Mittwoch, 19. Juni 2013

Dokumentation 5: Gesundheitskarte, Gebührenordnung, Arzneimittel

Guten Tag!

Hirschberg, 11. Januar 2010. Mit Dirk Niebel und Dr. Philipp Rösler kam hoher Besuch nach Hirschberg. Und offensichtlich gab es hohe Erwartungen der Besucher. Mit über 350 Gästen war die Alte Turnhalle in Großsachsen mehr als gut besucht – einige Gäste mussten vor der Tür den Reden der Minister folgen.

Bürger stellt “liberales Verhalten in Frage”. Ein weiterer thematisiert die elektronische Gesundheitskarte, einer die Gebührenordnung für Ärzte, es gibt Fragen zur Arzneimittelverordnung.

Es antwortet Dirk Niebel: “Bin bundesweit in sozialen Brennpunkten unterwegs.”

Es antwortet Philipp Rösler: “Wir wollen uns darauf beschränken, zunächst nur das Notwendigste durchzusetzen.”

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Dokumentation 4: Koalition, Qualifikation, Gesundheitsfond

Guten Tag!

Hirschberg, 11. Januar 2010. Mit Dirk Niebel und Dr. Philipp Rösler kam hoher Besuch nach Hirschberg. Und offensichtlich gab es hohe Erwartungen der Besucher. Mit über 350 Gästen war die Alte Turnhalle in Großsachsen mehr als gut besucht – einige Gäste mussten vor der Tür den Reden der Minister folgen.

Es werden Fragen zur Koalition, zur Qualifikation von Pflegern, dem Gesundheitsfonds gesellt. Es antwortet Philipp Rösler.

Ein 19-jähriger fragt nach der Schuldensituation des Staates. Ein anderer junger Mann stellt die Frage, wieso man der neuen Regierung vertrauen sollte.

Es antwortet Dirk Niebel: “Wir sind nicht die SPD mit anderen Buchstaben.”

Es antwortet Philipp Rösler: “Falsche Prämissen ergeben falsche Ergebnisse.”

Dokumentation 3: Finanzen der Kommunen – Versorgung der Patienten

Guten Tag!

Hirschberg, 11. Januar 2010. Mit Dirk Niebel und Dr. Philipp Rösler kam hoher Besuch nach Hirschberg. Und offensichtlich gab es hohe Erwartungen der Besucher. Mit über 350 Gästen war die Alte Turnhalle in Großsachsen mehr als gut besucht – einige Gäste mussten vor der Tür den Reden der Minister folgen.

Es geht um die finanzielle Situation der Kommunen. Es antwortet Philipp Rösler.

Im nächsten Beitrag geht es um Fragen von Ärzten, ihrer finanziellen Situation und die Behandlung von Patienten.

Es antwortet Philipp Rösler.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Gabis Kolumne

Macht uns das Internet dümmer?

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Guten Tag!

Hirschberg, 11. Januar 2010. Gabi hat gegoogelt. Und dabei ist sie auf Frank Schirrmacher gestoßen. Der ist einer von fünf Herausgebern der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ein kluger Kopf. Und der meint, das Internet macht uns dümmer. Ist das so?, fragt sich Gabi und gibt die Antwort: “Das hängt von uns selbst ab.”

Vor Kurzem erzählte mir ein Bekannter von einer amüsanten Begegnung. Er saß im Sommer mit seinem Laptop auf dem Schoss auf einer Parkbank. Neben ihm hatte sich ein Vater mit seiner etwa 7-jährigen Tochter niedergelassen. Irgendwann sagte der Vater zur Tochter: „Kannst du dir das vorstellen: Als ich so alt war wie du, gab es noch keinen Computer und erst recht keinen Laptop.” Das Mädchen dachte kurz nach und fragte dann: „Und wie seid ihr dann ins Internet gekommen?“

Diese humorvolle Begebenheit machte mich nachdenklich. Klar kennen wir Erwachsenen solche Geschichten. Meine Oma erzählte immer, sie hätte noch keine Waschmaschine gehabt in ihrer Jugend und auch ein Telefon kam erst spät in ihr Leben.

Beides machte ihren Alltag leichter. Wird durch das Internet auch unser Leben leichter?

In den Medien wird aktuell darüber diskutiert, ob das Internet uns dümmer macht.
(Siehe Debatte um das neue Buch “Payback” von Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, Anm. d. Red.)

Vertieftes Wissen steht im Lexikon…

krieg

Der 30-jährige Krieg. Lexikon oder Internet. Bild: blog

Noch vor wenigen Jahren erklärte ich meinem heranwachsenden Sohn, der Griff zum Lexikon sei immer die erste und beste Möglichkeit, Wissen zu vertiefen.

