beim ersten Schlagabtausch ließ der Bahnsprecher Kefer verlauten: Der Durchgangsbahnhof bringt für das überregionale Bahnkonzept fast nichts. Aber muss auch seinen Worten nach für die Regionalverkehre mindestens so leistungsfähig sein wie ein Kopfbahnhof.Denn Zitat Stuttgarter Zeitung:
    “Bei der Frage des Bahnhofs, der zu den erhofften Reisezeitgewinne fast nichts beiträgt, räumte er ein, dass die Kopfbahnhof-Variante eine denkbare Option bleibe, sofern im Regionalverkehr weiterhin Pendelverkehre (mit einem Endhaltepunkt Hauptbahnhof) gewünscht seien”
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2681169_0_9223_-gespraeche-zu-stuttgart-21-streit-verliert-sich-im-detail.html?_skip=0
    Fazit: der Tiefbahnhof ist überflüssig wie ein Kropf.
    Legt Leuten wie Herrn Hauk das Handwerk, wo immer sie ihre unverschämten Dummheiten verbreiten.
    Und bei solchen Gelegenheiten vrostellig werden mit notwendigen Verbesserungen im ÖPNV vor Ort. Das sind die Fragen, um die sich diese Leute eigentlich zu kümmern hätten.
    Gruss aus Stuttgart

    • heddesheimerin meint:

      “Die schnodrigen 10-15 Milliarden sind doch aber noch ein Billigangebot seitens von Herrn Hauk, wenn ich mir da die Aussage eines anderen Herrn anschaue”

      Ich halte nach mehrmaligem Durchlesen die Aussage des Herrn Hauk für geradezu skandalös! Nach dem Motto “Mein Geld ist es ja nicht, machen wir ruhig 20 Milliarden und vergolden auch noch die Klodeckel in den Bahnhofs-Toiletten!”

      Und da wundert sich die Politik, dass die Leute die Schn. voll haben und sich im Park auf die Bäume setzen???

      • heddy meint:

        Man sollte dieses unfassbare Hauk-Zitat “egal ob 10 oder 15 Milliarden” der dpa oder einer anderen Nachrichtenagentur geben. ich bin sicher dafür “interessieren” sich andere Medien im Ländle auch!

  13. Frank M meint:

    Ich muss mal dringend meinen Medienkonsum überdenken. Sehr schöner Artikel, auch die Kommentare gefallen mir.

    Ich kann als Nordie leider nicht so viel zu dem Thema sagen, obwohl ich mich sehr dafür interessiere. Kenne einfach die regionalen Begebenheiten nicht, deshalb möchte ich nur einen kleinen Gedanken meinerseits äußern.
    Die Probleme rund um den Protestgrund, die scheinheiligen Begründungen für das Projekt und die Mechanismen, von denen Politik und Medien zunehmend geprägt sind, laufen meiner Vermutung nach alle auf ein seit rund 40 Jahren schwelendes Problem hinaus: der Verfall des Arbeitsverständnisses durch den Verfall der sozialen Sicherungssysteme. Jede Arbeit ist heute gut, egal ob sie produktiv oder gar destruktiv ist. Nur wenige können aufbegehren, Kontrolle ausüben. Die Angst vor Arbeitsverlust überwiegt. Gleichzeitig wird alles in diesem Land, von der Rente bis zum Kindergarten, von Arbeitssteuern finanziert wird. Klar dass dann alle alles (verrückte) machen, um noch einen letzten Krümel vom Kuchen zu bekommen.
    Naja, und Stuttgart 21 könnte eigentlich zeigen, dass der Politik eben nicht die 159 unterschiedlichen Hebel zustehen, mit denen sie den Leuten falsche Versprechen macht. Ebenso in der Steuerpolitik mit den 15 Buchmetern Steuergesetzgebung. Es muss doch möglich sein, die Dinge wieder sich selbst zu überlassen, die Menschen zu schützen, Staat und Wirtschaft zu entflechten. Ich hoffe, Stuttgart ist der Anfang.
    Der Politik weniger ver – aber vor allem zutrauen.

