Montag, 06. Februar 2012 (10:00 Uhr)

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Begegnungsstätte: Kinderkrippe gegenüber dem Seniorenzentrum

Guten Tag

Hirschberg, 27. Januar 2010. Der Hirschberger Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 26. Januar 2010, dass gegenüber dem geplanten Seniorenzentrum am Riedweg eine Kinderkrippe für 20 Kinder gebaut werden soll.

Die Gemeindeverwaltung hatte drei mögliche Standorte vorgeschlagen: Im Sterzwinkel, Jahnstraße Tabakfabrik und Riedweg.

Gegen den Vorschlag “Sterzwinkel” sprachen vor allem die höheren Kosten, gegen die “Jahnstraße” durch den Standort gegebene Schwierigkeiten.

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Unterhalb des Pfeils soll die neue Kinderkrippe entstehen. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung. Quelle: Gemeinde Hirschberg

Über alle Fraktionen hinweg einigte man sich im Gemeinderat einstimmig auf den Standort einer neuen Kinderkrippe am “Riedweg”, gegenüber dem geplanten Seniorenzentrum.

20 Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren sollen dort künftig betreut werden. Tatsächlich gibt es einen gesetzlich vorgeschriebenen Bedarf für rund 40 Krippenplätzen bis 2013.

Die noch fehlenden Krippenplätze könnten über Angebote der Katholischen Pfarrgemeinde in Leutershausen sowie freie Tagesmütter gedeckt werden.

Über einen Betreiber der neuen Kinderkrippe wurde noch nicht entschieden.

Das Argument, dass “jung und alt” bei einem Gegenüber von Kinderkrippe und Seniorenzentrum “zusammengeführt werden”, teilten die Grünen und die SPD.

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Rot: Betreutes Wohnen, darunter ein Platz, links davon die neue Krippe, rechts das betreute Wohnen. Quelle: FWD

Birgit Knoblauch (GLH) sagte: “Wir sehen das als Begegnungsmöglichkeit für jung und alt. Das hat einen sozialen Aspekt.”

Peter Johe (Freie Wähler) bezweifelte die Bedeutung des Arguments: “Das kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht ist das so, vielleicht nicht. Das ist kein Argument, das zieht.”

CDU-Gemeinderat Matthias Dallinger sieht darin einen “gewissen Charme”: “Da kommen jung und alt zusammen, das ist eine gute Wahl.”

SPD-Gemeinderat Dr. Horst Metzler erinnerte daran, dass die SPD Begegnungen von “jung und alt” schon sehr lange fordert und sagte: “Das ist eine gute Standortwahl. Auch wenn es 20 Jahre Diskurs gefordert hat, bei den anderen Parteien zu diesem Schluss zu kommen.”

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

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