Dieses Lexikon habe ich während meines Studiums gekauft. Ende der 80er Jahre. Da gibt es noch zwei Deutschlands und Helmut Kohl war Bundeskanzler eines noch kommenden vereinten Deutschlands. Und ich habe es oft und intensiv genutzt, wie manche lockere Seite bezeugen kann.

2000, da war mein Sohn sechs Jahre alt und konnte schon gut lesen, war mein Lexikon gut zehn Jahre alt und aus Lexikonsicht einigermaßen aktuell.

Und heute? Sollte ich mir ein neues Lexikon zulegen oder meinem Sohn eins zum Studium schenken? Wäre das in der heutigen Zeit nicht weitaus schneller überholt als gedruckt? Schenkt man heute statt einem Lexikon nicht besser ein Notebook, eventuell mit Flatrate-Zugang?

Letzte Woche war ich mit meinem Mann im neuen Woody Allen-Film “Whatever Works – Liebe sich wer kann“. Auf der Heimfahrt überlegten wir, welche Filme wir von Woody Allen kennen.

Mein Mann fragte: “Kennst Du den ersten von ihm?” Ich: “Nein.” Mein Mann strahlte: “Aber ich. ‘Was gibts Neues, Pussy’.”

Ich dachte nur: “Angeber”, und fragte: “Und sonst?” Mein Mann sagte: “Dann waren da noch ‘Der Stadtneurotiker, Woody, der Unglückrabe, Machs noch einmal Sam, Purple Rose of Cairo, Eine Sommernachts-Sex-Komödie’, soll ich jetzt alle aufzählen? Ach ja: Ganz groß: ‘Hannah und ihre Schwestern’.”

“Nein”, sagte ich leicht gereizt: “Aber ich kenne auch ein paar davon, beispielsweise die ‘Sommernachts-Sex-Komödie’.” Und dann fragte ich: “Was war der letzte Film vor dem jetzigen?” Mein Mann guckte, dachte, guckte, dachte. Dann sagte er kleinlaut: “Keine Ahnung.”

Das war mein Moment des Triumphs: “‘Vicky Cristina Barcelona’ mit Javier Bardem, Penélope Cruz und Scarlett Johannson.” Mein Mann guckte: “Kenn ich nicht.”

…oder mein Mann weiß es…

“Klar”, dachte ich, “ist ja auch ein Liebesfilm.”

“Ha”, war meine Antwort. Ich war zufrieden. Hatte ich doch die Oberhand behalten, was mir zugegebenermaßen nicht immer bei meinem Mann gelingt, weil der ein wandelndes Lexikon ist.

Nur beim Unterhaltungsfilm im Allgemeinen hat er Schwächen – besonders bei Liebesfilmen. Er steht auf Action wie “Transporter”, “Ong-Bak” oder intellektuelles Zeug oder die Coen-brothers (No Country for old man) und man könnte meinen, er hätte jedes Drehbuch für die Filme mit

 

Seine Augen blitzten. Ich sank in mich zusammen, versuchte mich zu erinnern, aber da waren nur Gedankenblitze, keine echten Erinnerungen. Er hingegen schaute zufrieden und fröhlich, während er uns nach Hause chauffierte und es genoss, dass er den Punkt gemacht hatte.

 

Zuhause angekommen fuhr ich sofort mein Netbook hoch und nur 10 Minuten später war ich quasi Woody Allen-Spezialistin.

…oder ich!

“Liebling”, flötete ich. “Wie hieß der erste Film von Allen?” Mein Mann antwortete gelassen: ” ‘Was gibts Neues, Pussy.’ Das habe ich Dir doch vorhin schon gesagt.”

“Stimmt nicht”, sagte ich von “Wissen” erfüllt: “The Laughmaker.”

Mein Mann guckte, dachte, guckte, dachte. Ich genoss diesen Augenblick. “Kann nicht sein”, sagte mein Mann. “Ist aber so”, sagte ich.

Dann drehte ich unser Netbook zu ihm hin, er guckte auf den Bildschirm und den Wikipedia-Eintrag.

Wir lachten. Er sicherlich aus Verlegenheit, ich aus Siegesfreude und wir beide über unser kindliches Wissensspiel.

Ganz bestimmt aber das Internet.

Jetzt werde ich aber wieder ernst und frage mich selbst: Welchen Wert hat dieses Wissen? Erleichtert es meinen Alltag oder macht es mein Leben reicher?

Beides.