  14. FS meint:

    Herr Hauk ist für mich untragbar geworden, seit er am “schwarzen Donnerstag” von Stuttgart sich abends in einer Sondersendung des SWR hinstellte und die Mär von gewaltbereiten Demonstranten verbreitete, die Pflastersteine wurfen. Darüber hinaus sei die Schülerdemonstration gar nicht für den Schlossgarten angemeldet gewesen – beides Falschaussagen, ob bewusst oder unbewusst getätigt, gab es keine Richtigstellung von ihm, sondern immer weitere verbale Attacken gegen die Projektgegner. Pfui!

  15. sven meint:

    Glückwunsch, Hirschbergblog!

    Mit diesem investigativen Artikel ist der Redaktion auch in Hirschberg ein “Knaller” gelungen. Ich bin zwar Heddesheimer, aber gestern abend ruft mich ein Bekannter aus HB an, und erzählt, dass der S21-Bericht im Ort “Tagesgespräch” ist…

    • heddy meint:

      Damit geraten auch die lokalen Hirschberger Medien unter Druck.

      Herr Riethmüller, Frau Schröder, vielleicht wollen Sie mit Frau Görlitz eine regionale Selbsthilfegruppe gründen?

  16. Breitgässler meint:

    “Tolles” Eigentor der CDU und auch der beiden Lokalzeitungen.

    Die Aussage von H.Hauk (“ist doch egal was das kostet” )sollte gleich an Heiner Geißler nach Stuttgart für die nächste Gesprächsrunde weitergeleitet werden.

    Ist Herr Hauk denn völlig von der Rolle? Genau diese Kostendiskussion treibt doch u.a. viele Leute auf die Straße und zum Protest. Und Herr Hauk stellt sich hin und palavert, dass ihm die Kosten egal sind.

    “Danke” für solch verantwortungsvolle Politiker, denen vertrauen wir gerne unser Geld an.

    Wenn es Herrn Hauk nicht interessiert was das kostet, interessiert es ihn vermutlich auch nicht, wer das letztlich bezahlt; nämlich die Steuerzahler ! Sehr arrogant Herr Fraktionsvorsitzender, man könnte fast meinen Sie wollen beim Arroganzfaktor ihren Ministerpräsident Mappus noch überrunden.

    An die beiden Hofberichterstatter von RNZ und WN: schämt Euch und entschuldigt Euch bei den Lesern ! U.a. die Leser bezahlen Euch für Eure Arbeit und können eine faire Berichterstattung erwarten. Das war grottenschlecht. Und angelogen werden möchte ich schon gar nicht.

    Dank an das hirschbergblog für die Berichterstattung !

  17. heddesheimerin meint:

    “Die Aussage von H.Hauk (“ist doch egal was das kostet” )sollte gleich an Heiner Geißler nach Stuttgart für die nächste Gesprächsrunde weitergeleitet werden.”

    Das ist eine Aussage mit absoluter Sprengkraft für die Geissler-Runde! Wäre ich Stefan Mappus, würde ich Herrn Hauk heute massiv reingrätschen und klar machen, dass man sowas lieber nicht öffentlich sagt, und wenn es “nur vor 50 Rentnern in der Provinz” ist.

  18. Frohmund Wiedmann Tübingen meint:

    Ein ganz toller, weil präziser und nüchterner Artikel von Hardy Prothmann, einem Journalisten, der verinnerlicht hat, was es heißt, Wächter und Mahner als 4. Gewalt zu sein! Vielen herzlichen Dank aus Tübingen, Stuttgart und Fellbach.

  19. Bürger meint:

    Das mit der WN/MM ist doch nicht verwunderlich. Mit der RNZ ist es wahrscheinlich ähnlich.

