Freitag, 18. Mai 2012

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Porträt Uli Sckerl: “Respektsperson im T-Shirt”

Guten Tag

Hirschberg, 30. September 2010. “Mein Kleiner interessiert sich total für Politik”, sagt der grüne Landtagsabgeordnete scherzhaft über seinen zweijährigen Sohn, den er ab und an zu Veranstaltungen mitnimmt, wenn die Mama keine Zeit hat. Unsere Praktikantin Jule Kuhn-Weidler hat den Mann getroffen und drei Tage begleitet, um ein Porträt über den Politiker und den Menschen Sckerl zu schreiben.

Von Jule Kuhn-Weidler

Lässt sich ungern fotografieren - tut das selbst aber gerne: Uli Sckerl. Bild: GAL

Ich hatte ganze drei Tage Zeit, die Person Uli Sckerl kennenzulernen. Mein Auftrag: Verfasse ein Porträt über den Landtagsabgeordneten.

Um also vorinformiert zu sein, durchforstete ich das Internet nach Eckdaten: geboren am 28.April 1951 in Weinheim (heute also 59 Jahre alt), Abitur, studierte Jura und Volkswirtschaftslehre.

Früher Einsatz.

In seiner Zeit als junger Erwachsener rückte das Thema Ökologie und Umwelt immer mehr ins Bewusstsein der Menschen. Auch Uli Sckerl begann mehr und mehr bei Bürgerinitiativen mitzuwirken und sich für diese neuen Themen zu interessieren.

Als Gruppenbildung allein nicht mehr half, kam es zu der Partei, die man heute Bündnis90/Die Grünen nennt. Im Zusammenhang damit war Uli Sckerl einer der Mitgründer der GAR, der so genannten „Kommunalpolitischen Vereinigung der grünen und alternativen Räte in Baden-Württemberg“.

Seit 1984 sitzt der Grünen Politiker im Kreistag und ist dort Fraktionsvorsitzender. 1989 bis 1998 war Uli Sckerl Mitglied im Gemeinderat von Hirschberg, seit 2004 ist er im Gemeinderat von Weinheim und schließlich wird er im März 2006 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt.

Ein engagierter Mann also, der wohl schon eine Menge Erfahrung im Bereich Politik erlangt hat

Vorurteile.

Allerdings kann ich meine Vorurteile über Politiker nicht komplett vergessen: Man könnte denken sie laufen Tag und Nacht im Anzug herum. Sie reden in dieser „wichtigen“ Sprache, die Normalsterbliche wohl nicht verstehen sollen, und obwohl immer alle Politiker davon reden, sie seien bürgernah, interessieren sie sich doch nur für das eigene Wohl.

Uli Sckerl (links mit Sohn auf dem Arm) bei einer Protestveranstaltung in Heddesheim: "Der Kleine interessiert sich total für Politik."

Vorurteile bleiben solange Vorurteile, bis man sich ein eigenes Urteil machen kann. Meine erste Begegnung mit Uli Sckerl war kurz, aber sehr freundlich. Und alle eben genannten Vorurteile trafen nicht zu.

In seinem Stuttgarter Landtagsbüro warte ich auf den Abgeordneten. Die Tür fliegt auf und ein Mann mit grünem T-Shirt und Jeans steht in dem kleinen Büro (Vorurteil 1).

„Mein Gott, die da drüben von der SPD feiern ja ne Sause wegen dieser Umfrage“, ist sein erster Satz (Vorurteil 2).

Sein zweiter Satz zu seinem persönlichen Mitarbeiter: „Hast du schon gehört, dass wir es geschafft haben eine zweite Klasse in der Berufsschule von XY zu bewerkstelligen?“ (Vorurteil 3).

Uli Sckerl ist die nächste halbe Stunde konzertiert bei der Sache, während sein Mitarbeiter die eingegangenen E-Mails vorliest, er bleibt freundlich, lacht, scherzt.

Dann ist es Zeit für die Fraktionssitzung. Ich springe also auf und möchte dem grünen Politiker folgen, werde jedoch höflich vorgelassen.

Der Platzmacher.

