Dienstag, 18. Juni 2013

Fotostrecke: DRK-Blutspende

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Blut hilft Leben retten. Spendenaktion des DRK in Leuterhausen. Bild: hblog/pöl

Guten Tag!

Hirschberg/Leutershausen, 30. Januar 2010. 138 Blutspender ließen sich freiwillig Blut abnehmen, um anderen Menschen das Leben zu retten. Das Blut wird nicht nur für Unfallopfer gebraucht, sondern überwiegend bei Operationen eingesetzt. Das DRK Ortsverband Leutershausen war sehr zufrieden mit der Spenderzahl: “Es waren mehr, als wir gehofft haben”, sagte DRK-Vorstand Michael Frank.

Das hirschbergblog dokumentiert die Blutspende vom 29. Januar 2010 als Fotostrecke.

Viel Freude mit den Bildern.

Fotos: hirschbergblog/Horst Pölitz

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

DRK sehr zufrieden mit den Spenderzahlen

Guten Tag!

Hirschberg/Leutershausen, 30. Januar 2010. Am 29. Januar 2010 rief das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zum 46. Blutspendetermin auf. 151 Blutspender folgten der Einladung, davon 17 Erstspender. Aber nur 138 Personen wurden als Spender angenommen. Mit der Spenderzahl zeigte sich das DRK angesichts des Wetters sehr zufrieden.

Von Horst Pölitz

Bevor jemand Blut spenden darf, muss er zum Gesundheitscheck, damit der Spender sich nicht selbst gefährdet. Denn für den Aderlass muss man fit sein. Falls die Ärzte Zweifel haben, lehnen sie den Spender lieber ab. Bei dreizehn willigen Spendern war das gestern der Fall.

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"Ozapft is": Gleich werden 500 ml Blut fließen. Bild: hblog/pöl

Die Gründe können scheinbar banal sein: “Wenn jemand leicht verschnupft ist oder vorher nicht ausreichend gegessen und viel getrunken hat, ist das Risiko zu groß”, erklärt Michael Frank, Vorstand der DRK-Ortsgruppe, stellvertretend für siebenundzwanzig Helfer und Helferinnen des DRK und Jugend-DRK Leutershausen.

Markus Hieronymus, Werbe- und Organisationsreferent beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen, erklärt den Ablauf:
“Zuerst wird der Fragebogen ausgefüllt. Hier werden Angaben zur Person, aktueller Zustand, Medikamenteneinnahme sowie Reisen in Risikogebiete gemacht. Feststellung des Hämoglobinwertes mit anschliessender ärztlicher Untersuchung. Vor Entnahme werden drei Röhrchen mit Blut gefüllt und in das Labor nach Ulm geschickt. Dort erfolgt genaue Untersuchung über Blutgruppenzugehörigkeit, Rhesusfaktor, Rhesusformel (Beispiel A2 kk, RH(D+, CcDee), sowie eventuell übertragbare Erkrankungen.
Dem Spender werden 500 Milliliter Blut entnommen. Dauer zwischen acht bis zehn Minuten. Der Spender bekommt anschliessend eine vitaminreiche Kost. Das Blut wird auf Raumtemperatur heruntergekühlt und kommt anschließend in eine Klimabox mit einer konstanten Temperatur von 22 Grad Celsius. Die Aufbewahrung erfolgt beim DRK-Institut in Mannheim”.

Youtube-Video über den Ablauf einer Spende:

Mit der Zahl von 151 Spendern in der Martin-Stöhr-Schule war das DRK angesichts des Wetters mehr als zufrieden: “Das ist gegen den statistischen Trend besser als erwartet”, sagte Frank.

Der 7.500-te Spender war eine Spenderin. Frau Andrea Klein aus Birkenau wurde ein Blumenstrauss und bunter Obstkorb als Danke-schön überreicht.

Seit dem 02. Mai 1961 läuft die Blutspendenaktion hier in Leutershausen. Insgesamt haben bislang 7.514 Personen Blut gespendet.
Als kleine Anerkennung erhielten die Spender eine LED-Taschenlampe.

Nächste Blutspendetermine des DRK:
30.03.2010, Heddesheim, Nordbadenhalle, 14:30 bis 19:30 Uhr
11.05.2010, Hirschberg/Großsachsen, Alte Turnhalle, 14:30 bis 19:30
12.05.2010, Ladenburg, Lobdengauhalle, 14:30 bis 19:30 Uhr
21.07.2010, Heddesheim, Nordbadenhalle, 14:30 bis 19:30 Uhr

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Verkehrte Welt

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 30. Januar 2010. Als Träger öffentlicher Belange stellt die Gemeinde Hirschberg Forderungen in Sachen geplanter “Pfenning”-Ansiedlung in Heddesheim. “Pfenning” zeigt sich davon unbeeindruckt und erwartet von Bürgermeister Just, dass er vorstellig wird. Diese Haltung ist mehr als erstaunlich – sie ist arrogant.

Kommentar: Hardy Prothmann

In Heddesheim hat die Unternehmensgruppe “Pfenning” irgendwann betont, dass sie ein “guter Nachbar” sein wolle. Irgendwann heißt: Nachdem sie festgestellt hat, dass viele Heddesheimer den neuen Nachbarn nicht wollen.

Plötzlich präsentierten sich “Pfenning”-Vertreter mit einem Stand im Ort und verteilten Flyer. Es wurden Anzeigen geschaltet. Man nahm brav am so genannten Dialogkreis teil und schaltete eine Seite “Pro-Heddesheim” im Internet frei.