    U.a. kennen sich Herr Pfenning und Herr Björn Jansen sicher aus dem Golfclub Viernheim. Da hakt die Krähe der anderen kein Auge aus.

    Wer erwartet da noch sachliche Berichterstattung z.B. in Sachen Pfenning?

    Ähnlich wird es mit der CDU Seilschaft und S21 sein.

    Die Karawane zieht weiter ….

    • betty meint:

      Da sieht man wie wichtig das Internet und solche Blogs sind. Hierher dringen solche Seilschaften der örtlichen Prominenz nicht durch bzw werden entlarvt.

      Ich bin sicher, damit verändert sich nicht die regionale Medienlandschaft sondern, mittelfristig, auch die Politik in Hirschbwerg und Heddesheim. Ein Kessler kann m. E. künftig nicht mehr ignorant “gegen” das h-blog und seine Leserschaft reagieren, wenn er nochmal wiedergewählt werden will.

  20. Stuttgarter meint:

    Ich lese aus dem Artikel vor allem eines raus: Peter Hauk glaubt selbst nicht mehr an das Projekt, das er so verzweifelt verteidigt. Er ist einer der Soldaten, die nun von Mappus rücksichtslos ins letzte Gefecht geschickt werden.

    Die Reaktion der Senioren sagt mir: Die CDU-Basis glaubt erst recht mehr daran!

    Gruß aus Stuttgart, freut mich, dass Sie “unser” Thema so engagiert begleiten.

  21. S21 Skeptiker meint:

    “Ob das 10 oder 15 Milliarden kostet, kann Baden-Württemberg wurscht sein.” MdL Peter Hauk, Hirschberg, 24.10.2010

    Ein Satz, der in die Geschichte der Diskussion um S21 eingehen sollte! Ich kenne keinen anderen Satz, der die Absurdität und Ausweglosigkeit, in die sich die S21-Befürworter (deren prinzipiell gutgemeinte Absichten ich ausdrücklich anerkenne) manövriert haben, so auf den Punkt bringt. Das ist Kadavergehorsam der in die Ecke gedrängten, die nicht wissen, wie sie da wieder rauskommen sollen und jetzt nach dem Prinzip handeln: “Augen zu und durch”. Politische Rationalität ist nicht länger zu erkennen.

    Man stelle sich vor, dieser Artikel mit diesem Zitat wäre am Freitag morgen – vor dem nächsten Geißler-Gespräch – in der Stuttgarter Zeitung erschienen! Er hätte der ganzen Runde eine neue Wendung geben können, da ein Geißler eine solche Aussage sicher nicht unkommentiert hätte stehen lassen.

  22. Jedzia meint:

    An alle Heddesheimer:

    Ziehen Sie bitte nach Heidelberg um!
    Wir von der CDU-Heidelberg planen eine neue Wohnanlage unter dem Hauptbahnhof mit erschwinglichen Appartements und grandioser Aussicht auf interessante geologische Lehmschichtformationen.

    Bahnanbindung inklusive;)

  23. ein Hirschberger meint:

    Guter Artikel, aber ich befürchte das was erste und letzte Mal dass das hirschbergblog zu einer CDU-Infoveranstaltung im Ort eingeladen wurde. Hr. Hauk und seine Mannschaft werden sich herzlich beim Ortsverein Hirschberg bedanken für den “Wirbel”.

    • Guten Tag!

      Wir waren nicht eingeladen, sondern sind durch eine Leserin aufmerksam gemacht worden.
      Da es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelte, bedurfte es keiner Einladung.

      Bislang stehen wir in einem nicht problematischen Kontakt zur Hirschberger CDU – wir gehen davon aus, dass der Ortsverband souverän mit unserer Berichterstattung umgeht.
      Sollte das nicht der Fall sein, berichten wir natürlich auch darüber.