Überhaupt möchte er der jungen Generation den Weg frei machen, sich mit frischen Ideen zu etablieren, erzählt er. Aufgrund dessen sei er von Ämtern im Landesvorstand der Grünen und der GAR zurückgetreten, um Platz zu machen.

Um auch die Themen des „kleinen Mannes“ in den Vordergrund zu rücken, setzt er sich seit langem für Volksentscheide ein. Zwar wurde schon 1974 der Volksentscheid rechtsgültig, allerdings kam Baden-Württemberg noch nicht in den Gebrauch dieses Gesetzes. Umso wichtiger ist es für Uli Sckerl das Gesetz zu vereinfachen, um den Volksentscheid zu erleichtern.

Die Autorin: Jule Kuhn-Weidler. Bild: jkw

Andere Themenbereiche, für die er als Innen- und Rechtspolitiker der grünen Landtagsfraktion zuständig ist, sind: Datenschutz, Bürgerrechte und Rechtsextremismus, sowie Kommunale Demokratie und Finanzen.

Mit seinem trockenen Humor und der stetig ausstrahlenden Ruhe ist das Arbeiten mit ihm wohl recht entspannt. Jedoch ihm gegenüber eine andere Meinung zu äußern, fällt schwer. Zum einen, weil man weiß, dass er selbst mit Sicherheit besser über das Thema Bescheid weiß, zum anderen weil er einfach eine besondere Respektsperson darstellt – trotz T-Shirt und lockerem Auftreten.

Der Mann ist Jurist und unglaublich gut informiert. Zu fast allen Themen hat er nicht nur eine Meinung, sondern tief greifende Kenntnisse. Das imponiert mir.

In seinem angestammten Beruf ist Uli Sckerl immer noch teilweise tätig.

“Mein Kleiner interessiert sich total für Politik.”

Sein Geburtsort ist auch sein heutiger Wohnort. Dort lebt er mit seiner Frau und seinem zweijährigen Sohn. Sie ist evangelische Pfarrvikarin. Die 22-jährige Tochter studiert gerade Tiermedizin.

Auf die Frage, ob die Kinder sich auch für Politik interessieren, antwortet Sckerl: „Also mein Kleiner interessiert sich total für Politik. Meine Tochter hat aber nichts mit Politik am Hut. Das finde ich persönlich aber nicht so schlimm, sie studiert ja Tiermedizin, dann brauch ich später mit den Hunden nicht mehr zu einem fremden Arzt gehen. Hat also alles seine guten Seiten.“

Homepage von Uli Sckerl: Hund, Heimat, Heiterkeit. Quelle: Sckerl

Zu der Familie gehören auch die beiden Hunde. In Sckerls freier Zeit, nimmt er dann meist die Tiere mit auf einen Spaziergang, jedoch nicht ohne seine klassische alte Kamera mitzunehmen.

Dann werden Natur, Tiere oder Architektur abgelichtet. Besonders die Schwarz-Weißfotografie hat es ihm angetan.

Das “Geschaffene” weiterführen.

Obwohl er gerne mit der Kamera umgeht und es gewohnt sein müsste vor der Kamera zu stehen, gefällt ihm das „nicht so“.

Seine Funktion als Politiker sieht er als Berufung. Und da er dieser schon lange folgt, will er das „Geschaffene“ weiter fortführen.

Am wichtigsten finde ich allerdings, dass er seinen Beruf als Ehre ansieht. Er ist immer noch ein Mensch und möchte auch nicht bevorzugt werden aufgrund seiner politischen Stellung. Ob das alles so „wahr“ ist? Wieder so ein Vorurteil über Politiker, dass sie selten die Wahrheit sagen.

Ich persönlich halte den Politiker Uli Sckerl für glaubwürdig. Aber das ist nur mein Urteil.

Jung, rockig experimentierfreudig - Jule Kuhn-Weidler.