Der Aufwand hatte ein Ziel: Möglichst viel gute Stimmung zu machen, denn die Bürger sollten befragt werden, ob sie den neuen Nachbarn wollen oder nicht. 50,35 Prozent stimmten dafür 49,65 Prozent stimmten dagegen. Diese 0,7 Prozentpunkte oder 40 Stimmen mehr für “Pfenning” reichen dem Heddesheimer Bürgermeister Michael Kessler und seinen Unterstützern bei CDU, SPD und FDP, um zu argumentieren, die Heddesheimer wollten “Pfenning”.

Die Abstimmung war am 27. September 2009. Seitdem hat man vom guten Nachbarn “Pfenning” in Heddesheim nichts mehr gesehen. Warum auch? Das Unternehmen hat sein Ziel erreicht, das Bebauungsplanverfahren läuft weiter.

Innerhalb dieses Verfahrens können nun Träger öffentlicher Belange zum Vorentwurf des Bebauungsplans ihre Stellungnahmen abgeben. Hirschberg fordert ein Gutachten, dass der Kreisel im Gewerbegebiet die bis zu 1000 zusätzlichen Lkw-Bewegungen sowie den zusätzlichen Pkw-Berufsverkehr wird aufnehmen können.

Denn der Bauamtschef Rolf Pflästerer sieht Probleme: “Wir bezweifeln, dass der Kreisel ausreichend dimensioniert ist. Eventuell muss hier ein Bypass her”, sagte er dem hirschbergblog.

Darüber hinaus besteht die Gemeinde Hirschberg auf einem “Verkehrslenkungsvertrag“. Der soll sicherstellen, dass keine “Pfenning”-Lkw ab 18 Tonnen über die B3 fahren.

Wer will hier was von wem?

Darüber haben auch der Mannheimer Morgen und die Weinheimer Nachrichten bereits berichtet – mit einem wortgleichen Artikel. Denn die beiden Zeitungen sind sich keine Konkurrenz – sie tauschen ihre Artikel aus.

Und die Hirschberger brauchen von den Zeitungen keine kritische Berichterstattung erwarten. Der Mannheimer Morgen hat es bis heute nicht geschafft, auch nur einmal kritischen Fragen nachzugehen und das Ergebnis einer solchen Recherche zu veröffentlichen.

Die Zeitung informiert klar im Sinne der Befürworter der geplanten Ansiedlung:

“Zur Frage eines Verkehrslenkungsvertrags mit Hirschberg sagte Pfenning-Pressesprecherin Pélagie Mepin, man stehe auch einem Gespräch mit Bürgermeister Just offen gegenüber, wolle aber zunächst abwarten, womit dieser konkret auf das Unternehmen zukomme.”

Wer einen solchen Satz aufschreibt, muss sofort denken: “Moment. Verkehrte Welt. Wer will hier was von wem?”

Doch das fällt den Redaktionen nicht ein. Nicht der Bürgermeister Just muss auf “Pfenning” zukommen, sondern “Pfenning” auf Just. “Pfenning” will sich ansiedeln und “Pfenning” muss sich deshalb folgerichtig bemühen, um Zweifel und Bedenken auszuräumen.

Immerhin will man angebliche 100 Millionen Euro investieren.

Jeder vernünftige Mensch würde vor einer eventuellen Belästigung den Nachbarn darüber in Kenntnis setzen, um ein gutes Verhältnis zu bewahren. Und nicht warten, bis der Nachbar sich genervt meldet.

Hirschberg profitiert überhaupt nicht von der geplanten Ansiedlung. Im Gegenteil. Mit großer Wahrscheinlichkeit bringt diese Hirschberg weitere Verkehrsbelastungen.

Die Bedenken aus Hirschberg sind dem Unternehmen lästig. Deswegen bemüht man sich auch nicht, diese auszuräumen. Wenn der Just was will, soll er halt einen Termin vereinbaren. Punkt. Aus. Fertig.

Diese arrogante Haltung kennt die kritische Heddesheimer Bevölkerung schon zur Genüge. “Pfenning” bewegt sich nur, wenn der Druck zu groß wird. Unter Druck ist auch der “Verkehrslenkungsvertrag” entstanden.

Die Hirschberger sind gut beraten, wenn sie das berücksichtigen. Ohne Druck bewegt sich “Pfenning” garantiert nicht.

Dokumentation: “Pfenning” antwortet auf die “Grünen”

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 30. Januar 2010. Das hirschbergblog dokumentiert die Stellungnahme von “pfenning logistics” auf die gemeinsame Presseerklärung der Hirschberger und Heddesheimer Grünen zur geplanten Ansiedlung von “Pfenning” in Heddesheim.

Dokumentation:

“Stellungnahme zur Pressemitteilung der Grünen-Liste-Hirschberg

Viernheim, den 28. Januar 2010 – Zu der von der Grünen-Liste-Hirschberg veröffentlichten Pressemitteilung möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Bei den Vorbereitungen für das von uns geplante neue Logistikzentrum in Heddesheim haben wir dem Thema „Verkehrslenkung“ größte Aufmerksamkeit geschenkt und ein detailliertes Lösungskonzept entwickelt. Hierfür wurde von der Gemeinde Heddesheim eigens ein Experten-Gutachten in Auftrag gegeben, das die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanbindung überzeugend bestätigt.

Die im Verkehrsgutachten genannten Zahlen zu den LKW-Bewegungen haben nach unseren Planungen nach wie vor Bestand. Die Leistungsfähigkeit im Bezug auf diesen zugrunde legenden LKW-Verkehr wurde vom Gutachter attestiert.

Die Behauptung, die Zustimmung der Heddesheimer Bürger zu unserem Projekt sei durch eine Vereinbarung mit der Gemeinde „erkauft worden“, ist sonderbar und verfälscht den tatsächlichen Sachverhalt. Richtig ist: Wir haben für unser Konzept in einem intensiven Dialog mit der Öffentlichkeit geworben und hierbei die berechtigten Anliegen und Sorgen der Bürger berücksichtigt. Dies hat die Mehrheit der Heddesheimer Bürger überzeugt.