Es gibt heute (fast) nichts, worüber wir irgendetwas im weltweiten Netz finden. Wir können uns über Krankheiten schlau machen, bevor wir zum Arzt gehen, wir können uns per Google Earth unser Sommer-Urlaubsziel im August schon im Januar anschauen.

Schreiben unsere Kinder Referate, wird erst mal gegoogelt, meist sogar auf Anweisung ihrer Lehrer.

Wie schwierig war es noch in meiner Studienzeit, bestimmte Informationen zu beschaffen. Tagelang saß man mit Karteikärtchen in der Bibliothek und bestellte umständlich über Fernleihe Bücher, die sich nach einem kurzen Blick als “falsche Bestellung” erwiesen?

Die Gegner werden jetzt sicherlich zu Recht anmerken, dass man sich früher das Wissen noch erarbeiten musste und heute durch „Copy and Paste“ nur noch abgekupfert wird. Dazu fand ich Internet (wie kann-€™s auch anders sein) folgende Stelle:

Abgeschrieben wurde in der Wissenschaft schon immer. Aber das Zeitalter des Internets hat zu einem Ideenklau bisher unbekannten Ausmaßes geführt – es ist ja so einfach.

Hemmungslos kupfern viele Studenten und Forscher bei Kommilitonen und Kollegen ab: durchs Netz klicken, kopieren, als eigene Erkenntnis ausgeben – fertig ist die Hausarbeit, das Diplom oder die Promotion.

Für geistige Dünnbrettbohrer, aber auch bequeme Karrieristen ist “copy and paste” die Arbeitstechnik des 21. Jahrhunderts.

Also was tun?

Ich gestehe: Ich liebe es, Dinge, die ich wissen muss oder auch nur wissen mag, zu googeln.

Ich finde, unser, also zumindest mein Horizont, ist so viel größer geworden und ich sage: Wir werden vielleicht nicht unbedingt klüger, aber wir können uns viel schneller Informationen beschaffen.

Nur manchmal eben auch zu viele.

Kürzlich sollte mein Sohn ein Kurzreferat über den 30-jährigen Krieg halten und die Informationsflut bei Wikipedia war einfach zu gewaltig.

Ich gab ihm das 20 Jahre alte Lexikon.

Und hier fand er kompakt das, was er für die Schulaufgabe wissen musste – aber der 30-jährige Krieg ist ja auch schon ziemlich lange her und daran wird sich so schnell auch nichts verändern.

Die Frage war: Macht uns das Internet klüger oder dümmer?

Ich meine, das hängt von uns selbst ab.

gabi

Ehrungen Feuerwehr Großsachsen

Guten Tag!

Hirschberg, 11. Januar 2010. Auf der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großsachsen wurden “verdiente Kameraden” geehrt sowie die “100-prozentigen”, also Feuerwehrleute, die immer “vor Ort” waren.

Nach bestandenem Grundlehrgang wurden Moritz Aleithe, Timo Kreis und Christian Richter zum Feuerwehrmann befördert. Claus Kohl wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert und Jörg Mayer zum Oberbrandmeister.

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Heinrich Mayer, Christian Mayer, Christian Richter, Moritz Aleithe, Timo Kreis, Claus Kohl, Jörg Maier, Peter Braun. Bild: hblog

Für ihren “100-prozentigen Einsatz” wurden aus der aktiven Wehr und der Jugendwehr geehrt: Heinrich Mayer, Jochen Dörsam, Jens Weber, Jörg Mayer, Moritz Aleithe, Joachim Geiger, Sven Schwenzer, Uwe Hildenbeutel, Peter Braun, Matthias Kreis, Olaf Sebastian, Erwin Schollenberger, Michael Braun, Christian Richter, Claus Kohl, Ulrich Schmitt, Valerian Hildenbeutel , Timo Kreis, Ina Kreis, Elena Kreis, Lena Erdel, Max Rießland, Jan Mayer.

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Hintere Reihe von links nach rechts: Heinrich Mayer, Jochen Dörsam, Jens Weber, Jörg Mayer, Moritz Aleithe, Joachim Geiger, Sven Schwenzer, Uwe Hildenbeutel Mittlere Reihe von links nach rechts: Peter Braun, Matthias Kreis, Olaf Sebastian, Erwin Schollenberger, Michael Braun, Christian Richter, Claus Kohl, Ulrich Schmitt, Valerian Hildenbeutel Vorne von links nach rechts: Timo Kreis, Ina Kreis, Elena Kreis, Lena Erdel, Max Rießland, Jan Mayer. Bild: hblog

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Anmerkung der Redaktion:
Aufgrund technischer Schwierigkeiten mit dem Server stehen verschiedene Berichte noch aus. Diese werden im Laufe des Tages veröffentlicht.