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Hirschberg, 18. März 2010. BĂĽrgermeister Just informierte am 17. März 2010 im Verwaltungsausschuss ĂĽber den Google-Dienst “Street View” aus Sicht der Gemeinde. In der Sitzung wurden zwei kleinere Posten ĂĽberplanmäßiger Ausgaben angenommen.
Von Horst Pölitz
Die Besorgnis ist bei manchen BĂĽrgern groĂź: Spioniert Street View unser Leben aus?
Bürgermeister Just informierte im Verwaltungsausschuss zutreffend über die Art wie der Google-Dienst Street View Aufnahmen anfertigt, welche Bedenken es von Behördenseite dazu gibt und wie man sich als Bürger gegen diese Aufnahmen schützen kann. (siehe hier unseren Vorbericht: Was Google Street View darf und welche Rechte die Bürger haben)
Im Ausschuss diskutierten die Mitglieder die Nach- aber auch die Vorteile von Street View: Beispielsweise könne sich die Gemeinde dadurch gut repräsentieren.
Das Argument, “Street View” ermögliche Einbrechern ein besseres Ausspionieren von Objekten darf man eher vernachlässigen. Ein anderes aber nicht: Personen, die aus bestimmten GrĂĽnden, beispielsweise wegen eines Amtes, Reichtums oder BerĂĽhmtheit einem besonderen Risiko ausgesetzt sind, werden Street View ablehnen und ganz sicher einen Einspruch bei Google einreichen.
Das kann jeder Bürger tun, der nicht möchte, dass sein Haus über den Dienst abgebildet wird. Die Gemeinde will entsprechende Musterformulare im Rathaus auslegen und diese dann gesammelt an Google schicken.
Zwei kleinere überplanmäßige Ausgaben wurden im Ausschuss einstimmig angenommen: 6.393 Euro Geschäftsausgaben und 4.666 Euro Ausschreibungskosten.



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