Wie wir informiert wurden, hat die Gemeinde Hirschberg im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung des Bebauungsplanes ihre Bedenken zur Verkehrssituation geäußert. Diese Bedenken werden im oben genannten Bebauungsplanverfahren behandelt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Pélagie Mepin
KMP Holding GmbH
Leiterin Marketing
Lilienthalstraße 12
68519 Viernheim
Tel. +49 (6204) 7003224
Fax +49 (6204) 7003207
Email pelagie.mepin@pfenning-logistics.com
Internet www.pfenning-logistics.com

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

“Der Umweltpreis hat uns überregional eine hohe Aufmerksamkeit verschafft.”

Guten Tag!

Hirschberg/Erolzheim, 29. Januar 2010. Der Unternehmer Peter Kohler ist stolz auf den Umweltpreis 2009. Sein Möbelhaus ist ganz auf Natur getrimmt – außen wie innen: Im Passivhaus bietet er Naturmöbel an – nicht ganz billig, aber seine Kunden schätzen Qualität. Die Redaktion wollte wissen, ob sich der Aufwand gelohnt hat, sich um einen Umweltpreis zu bemühen – und was Unternehmen in der Region Rhein-Neckar daraus lernen können.

Von Hardy Prothmann

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Peter Kohler ist stolz auf seinen Umweltpreis. Bild: Kohler GmbH

Herr Kohler, so ein Preis ist schön. Was bringt der außer einer Urkunde an der Wand?
Peter Kohler: “Enorm viel: Ein herausragendes Image. Mein kleines Möbelhaus hat 2009 den Umweltpreis der Baden-Württembergischen Unternehmen im Bereich Handel bekommen. Das ist was. Das Presseecho war sehr gut. Ich würde sonst nicht so wahrgenommen werden. Eine bessere Werbung für unsere Naturprodukte in einem einzigartigen Ambiente ist nicht vorstellbar.”

Braucht ein regionales Unternehmen wie Ihres denn eine solche Pressewirkung?
Kohler: “Auf jeden Fall. Unser Einzugsgebiet hat ungefähr einen Radius von 50 Kilometern. Aber ein nicht unerheblicher Teil nimmt auch Anfahrten von 100 und mehr Kilometer in Kauf. Wir haben auch viele gute Kunden in Österreich und der Schweiz. Und einige davon sind durch die Presse auf uns aufmerksam geworden. Die erkundigen sich über uns, nehmen Kontakt auf und kaufen dann sicherlich kein kleines Accessoir, wenn sie bereit sind, ein oder zwei Mal im Jahr den langen Weg auf sich zu nehmen. Das sind Kunden, die von Naturmöbeln überzeugt sind und die bei uns fündig werden.”

Aufmerksamkeit weit über die Region hinaus

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Der Umweltpreis brachte Aufmerksamkeit und diese ein besseres Google-Ranking. Quelle: Kohler

Was nicht billig ist?
Kohler: “Natur hat ihren Preis. Unsere Produkte sind sicher auf den ersten Blick nicht günstig, aber sie haben einen hohen Wert.”

Wieso haben Sie aus Ihrer Sicht den Preis verdient?
Kohler: “Unser Neubau in Erolzheim aus dem Jahr 2008 ist konsequent ökologisch gebaut worden. Nicht nur ein paar Kollektoren auf dem Dach, weil sich das gut macht. Wir haben das weltweit erste Möbelhaus im Passivhausstandard. Unser Objekt ist ökologisch durchdacht und ebenso der Firmeninhalt – unsere Naturmöbel. Als ich vom Umweltpreis aus der Zeitung erfahren habe, dachte ich: Den gewinne ich.”

Glückwunsch, das hat geklappt. Aber das war kein billiges Unterfangen. Wie haben Sie den Bau finanziert?
Kohler: “Das ist für mich eine erhebliche Investition gewesen. Außerdem gibt es eine große Zahl von stillen Teilhabern und Bürgen. Zusammen mit der GLS Bank sowie der Raiffeisenbank Illertal haben wir ein Finanzierungskonzept gestemmt.”

“Der Aufwand für die Bewerbung war mittel -
der Gewinn an Aufmerksamkeit enorm
.”

War es aufwändig, sich um den Umweltpreis zu bewerben?
Kohler: “Ich habe jetzt an sieben oder acht Ausschreibungen teilgenommen und mehrere Preise gewonnen. Im Vergleich zu anderen war der Aufwand für den Umweltpreis eher gering bis mittel. Zur Preisverleihung kam ein Stellvertreter, weil die Umweltministerin Tanja Gönner terminlich leider nicht selbst anwesend sein konnte. Die Aufmerksamkeit war trotzdem enorm und Frau Gönner hat mir zugesichert, dass sie noch einmal persönlich vorbeischaut, was mich sehr freut. Dadurch werden wir wieder Aufmerksamkeit bekommen. Als kleines Möbelhaus könnte ich mit Werbung niemals so viel Aufmerksamkeit erreichen.”

Wie stellen Sie die Aufmerksamkeit fest?
Kohler: “Durch die Berichterstattung werden wir leichter bei Google gefunden – unsere Kunden suchen exklusive, natürliche Produkte und schauen ins Internet. Und sie nehmen dann auch weitere Wege in Kauf. Das Internet ist eine enorme Unterstützung bei unserem Kontakt zu den Kunden. Wir sind ein regionales Haus, verkaufen aber dank Internet weiter über die Region hinaus. Ohne Internet und nur mit klassischer Werbung wäre das für uns nicht möglich.”

Was haben Sie mit den 10.000 Euro Preisgeld gemacht?
Kohler: “Wir brauchten in der Nachbauphase noch ein thermisches Schott. Da war das Geld gut investiert.”