      Die GLH hatte übrigens keine Probleme, als wir nach unserer Berichterstattung, die ebenfalls für einige Aufregung sorgte, uns bei der öffentlichen Mitgliederversammlung “zuzulassen”.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das hirschbergblog

      • hirsch meint:

        Ich nehme an, Frau Kunz hat etwas geschluckt, als sie gestern obigen Bericht gelesen hat. Aber ich halte sie u. den Ortsverband auch für souverän genug um damit umzugehen.

    • Heddesheimer meint:

      Herr Hauk, dürfte für seine Ansprache an das Volk selbst verantwortlich sein und nicht die Hirschberger CDU.

    • Eine Badnerin meint:

      @Hirschberger, Sie haben ja Nerven die CDU wird den Hirschbergblog nicht mehr einladen, Gott sei Dank waren die Leute dort, was der Hauck verzapft fällt ja immer auf, aber das setzt allem die Krone auf.
      Bei uns war er als die Bienen verendeten durch Schädlingsbekämpfung vom Mais (Maiswuzelbohrer) die Imker sind auch bedient.
      Hoffentlich ist das im März überstanden, und die Banausen in der Versenkung, doch Fett schwimmt immer oben.

      Mit demokratischen Grüßen
      aus dem äussersten Südwesten

  24. lutz meint:

    “Bislang stehen wir in einem nicht problematischen Kontakt zur Hirschberger CDU – wir gehen davon aus, dass der Ortsverband souverän mit unserer Berichterstattung umgeht.”

    Na mal schauen wie souverän die Hirschberger CDU ist! Vielleicht stellt sie ja obigen Artikel auch auf ihre Webseite, wie den Jubel-Artikel aus der RNZ :-)

  25. Parkschützer Stuttgart meint:

    Ein dickes Lob für diesen aufschlussreichen Bericht! Für uns renitente S21-Gegner ist es eine große Bestätigung zu lesen, wie sich die CDU auch außerhalb der Stadtgrenze nach allen Mitteln blamiert. Schön, dass auch in Hirschberg erkannt wird, dass für dieses Wahnsinnsprojekt nur mit leeren Floskeln geworben wird.
    Noch eine Botschaft aus Stuttgart zur Äußerung von DB-Chef Grube, dass Stuttart 21 ein Geschenk an die Stadt sei. Weder ich noch ein Großteil der Einwohner von Stuttgart wollen dieses “Geschenk”. Macht mit diesem Geld bitte etwas sinnvolles im Land!
    Ich kann nur herzlich einladen, zu einer unserer friedlichen, bunten und kreativen Kundgebungen oder Aktionen zu kommen und einen persönlichen Eindruck vom friedlichen Widerstand gegen dieses Milliardengrab zu machen. Wir Stuttgarter-OBEN-BLEIBER wollen Euer Geld aus Hirschberg gar nicht!

    Gruß nach Hirschberg aus Stuttgart

  26. frank meint:

    omg, sind die jetzt schon bei 15 mrd? o.O
    glaube 2 mrd wurden genehmigt. wer kann da jetzt noch von legitimation sprechen (abgesehen von allem anderen popanz der da passiert ist)

    • sven meint:

      Die CDU bzw Hauk erhöht einfach prophylaktisch alle vier Wochen um eine Milliarde. Ist halt die “Inflation”…

      • K. Neumann meint:

        Na ja, es ist so: der Hauptbrocken ist die NBS. Die ist fürs Ländle gedeckelt, wenn ich recht memoriere liegt die Beteiligungsgrenze nach FAZ.net bei 950 Millionen fürs Ländle. Die Kosten per Tunnelkilometer dürften bei 600.000.000 bis 750.000.000 Euro liegen. Macht bei rund 20 km so ab 12 Milliarden, für die die NBS zu haben ist. Da reicht die Inflationsrate nicht hin. Deswegen muss Herr Hauk schon mal langsam vorbauen: wir haben es Euch ja damals schon gesagt!
        Aber wenn der Bund für alles, was über den Anteil des Landes liegt, gerade steht, dann kann Herr Hauk hier gross reden, ohne die Inflation bemühen zu müssen, vor allem, wenn man sich endlich einmal für den Länderfinanzausgleich so am Bund rächen kann. Nur, das hat Herr Hauk nicht bedacht: die Haushaltmittel Ramsauers sind hier begrenzt. Und dann können zum Beispiel die CDU-ler in Biberach, die so schöne Frei?-Fahrten zur Pro S21 Demo nach Stuttgart organisiert haben, noch lange auf die geforderte Elektrifizierung der Strecke Ulm-Friedrichshafen warten, die die Fahrzeit nach S für diese Klientel definitiv verkürzen würde, da in Ulm der Lokomotivwechsel entfällt. Und dann gab es rund eine Milliarde seitens der Stadt, des Landes und des Flughafens an Vorleistungen an die Bahn, um ihr das von Ludewig abgeblasene Projekt ab dem Jahr 2001 wieder schmackhaft zu machen. Auch Steuergelder. Dieses Invest oder besser Anschubfinanzierung im wahrsten Sinne des Wortes muss sich nicht nur für die Politiker sondern auch für jene lohnen, die mit der Politik im Ländle gut können. Denn da fällt dann für beide, Politik und involvierte Unternehmen etwas ab. Und aus diesem Geschäft ergeben sich wieder Steuerquellen, die in diesem Fall ziemlich sprudeln müssen. Absolut sicher für die beteiligten Unternehmen und für lange Zeit. Wie schön.
        Das neuartige Feudalsystem, das wir inzwischen überall verorten können, funktioniert auch hier bei S21. Das ist die eigentliche Inflation, die wir bundesweit haben, dass der Bürger für immer mehr Geld immer weniger Leistung durch die Politik bekommt. Ganz extrem hier bei S 21, wo es sogar auf eine Verschlechterung des Nah- und Regionalverkehrs hinaus läuft. So blöd war Bahnvorstand Kefer auch nicht bei dem Schlichtungsgespräch letzten Freitag, das nicht offen zu lassen wie Herr Hauk jetzt die Kosten. Man muss nur genau hinhören, dann liefern diese Herrschaften den Strick, an denen man sie aufhängen kann (bitteschön, im übertragenen Sinne!!Ich wünsche Herrn Hauk und Herrn Kefer ein langes und erfahrungsreiches Leben), selber.
        Wenn die Menschen wüssten, wie billig man ohne diese Inflation leben, und was man sich trotzdem leisten könnte, sobald die Politik das Anliegen des Bürgers korrekt auf kommunaler, Landes- und Bundesebene verwaltet, es gäbe sofort Aufstand.

  27. rauskucker meint:

    Ich vermute, daß da in folgendem Satz ein falsches Wort ist:

    “Nichts passiert, denn die Gäste sehen das offensichtlich nicht so.”

    Und wenn man sich über anderer Leute Rechtschreibfehler mokiert, sollte man seine eigenen Texte vielleicht etwas gründlicher auf solche kontrollieren.

    Ansonsten aber: schöne Reportage, sehr aufschlußreich, danke!
    Daß wir uns von solchen Leuten regieren lassen …

    • Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag. Der Satz ist richtig – lesen Sie bitte nochmals.

      Wo wurde sich “hier über Rechtschreibfehler mokiert?”
      Die können passieren – sicher auch hier auf dem Blog. Wir korrigieren das, wenn wir einen Hinweis bekommen.

      Danke für das Lob :-)

      Einen schönen Tag wünscht
      Das hirschbergblog

      • rauskucker meint:

        Ich dachte, es solle heißen

        “die Gäste sehen das offensichtlich auch so.”

        Ups, die Orthographiekritik war nicht vom Autor, sondern in Kommentaren von anderen. Ich schick ne Mail. So schlimm war’s aber auch nicht.