Anmerkung der Redaktion:
Jule Kuhn-Weidler (17) ist Gymnasiastin und absolviert neben ihrem Hauptjob, der Schule, ein redaktionelles Praktikum beim hirschbergblog.
Sie stammt aus einem “politischen” Haus – ihr Vater, Arndt Kuhn-Weidler, ist im Vorstand der Grünen Liste Hirschberg und deren Sprecher.
Von der Redaktion bekam sie den Auftrag, den Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Sckerl zu porträtieren sowie eine Reportage aus dem Leben eines Abgeordneten im Stuttgarter Landtag zu schreiben.
Jule hat noch eine Aufgabe vor sich, dann wird ihr Praktikum bei uns beendet sein und weil sie weiter journalistisch arbeiten will, begrüßen wir sie ab November 2010 als freie Mitarbeiterin.
Da im März 2011 Landtagswahlen anstehen und sie aus unserer Sicht eine hervorragende Arbeit abliefert, werden wir sie auf die anderen Kandidaten “ansetzen”, die sich zur Wahl stellen.

Kommentare

  1. Hirsch meint:

    Anschauliches, sympathisches Porträt! Danke!

  2. kompakter meint:

    hallo,

    gesten gibts haue für die grünen und heute ein nettes porträt über nen grünen – wo bleibt denn da die redaktionelle linie?

    gruß

    • sven meint:

      Nun, was hat denn das merkwürdige Verhalten von Herrn Steinle mit einem Porträt von Herrn Sckerl zu tun?

      Ausser dass man schon gern wüsste, wie Uli Sckerl das Benehmen von Jürgen Steinle sieht. Aber das wäre dann wieder eine andere Geschichte …

    • Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      Zur redaktionellen Linie: Das hirschbergblog hat dieselbe Kernredaktion wie das ladenburgblog und das heddesheimblog und ab November 2010 das neue weinheimblog.
      Verantwortlicher Journalist ist Hardy Prothmann, der sowohl für die taz (links) als auch für die FAZ (konservativ) geschrieben hat, für den Bayerischen Rundfunk (konservativ) oder den Westdeutschen Rundfunk (links-liberal) und viele andere große Medien.
      Immer als “freier” Journalist aus Überzeugung, also nicht an “redaktionelle (Partei-)Linien” gebunden.

      Unsere redaktionelle Linie besteht aus: Transparenz, Meinungsfreiheit, Überparteilichkeit, Unabhängigkeit.

      Wir bekennen uns zum subjektiven Journalismus und halten den angeblich “objektiven” Journalismus für eine (Selbst-)Täuschung.

      Weiter glauben wir an spannende Veränderungen des Journalismus durch das Internet – in Zeiten einer lokalen, regionalen, überregionalen und globalen Vernetzung kann starre Medien wie Zeitungen die Meinungs- und Themenvielfalt nicht mehr abbilden.

      Wir setzen deshalb aufs Internet und trotzdem aufs Lokale. Was vor Ort passiert oder mit dem Ort zusammenhängt, interessiert uns. Darüber berichten wir. Spannend, überraschend, faktentreu und recherchestark. Und immer wieder meinungsstark. Wir finden, dass jede Gemeinde ein Recht auf guten Journalismus hat.

      Artikel 5 Grundgesetz über die Meinungsfreiheit ist die Basis allen Journalismus.

      Wir schreiben gerne schöne Sachen auf, beschönigen aber nicht. Wir schreiben “schlechte” Sachen auf, verschlechtern sie aber nicht.

      Wir fühlen uns der (subjektiven) Wahrheit verpflichtet, die wir mit professionellen Methoden recherchieren und mit frischem Journalismus zur Meinungsbildung anbieten.

      Und wir sind bereit zu experimentieren, weil sich der Journalismus so schnell und stark verändert, wie noch niemals zuvor in dessen Geschichte.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das hirschbergblog

    • Guten Tag!

      Nach der allgemeinen Antwort nun noch die spezielle zu den aktuellen Artikeln ganz im Sinne der Transparenz:

      Das Porträt über Herrn Sckerl und die Reportage über den Landtag sind im Juli 2010 geplant worden. Wir haben Herrn Sckerl angefragt, ob er bereit wäre, sich porträtieren zu lassen und einen Blick über die Schulter erlaubt, inklusive Besuch einer nicht-öffentlichen Fraktionssitzung. Herr Sckerl und die Fraktion haben dem zugestimmt.