Link:
Umweltpreis für Unternehmen in Baden-Württemberg 2010
Kohler – natürlich einrichten GmbH & Co. KG

“Der Umweltpreis ist für Unternehmen ein Image-Gewinn.”

Guten Tag!

Hirschberg/ Region Rhein-Neckar, 29. Januar 2010. Das Umweltministerium Baden-Württemberg führt auch im Jahr 2010 den Wettbewerb „Umweltpreis für Unternehmen“ durch. Der Wettbewerb richtet sich an Betriebe und Selbständige aus den Bereichen, Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Und viel wichtiger: Ein positives Image.

Von Hardy Prothmann

Der Umweltpreises prämiert ökologisch herausragende und besonders qualifizierte Leistungen eines Unternehmens im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes sowie eine umweltorientierte Unternehmensführung.

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Wer den Umweltpreis gewinnt, stärkt eine positives Image. Bild: UM

Der Umweltpreis 2010 wird dieses Jahr zum 14. Mal vergeben, seit 2002 im jährlichen Wechsel mit dem Umwelttechnikpreis. Als besonderer Anreiz wird zusätzlich ein Sonderpreis für ein herausragendes Engagement im Bereich „Unternehmerische Verantwortung – regionales Engagement“ vergeben werden.

Bewerben können sich Unternehmen, Selbstständige und Gewerbetreibende. In der Region Rhein-Neckar haben schon mehrfach Unternehmen den Preis gewinnen können. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2010.

“Die Bewerbungen kommen aber aus dem ganzen Land, über alle Branchen gut verteilt”, sagte Peter Schneider, Referent im Umweltministerium auf Anfrage. “Nur bei den Handwerkern wären mehr Bewerbungen wünschenswert.” Ob die Handwerker genug andere Sachen zu tun haben, den Preis nicht kennen oder überfordert sind, weiß Schneider nicht: “Ich kann nur für den Preis werben, denn es bedeutet für die ausgezeichneten Unternehmen einen enormen Image-Gewinn.”

Die Bewerberzahl steige seit Jahren kontinuierlich.

Alle Informationen zum Preis und zum Bewerbungsverfahren finden Interessenten auf den Internetseiten des Umweltministeriums.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Edeka: “Da ist kein zweiter Markt im Busch.”

Guten Tag!

Hirschberg, 29. Januar 2010. Nach Recherchen des hirschbergblogs plant die Edeka Südwest GmbH definitiv nur einen neuen Markt mit einer zulässigen Gesamtfläche von 800 Quadratmetern im Sterzwinkel. Dort werden 15-20 neue Arbeitsplätze entstehen. Eine wesentliche, zusätzliche Verkehrsbelastung sieht Edeka nicht.

Von Hardy Prothmann

Nach der Pressemitteilung der Edeka zum geplanten Markt im Sterzwinkel waren aus Sicht der Redaktion noch viele Fragen offen. Auch von Seiten unserer Leserinnen und Leser, die uns mehrere emails mit dem Hinweis geschickt haben, dass bei der gekauften Grundstücksgröße von rund 6.000 Quadratmetern vielleicht zwei Märkte, also eventuell noch ein Getränkemarkt geplant sein könnten.

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Edeka-Sprecher Christhard Deutscher: "Wir planen keinen weiteren Markt." Bild: Edeka

“Da ist nichts im Busch”, sagte der Leiter der Unternehmenskommunikation Christhard Deutscher gegenüber dem hirschbergblog: “Wir haben nichts in der Richtung geplant.” Nicht jetzt geplant, aber vielleicht später? “Auch das nicht. Ich schließe das aus”, sagte Deutscher.

Wieso aber baut Edeka einen vergleichsweise kleinen Markt, wo sonst Flächen erst ab 1.200 Quadratmeter aufwärts interessant sind? “Ihre Information ist korrekt, typischerweise ist das so. In Hirschberg gibt es aber nur diese zulässige Fläche, der Standort ist für uns attraktiv. Wir mussten das so akzeptieren.”

Weiter sagte Deutscher: “Die Außenfläche mit 80 Parkplätzen wird sehr großzügig angelegt werden, auch das Gebäude soll ein Blickfang werden.”

Es wird auch darüber spekuliert, dass der künftige Betreiber beider Märkte, Herr Volker Zeilfelder, den Markt “nah und gut – Markt” nicht über das Vertragsende im Jahr 2013 hinaus führen wird. Ist da was dran? “Das kann ich weder bestätigen noch dementieren. Es wird sich hier um eine kaufmännische Entscheidung handeln. Solange die Kunden dort einkaufen, wird er weiter betrieben werden”, sagte Deutscher.

Im neuen Markt sollen 15-20 Arbeitsplätze entstehen. Wird auch ausgebildert? “Definitiv ja, aber ich kann noch nicht sagen, in welchem Umfang”, sagte Deutscher.

Als Einzugsgebiet nannte der Unternehmenssprecher die Gemeinde Hirschberg und Vororte von Weinheim.

Eine wesentliche, zusätzliche Verkehrsbelastung sieht er nicht: “Es wird sicher ein bis zwei Lkw-Anfahrten pro Tag von unserem Heddesheimer Standort zum Hirschberger Markt geben. Beim Pkw-Verkehr gehen wir davon aus, dass viele Leute beim Vorbeifahren auf dem Nachhauseweg von der Arbeit hier ihren Einkaufsabstecher machen. Das heißt, das ist kein zusätzlicher Verkehr.”

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

In eigener Sache: 3. Platz für Hardy Prothmann bei “Journalisten des Jahres 2009″

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 29. Januar 2010. Die Jury des Mediummagazins wählt zum Jahresende den “Journalisten des Jahres” sowie in zehn Kategorien je zehn Top-Journalisten, die durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Der Betreiber des hirschbergblogs, Hardy Prothmann, wurde auf Platz 3 in der Kategorie “Regionale Autoren” gewählt.