  28. Ketzer meint:

    So so, politischer Journalist mit zwanzig Jahren Berufserfahrung – und im selben Satz an der Grammatik der Datumsangabe gescheitert. Darf man fragen, auf welche Gebiete sich die Berufserfahrung erstreckt?

    • Guten Tag!

      Uiuiui – bockstarke Kritik: “gescheitert”. Da werden 20 Jahre Berufserfahrung an einem vermeintlich falschen “n” “gerichtet, bei dem das einfache Gemüt ein “m” als einzig wahre Lösung vermutet?

      Wir können Ihnen versichern, dass Herr Hauk auf solche Lappalien überhaupt keinen Wert gelegt hat: “10 oder 15 Milliarden…”

      Na dann, Sie wollen es gerne wissen, daran solls nicht scheitern:

      Guckstdu: Duden
      “Was Sie schon immer wissen wollten
      Die Datumsangabe
      Wahre Fehden sind schon in manchen Büros ausgebrochen, wenn es um die Frage der richtigen Formulierung der Datumsangabe ging. Heißt es denn nun „am Freitag, den 2. Juni” oder „am Freitag, dem 2. Juni”? Hier kann die DUDEN-Sprachberatung guten Gewissens ein salomonisches Urteil fällen: Beide Versionen sind richtig: Fasst man die Datumsangabe als Apposition zum Wochentag auf, so stehen Wochentag und Apposition im gleichen Kasus, d. h. im Dativ: „am Freitag, dem 2. Juni”. Genauso gut können die beiden Zeitangaben aber auch als Teile einer Aufzählung verstanden werden. Die Datumsangabe steht dann im Akkusativ: „am Freitag, den 2. Juni”.”
      :-)

      Noch irgendwelche weiteren “Ketzereien”?

      Einen schönen Tag wünscht
      Das hirschberblog

      • K. Neumann meint:

        Jaja, wenn man sonst nichts finden kann, um den Imageschaden des Herrn Hauk ein wenig kleiner zu halten, bezweifelt man schnell die sachlich fachliche Kompetenz des Autors in den kleinen Dingen, um so mittelbar weitergreifend auch den Wahrheitsgehalt des Berichtes bei den Lesern des Blogs in Zweifel zu ziehen: da seht, wenn der in den einfachsten Dingen schon keine Ahnung hat…..
        Also, ein Blog ist keine vom Lektor korrigierte Buchfassung, sondern dient heute einer Funktion, der die Presse aufgrund ihrer Interessenbindung im allgemeinen nicht mehr nachkommt. Das gilt ganz besonders für´s Ländle. Rechtsschreibfehler und solch kleinliche Kritik gehören daher immer dem Autor derselben. Ich hätte auf so etwas nicht reagiert. Trotzdem souverän geantwortet.

  29. Glückwunsch zum Artikel ! Weiter so !
    Die Arroganz der Macht wird immer unerträglicher.
    Man stelle sich vor: Daimler, Siemens, EnBw & Co. erfinden den Hyperbeamer, der die Schiene überflüssig macht. Raten Sie mal, wie schnell alle Verträge dann gekündigt werden können.
    Wie sagte schon Seneca: “Der Vorteil der Klugheit bestaht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger”.

  30. jawiejetzt? meint:

    Guten Abend,

    http://kopfbahnhof-21.de/fileadmin/bilder/stellungnahmen/081030_brh-bericht_zu_s21.pdf

    von 2008!

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stuttgart-21-das-kann-zur-schicksalsfrage-fuer-merkel-werden;2666840;0

    vom 05.10.2010 der letzte Absatz.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stuttgart-21-planer-blicken-panisch-in-die-roehre;2666263

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375-2,00.html

    8.5 Milliarden! Und das ist nicht der Endpunkt.

    Dazu paßt das

    In der 180 seitigen Studie „Schienennetz 2025/2030―, die im Auftrage des Bundesumweltamtes von der Berliner KCW GmbH erstellt wurde heißt es allgemein zu solchen Großprojekten im Bahnsektor: „Empirisch lässt sich belegen, dass die Kosten eines Projektes vor der Aufnahmeentscheidung in den Bundesverkehrswegeplan BVWP systematisch untertrieben werden, der Nutzen hingegen in der Gegenrichtung überzeichnet wird. Keine der gebauten Schnellfahrstrecken erreicht heute annähernd die prognostizierten Zugzahlen im Schienengüterverkehr SGV oder Schienenpersonenfernverkehr SPFV.”