      Ende Juli hat unsere Praktikantin Jule Kuhn-Weidler dann Herrn Sckerl begleitet. Anfang August haben wir die ersten Textentwürfe erhalten. Dann wurden Textänderungen besprochen – überwiegend stilistische Elemente.
      Dann kamen die Sommerferien und gegen deren Ende auch die veränderten Fassungen.

      Da wir bei dem hohen Aufwand die bestmöglichsten Texte veröffentlichen wollten, haben wir weitere Änderungen besprochen. Da die Texte “terminunabhängige Stücke” sind, haben wir die Veröffentlichung mehrmals wegen der aktuellen Nachrichtenlage und den Kapazitäten in der Redaktion verschoben.

      Dann war am Dienstag Gemeinderatssitzung – wir berichteten. Am Mittwoch wollten wir das Porträt und die Reportage veröffentlichen. Dann kam das Thema “Steinle” dazwischen und auch unser Zeitplan für den Tag durcheinander.

      Wir hätten dann ein paar Tage gewartet und dann die Texte veröffentlicht. Der offene Brief erhält so viel Aufmerksamkeit, dass uns sogar lieber gewesen wäre zu warten, bis diese Aufmerksamkeit nachlässt, um dann der hervorragenden Reportage einen “unbelasteten” Raum für Aufmerksamkeit zu geben.

      Aber das ging nicht. Denn wir halten die Reportage für so gut, dass sie Chancen hat, einen Preis zu gewinnen – was natürlich auch von der Konkurrenz der anderen Beiträge (von sehr guten, etablierten Journalisten) abhängt. Der Einsendeschluss aber ist heute.

      P.S. Die Zugriffszahlen auf die Reportage sind trotzdem klasse. :-)

      Einen schönen Tag wünscht
      Das hirschbergblog

      • sven meint:

        “Denn wir halten die Reportage für so gut, dass sie Chancen hat, einen Preis zu gewinnen – was natürlich auch von der Konkurrenz der anderen Beiträge (von sehr guten, etablierten Journalisten) abhängt. Der Einsendeschluss aber ist heute.”

        Na da drückt man doch gern die Daumen für den journalistischen Nachwuchs!

      • Jochen Schust meint:

        Ein echtes Aufreger-Thema und preisverdächtige Reportagen … das Hirschbergblog läuft dem Heddesheimblog noch irgendwann den Rang ab…

  3. nachfrager meint:

    Hallo hirschbergblog,
    nette Reportage von einer talentierten Schreiberin.
    Mir fällt aber beim nachschauen auf daß in Ihren Blogs die Grünen sehr überrepräsentiert sind. Meistens stimmt ja deren politische Meinung auch mit der Redaktion überein (z.B. Pfenning in Heddesheim) und die anderen Parteien mögen offenbar Ihr Blog nicht so sehr. Das ist auch verständlich. Aber die Autorin ist aus einem grünen Elternhaus und schreibt recht unkritisch über einen grünen Politiker. Wenn Sie Ihrer Linie treu bleiben würden, müssten Sie eigentlich behaupten daß das Geklüngel ist. Das verstehe ich nicht so ganz und würde gerne Ihre Meinung dazu hören.

    • Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag – nur schade, dass Sie nach Transparenz fragen und selbst keine liefern. Zum gewählten Pseudonym haben Sie noch eine email-Adresse angegeben, die nicht auf Ihre Person schließen lässt.

      Aber zu Ihrer Frage: Woran fällt Ihnen auf, dass die “Grünen” in unseren Blogs überrepräsentiert sind? Vielleicht an Zahlen?
      Dann machen Sie sich den Spaß und geben mal die Parteinamen in der Suche ein: CDU 59 Treffer, Freie Wähler 24 Treffer, FDP 42 Treffer, SPD 51 Treffer.
      Dagegen ergibt die Suche nach Grüne Liste 19 Treffer und nach Bündnis90/Die Grünen 15 Treffer, wobei hier doppelte Treffer dabei sind, aber geschenkt: Zusammen sind das 34 Treffer.
      Somit kommt die stärkste Fraktion in Hirschberg, die Freien Wähler am wenigsten auf dem hirschbergblog vor.