Zum Jahresende wählt eine 60-köpfige Jury für das Mediummagazin 100 Journalisten aus, die durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Außerdem wird der “Journalist des Jahres” gewählt. In der Jury sitzen ebenfalls herausragende Journalisten wie Claus Kleber (heute-journal ZDF), Michael Jürgs (Publizist) oder Beate Wedeking (Ex-Chefin Bunte).

Preisträger für das Jahr 2009 ist der ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, dessen Vertrag auf die Intervention des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch hin nicht verlängert wurde.

Der Ehrenpreis 2009 “Lebenswerk” wurde an den Focus-Gründer und langjährigen Chefredakteur Helmut Markwort vergeben. Den Sonderpreis für politische Berichterstattung erhielt Stefan Kornelius, Süddeutsche Zeitung.

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Hardy Prothmann, Platz 3, "weil er mit seinen Blog die kritische Öffentlichkeit in seiner Heimat schafft..." Bild: sap

Hardy Prothmann, verantwortlich für hirschbergblog und heddesheimblog, wurde in der Kategorie “Regionales, Autoren” auf Platz 3 gewählt. Die Jury-Frage war: “Welche lokalen Autoren hatten 2009 besonders gute und engagierte Ideen?”

In der Begründung der Jury heißt es: „-€¦weil er mit seinen Blog die kritische Öffentlichkeit in seiner Heimat schafft, die der alteingesessene Lokaljournalismus nicht mehr durchgehend zu leisten vermag.“

Der Aufbau der lokalen Informationsangebote von Hardy Prothmann findet seit Monaten eine große Aufmerksamkeit in der Medienbranche, siehe Berichte über das heddesheimblog.

Den 1. Platz in dieser Kategorie machte Michael Ohnewald, Reporter bei der “Stuttgarter Zeitung”, den 2. Platz teilen sich Lisa Imhoffen, Rita Klein, Florian Ludwig, Wolfgang Wiedlich, alle vom Bonner “General-Anzeiger”.

Das Mediummagazin erscheint seit 25 Jahren und ist die größte unabhängige Journalistenfachzeitschrift Deutschlands.

Die Redaktion sitzt in Frankfurt unter Leitung der Chefredakteurin Annette Milz.
Der Verlag ist der Johann-Oberauer-Verlag in Salzburg.

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Bitte klicken Sie auf die Grafik für eine größere Darstellung.

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Das hirschbergblog

Edeka informiert über neuen Markt

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Januar 2010. Edeka hat in einer Presseinformation von heute über weitere Details zum geplanten Markt im Sterzwinkel informiert. Wir dokumentieren die Pressemitteilung.

Pressemitteilung Edeka

“Neuer Edeka-Markt kommt nach Hirschberg „Im Sterzwinkel“
Betreiber des Marktes ist Edeka-Kaufmann Zeilfelder

Hirschberg, 28.01.2010. Der Hirschberger Gemeinderat hatte sich im Dezember vergangenen Jahres für den Verkauf eines Grundstücks im Neubaugebiet „Sterzwinkel“ an die Firma Edeka ausgesprochen. Der Kaufvertrag mit der Gemeinde Hirschberg ist abgestimmt und liegt bereits unterschriftsreif vor.

Die Bauarbeiten für das Objekt sollen noch im Sommer dieses Jahres beginnen, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2011 geplant. Aufgrund der Lage am Ortseingang von Hirschberg ist eine anspruchsvolle, dem Stadtbild angepasste Architektur des Gebäudekörpers in enger Abstimmung mit der Gemeinde angedacht. Um den Kunden einen bequemen Einkauf zu ermöglichen, sind rund 80 Parkplätze vor dem Markt geplant.

Wunsch von Edeka ist es, dass der Einzelhändler Volker Zeilfelder, der bereits seit 1989 den “nah und gut Markt” in Hirschberg-Großsachsen betreibt, den neuen Markt übernimmt. Den bestehenden “nah und gut- Markt” wird Zeilfelder vorerst weiter betreiben.

Im neu geplanten Markt mit einer Verkaufsfläche von rund 800 m-² bieten Zeilfelder und seine 25 Mitarbeiter über 10.000 Artikel für den täglichen Bedarf an, darunter neben vielen Bio- Artikeln in allen Warenbereichen auch zahlreiche Discountprodukte.
Schwerpunkt des Sortiments werden wie in allen anderen Edeka-Märkten regionale Frischeprodukte sein.
Edeka Südwest Fleisch wird die Fleisch- und Wursttheke beliefern, denn damit erhalten die Kunden höchste Qualität und Frische.
Den Backwarenstand wird die Bäckerei K & U betreiben. Hier werden laufend frisches Brot, Brötchen und andere Backwaren erhältlich sein.”

Info:
Der Edeka-Konzern hatte 2009 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro und beschäftigt 43.500 Mitarbeiter. 2009 waren 2.770 Personen in Ausbildung. Das Absatzgebiet verteilt sich auf Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland, Südhessen und Teile Bayerns.

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Dokumentation: Die neu formulierten Beschlüsse in Sachen Seniorenzentrum

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Januar 2010. Einige der Beschlussvorlagen zum Seniorenzentrum wurden in der Gemeinderatssitzung vom 26. Januar 2010 neu formuliert – allerdings so zackig, dass wir die Verwaltung gebeten haben, uns den korrekten Wortlaut zu übermitteln, damit die Dokumentation den tatsächlichen Beschlüssen entspricht. Heute haben wir Post von der Gemeinde bekommen.