    Das aber

    http://die-freie.net/index.php?article_id=35

    geht gar nicht. Einer der erwähnten Polizisten ist von Seiten der Verursacher und Anordner des überharten Vorgehens größten Repressalien ausgesetzt. Durch Verflechtungen der CDU und der Polizeiführung nach 50 Jahren Filzregierung kann man das direkt zur Landesregierung zurückverfolgen.

    Na dann Gute Nacht.

  31. maxen meint:

    Stuttgart 21 .. Wie ist die ’21′ zu verstehen?

    Stehen die Ziffern symbolisch für die ersten beiden Buchstaben BA(hnhof).
    Sind das die Kosten des Bahnhofs, 21 Milliarden (inklusive Polizei).
    Oder ist es das kommende Wahlergebnis der CDU: 21% ?

    Historisch vergleichend kommt vielleicht letzteres in Frage; zur ersten Wahl nach der letzten großen Wirtschaftskrise, zur Wahl des 5. Landtags, erhielt die CSVD 3,2% und die Zentrumspartei 16,9%, also insgesamt, für die so genannte ‘christliche Mitte’: 21,1%.

    Doch welche der Parteien regiert, scheint egal; sie unterliegen alle den gleichen Zwängen(Ängsten). Wichtig ist, wer die Parteien regiert.

    Alles Gute
    maxen

  32. Schwachmat meint:

    Unsere Politiker haben sich schon längst und vollständig von der Realität abgenabelt. Denen ist nicht einmal klar was 15Milliarden sind. SO schaut diese Zahl aus: 15.000.000.000 erst wenn man das umrechnet wieviele Riesenvögel Airbus A380 (Stückpreis 127.800.000) man für diese Geld kaufen könnte wird es zumindest ansatzweise transparent:
    Man könnte 117 Stück kaufen!
    Zum Vergleich: Die Lufthansa hat gerade einmal 3Stück!

    Jedem Politiker, dem es “Wurscht” ist, daß der STEUERZAHLER für 3min Zeitersparnis (mehr ist es nicht, was der Tunnelbahnhof bringt), der sollte dieses Geld erst mal vorstrecken um sich das Gehirn reparieren zu lassen.

    • jawiejetzt? meint:

      Guten Tag,

      oder die Zahl einmal anders lesen.

      15.000.000.000 € sind anders gelesen

      fünfzehntausend Millionen Euro.

      Heißt, etwas das eine Million kostet kann man damit 15000 Mal bezahlen.

      Einen schönen Tag.

  33. Matthias meint:

    Als Deutscher im Ausland bleibt mir nur eine Beobachtung der Entwicklung in Deutschland durch Gegenueberstellung der “main stream”- & der alternativen Medien (meistens blogs & zusammenfassende Seiten; Dank hier an nachdenkseiten.de fuer den Link hierher).

    Ich kann allen Menschen die sich gegenwaertig an der Aufklaerung von demokratischem Unverstaendnis (“es gibt hier kein Recht auf Protest”) und politischer Willkuer gepaart mit dummdreistem Lobbyismus beteiligen hier nur meinen Dank und meine Unterstuetzung zusagen!

    Wenn Demokratie nichts mehr mit den Menschen zu tun haben soll (“wir koennen unsere Politik nicht danach ausrichten wie viele Menschen auf die Strasse gehen”), dann frage ich mich wie lange man die (noch) schweigende Mehrheit wirklich noch mit Homestories ueber den naechsten Ueberkanzler hinhalten kann, bevor diese nicht auch auf die Strasse stroemt.

