Guten Tag!
Hirschberg, 15. Januar 2010. Die Freien Wähler (FW) in Hirschberg wollen sich mehr “ums Internet kümmern”. Das ist gut so. Denn der Internetauftritt der FW ist im besten Wortsinn “kümmerlich”. Da hilft es auch nichts, wenn man sich über “ein Drittel Mitglieder” unter 50 Jahren freut. Wenn die FW wollen, können Sie jüngere Gruppen ansprechen. Dafür müssen die FW mehr tun, als einen Wunsch zu formulieren.
Kommentar: Hardy Prothmann
Eine Internet-Adresse ist heutzutage Pflicht. Punkt aus. Darüber muss man nicht mehr diskutieren.

Bleiwüste. Das interessiert höchstens einmalig. Danach kommt niemand wieder "auf die Seite". Bild: hblog
Worüber man diskutieren muss, ist, was diese Adresse leisten soll. Ist sie nur eine Visitenkarte? Name, Adressdaten und fertig? Wenn Sie das sein will, ist das in Ordnung. (Hier die Visitenkarte des Verfassers – die überarbeitet werden muss.
)
Alles, was darüber hinaus geht, bedarf eines Konzepts, einer finanziellen, personellen, organisatorischen Planung. Vor allem, wenn man Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte – und zwar nachhaltige. Wer dieses Ziel verfolgt, muss etwas tun.
So auch die Freien Wähler. Deren homepage ist korrekt eingerichtet, hat aber enorm viele Fehler. Und sie ist auch nicht mehr als eine Visitenkarte. Eine ziemlich langweilige zudem.
Die Freien Wähler wollen das ändern. Wird das gelingen? Ich glaube nicht.
Warum? Weil Peter Johe dafür “Grundsatzaussagen” formuliert hat.
Uiuiui. Was soll das bedeuten? Dass Herr Johe das Internet “grundsätzlich” neu definiert oder erklärt, wie es zu gebrauchen ist? Oder dass neue “grundsätzliche” Texte hier veröffentlicht werden?
Die Freien Wähler werden, egal, was sie tun, feststellen müssen, dass ihr Engagement in Sachen Internet eine vergebliche Liebesmüh und eine Illusion bleiben wird bei der Hoffnung, “dabei” zu sein.
Außer, Sie betreuen jemanden damit, der sich auskennt. Der weiß, wie Internet, “social community”,”apps”, “adds”, “tools” und wie das alles heißt, funktionieren.
Die Freien Wähler setzen sehr auf “Jugend” und freuen sich, dass ein “Drittel” ihrer Mitglieder unter 50 Jahre alt ist.
Gut so.
Die Lebenserfahrung der “alten Hasen” ist ein wichtiges Pfund. Der 1. Vorsitzende, Manfred Kopp, begrüßte mich neulich mit “Mister Blog”.
Das ist ein gutes Zeichen. Er ist Jahrgang 1937, ich bin Jahrgang 1966. Zwischen uns liegt ein Unterschied von mehr als einer Generation. Trotzdem ist Herr Kopp “modern” genug, um ein wenig “ironisch” zu sein und trotzdem die Zeichen der Zeit zu erkennen.
Das zeigt, dass Herr Kopp modern denken kann. Die Frage ist, ob die “alten Hasen” den “jungen Hasen” eine Spielwiese erlauben und sich auf “Experimente” einlassen.
Denn das Internet ist nicht kontrollierbar. Aber es ist gestaltbar. Wenn man will.
Die Freien Wähler wollen angeblich. Man darf sich überraschen lassen, was sie wollen.
Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog














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