Dokumentation:
In der Gemeinderatssitzung vom 26. Januar 2010 stellte Bürgermeister Manuel Just mehrere Beschlussanträge zu TOP 3, Seniorenzentrum Hirschberg, Verabschiedung des Bauvorentwurfs:

1. Der Gemeinderat favorisiert die aktuelle Ausrichtung des Gebäudes auf dem
Grundstück entsprechend der Lageplanvariante c).

Dem Antrag wurde mit 8 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung stattgegeben.

2. Der Gemeinderat beschließt, dass die FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH
als Investor mit dem TVG Großsachsen sowie den Anwohnerinnen und Anwoh-
nern Gespräche führt mit dem Ziel, mögliche Konfliktsituationen sowie eventuelle
juristische Belange im Vorfeld auszuräumen.

Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

3. Als innere Gliederung wird die Planvariante d) für das Obergeschoss favorisiert.
Die Anzahl der Plätze innerhalb einer Wohngruppe wird jedoch auf maximal 16
festgelegt.

Dem Antrag wurde bei 10 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen stattgegeben.

4. Der Gemeinderat beschließt die Herstellung einer Tiefgarage und die Kostenüber-
nahme von 20 Stellplätzen.

Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

5. Der Investor sichert die Vorlage einer Energiekonzeption, die sowohl die wirt-
schaftliche Untersuchung mehrerer Heizmöglichkeiten beinhalten soll als auch die
Untersuchung des Passivhausstandards, in den kommenden Wochen zu.

Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

6. Der Gemeinderat stimmt der Einrichtung eines mobilen Pflegedienstes innerhalb
des Pflegeheims zu.

Dem Antrag wurde mit 14 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme stattgegeben.

7. Der Gemeinderat beschließt, die Cafeteria im Erdgeschoss des Pflegeheims
keiner kommunalen Nutzung zuzuführen. Ein frei zugängliches Angebot für einen
Mittagstisch ist durch die Evang. Heimstiftung ebenso sicherzustellen wie für Orga-
nisationen, Vereine und Verbände des Ortes.

Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

8. Eine Verbreiterung und eine Herstellung der Befahrbarkeit des Laubenganges wird
in die nächste Sitzung des Baubegleitenden Ausschusses zur Beratung verwie-
sen.

Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

Anm. d. Red.: Wir bedanken uns bei der Hauptverwaltung für den Service, uns die Beschlüsse im Wortlaut zuzusenden.

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Wechsel bei der Metropolregion Rhein-Neckar: Auf Gress folgt Siebenhaar

Guten Tag!

Region Rhein-Neckar, 28. Januar 2010. Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN) bekommt einen neuen Chef: Dr. Wolfgang Siebenhaar löst Dr. Felix Gress ab, der sich neuen Aufgaben widmet.

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Dr. Wolfgang Siebenhaar. Bild: MRN

Dr. Wolfgang Siebenhaar (52) übernimmt ab 15. Februar 2010 die Geschäftsführung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH), Mannheim. Er folgt auf Dr. Felix Gress (49), der zum gleichen Zeitpunkt eine neue Aufgabe bei einem anderen Arbeitgeber übernehmen wird.

Siebenhaar ist Chemieingenieur und war bei der BASF zuletzt am Verbundstandort Nanjing, China, tätig. Zuvor hatte er die Einheit Standortservices im Standort-Management in Ludwigshafen geleitet.

Siebenhaar wird die Geschäftsführung gemeinsam mit Stefan Dallinger, Verbandsdirektor Verband Region Rhein-Neckar (VRRN), wahrnehmen. „Damit führen wir die bewährte und erfolgreiche Kooperation zwischen Wirtschaft und Politik in der Geschäftsführung der MRN GmbH fort“, sagte Dr. Eva Lohse, Verbandsvorsitzende VRRN.

Die Zusammenarbeit könnte von kurzer Dauer sein, da sich Stefan Dallinger um den Posten des Landrats Rhein-Neckar-Kreis beworben hat. Für die kommende Landratswahl am 09. Februar haben sich auch Alexander Eger und Rolf Geinert aufgestellt.

Einen schönen Tag wünscht
Das hirschbergblog

Wetter bleibt kalt und bringt weiteren Schnee

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Januar 2010. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert weitere, teils heftige Schneefälle in den kommenden Tagen. Am Wochenende soll sich die Lage etwas entspannen, dafür am Wochenbeginn wieder verschlechtern.

Von Horst Pölitz

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin: “Auch heute Nachmittag ist noch mit intensiven kurzfristigen Schneeschauern zu rechnen”, sagte die Diplommeteorologin Mona Vetter auf Nachfrage. “Hinzu kommen leichte Böen vom Westen. Die kommende Nacht bringt wieder viel Schnee.”

Der DWD geht davon aus, dass es in den morgigen Frühstunden wieder zu teilweise chaotischen Verkehrsproblemen kommen wird. Im Laufe des morgigen Tages ist mit abflauender Tendenz zu rechnen. Samstag und Sonntag hat sich das Wetter dann weitgehenst beruhigt.

Am Montag und Dienstag rechnet der DWD aber mit neuen Schneefällen und Eisregen.

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TÜV prüfte landwirtschaftliche Zugmaschinen

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Januar 2010. Am Anfang des Jahres prüft der TÜV Süd mit seinem mobilen Dienst vor Ort landwirtschaftliche Maschinen. Am Dienstag wurden in Hirschberg zehn landwirtschaftliche Fahrzeuge geprüft.

Text und Fotos: Horst Pölitz

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Traktor-TÜV-Termin. Bild: hblog

Zuerst werden die Beleuchtungseinrichtungen überprüft. Danach kommen die Lenkung und Übertragungsteile dran. Gerade diese Bauteile werden durch die Arbeit im Feld enorm beansprucht. Natürlich werden auch die Reifen auf Alterungsrisse und Profiltiefe begutachtet. Auch die tragenden Teile werden selbstverständlich genau inspiziert. Danach folgt eine Fahrprobe, bei der auch die Bremsen kontrolliert werden.