      Woran liegt das? An vielen Gründen: Anzahl der Wortbeiträge, Aktivität des Ortsverbands, Kontakthäufigkeit zur Redaktion, Auswahl der Redaktion, was wir für interessant halten. Woran es nicht liegt: Irgendeinem gespannten Verhältnis zu den Freien Wählern, zumindest nicht von unserer Seite. Das gilt für alle Fraktionen im Hirschberger Gemeinderat und im Ladenburger Gemeinderat ebenfalls.
      Zutreffend ist, dass in Heddesheim nur die “Grünen” mit der Redaktion in Kontakt stehen und CDU, SPD und FDP dies aggressiv bis feindlich ablehnen. Woanders feiern sich Redaktionen, wenn deren Berichterstattung solch heftige Reaktionen auslöst. Wir bedauern das, weil sich die Heddesheimer CDU, SPD und FDP damit dem demokratischen Austausch und Wettbewerb verweigern – was durchaus sehr negativ wahrgenommen wird.

      Tatsächlich sind die “Grünen” in allen drei Kommunen am aktivsten, was die Öffentlichkeitsarbeit angeht. Das stellen wir hiermit positiv fest, ebenso, dass das nicht dazu führt, dass diese von Ihnen “gefühlt” überrepräsentiert sind.

      Aber vielleicht meinen Sie das ja “relativ”: Also dass man nach der Größe der Fraktion redaktionell auswählt, wieviel Prozent Berichterstattung jede Gruppierung gemäß des Wahlergebnisses bekommen sollte. Das haben Sie sicherlich nicht gemeint, denn das wäre ziemlich absurd.

      Schön, dass Sie Verständnis dafür haben, dass “andere Parteien unsere Blogs nicht so sehr mögen”. Leider haben Sie übersehen, dass auch bei den “Grünen” Personen sind, die unsere Arbeit nicht immer mögen. Unser Artikel “Offener Brief an die Grüne Liste Hirschberg” war nach Klickzahlen einer der bislang meistgelesenen Artikel innerhalb weniger Tage. Falls die GLH uns jetzt auch nicht mehr mag, haben Sie dafür sicherlich auch Verständnis.

      Ganz allgemein gibt es auch bedingt durch das eher hohe Alter vieler GemeinderätInnen keine enge Bindung an das Internet – für viele ist das immer noch ein sehr ungewohntes Medium, gegen das es viele Vorbehalte gibt. Tatsächlich bedeutet das, dass diese Politiker immer weniger Menschen erreichen, weil immer mehr sich über das Internet und entsprechende Angebote informieren.

      Ganz allgemein haben Sie noch nicht verstanden, dass wir nicht berichten, um von Parteien gemocht zu werden. Das sind Sie sicherlich von den Zeitungen so gewohnt. Die mögen uns übrigens auch nicht, dafür aber Tag für Tag mehr LeserInnen. Und genau für die berichten wir.

      Und das im Gegensatz zu den Zeitungen sehr transparent. Dass unsere Autorin aus “einem grünen Elternhaus” kommt, hätten wir nicht berichten müssen. Das konnten Sie dem Artikel aber entnehmen.

      Es soll allerdings auch viele Journalisten geben, die aus einem CDU-Haus kommen und trotzdem eher sozial denken und arbeiten und umgekehrt. Und es soll auch jede Menge Journalisten geben, die eindeutig zu einer Partei tendieren, dies aber nicht öffentlich machen. Bei uns ist das anders: Unsere LeserInnen haben durch unsere Transparenz die Möglichkeit, den Artikel entsprechend zu bewerten.

      Sie sehen also, dass wir unserer Linie treu bleiben und können somit beruhigt sein.

      Wir freuen uns, wenn Sie uns weiter lesen und genau beobachten. Sicherlich verstehen Sie dann viele Dinge ganz anders als Ihnen das bisher gelingt. Viel Spaß dabei :-)

      Einen schönen Tag wünscht
      Das hirschbergblog

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