    Wir brauchen neue Medien, jetzt ist die Zeit gekommen diese Form des kritischen, unabhaengigen Journalismus in die Breite der Bevoelkerung zu tragen, weiter so hirschbergblog!

    Viele Gruesse aus der Tuerkei

    Matthias

  34. armin meint:

    Herzlichen Dank für diesen Bericht – Die CDU-Realität in BW scheint ja schlimmer zu sein als gehofft. Ich glaube fast, solche Herren wie Herr Hauck merken die Einschläge schon gar nicht mehr.
    Ein herzliches Oben bleiben aus Hamburg.

  35. Daniel meint:

    Vielen Dank für diesen Bericht, abgesehen vom interessanten Inhalt motiviert mich dieser Blog dazu, vielleicht etwas ähnliches für meine Heimatstadt zu tun. Ich frage mich schon seit längerem, wie man denn politisch aktiv werden kann, seriöse Berichterstattung scheint mir da doch mal ein Anfang zu sein.
    Ich habe mich übrigens über die Nachdenkseiten-Links hierher verirrt.

    Viele Grüße aus Ostwestfalen!

  36. Oliver Mark meint:

    “Wenn NDS und Fefe ein provinzielles Lokalblögchen verlinken um auch den letzten zusammenkonstruierten Gedankenfurz gegen Stuttgart 21 zu präsentieren, weiss ich, dass denen die Argumente ausgehen. Hintergrund ist eine Aussage des CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden, der bei einem Rentnertreff in Hirschberg an der Bergstrasse ein paar alten Leutchen den üblichen Zielgruppenblödsinn verzapft hat.

    Dumm, wenn da ein Blogger drinsitzt, der sich jetzt über Äußerungen wie “ob Stuttgart 21 10 oder 15 Milliarden kosten kann Baden-Württemberg wurscht sein” freuen kann. Immerhin hat er nun sicher den höchsten Traffic aller Zeiten.”

    weiterlesen in meinem Blog: http://olivermark.de/blog/archives/1136

    • sven meint:

      Witzig, dass der Autor der Beitrags erst über diese “Lokalblögchen” lästert, nur um dann sein eigenes Blögchen prominent zu linken…

    • kompakter meint:

      hallo,

      das lokalblögchen hatte auch ne hammernachricht und einen sehr guten text – was man bei ihnen noch nichtmal ein hämmerchen nennen kann.

      gruß

  37. Plumpaquatsch meint:

    Also Herr Hauk, wir in Buchen/Odw. werden weder 4 Mrd noch 20 Mrd für diesen Schwachsinn 21 zahlen. Ich werde am 11.12. auch mit einem dementsprechenden Transparent zur Demo kommen.

    Sorgen Sie erst einmal dafür dass die Westfrankenbahn zweigleisig und elektrifiziert wird, dass wenigstens 1-Std-Takt eingesetzt wird, damit man nicht 30-60 min in Seckach oder Osterburken oder Miltenberg auf seine Anschlusszüge warten muss. Momentan sind diese Züge so unzuverlässig, dass wir seit Jahren mit Taxi dorthin fahren, um diese zu erreichen. Die Züge wären also wesentlich mehr ausgelastet, wenn sie regelmäßig und auch nach 18/19 Uhr noch fahren würden. Dann könnte man vielleicht auch mal in HD, S, Wü ins Theater fahren, ohne dort übernachten zu müssen.Das ist auch ein Hauptgrund warum viele Junge Leute wie ich in die Großstädte abwandern.

    Selbst wenn diese Region immerschon 75 % CDU gewählt hat, weswegen Sie Ihren Posten verlangen, irgendwann ist Schluss wie lustig. Und diesen Wahnsinn (allein das Grundwassermanagement) werde ich nicht unterstützen, ich wähle Sie jedenfalls nicht mehr.

Ihre Meinung ist uns wichtig

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