Herr Schmitt, müssen Landmaschinen auch alle zwei Jahre zur amtlichen Prüfung?
Berthold Schmitt: “Maschinen bis 40 km/h müssen alle zwei Jahre vorstellig werden. Jedes Jahr ist eine Prüfung erforderlich, wenn sie bis 50 Stundenkilometer schnell fahren können.”

Was wird geprüft?
Schmitt: “Lenkung, Übertragungsteile, Spurstangenköpfe, Bereifung, Lichttechnik, Hand- oder Feststellbremse und Bremskontrolle.”

Wie prüfen Sie die Bremsen? Ich sehe hier keine Bremskontrolleinrichtung.
Schmitt: “Wir machen eine Fahrprobe mit Bremskontrolle. Hierbei ist wichtig, dass die Räder gleichmässig blockieren und nicht ausbrechen.”

Gibt es häufig Beanstandungen?
Schmitt: “Nein, die Fahrzeughalter gehen sorgfälltig mit ihrem Gerät um. Denn die Maschinen müssen Geld verdienen.”

Wieviel Landmaschinen haben Sie diese Woche geprüft?
Schmitt: “In Hirschberg haben wir zehn Fahrzeuge geprüft, in Heddesheim waren es zwanzig. In Weinheim und Schriesheim zusammen achtundzwanzig.”

Wie ist das mit Mähdreschern? Fahren Sie zu den Haltern?
Schmitt: ” Alle Fahrzeuge, die kein amtliches Kennzeichen tragen, fallen nicht unter die Prüfungspflicht. Aber an der Seite von Mähdreschern müssen Name und Adresse gut sichtbar angebracht werden.”

Was kostet eine Prüfung und wird Abgasuntersuchung durchgeführt?
Schmitt: “Eine Abgasuntersuchung gibt es bei landwirtschatlich genutzten Fahrzeugen nicht. Die amtliche Prüfplakette und Prüfungsbericht kosten zusammen 33,70 Euro inklusive Mehrwertsteuer”.


Anm. d. Red.: Die Fotostrecke zeigt eine TÜV-Prüfung vom Mittwoch, den 27. Januar 2010 auf dem Festplatz in Schriesheim.

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Was der Gemeinderat nur zum Teil einstimmig beschlossen hat

Guten Tag

Hirschberg, 27. Januar 2010. Der Hirschberger Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 26. Januar 2010 mehrere Punkte in Sachen Seniorenzentrum. Dabei kam es durch eine rege Diskussion zu Änderungen der Beschlussvorlagen. Diese wurde überwiegend einstimmig angenommen. Bis auf einen: Den Lageplan.

Der Gemeinderat hat sich mit acht Ja-Stimmen, sechs Nein-Stimmen und einer Enthaltung denkbar knapp für den Lageplan “C” entschieden. Nach zwei anderen Entwürfen “A” und “B” wird damit der Bau von 27 Wohneinheiten vorgesehen. Plan “B” sah nur 24 Wohneinheiten für das betreute Wohnen vor. Plan “A” sah wie auch “C” 27 Wohneinheiten vor, hätte aber zur “Überschattung” des Gebäudekomplexes für die Pflege geführt.

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Beschlossen: Lageplan C hat das Rennen gemacht. Quelle: FWD

Bürgermeister Manuel Just bewarb zunächst das Projekt als “eierlegende Wollmilchsau”: “Wir werden hier gleich mehrere Projekte umsetzen können: Das Seniorenzentrum, eine Kinderkrippe, eine Tiefgarage, einen großzügigen öffentlichen Platz, den Erhalt des Wasserturms und können somit eine neue attraktive zweite Ortsmitte schaffen.”

Doch bis es soweit ist, werden noch viele Fragen geklärt werden müssen. Beispiel TVG: Der Verein befürchtet, dass es durch Lärmbelästigungen zu Problemen kommen könnte und will Rechtssicherheit, damit später nicht gegen den Betrieb der Sport- und Vergnügungsstätte Klagen kommen.

Der beauftragte Bauträger FWD versprach, sich mit dem Verein in Verbindung zu setzen und für passiven Lärmschutz zu sorgen. Anzunehmende Belästigungen gibt es zahlreich: Flutlichtanlage, Restaurantbetrieb, Feiern, Sportbetrieb und weitere vorstellbare “Probleme” sollen im Vorfeld geklärt werden. Die FWD versprach: “Ein Lärmschutz ist machbar.”

Es gibt kein Grundstück mit weniger Belastungen.” Bürgermeister Just

Bürgermeister Just mahnte an, die Sitzung nicht mit Diskussionen zu belasten, die schon im baubegleitenden Ausschuss geklärt worden seien: “Ganz klar ist: Wir werden kein Grundstück finden, dass weniger Belastungen für die Anwohner mit sich bringt. Es gibt ganz klar Konfliktpotenzial, das gelöst werden muss.”

Damit wies er Detailfragen zurück: “Wir befinden uns hier in der Vorentwurfsplanung. Da geht es um grundsätzliche Angelegenheiten.”

Die Gemeinderäte diskutierten umfangreich über die Parkplatzsituation. Die Freien Wähler regten an, dass der “Laubengang” vor dem betreuten Wohnen für Autos befahrbar sein sollte, was der Bauherr zurückwies, weil es sich hier um einen “Fußgängerbereich” handle. Anlieferungen hätten nur kurze Wege.

Die GLH kritisierte besonders den neuen Entwurf “C”: “Das wird eine schattige Angelegenheit”, sagte Monika Maul-Vogt und meinte den “Würfel” in der Mitte der “Parkanlage”. FDP-Gemeinderat Hartmut Kowalinski sagte: “Vielleicht sollte man statt Park “Garten” sagen, weil es nicht wirklich ein Park ist.” Gleichzeitig drückte er seine Unterstützung für den Entwurf aus und lobte die FWD mehr als deutlich als “guten Partner”.

“Regenerative Energien müssen sein.” CDU

Beim Thema Energie ging es hoch her. Passivhausstandard oder nicht. Solaranlagen oder Geothermie als Zusatz zur geplanten “Pellets-Heizung”. Nicht die Grünen, sondern vor allem die CDU forderte nachhaltige Energiekonzepte: “Wir können regenerative Energien nicht ausschließen, weil es den Bauherren zu teuer ist.”

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Blick von der Riedstraße auf das geplante Seniorenzentrum. Quelle: FWD

Deutliche Kritik kam von der SPD: “Der Entwurf A ist mit 8+1 eine deutlich bessere Lösung gewesen. Jetzt wird aus dem Park ein “Pärkle”. Der TVG muss lernen, dass man Rücksicht aufeinander nehmen muss”, sagte Eva-Marie Pfefferle (SPD). Sie zog zudem Zusagen der Evangelischen Heimstiftung (EHS) in Zweifel und sagte: “Der EHS kann man nicht mehr glauben, dass sie das Beste will.”

Die geplante Tiefgarage sorgte ebenfalls für Diskussionsbedarf. Alle Parteien begrüßten eine solche Lösung. Einig waren sich die Gemeinderäte, dass man wegen der Förderungen “so billig” keine Tiefgarage mehr bekommen könnte: Rund 140.000 Euro muss die Gemeinde für 20 der insgesamt 36 Stellplätze aufwenden.

Doch daran schlossen sich viele Fragen an: Sind diese Plätze tatsächlich öffentlich oder werden sie vermietet oder von Anwohnern sowie Personal zugeparkt?

Auch einem mobilen Pflegedienst zeigte sich der Gemeinderat offen: Wegen des Angebots und der Arbeitsplätze. Doch wo sollen die mobilen, sprich “Auto fahrenden” Pfleger parken? Darüber gab es erneut Diskussionen.

Problemzone Parken.

Wichtig war den Gemeinderäten auch die Funktion der künftigen Cafeteria. Diese soll “öffentlich”, also durch soziale oder andere Verbände wie der AWO genutzt werden können und einen offenen Zugang beispielsweise für Mittagstische bieten. Das wurde durch die Vertreter der EHS zugesichert: “Die Cafeteria kann angemietet werden.”

Im Bereich betreutes Wohnen sollen die Wohnungen zwischen 53 und 75 Quadratmetern groß sein. Im Pflegetrakt soll es drei “Gruppen” á 16 Plätze, also insgesamt 48 Plätze geben. Weiter ist eine Tagespflegeeinrichtung und ein mobiler Dienst geplant.

Letztlich nahm der Gemeinderat alle Beschlüsse bis auf den Lageplan “C” einstimmig an.

Aus Gründen der journalistischen Sorgfaltspflicht haben wir die Gemeinde um Übermittlung der tatsächlich-gültigen Beschlussvorlagen gebeten. Aus organisatorischen Gründen konnte die Gemeinde heute unserem Wunsch nicht nachkommen. Das hirschbergblog wird diese dokumtentieren, sobald diese vorliegen.

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Das hirschbergblog

Was der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat

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Hirschberg, 27. Januar 2010. Der Hirschberger Gemeinderat hat sechs von sieben Beschlussvorlagen einstimmig entschieden. Das hirschbergblog dokumentiert die Entscheidungen.

Der Bau einer Kindertageseinrichtung wurde trotz Diskussionsbeiträgen einstimmig beschlossen. Die neue Kinderkrippe mit 20 Plätzen soll am Riedweg gegenüber dem geplanten Seniorenzentrum entstehen.

Petra Mohr-Günther vom “Heisemer Kinder(T)Raum” ist nun beratendes Mitglied im “Ausschuss für Kinderbetreuung”. Als Stellvertreterin wurde Andrea Bauer von der Kindertagespflege “Frau Holle” als deren Stellvertreterin benannt. Die beiden Tagesmütter stellen ihre Kompetenzen dem Ausschuss zur Verfügung.

Der Gemeinderat stimmt ebenfalls einstimmig einer Veränderung der Regelbetreuung im Evangelischen Kindergarten Leutershausen zu. Künftig wird es eine Regelgruppe und drei Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit sowie eine Ganztagesgruppe geben. Bislang gab es eine Ganztagesgruppe, drei Regelgruppen und nur eine Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten.
Werner Volk (Freie Wähler) sagte: “Wir betreiben damit Familienföderung.” Ferdinand Graf von Wiser (CDU) sagte: “Es ist unausweislich, den geänderten Arbeitsbedingungen zu folgen.”

Der Stromkonzessionsvertrag aus dem Jahr 1992 mit der EnBW (ehemals Badenwerk AG Karlsruhe) endet zum 31.03 2012. Dieser Vertag wird bis zum 31.03.10 neu ausgeschrieben. Die Gemeinde Hirschberg erwartet nun Angebote von Stromversorgungsunternehmen.

Der Gemeinderat beschloss die Annahme von Spenden in einer Gesamthöhe von 5.201,33 Euro.

Für das geplante Hilfeleistungszentrum wird ein Fachplaner beauftragt. Die Kosten zwischen, die sich zwischen “80-120.000 Euro” bewegen, wie Bürgermeister Just informierte, seien kostenneutral, da durch die Architekten Dasch, Zürn, von Schoelly getragen: “Die ziehen das von ihrem Honorar ab.” Der Fachplaner Walter Gödl aus Sulzbach berät die Verwaltung und die Architekten in Sachen Feuerwehrtechnik und der Bauhofausstattung.

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